Jährliches Treffen des Netzwerks Care Revolution am 24. und 25.4.21

Das Treffen findet am am 24.4. (9:30 – 15:30) und 25.4. (9:15 – 15:00) im digitalen Format statt. Das Programm ist wieder eine Mischung aus inhaltlicher Diskussion von Care-Themen, Berichten aus den Regionalgruppen und Verabredungen zu unserer zukünftigen Arbeit. Unter anderem werden wir auch den Stand der ‚Platz für Sorge‘-Kampagne besprechen. Das Netzwerktreffen bietet die Chance, Leute aus anderen Regionen kennenzulernen, Einblick in unvertraute Aspekte der Tätigkeit von Care Revolution zu erhalten und Euch an den Verabredungen für die nächste Zeit zu beteiligen. weiterlesen

Caritas blockiert allgemeine Lohnerhöhungen in der Altenpflege

Beitrag in der Reihe Perspektiven von Matthias Neumann. (Beitrag als PDF)

Care Revolution Dortmund

Dass die Caritas die Erstreckung des zwischen ver.di und der Bundesvereinigung Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) vereinbarten Tarifvertrages auf die gesamte Altenpflege abgelehnt hat, hat große Wellen geschlagen. Um die Bedeutung zu verstehen und sich hier positionieren zu können, sind Antworten auf ein paar Fragen zu finden: 1) Weshalb ist ein für die gesamte Branche geltender Tarifvertrag überhaupt erforderlich; weshalb wird die Lohnsicherung nicht einfach gewerkschaftlichen Kämpfen oder dem Marktmechanismus überlassen? 2) Weshalb wird dabei der ungewöhnliche Weg über das Arbeitnehmer-Entsendegesetz gewählt, um ein akzeptables Mindestniveau in der Altenpflege zu sichern? 3) Weshalb hat sich die Dienstgeberseite der Caritas zur Blockade entschlossen, und was ist von ihrer Aussage zu halten, sie wolle die guten Löhne der kirchlichen Träger schützen? 4) Und was ist jetzt zu tun? weiterlesen

Auch Aktivist*innen in Jena nehmen sich einen Platz für Sorge

Vom Frauen*Streik Jena wurde am 8. März, zum internationalen Frauenstreik-Tag, zu insgesamt vier dezentralen Kundgebungen aufgerufen. Alle Kundgebungen fanden an verschiedenen Orten in Jena-Göschwitz und in Jena-Lobeda statt. Am Morgen gab es einen Stand des Frauen*Streikbündnisses angeschlossen an die Tarifrunde der IG Metall. Die zweite Kundgebung war eine stille Kundgebung des Bündnisses am Uniklinikum. Von dort aus zogen die Streikenden zu Fuß in Richtung Salvador-Allende-Platz, dabei hatten sie eine lange Wäscheleine, die Gegenstände und Anliegen der Krankenhausmitarbeitenden transportierte. Dort gab es eine Kundgebung mit Redebeiträgen, Infoständen und einer Tanz-Performance. weiterlesen

Am 8. März startete „Platz für Sorge“ auch in Erlangen

Am internationalen feministischen Kampftag haben wir als Gruppe 8. März Erlangen am zentralen Schlossplatz eine Kundgebung zum Thema „Platz für Sorge“ veranstaltet. Um die 300 Personen haben an der Kundgebung teilgenommen. Beteiligt haben sich verschiedene Erlanger Aktivist*innen und brachten durch ihre Redebeiträge ihre spezifischen Perspektiven auf das Thema bezahlte und unbezahlte Sorge- und Pflegearbeit ein. weiterlesen

