Care Revolution | Feministischer Kampftag in Dortmund
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Feministischer Kampftag in Dortmund

Aktuelles – 11. März 2026

Dieser Beitrag wurde uns von Care Revolution Dortmund zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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1.200 Demonstrierende, eine beeindruckende Menge, versammelten sich zum Internationalen Frauentag bzw. feministischen Kampftag in Dortmund. Bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen begann die erste Kundgebung am Friedensplatz. Eingeleitet wurde sie mit Gesang vom Chor des Bezent e.V., der DIDF (Föderation demokratischer Arbeitervereine) zugehörig, auf türkisch und kurdisch und mit dem Lied Brot und Rosen seitens der Demonstrant*innen. Die zentralen Reden hier standen unter dem Motto ‚Antimilitarismus‘. Der Name des Platzes unterstreicht eindrücklich die Inhalte der Reden.

Der nächste angesteuerte Ort waren die städtischen Kliniken. Die Kundgebung wurde mit einer Solidaritätsbekundung für die Hebammen eröffnet. Sie richtete sich gegen die Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage der freien Hebammen durch den neuen Hebammenhilfevertrag. Außerdem wurde das Betreuungssystem der Beleghebammen thematisiert. Im Anschluss fanden zwei Reden zu Sorgearbeit statt. Die Regionalgruppe Dortmund des Netzwerks Care Revolution stellte in ihrer Rede heraus, dass ohne Sorgearbeit keine Gesellschaft funktionieren kann. Diese Rede ist unten als PDF dokumentiert.

Den Abschluss bildete die Kundgebung im Westpark mit den Reden zu Femiziden und Gewalt an queeren Personen.

Beendet wurde die Demo mit dem Lied PATRIA(R) CIAO!.

Organisiert wurde die Demo in nur zwei Monaten vom Bündnis Brot&Rosen mit technischer Unterstützung von ver.di.

Der Bannerspruch


- ÜBERLASTET, UNGESEHEN, UN(TER)BEZAHLT –
Legen wir Frauen die Arbeit nieder, steht die Welt still. Kapitalismus und Patriarchat überwinden

war Tenor der gesamten Demo.

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Redebeitrag von Care Revolution Rhein-Main zum Weltfrauentag 2026 in Offenbach/Main 11. März 2026