Take Care – Wege für einen gemeinsamen Umgang mit Sorgetätigkeiten in Potsdam

Take CareMit wie vielen Menschen lebst du zusammen? Wer kocht? Wer pflegt dich, wenn du krank bist? Erhalten diese Tätigkeiten Anerkennung, Wertschätzung oder einen Lohn? Wieviel Zeit hast du für deine eigenen Bedürfnisse?

Wir möchten mit dieser Veranstaltung, möglichst ohne hohe Einstiegshürden, Menschen zusammenzubringen, deren Alltag durch Sorgetätigkeiten bestimmt wird. Die Veranstaltung will einen Raum zum informellen Austausch eröffnen, insbesondere Frauen*, die in Berlin und Potsdam leben, zusammenbringen und ihnen den Austausch untereinander und mit Aktivistinnen ermöglichen, die sich für eine andere Praxis des Umgangs mit Sorgearbeit einsetzen. Wir möchten explizit geflüchtete Frauen ermuntern, zusammenzukommen, und bemühen uns um Frauen*, die in diversen Sprachen Flüsterübersetzungen leisten. weiterlesen

Care-Revolutionieren mit Grundeinkommen?

Ob als Kleinkind auf die liebevolle Zuwendung von Erwachsenen angewiesen, um uns als Mensch zu entfalten, im Fall von Krankheit und Behinderung sowie im Alter auf gute Pflege, wir sind alle bedürftig und voneinander abhängiger als uns meistens bewußt ist. Unser Wohlbefinden hängt ab von den Bedingungen, unter denen die notwendige Sorgearbeit erledigt werden kann, die diese Bedürfnisse erfüllt. weiterlesen

Vierte „behindert und verrückt feiern“-Pride-Parade am 15.7.17 in Berlin

Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte –
kommt mit uns raus auf die Straße und feiert!

am 15.7.17, 15 Uhr, Hermannplatz, Berlin

Es wird viel geredet über Inklusion, Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe, gerade vor Wahlen. Doch die Welt sieht anders aus! Die Begriffe wurden von ausgegrenzten und unterdrückten Gruppen geprägt. Sie werden aber immer mehr von den Ausgrenzer*innen und Unterdrücker*innen umgedeutet und missbraucht, indem sie uns einige Krümel hinwerfen und das „Teilhabe“ nennen. Deshalb fordern wir: weiterlesen

Die Sorge und die Revolution

Viele Menschen geraten an die Grenzen ihrer Kräfte, wenn sie versuchen, neben den hohen Anforderungen der Erwerbsarbeit oder unter den schwierigen Bedingungen der Erwerbslosigkeit gut für sich und andere zu sorgen.Oftmals geben sie sich selbst die Schuld, wenn sie an diesen Aufgaben scheitern. Jedoch lässt sich zeigen, dass es sich hierbei nicht um individuelles Versagen handelt, sondern um die Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. weiterlesen

Filmvorführung I Care Revolution über den Umgang mit Sorgearbeit in Leipzig

Drei Frauen rennt die Zeit davon: Sie haben Kinder, sie haben einen guten Job – und jetzt werden auch noch Vater oder Mutter pflegebedürftig. Wie ist das zu schaffen? Die Dokumentation „Superfrauen gesucht“ erzählt aus dem Leben und wie die Protagonist*innen diese Herausforderung zu meistern versuchen. weiterlesen

Abschlussveranstaltung der Aktionskampagne „bundesweite Gefährdungsanzeige“ am 12.05.17 in Berlin

Neben Redebeiträgen von politischen Vertreter_innen wird es auch Statements von den Initiator_innen der Kampagne und Aktivist_innen der Pflegeszene geben. Die Initiative „Pflege in Bewegung“ wird erstmals ihr Strategiepapier „Zukunft(s)Pflege“ öffentlich vorstellen. Abgerundet wird dieser Rahmen durch eine Fotoaktion. weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen Care Revolution am 13. und 14. Mai 17 in Berlin

Neben der Arbeit in verschiedenen Untergruppen des Netzwerks und spannenden Workshops wollen wir gemeinsam die Perspektive des Netzwerks Care Revolution in den kommenden Jahren diskutieren. Wir freuen uns auf einen regen Austausch, unterschiedliche Stimmen und Meinungen.

Hier findet Ihr die Tagesordnung des bundesweiten Netzwerktreffens. weiterlesen

Aktiventreffen Care Revolution Hamburg

Wir wollen uns über folgende Themen austauschen:

  • das neu gegründete „Hamburger Bündnis für mehr Personal in Krankenhäusern“
  • Infos zum nächsten Care Revolution Netzwerktreffen in Berlin am 13. und 14. Mai
  • geplante Aktionen zum Tag der Pflege / des Pflegenotstands am 12. Mai
  • sonstiges Aktuelles
  • weiterlesen

    Aktiventreffen Care Revolution Freiburg

    Care Revolution Freiburg trifft sich um 16.00 Uhr, um den 1. Mai vorzubereiten und den Vorschlag eines Care-Rats zu konkretisieren.

