Care Revolution | 1. Mai – Tag auch der unsichtbaren Arbeit(er:innen)
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1. Mai – Tag auch der unsichtbaren Arbeit(er:innen)

Aktuelles – 30. April 2026

Der 1. Mai wird in der Arbeiter:innenbewegung als Tag der Arbeit oder Kampftag der Arbeiter:innen(klasse) begangen. Seit Gründung des Netzwerks Care Revolution 2014 gehen auch Netzwerkmitglieder an diesem Tag regelmäßig mit Transparenten, Flyern und Ständen nach außen. Dabei wird er immer wieder als Tag der unsichtbaren Arbeit, damit auch Tag der unsichtbaren Arbeiter:innen, bezeichnet. Denn Care-Arbeitende, vor allem unentlohnt in Familien, in sozialen Netzen oder im „Ehren“amt, und immer noch auch in prekären oder irregulären Beschäftigungsverhältnissen, werden nach wie vor übersehen, wenn von Arbeiter:innenklasse, Arbeiter:innenkämpfen und Arbeiter:innensolidarität gesprochen wird. Dann ist die Solidarität, die wir am 1. Mai feiern, aber nur eine halbe, eine unvollständige. Deshalb versucht dieser Beitrag von Matthias Neumann, die „unsichtbare“ Sorgearbeit etwas mehr ins Licht zu holen: Wie ist es 2026 um sie bestellt, wie trägt sie zur Belastung der Arbeiter:innen bei und wie sind diese Lasten verteilt?

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Weil der Text ein bisschen zu lang ist, um ihn komfortabel durchzuscrollen, und weil er zur besseren Nachvollziehbarkeit der Aussagen viele Quellenangaben enthält, findet ihr ihn hier als PDF.

1.Mai-Flyer der Regionalgruppe Rhein-Main 24. April 2026