Lichter-Demonstration für sofortigen Waffenstillstand und Frieden in Nahost

Mehr als 150 Menschen folgten am 19.11.24 unsrerem Aufruf zu einer Lichter-Demonstration für einen sofortigen Waffenstillstand und Frieden in Nahost. Organisiert wurde diese Lichter-Aktion, die zum zweiten Mal stattfand, von der Freiburger Care Revolution Gruppe zusammen mit dem Freiburger Friedensforum, der DFG-VK, den Frauen in Schwarz, der Bonhoeffer-Gruppe, den Parents for Future, den Unabhängigen Frauen, den Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), der VVN-BdA und von attac. Uns eint die Gewissheit, dass nur ein sofortiger Waffenstillstand in Nahost das unendliche Leid der Bevölkerung in Gaza stoppen kann. Wir sehen unsere Aufgabe primär darin, die deutsche Bundesregierung dazu zu bringen, sich endlich der Forderung nach einem Waffenstillstand anzuschließen und die Bombardements nicht weiter zu tolerieren und zu finanzieren. weiterlesen

Eizellspende und Leihmutterschaft – ein altruistisches Geschenk oder Arbeit?

Ein zentrales Thema des Netzwerks Care Revolution ist, auf die allzu häufig übersehene und abgewertete unentlohnte Care-Arbeit hinzuweisen und die zu unterstützen, die sie tun. Im folgenden Beitrag weist Viola Schubert-Lehnhardt auf Bereiche hin, die noch mehr als andere ausgeklammert werden.

Auf einem Fachtag des Arbeitskreises Frauengesundheit (AKF) in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. am 3.11.23 unter dem Titel „Ungewollte Kinderlosigkeit – vom Mythos der grenzenlosen Machbarkeit und den Schattenseiten der Reproduktionsmedizin“ wurde das Thema „Eizellspende und Leihmutterschaft“ aus juristischer, medizinischer, gesellschaftspolitischer und philosophisch-ethischer Sicht beleuchtet. Dem AKF erschien dieser Fachtag notwendig, weil es in der bisherigen öffentlichen Diskussion überwiegend um die Nöte, Wünsche, Ansprüche und vermeintlichen Rechte von sogenannten Wunscheltern ging und weniger um die anderen zwangsläufig Beteiligten: die Eizellgeberinnen, die austragenden Frauen und die aus den Behandlungen entstehenden oder schon entstandenen Kinder. Noch weniger analysiert wurden in den gegenwärtigen Debatten die wirtschaftlichen Interessen der reproduktionsmedizinischen Zentren, der Agenturen und der schon heute international agierenden medizinischen Konzerne. Deren Interessen sind teilweise durchaus anders gelagert als die der beteiligten Frauen bzw. Paare. Gleichfalls zur Debatte stehen damit die wiederholt auch anderenorts gestellten Fragen nach den Aufgaben des Gesundheitssystems bzw. dem Auftrag der Medizin. weiterlesen

Radikales Handeln und Verbindungen – neue Texte zum (Care-)Aktivismus

Grundsätzlich sehen wir davon ab, auf der Care Revolution-Website Rezensionen einzustellen. Dem liegt die Erfahrung zugrunde, dass wissenschaftliche Texte im Regelfall erst „übersetzt“ werden müssen, damit sie Relevanz für Care-Aktivist*innen erlangen können. Immer wieder jedoch gibt es Texte, die entstanden sind, um Aktivist*innen nützliches Wissen oder Denkanstöße an die Hand zu geben. Von verschiedenen Personen, die enger oder weniger eng mit Care Revolution verbunden sind, wurden in den letzten paar Monaten einige solcher Aufsätze geschrieben. Weil es schade wäre, wenn sie nicht auch im Netzwerk Care Revolution viele Leser*innen finden, folgt hier eine Sammelrezension. Diese Form bot sich an, weil sich die einzelnen Beiträge auf ganz spannende Art ergänzen und im Kopf der Leser*in miteinander ins Gespräch kommen können. weiterlesen

Pflege in der Schweiz krankgeschrieben – die Gewerkschaft Unia kämpft für Besserung

Aus Winterthur/Zürich haben wir von Milena Stepper, zuvor bei Care Revolution Freiburg und jetzt bei der Gewerkschaft Unia in der Region Zürich-Schaffhausen, einen Bericht zu den Bestrebungen erhalten, die prekäre Situation der Pflegebeschäftigten und letztlich aller Menschen in Pflegebeziehungen grundlegend zu verbessern. Vielen Dank! weiterlesen