    Im Anschluss daran tagt ab 17.00 bis 19.00 Uhr die Gruppe für die Vorbereitung der Freiburger Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“. weiterlesen

    Bunter Abend (nicht nur) für pflegende Angehörige

    In Hamburg findet am 8. März ein „Bunter Abend (nicht nur) für pflegende Angehörige“ statt.
    Arnold Schnittger liest aus seinem Buch „Ich berühr den Himmel – Mit dem Rollstuhl durch Deutschland“, Dr. Hanneli Döhner, Mitglied des Koordinationsteams der Regionalgruppe Hamburg des Vereins „wir pflegen – Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V.“, sowie Inge Hannemann, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, informieren über die Situation von pflegenden Angehörigen, auch im Zusammenhang mit „Hartz-IV“ und Turid Müller sorgt für eine musikalische Untermalung des Abends. Weitere Infos sind hier zu finden. weiterlesen

    Frauen*kampftag in Berlin

    Heraus zur Demo am Mittwoch, den 8. März!
    Berlin | Hermannplatz
    Auftakt: 17.00 Uhr | Demobeginn: 18.00 Uhr

    Aufruf zum Frauen*kampftag 2017

    Feminismus heißt ein gutes Leben für alle!

    Wir wollen eine Gesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung empfindet und in der jede*r glücklich werden kann. Wir wollen eine gewaltfreie Gesellschaft, in der niemand erniedrigtund verachtet wird und in der jede*r Platz hat und niemand fragt, woher er*sie kommt. Das bedeutet für uns, dass wir die kapitalistischen und patriarchalen Verhältnisse radikal ändern müssen, damit wir selbstbestimmt und freileben, lieben und arbeiten können. weiterlesen

    AG Selbstsorge – Care Revolution Leipzig

    Auf dem letzten Treffen der Regionalgruppe haben sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet und erste Ideen gesammelt. Nun wird es darum gehen, diese Ideen zu konkretisieren und Pläne für das weitere Vorgehen zu schmieden. Eine Stunde vor dem Treffen wird zu einem Gesprächskreis zum Thema „Selbstsorge“ eingeladen. weiterlesen

    Aktiventreffen Care Revolution Leipzig

    Auf dem letzten Treffen der Regionalgruppe haben sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet und erste Ideen gesammelt. Nun wird es darum gehen, diese Ideen zu konkretisieren und Pläne für das weitere Vorgehen zu schmieden. Eine Stunde vor dem Treffen wird zu einem Gesprächskreis zum Thema „Selbstsorge“ eingeladen. weiterlesen

    EQUAL CARE DAY in Frankfurt mit Care Revolution Rhein-Main

    Für Dienstag, den 28.2.17, um 18 Uhr lädt die Frauendezernentin der Stadt Frankfurt zu einer Abendveranstaltung zum EQUAL CARE DAY ins Museum für Moderne Kunst ein.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit unserem Netzwerk Care Revolution Rhein-Main und dem Frauenreferat statt.

    Wir werden in das Thema einführen mit einem Sketch: „Care-Sharing – schon mal was davon gehört“ und nach einem akademischen Referat von Prof. Dr. Ute Maier-Graewe  mit ihr und der Frauendezernentin auf dem Podium sitzen und mit den Teilnehmenden diskutieren. weiterlesen

    Demonstrativer Stadtspaziergang und Kundgebung

    Frauen erhebt Eure Stimme!

    Wir treffen uns am Weiße-Kreuz-Platz und gehen bunt, laut und „bildgewaltig“ entlang der Lister Meile zum Lister Platz.  Dabei tragen wir Schilder mit den Gesichtern bedeutender Frauen und unseren Wünschen und Forderungen an Politik und Öffentlichkeit. Am Lister Platz findet mit Beiträgen, Musik und Aktion die HAUPTKUNDGEBUNG (ca. 17.30) statt. weiterlesen

    Care Ethik, eine Ethik der Achtsamkeit, mit Elisabeth Conradi

    Politische Gruppen diskutieren die Sorge für andere Menschen (care). Dazu wird auch geforscht. In der Forschung gibt es zwei Richtungen:

    Einerseits werden versorgende Tätigkeiten (care work) soziologisch betrachtet. Es wird gefragt: Warum sind manche Menschen eher als andere reinigend, unterstützend und pflegend tätig? Es wird gefordert: Sorgearbeit soll gerechter verteilt werden, Unterstützung soll nach Bedarf in Anspruch genommen werden. weiterlesen

    wir pflegen NRW e.V. fordert ein gerechteres NRW für pflegende Angehörige

    lv-nrw-180x180wir pflegen NRW – Selbsthilfe und Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Nordrhein-Westfallen e.V. – hat fünf Forderungen pflegender Angehöriger an die Politik – zur Landtagswahl am 14. Mai 2017 erarbeitet. Diese werden bei dem von wir pflegen NRW veranstalteten Polit-Forum am 24.02.2017 in Mülheim im MedienHaus von 13.30 bis 15.30 Uhr diskutiert. weiterlesen

    Auftakt zur Regionalgruppe Care Revolution Leipzig am 26.01.17

    Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 sind alle Interessierte eingeladen, sich an der Gründung einer Regionalgruppe Care Revolution in Leipzig zu beteiligen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im FRAKU, Windscheidstr. 51 statt.

