Care-Revolutionieren mit Grundeinkommen?

Ob als Kleinkind auf die liebevolle Zuwendung von Erwachsenen angewiesen, um uns als Mensch zu entfalten, im Fall von Krankheit und Behinderung sowie im Alter auf gute Pflege, wir sind alle bedürftig und voneinander abhängiger als uns meistens bewußt ist. Unser Wohlbefinden hängt ab von den Bedingungen, unter denen die notwendige Sorgearbeit erledigt werden kann, die diese Bedürfnisse erfüllt.

Was müsste sich verändern, damit genügend Zeit und Raum für gute Sorgearbeit von und für alle Menschen vorhanden ist? Wie kann eine geschlechtergerechte Verteilung der Sorgearbeit befördert werden? Wie würde sich gute Sorgearbeit auf unsere Gesellschaft auswirken? Was würde ein existenzsicherndes Grundeinkommen in unserem Leben als Sorgetragende und als Sorgeempfangende verändern? Brauchen wir eine sorgezentrierte Gesellschaft und Ökonomie? Was ist das und wie kann ein Grundeinkommen diese befördern?

Wir laden ein zu einem Abend mit Expert_innen auf den Gebieten Care und Grundeinkommen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland.

Eintritt frei, um Spenden wird vor Ort gebeten.

VERANSTALTENDE:

Netzwerk Care Revolution Rhein-Main
Netzwerk Grundeinkommen
Initiativgruppe BGE Frankfurt Rhein-Main
Attac Deutschland, AG Genug für alle

REFERIERENDE:

Margit Appel (Österreich, Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt, Katholische Sozialakademie Österreichs)

Sylvia Honsberg (Deutschland, Bundesfrauensekretärin der IG BAU)

Dr. Ina Praetorius (Schweiz, Mitinitiantin und Mitfrau des Komitees der Eidgenössischen Volksinitiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen)

Werner Rätz (Deutschland, Attac, AG Genug für alle)

Dr. Antje Schrupp (Deutschland, ABC des Guten Lebens)

MODERATION:

Elfriede Harth (Netzwerk Care Revolution Rhein-Main) und Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen, Mitbegründer und Mitglied im Netzwerkrat)

Programm:

19:00 Uhr: Begrüßung und kurzes Statement vom Netzwerks Care Revolution Rhein-Main und vom Netzwerk Grundeinkommen

19.15 bis 20.15 Uhr: zehnminütige Inputs der Referierenden

20:15 bis 21:00 Uhr: zwei Runden World Café mit den Referierenden – mit Dokumentation

21.15 bis 23:00 Uhr: offenes Büffet, damit die Gespräche weitergeführt werden können