‚Care vergesellschaften!‘ Bericht von einer Care Revolution-Veranstaltung am 07.12.2023

Die neu eingerichtete Veranstaltungs-AG im Netzwerk Care Revolution hatte am 7.Dezember die erste Veranstaltung. Als AG suchen wir nach Themen, die für unsere politische Tätigkeit in der Care-Bewegung wichtig sind, und zu denen wir mit anderen Interessierten gemeinsame Fragen bearbeiten können. Spannend wird es gerade dort, wo wir uns unsicher sind und gerne mehr Sicherheit hätten. weiterlesen

Bildungsreihe ‚Stark.Feministisch. Gesund?‘ des Paula Panke e.V.

Über 70 Organisationen und Gruppen sind Kooperationspartner*innen im Netzwerk Care Revolution. Zu diesen gehört auch Paula Panke e.V. in Berlin-Pankow. Das Team stellt hier eine zweijährige Veranstaltungsreihe zum feministischen Blick auf Gesundheit vor.


Körper von Frauen und FLINTA* werden auch bei Gesundheitsfragen nicht gleichbehandelt. In medizinischer Forschung und Therapie ist der cis männliche Körper noch immer die Norm. Ärzt*innen sind wenig geschult darin, auf die besonderen gesundheitlichen Bedürfnisse von LGBTIQ+ Patient*innen einzugehen. Hier gibt es große Wissenslücken und auch Unsicherheit. Das gilt leider auch für den weiblich gelesenen Körper. weiterlesen

Die vielen Facetten von Care – Aktivitäten von Care Revolution Rhein-Neckar

Care und Frieden – Mahnwachen

Das Heidelberger Friedensbündnis und die Initiative Heizung, Brot und Frieden veranstalten u.a. seit fast einem Jahr jeden Montag eine Mahnwache in der Innenstadt von Heidelberg. Mitglieder von Care Revolution sind regelmäßig dabei.

Krieg tötet und zerstört unsere Lebensgrundlagen. Weltweit leiden Menschen unter Krieg und seinen Folgen. Krieg führt zu Hunger, Armut, Flucht und seelischem Leid. Viele Menschen sind der Eskalationsspirale hilflos ausgeliefert. Die Gefahr wächst, dass Krieg zu einer atomaren Katastrophe führt. Die Klimakatastrophe wird durch Kriege befeuert. weiterlesen

Care Revolution Freiburg demonstriert für Waffenstillstand in Gaza

Wir haben uns an einer gemeinsamen Friedensaktivität des Freiburger Friedensforums, der DFG-VK, attac, der VVN sowie der Frauen in Schwarz beteiligt. Der Aufruf für einen sofortigen Stopp des Kriegs, einen Waffenstillstand und Verhandlungen ist hier nachzulesen. Die angekündigte Schweige-Kundgebung entwickelte sich zu einer Austausch-Demonstration. Wir hatten untereinander einen großen Redebedarf und auch wenn wir nur gut 60 Menschen waren, hat es uns gut getan, in dieser Situation nicht alleine zu bleiben, sondern gemeinsam durch die dunkle Stadt zum Münster zu laufen. weiterlesen

Bericht vom Netzwerktreffen am 18.11.23

Im Verlauf des Netzwerktreffens am 18.11. haben 30 Leute aus 16 Orten teilgenommen. Die meisten Care Revolution-Regionalgruppen waren vertreten, und auch einige Kooperationsgruppen im Netzwerk: Die Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft (KAUZ), das ATTAC-FLINTA-Plenum, das Konzeptwerk Neue Ökonomie, die Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg, das Netzwerk Grundeinkommen, die Zeitschrift ‚Wir Frauen‘ und ‚Wirtschaft ist Care‘. So nahmen wir uns anfangs einige Zeit für die Vorstellungsrunde, in der es neben der Vorstellung der Teilnehmer*innen auch darum ging, was die einzelnen Gruppen im Netzwerk tun. Neben den Regional- und Kooperationsgruppen gibt es hier noch überregionale Arbeitsgruppen zu Erwerbsarbeitszeitverkürzung und der Planung von Veranstaltungen. weiterlesen