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    Wirtschaft ist Produktion, Lohnarbeit und der Finanzmarkt – oder? Nein: Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten, eingeschlossen Kochen, Putzen, Waschen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Doch für diese alltäglichen lebensnotwendigen Tätigkeiten fehlen heute oft die Zeit und das Geld. Um die Gesellschaft lebensfreundlicher zu gestalten, müssen wir diese Sorge-Arbeiten (Care) ins Zentrum des Wirtschaftens stellen. Gerecht verteilt. Unter fairen Bedingungen. Für ein gutes Leben für alle! weiterlesen

    Erste Schritte der Care Revolution im Raum Rhein-Ruhr

    dsc07090Am 12.12.16 öffnete die Hochschule Düsseldorf ihre Türen für die Veranstaltung „Care Revolution – Sorgearbeit unter Druck. Notwendigkeit einer Care Revolution“. Sie wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Masters Empowerment Studies vom Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften organisiert und gab nicht nur Studierenden und Lehrenden der Hochschule, sondern auch vielen anwesenden Akteur_innen im Bereich der Care-Arbeit einen theoretischen Einblick in die Problematik der Sorgearbeit im modernen neoliberal geprägten Alltag.  Gabriele Winker, Autorin des Buches „Care Revolution. Wege in eine solidarische Gesellschaft“ stellte dafür prägnant die Ergebnisse ihrer langjährigen Nach-Forschungen vor und motivierte auf ihre erfrischende Art, gemeinsam für neue Handlungsalternativen einzustehen. Katharina Schwabedissen von ver.di NRW, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, und Melanie Stitz von der Zeitung „Wir Frauen – das feministische Blatt“ bereicherten die Veranstaltung durch persönliche Bezüge zum Thema, praktische Erfahrungen im Engagement für eine Verbesserung der Verhältnisse sowie zukünftige Perspektiven. Die anschließende offene Diskussion gab Raum für Nachfragen, Anregungen und Ideenspinnerei. Zusammenfassend wurde deutlich, dass ein Bewusstsein für die Problematik nicht ausreicht, sondern „Care Revolution“ vom gemeinsamen Engagement lebt. Anknüpfend daran wurden bereits einige Ideen entwickelt, wie eine Vernetzung auch im Raum Rhein-Ruhr umgesetzt werden kann. Diese sind ein guter Grundstein für das baldige erste Vernetzungstreffen, das am 20. Januar 2017 um 18:00 stattfinden wird und für das sich schon viele Interessierte angemeldet haben. Hierbei sollen in einem offenen Rahmen mit allen Interessierten weitere Schritte, Ideen und Ressourcen für eine Vernetzung gesammelt und diskutiert werden. Hierzu sind auch alle, die nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten, herzlich eingeladen. Die Räumlichkeiten und weitere Informationen des Treffens werden noch bekannt gegeben. Um eine formlose Anmeldung wird gebeten unter info.care-revolution@hs-duesseldorf.de. weiterlesen

    Liegeaktion gegen Pflegenotstand

    liegeaktion_frankfurtSie tickt unaufhaltsam, die Zeitbombe des Pflegenotstands. Menschen sterben, weil immer weniger Pflegenden immer mehr Arbeit aufgebürdet wird. Aus lauter Überforderung begehen sie manchmal Fehler oder unterlassen wichtige Maßnahmen.
    Angehörige pflegen sich in die Armut, weil ihre (Sorge-)Arbeit keinen Anspruch auf Einkommen oder auf Rente bewirkt, sondern als private Lebensentscheidung behandelt wird.
    .
    Für eine Veränderung dieser untragbaren Situation werden wir eine Liegeaktion durchführen. Wir legen uns, um „5 Minuten vor 12“ in der Öffentlichkeit auf den Boden, um dadurch augenscheinlich zu machen, dass es keine gute, menschenwürdige Pflege geben kann, wenn sich die Krise in diesem Bereich der Sorgearbeit weiter ausbreitet. Mit dieser Aktion unterstützt das Regionalnetzwerk Care Revolution Rhein-Main die Kampagne BUNDESWEITE GEFÄHRDUNGSANZEIGE
    MACH MIT! Wir sind alle betroffen! weiterlesen

    Veranstaltung zur Care Revolution auf Initiative von Studierenden an der Hochschule Düsseldorf

    poster_care-revolution-3Im Rahmen einer Veranstaltung im Rahmen des Masterstudiengangs an der Hochschule Düsseldorf haben vier Studentinnen – Anna, Janette, Franzi und Marlene – eine Veranstaltung zur Care Revolution konzipiert und laden für den 12. Dezember die interessierte Öffentlichkeit ein.

    Ziel der Veranstaltung ist es, so die Projektgruppe, auch in der Region Rhein-Ruhr eine Vernetzung zwischen verschiedenen Akteur_innen anzustoßen, die sich für verbesserte Rahmenbedingungen der Care-Arbeit einsetzen. Gabriele Winker wird zu Sorgearbeit unter Druck und zur Notwendigkeit einer Care Revolution sprechen. Als regionale Kooperationspartner_innen nehmen zudem Wir Frauen – das feministische Blatt, das Frauenforum der Stadt Düsseldorf und Ver.di NRW teil. Gemeinsam werden erste Ideen entwickelt, um auch in der Region Rhein-Ruhr eine Care Revolution zu starten. weiterlesen

    Warum Flüchtlingsheime menschenunwürdig und Hebammen bald Geschichte sind.

    Ein Diskussionsabend für Care Revolution Potsdam.

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    Warum sind Flüchtlingsheime menschenunwürdig und besonders für Frauen und Kinder problematisch? Warum könnte der Hebammen-Beruf bald Geschichte sein? Und was hat beides eigentlich miteinander zu tun?

