Text zu Care und Utopie

Bei der letztjährigen Werkstatt Care Revolution in Buchenbach entstand die Idee, die Bedeutung von Care für unsere Vorstellung einer solidarischen Gesellschaft aufzuschreiben. Dafür trafen sich Teilnehmer_innen der Werkstatt, um diese Idee umzusetzen. Das Ergebnis ist ein Text mit dem Titel „Sorge ins Zentrum einer Alternative zum Kapitalismus“, den Ihr hier findet. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge. weiterlesen

Take Care – Wege für einen gemeinsamen Umgang mit Sorgetätigkeiten in Potsdam

Take CareMit wie vielen Menschen lebst du zusammen? Wer kocht? Wer pflegt dich, wenn du krank bist? Erhalten diese Tätigkeiten Anerkennung, Wertschätzung oder einen Lohn? Wieviel Zeit hast du für deine eigenen Bedürfnisse?

Wir möchten mit dieser Veranstaltung, möglichst ohne hohe Einstiegshürden, Menschen zusammenzubringen, deren Alltag durch Sorgetätigkeiten bestimmt wird. Die Veranstaltung will einen Raum zum informellen Austausch eröffnen, insbesondere Frauen*, die in Berlin und Potsdam leben, zusammenbringen und ihnen den Austausch untereinander und mit Aktivistinnen ermöglichen, die sich für eine andere Praxis des Umgangs mit Sorgearbeit einsetzen. Wir möchten explizit geflüchtete Frauen ermuntern, zusammenzukommen, und bemühen uns um Frauen*, die in diversen Sprachen Flüsterübersetzungen leisten. weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen am 13.-14. Mai 2017

CareRev_Netzwertreffen_Berlin_03Etwa 25 Personen kamen vom 13.-14. Mai 2017 nach Berlin, um weiter an den Zukunftsperspektiven des Netzwerks zu arbeiten. Mehrere Arbeitgruppen haben sich inzwischen gebildet und organisieren zentrale Aspekte einer Struktur, die der Konsolidierung aber auch dem weiteren Wachsen des Netzwerks dienen sollen. Strategie AG, Finanz AG, Kommunikations AG, Kampagnen-AG…. weiterlesen

Aufruf zur MitMachKonferenz „Für den Wandel sorgen“ vom 17. – 19. November 2017 in Leipzig

Sorgearbeit betrifft uns alle – egal ob als bezahlte oder unbezahlte Sorgearbeitende in Pflege, Erziehung, bei der Selbstsorge oder als Empfangende von Sorgearbeit. Nicht nur das Bildungs-, das Gesundheits- und Pflegesystem befinden sich in einem immer prekäreren Zustand, auch steigender Leistungsdruck, ein Mangel an Zeit für die Sorge um Freund*innen/Angehörige,  das Verwischen von Freizeit und Beruf, sowie die zunehmende Vereinzelung sind Probleme, die unsere innersten Bedürfnisse betreffen. weiterlesen

Vierte „behindert und verrückt feiern“-Pride-Parade am 15.7.17 in Berlin

Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte –
kommt mit uns raus auf die Straße und feiert!

am 15.7.17, 15 Uhr, Hermannplatz, Berlin

Es wird viel geredet über Inklusion, Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe, gerade vor Wahlen. Doch die Welt sieht anders aus! Die Begriffe wurden von ausgegrenzten und unterdrückten Gruppen geprägt. Sie werden aber immer mehr von den Ausgrenzer*innen und Unterdrücker*innen umgedeutet und missbraucht, indem sie uns einige Krümel hinwerfen und das „Teilhabe“ nennen. Deshalb fordern wir: weiterlesen

Sexarbeit ist Arbeit. Respekt! – Kampagnenstart

Logo KampagneAm Freitag, den 02. Juni 2017, wurde im Nachbarschaftszentrum HUZUR in der Bülowstraße (Berlin-Schöneberg) der Start der Kampagne Sexarbeit ist Arbeit. Respekt! begangen. Diese Position vertritt das Care Revolution Netzwerk, dem auch Vereine von Sexarbeiter*innen angehören, seit seiner Gründung. Auf der Pressekonferenz an diesem Morgen sprachen verschiedene Sexarbeiter*innen und feministische Aktivist*innen zur aktuellen Lage der Sexarbeiter*innen in Deutschland, welche sich in Anbetracht des Inkrafttretens des sogenannten Prostituiertenschutzgesetzes am 01. Juli 2017 immens verschlechtern wird. Im Aufruf zur Presskonferenz schreiben die Vertreter*innen der Kampagne: weiterlesen