Kampagne „Platz für Sorge“ auch in Frankfurt am Main

Auch in Frankfurt am Main haben wir uns mit dem feministischen Streikkollektiv an der Kampagne „Platz für Sorge“ beteiligt. Es gab mehrere kämpferische Mittagspausen in Care-Betrieben in der Woche vor dem 8. März vor dem Uniklinikum, dem Jugend- und Sozialamt und der Kita eines freien Trägers. Die Forderungen der Beschäftigten, die wir bei den Mittagspausen gesammelt haben wurden dann bei einer kreative Platzbesetzung zusammen mit Audiocollage zu unbezahlter Arbeit in Frankfurt am Main am 8. März auf der Hauptwache zentral in der Innenstadt präsentiert. Die Audiocollage kann hier nachgehört werden weiterlesen

Care Revolution in Recklinghausen gegen Caritas-Entscheidung

Mitglieder*innen von Care Revolution Dortmund haben am 25.03.21 an der Demo in Recklinghausen gegen die Entscheidung des Dienstgebers der Caritas teilgenommen, dem Flächentarifvertrag Pflege nicht zuzustimmen. Initiiert vom Pflegebündnis Recklinghausen zusammen mit ver.di haben ein Dutzend Teilnehmer*innen sich auf dem Vorplatz der Paulus Kirche getroffen und auf Kreuzgang-Teilnehmer*innen gewartet, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Als Aktion wurden 4 Thesen an den Schaukasten der Paulus Kirche geheftet. Im Anschluss ging der kleine Demozug zur Geschäftsstelle der Caritas, an der ebenfalls die 4 Thesen angebracht wurden. Die Kundgebung endete mit zwei Abschlussreden. weiterlesen

„Wir nehmen uns den Platz für Sorge!“ auch in Köln

Das Motto „Wir nehmen uns den Platz für Sorge!“ war auch in Köln am 8. März 2021, dem internationalen feministischen Kampftag, zentral. Im Rahmen des 8M Bündnisses Köln haben das Kölner Bündnis für mehr Personal im Gesundheitswesen, K2 interventionistische Linke, die Kritische Medizin Köln, der Antifa AK, die Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF) und der Migrantinnenverein Köln sichtbar gemacht, was immer noch unsichtbar ist: dass bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit weiter entwertet und vor allem von Frauen, Lesben, inter, nicht-binären und trans-Personen, und besonders solchen die von Armut und Rassismus betroffen sind, gemacht wird – ob im Privaten oder schlecht entlohnt und unter miesen Bedingungen im Job. weiterlesen

Protest vor Paderborner Dom wegen Sabotage besserer Löhne in der Altenpflege durch Caritas

Care Revolution Bielefeld war am Sonntag, den 21.03.21, am Paderborner Dom. Die Care Revolutionär*innen haben die Gelegenheit genutzt, da der Bischof die Messe gehalten hat. Vor dem Dom haben sie mit Flyer und Transpis gegen die Entscheidung der Caritas, sich dem Flächentarifvertrag in der Altenpflege zu entziehen, protestiert. Bei den Kirchgänger*innen traf diese Aktion auf mehrheitliche Zustimmung. Leider wurde die spontane Kundgebung danach mit massiver Polizeigewalt beendet. weiterlesen

Berliner Kundgebung auch als Auftakt zum „Platz für Sorge“

Foto: Phillippe Pernot

Die Berliner Care Revolution Gruppe hat kurz vor dem 8.3. den Aufruf zum Platz für Sorge überarbeitet und den Streiktag als Auftakt zur Suche nach Partner*innen für ein breites Bündnis genutzt. Dazu soll es im April ein Treffen geben.

Die Kundgebung unter dem Motto „Wir kriegen die Krise“ am Invalidenpark, die am 8. März um 11 Uhr (vor der Demo, die es in Berlin auch gab) stattfand, wurde von verschiedener Initiativen aus dem Bereich Gesundheit, Erziehung, sexuelle Selbstbestimmung und feministischen Gruppen organisiert: Walk of Care, dem Berliner Bündnis Gesundheit statt Profite, dem feministischen Streik Berlin, dem Frauen*streikkomitee Wedding, Brot & Rosen, Feminist* Dialogues, Ciocia Basia, dem  Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, PIA Berlin und dem Geburtshaus Maja. weiterlesen