    Antworten darauf gibt die Auftaktveranstaltung Care Revolution in Potsdam am Montag, den 28.11.2016 ab 18:00 Uhr. Im Projekthaus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 164 informieren Elizabeth Ngari von Women in Exile, Martina Schulze vom Hebammenverband Brandenburg und Barbara Fried vom Netzwerk Care Revolution über die Lebensbedingungen von Frauen und Kindern in den Flüchtlingsunterkünften, über die berufliche Situation der Hebammen und über die Möglichkeiten politischer Einmischung, über Solidarisierungs- und Unterstützungsstrategien. weiterlesen

    Bundesweites Netzwerktreffen am 22.10 und 23.10.2016 in Hamburg

    Am 22. und 23. Oktober 2016 findet das nächste bundesweite Care Revolution Netzwerktreffen in Hamburg statt. Am Samstag, den 22.10. tagen wir von 12 bis 20 Uhr, am Sonntag, den 23.10. von 10 Uhr bis 15 Uhr. Am Samstag gibt es um 11.30 Uhr eine Einführung für Personen, die sich neu für das Netzwerk Care Revolution interessieren. Am Vorabend des Netzwerktreffens findet ab 18.30 Uhr eine Diskussionveranstaltung zu Pflege, Gesundheit und Alltag als politische Kampffelder statt, veranstaltet vom Netzwerk Care Revolution Hamburg. weiterlesen

    Das Private ist politisch – immer noch! oder: Wenn der (Arbeits-)Alltag zur Krise wird

    Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche am 12. Oktober von 16:00 bis 19:30 in der HafenCity Universität Hamburg (HCU) im Projektraum 2.102, Überseeallee 16 statt.

    Überlastung in Pflegeberufen, Unsichtbarkeit von Reproduktionsarbeit, Zeitstress und Angst vor Altersarmut haben vieles Gemein. Sorgearbeit, Pflege, Erziehung etc. lassen sich nur schwer verwerten und geraten daher heutzutage unter massiven Spar- und Zeitdruck. Sie werden zu großen Teilen von Frauen geleistet und zumeist schlecht oder gar nicht bezahlt. Wir erleben die Krise der sozialen Reproduktion, wenn im Krankenhaus niemand mehr Zeit für ein Gespräch hat, neben dem Job noch die Kinder zu managen sind und die Selbstsorge auf der Strecke bleibt oder der Lohn einer Assistenzstelle kaum zum Leben reicht. In diesem Workshop wollen wir uns mit unseren Alltagerfahrungen, mit sozialen Kämpfen im sozialen Bereich und dem Ansatz des Netzwerk Care Revolution auseinander setzen. weiterlesen

    Diskussionsveranstaltung: Pflege, Gesundheit und der Alltag als politische Kampffelder

    hamburg

    • am 21.Oktober 2016, um 18:30 Uhr
    • Gängeviertel Fabrique, Valentinskamp 34a (Zugang über die Speckstraße)
    • Nähe U-Bahn Gänsemarkt. Die Räume sind barrierefrei nutzbar.

    Vielen Menschen gelingt es nicht, die Anforderungen im Alltag und die notwendige Selbstsorge sowie die Sorge für Kinder, unterstützungsbedürftige Zugehörige oder Freund_innen mit ihren Vorstellungen eines guten Lebens zu verbinden. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge der Abwertung von Sorgearbeit im Kapitalismus  und  einer neoliberalen  Krisenbearbeitung. Und dies hat auch Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen in den sogenannten Care-Berufen (Pflege, Erziehung, Soziale Arbeit,…) und die Ausgestaltung der sozialen  Infrastruktur. weiterlesen

    Spieglein, Spieglein in der Hand – Aktionen im Rahmen der Blockupy-Aktivitäten

    Das Netzwerk Care Revolution Berlin ruft auf, sich den queer-feministischen Gruppen anzuschließen und gemeinsam zu protestieren:

    Freitag,  2.September,  Arbeitsministerium – 7:30 Uhr Potsdamer Platz/EckeLeiziger Strasse, Berlin bei der Care Revolution Fahne

    Samstag, 3.September, Demonstration – 14 Uhr, Adenauerplatz, Berlin, im Grenzenlos Block (der 2.Block der Demo) beim Care Revolution Hochtranspi weiterlesen

    Grundeinkommen und Care-Arbeit – Vortrag von Antje Schrupp am 3.9.16 in Frankfurt

    Die Politikwissenschaftlerin und Bloggerin Antje Schrupp setzt sich in diesem Vortrag damit auseinander, wie die unter- oder unbezahlte, unverzichtbare Sorgearbeit in den Debatten um das Grundeinkommen einbezogen wird. Richtig verstanden, so heißt es im Ankündigungstext für diesen Vortrag, kann das Grundeinkommen eine Ausgangsbasis darstellen, von der aus neue, gerechte Gesellschaftsverträge und Geschlechterverhältnisse ausgehandelt werden können. weiterlesen

    Debatte über persönliche Assistenz am 22.7.16 in Hamburg

    Eine Diskussion über Selbstbestimmung, Arbeitnehmerrechte und politische Perspektiven

    am Freitag, 22.7.2016, um 18:30h, im Centro Sociale (Sternstr. 2, Nähe U-Bahn Feldstr.)

    eine Veranstaltung der Regionalgruppe Hamburg des Netzwerks Care Revolution

    Persönliche Assistenz wurde von Aktivist*innen der Behindertenbewegung erstritten und soll Menschen mit Behinderung einen selbstbestimmten Alltag ermöglichen. Persönliche Assistent*innen unterstützen daher bei allen alltäglichen Dingen und die unterstützte Person entscheidet, was getan wird, wann etwas getan wird und wie. In dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam darüber sprechen, weiterlesen

    Schweizer Pflege Gipfeltreffen vom 1. bis 3. Juni in Davos

    Das jährliche Schweizer Gipfeltreffen findet 2016 vom 1. bis 3. Juni in Davos statt. Es wird organisiert vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK). Der SBK ist der repräsentative Berufsverband der diplomierten Pflegefachpersonen der Schweiz. Mit seinen rund 25 000 Mitgliedern ist er einer der grössten Berufsverbände im Gesundheitswesen. weiterlesen

    Bundesweiter Flashmob zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

    Die Zeit ist reif – Teilhabe jetzt! „Bis zur vollen Teilhabe gehen wir euch auf den Wecker!“

    Am 21. April 2016 um fünf vor 12 (11:55 Uhr – pünktlich!) finden zeitgleich in Berlin, Hamburg, Kassel, Köln, Mainz, München, Stuttgart und Trier Flashmobs für ein gutes Bundesteilhabegesetz statt. In Berlin ist der Treffpunkt an der Weltzeituhr am Alexanderplatz. weiterlesen

    Politisches Vernetzungstreffen zur Care Revolution in Thüringen

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Care-Revolutionärer Stadtrundgang in Erfurt

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Konzert und Party zur Care Revolution

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Auftakt zur Care Revolution in Thüringen

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Es geht ums Ganze! AKS Freiburg und Care Revolution Freiburg im Gespräch

    Werkstattgespräch zu Bedeutung von Care Revolution für die Soziale Arbeit mit einem Input von Care Revolution Freiburg

    Neoliberale Konzepte der Kostensenkung durch Flexibilisierung und Selbstoptimierung finden auch in der Sozialen Arbeit einen immer größeren Resonanzboden. In diesem Zusammenhang stehen Fachkräfte vor der Anforderung, Menschen fit zu machen, damit sie auch unter unzumutbaren oder unerträglichen Bedingungen (wieder) funktionieren. Sie geraten in den Widerspruch, einerseits   Menschen helfen zu wollen, andererseits die belastenden Verhältnisse nicht weiter stützen zu wollen. Care Revolution will die Bedingungen, unter denen bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit geleistet werden, grundlegend verändern: Für mehr Zeit und Mittel, sich umeinander zu kümmern, für bessere soziale Infrastruktur, für ein solidarisches Miteinander. weiterlesen

    Statements & Performances zu Sexarbeit und Pflege in Berlin

    LuftundLiebeSorgearbeit: Sexarbeit und Pflege

    Statements & Performances in der Werkstatt der Kulturen, Clubbühne, Wissmannstr.32, Neukölln

    Donnerstag, 21. April 2016 um 19:30 – 22 Uhr

    Care – Umsorgt werden, Wohlfühlen, Genuß. Care- oder Sorgearbeit ist eine Arbeit mit ethischem Anspruch. Das Wohl der Anderen im Blick, geht es um mehr als nur das Versorgtwerden, der Wunsch heißt, sich wohlfühlen und sogar genießen. Denn Leben ist mehr als Weiterleben: Zufriedenheit,
    Entspannung, Freude.
    Doch wie sieht es für die Menschen aus, die diese Arbeit verrichten? Oft fehlt es an Wertschätzung der Arbeit, guten Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung in der Sorgearbeit. Unter welchen Bedingungen finden diese Arbeiten statt? weiterlesen

    Netzwerktreffen am 23. und 24. April in Berlin

    Das Netzwerktreffen beginnt am Samstag, den 23. April um 12 Uhr und endet am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr.

    Das Netzwerk Care Revolution wurde auf der Aktionskonferenz im März 2014 gegründet,  seitdem finden regelmäßig zweimal im Jahr bundesweite Treffen statt. Sie dienen als Plattform, um Akteur_innen und Kampagnen aus anderen Städten und regionalen Netzwerken kennenzulernen, aber auch einfach dazu sich auszutauschen und andere Menschen kennenzulernen, die mit dem Druck der Care-Lücken umgehen müssen. Es geht darum die Vernetzung zu intensivieren und die Aktivitäten im Sinne einer Care Revolution weiterzuentwickeln oder auch Mitstreiter_innen für neue Projekte zu gewinnen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich einzubringen! weiterlesen

    Hannover: Filmveranstaltung Hausangestellte am 23.03.16

    Care Revolution Hannover und ver.di Bezirksfrauenrat Hannover-Leine -Weser zeigen den Film:

    „Dringend gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen. Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte“,

    einen Dokumentarfilm von Anne Frisius (2014),

    mit anschließender Diskussion.

    Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in den ver.di-Höfen im Bistro, Goseriede 10, Hannover weiterlesen

    Linke in der SPD diskutieren Care Revolution

    Die Linke in der SPD diskutieren auf ihrer DL21-Frühjahrstagung mit dem Titel „Mehr Sozial-demokratie wagen. Links 4.0.“ u.a. auch zur Care Revolution. Gabriele Winker wurde eingeladen, den Themenblock  „Sozialdemokratisch-nachhaltiger Wohlfahrtsstaat“ aus Care revolutionärer Perspektive zu kommentieren. Anschließend kann darüber in Arbeitsgruppen weiterdiskutiert werden. Diese Veranstaltung ist öffentlich und Aktivist_innen des Netzwerks Care Revolution sind ausdrücklich eingeladen, sich an der Tagung zu beteiligen und mit zu diskutieren. weiterlesen

    Zum sogenannten ProstituiertenSchutzGesetz und zur Lage der Rechte der Sexarbeiter_innen

    am 10.03.2016, um 20°° Uhr

    im Cafe Cralle, Hochstädter Str.10a, 13347 Berlin-Wedding

    Anfang Februar hat sich die Große Koalition auf einen Kompromiss ihres so genannten Prostituierten“schutz“gesetzes geeinigt.  Es soll bald im Bundestag verabschiedet werden. Das Gesetz wird die Rechte von Sexarbeiter_innen erheblich einschränken. Eingeführt werden sollen u.a. Zwangs-Gesundheitsberatungen und Zwangs-Registrierungen als Sexarbeiter_in. Kein anderer Beruf ist derartigen Maßnahmen ausgesetzt. Das Gesetz greift stark in die Grundrechte von Sexarbeiter_innen ein und führt zu einer enormen Begrenzung der Berufsfreiheit. weiterlesen

    Family Business – Film und Gespräch

    BRD/Polen 2015, OmU, Dok, 89 min, Regie: Christiane Büchner.

    Dieser Film wird am 23. Februar um 19:30 Uhr gezeigt.

    Die 88-jährige Anne regiert ihr Leben in Bochum vom Sofa aus. Vor kurzem ist ihr Mann gestorben, sie wird langsam dement und ihre Töchter können sie nicht pflegen.

    Jowitas Familie wohnt im polnischen Lubin seit Jahren in der Baustelle ihres Hauses. Die Küche fehlt, die Schlafzimmer sind noch im Rohbau. Es fehlt an Geld. weiterlesen

    Care-Arbeit – soziale Verelendung oder solidarische Umkehr?

    Gabriele Winker diskutiert ihr Buch „Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft“

    auf Einladung des Linken Forums Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Arbeitslosenselbsthilfe  Oldenburg e.V. (ALSO) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

    http://www.linkes-forum-oldenburg.de/9-nicht-kategorisiert/218-buchvorstellung-care-revolution.html weiterlesen

    Krise sozialer Reproduktion – Care Revolution als Perspektive

    Gabriele Winker auf Einladung der Marxistischen Abendschule (MASCH) Bremen

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge einer Krise sozialer Reproduktion: Das Primat von Profitmaximierung und Kostensenkung stellt zusehends die Reproduktion der Arbeitskraft in Frage. Dass die Überakkumulationskrise und ihre neoliberale Bearbeitung die Möglichkeiten der Menschen zu Sorge und Selbstsorge untergraben, wird so selbst zum Krisenmoment für das Kapital, das auf qualifizierte,  gesunde und motivierte Arbeitskräfte angewiesen ist. Gabriele Winker zeigt, wie alltägliches menschliches Leid mit der systemischen Unfähigkeit des Kapitalismus verbunden ist, die menschlichen Lebensbedürfnisse umfassend zu sichern. Dem setzt sie – anknüpfend an feministisch-marxistische Erkenntnisse – die Transformationsstrategie der Care Revolution entgegen, mit der ausgehend von den Alltagserfahrungen vieler Menschen Schritte in eine solidarische Gesellschaft entwickelt werden. weiterlesen

    Ringvorlesung: Qualitätsmanagement und die Zukunft personenbezogener Dienstleistungsberufe in Bildung, Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege

    Prof. Dr. Maria-Eleonora Karsten, Leuphana Universität Lüneburg

    Qualitätsmanagement und die Zukunft personenbezogener Dienstleistungsberufe in Bildung, Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege

    im Audimax

    Sozial(pädagogische) Berufe sind immer noch und immer wieder als Frauenberufe zu professionalisieren in Berufsausbildung, Studium und im Arbeitsmarkt für Erziehung, Bildung und Betreuung in der Kinder- und Jugendhilfe. Das Berufsbild ist strukturell weiterhin abgewertet, was sich auch im Deutschen und Europäischen Qualifizierungsrahmen niederschlägt. „Beruf“ und „Profession“ sind besondere soziale Konstruktionen in der Sozialpädagogik. Fertigkeiten werden vielfach naturalisiert und die Charakteristika der personenbezogenen sozialen Dienstleistungen werden nicht ausreichend beachtet. Es gilt Professionalisierung, wie Selbst- und Sozialkompetenz zu fassen und aufzuwerten. weiterlesen

    Ringvorlesung: Wirtschaft ist Care

    Ina Praetorius, Dr. theol.: Wirtschaft ist Care

    im Hörsaal

    Die Ökonomie ist zu einer Art Leitwissenschaft geworden, aus der viele Menschen ihre Anschauungen über „normal“ und „richtig“ beziehen, über den Wert von Beziehungen und Tätigkeiten. Doch ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern gratis in so genannten Privatsphären geleistet werden, kommen in der Wirtschaftswissenschaft gar nicht oder nur verzerrt am Rande vor. Welche Folgen hat diese Auslassung? Zur Beantwortung dieser Frage unternimmt die Theologin Ina Praetorius in ihrem Essay „Wirtschaft ist Care“ eine Reise durch die Ideengeschichte des Abendlandes und zeigt die tiefe Verwurzelung einer ungerechten, zweigeteilten Ordnung in unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsorganisation. weiterlesen

    Ringvorlesung: Die Krise sozialer Reproduktion

    Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revolution: Die Krise sozialer Reproduktion

    im Audimax

    Wenn es um ›die Krise‹ geht, ist in der öffentlichen Auseinandersetzung meist nur die Krise von Banken und bankrotten Staaten gemeint. Doch nicht nur die sind in der Krise, wie ein Blick auf die Prekarisierung von Existenzen, Pflegenotstand, Wohnungsnot und ähnlichem zeigt. Um diese Phänomene aus den Widersprüchen zwischen Anforderungen im Bereich der Reproduktion und kapitalistischen Interessen, die an maximalen Profiten orientiert sind, zu beschreiben, haben FeministInnen die These der ›Krise der sozialen Reproduktion‹ entwickelt. Die Alltags- und Lebensverhältnisse der Menschen werden mit dieser Perspektive in den Blick genommen und die Bedürfnisse der Menschen ins Zentrum gesetzt. Die zunehmenden Care-Lücken sind strukturell dem Widerspruch zwischen Profitmaximierung und den Kosten sozialer Reproduktion geschuldet. weiterlesen

    Diskussion: Care Revolution

    Ob im Krankenhaus oder im Pflegeheim, Pflege muss immer schneller werden. Personal wird abgebaut, weniger Personal muss aber die gleichen Aufgaben in kürzerer Zeit erledigen und Arbeiten werden in immer höherem Maße outgesourst, die Beschäftigten somit noch stärker hierarchisiert und gegeneinander ausgespielt. weiterlesen

    Workshop: Care-Sorge-Vergesellschaftung

    Nach der Buchpräsentation CARE REVOLUTION-SCHRITTE IN EINE SOLIDARISCHE GESELLSCHAFT im Juni organisieren die CARE AG der Interventionistischen Linken Wien und die Frauenhetz am 22.10.2015 einen Workshop mit der Autorin Gabriele Winker, in dem wir uns intensiver mit dem Konzept der CARE REVOLUTION und der Vergesellschaftungs-Perspektive auseinandersetzen wollen. weiterlesen

    Diskussion: Care Revolution

    Die AG Care der interventionistischen Linken Graz in Kooperation mit Radio Helsinki lädt zum Vortrag mit anschließender Diskussion mit Gabriele Winker ins Funkhaus.

    Am 21. Oktober, um 19 Uhr im Radio Helsinki Funkhaus, Schönaugasse 8, Graz.

    Was hat Care mit Krise zu tun? – Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel, nicht weniger als eine Care-Revolution. weiterlesen

    Buchpräsentation: Care Revolution

    Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft

    Buchpräsentation

    Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:30 Uhr
    Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP, Schöpfstraße 19, Innsbruck

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivwechsel, eine Care Revolution.
    Gabriele Winker entwickelt Schritte in eine solidarische Gesellschaft, die nicht mehr Profitmaximierung, sondern menschliche Bedürfnisse und insbesondere die Sorge umeinander ins Zentrum stellt. Ziel ist eine Welt, in der sich Menschen nicht mehr als KonkurrentInnen gegenüberstehen, sondern ihr je individuelles Leben gemeinschaftlich gestalten. weiterlesen

    Veranstaltung zur Care Revolution

    15. Oktober 2015
    19:30 Uhr
    Bielefeld – Bürgerwache (Rolandstr. 16)

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel – nicht weniger als eine Care Revolution. Gabriele Winker stellt in der Veranstaltung Schritte hin zu einer solidarischen und bedürfnisorientierten Gesellschaft zur Diskussion. Ziel ist eine Welt, in der nicht Profitmaximierung, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen. weiterlesen

    UmCare – Strategiekonferenz Pflege und Gesundheit

    Pflege und Gesundheitsversorgung sind vom neoliberalen Umbau des Sozialstaates massiv betroffen. Wer es sich nicht leisten kann, ist von einer bedarfsgerechten Versorgung zunehmend ausgeschlossen. Beschäftigte wiederum leiden unter Stress, niedrigen Löhnen und prekären Arbeitsverhältnissen. Auch für die, die Angehörige oder FreundInnen pflegen, steigt der Druck. weiterlesen

    Wer/Wie kocht und pflegt hat System!

    oder Feministische Perspektiven vom Standpunkt der sozialen Reproduktion

    mit Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revolution

    Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen Ausschluss der »Überflüssigen« und dem Einschluss der Verwertbaren auch auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt. Feministische Kämpfe der letzten Jahre thematisieren diese Logik unter dem Schlagwort Krise sozialer Reproduktion und zeigen so auf, dass die systemimmanten, kapitalistischen Widersprüche zwischen Profitmaximierung und sozialer Reproduktion nie zu einem guten Leben für alle Menschen führen können. Denn es ist im kapitalistischen System angelegte, dass soziale Reproduktion (Gesundheitsversorgung, Pflege, Kinderbetreuung, Assistenz, Bildung) nicht im Zentrum steht und es eine bedürfnisorientierte Versorgung für alle nicht geben kann. weiterlesen

    Wer/Wie kocht und pflegt hat System!

    oder Feministische Perspektiven vom Standpunkt der sozialen Reproduktion

    mit Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revolution

    Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen Ausschluss der »Überflüssigen« und dem Einschluss der Verwertbaren auch auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt. Feministische Kämpfe der letzten Jahre thematisieren diese Logik unter dem Schlagwort Krise sozialer Reproduktion und zeigen so auf, dass die systemimmanten, kapitalistischen Widersprüche zwischen Profitmaximierung und sozialer Reproduktion nie zu einem guten Leben für alle Menschen führen können. Denn es ist im kapitalistischen System angelegte, dass soziale Reproduktion (Gesundheitsversorgung, Pflege, Kinderbetreuung, Assistenz, Bildung) nicht im Zentrum steht und es eine bedürfnisorientierte Versorgung für alle nicht geben kann. weiterlesen

    Bundesweites Netzwerktreffen

    Care Revolution Netzwerktreffen
    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    7.-8. November 2015 in Duisburg

    Zum Vormerken und weitererzählen, ladet gerne Interessierte ein.

    Gesamtschule Globus am Dellplatz, Gottfried-Könzgen Str. 3, in 47051 Duisburg
    www.care-revolution.org

    in Kooperation mit der Konferenz „Prekär im öffentlichen Auftrag“
    von Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW zusammen mit ver.di und GEW NRW.
    http://www.nrw.rosalux.de/nc/event/53641/konferenz-prekaer-im-oeffentlichen-auftrag.html weiterlesen

    1. Mai (Freiburg)

    Die Freiburger Gruppe vom Netzwerk Care Revolution trifft sich am 1.Mai um 10:45 (Viertelstunde vor Demo-Beginn) auf dem Stühlinger Kirchplatz bei unserem Transparent „Tag der unsichtbaren Arbeit – Care Revolution“. Im Anschluss an die Demo findet ihr uns an unserem Stand auf dem Stühlinger Kirchplatz. weiterlesen

    1. Mai (Frankfurt)

    Liebe Care-Bewegte aus Frankfurt und Umgebung,

    Care Revolution hat zum 1. Mai – Tag der unsichtbaren Arbeit aufgerufen.

    Als Mitglied im Netzwerk Care-Revolution hat die Initiative Bedingungloses Grundeinkommen Frankfurt Rhein-Main beschlossen, an der DGB-Demo und Kundgebung vom 1. Mai (9h30 Guenthersburgpark und anschliessend am Roemer) praesent zu sein und die unsichtbare Arbeit zu thematisieren. weiterlesen

    Tagung: Krankenhaus oder Fabrik

    ie Einführung „diagnosebezogener Fallpauschalen“ (DRGs) in der Form eines durchgängigen Preissystems hat die Krankenhausversorgung in Deutschland tiefgreifend verändert. Kliniken werden nicht mehr in erster Linie als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge angesehen, sondern als Wirtschaftsunternehmen, die in Konkurrenz zueinander stehen und sich am Markt behaupten müssen. Wirtschaftliche „Sachzwänge“ drängen Fragen medizinischer und pflegerischer Ethik zunehmend an den Rand. Das öffentliche Unbehagen an den Fehlentwicklungen wächst. Zahlreiche Reportagen,, Initiativen und Interessenvertretungen thematisieren die vielschichtigen Probleme der Patientinnen und Patienten wie der Beschäftigten. Eine breit geführte öffentliche Debatte über dieses bewusst installierte marktwirtschaftliche Steuerungsinstrument steht allerdings noch aus. weiterlesen

    Antworten auf die Sorge-Krise: Care Revolution

    Care Revolution bezeichnet eine Transformationsstrategie, die die Verfügung über zeitliche und materielle Ressourcen für die Sorge für sich und andere ins Zentrum der Politik stellt. Gabriele Winker stellt im Workshop konkrete Schritte hin zu einer solidarischen und bedürfnisorientierten Gesellschaft zur Diskussion. Einer dieser Schritte ist es, die soziale Infrastruktur möglichst weitgehend der kapitalistischen Profitlogik zu entziehen und einer demokratischen Kontrolle zu unterstellen. Anhand eines konkreten Beispiels aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung wollen wir diese Zukunftsstrategie diskutieren: Beteiligte berichten über die Anstrengungen, eine basisdemokratische Poliklinik in Hamburg aufzubauen.Referentinnen:Gabriele Winker ist feministische Aktivistin und Professorin an der TU Hamburg-Harburg. Sie ist Mitglied im Netzwerk Care Revolution und Autorin des kürzlich erschienenen Buches „Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft.“

    Anh-Thy Nguyen ist Ärztin und engagiert sich im Rahmen der Polyklinik Gruppe für die Gründung eines im Stadtteil verankerten Gesundheitszentrums, das die medizinische Versorgung mit einer Sozial- und Rechtsberatung sowie einer Gesundheitsprävention in Abhängigkeit von sozialen Determinanten wie z.B. Wohnraum verbindet. weiterlesen

    Mobilisierungsveranstaltung zum „1.Mai – Tag der unsichtbaren Arbeit“

    Mit:
    Jochen König, Vater und Autor von „Fritzi und ich“
    Katharina Pühl, Initiative Care.Macht.Mehr
    Ann Wiesental, AK Reproduktion/Netzwerk Care Revolution
    Spanischen Krankenhauspflegerinnen mit Anwerbeverträgen

    Kämpfe um unsichtbare Arbeit und soziale Reproduktion haben neuen Wind erhalten. Sie finden statt im Alltag, im Haushalt und in kapitalisierten Care-Arbeitsbereichen. Diese Kämpfe stehen unter dem Druck kapitalistischer Verwertung sowie rassistischer und geschlechtlicher Strukturierungen und halten diesem Solidarität und neue Bündnisse entgegen. Die Referent_innen der Veranstaltung sprechen sich gegen neoliberale Vereinzelung aus und berichten über politische Interventionen und Handlungsmöglichkeiten, um unsichtbare Arbeit sichtbarzumachen und die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. weiterlesen

    1.Mai – offenes FLT* Vorbereitungs- und Austauschtreffen

    1.Mai – Feministische Verabredungen zu den verschiedenen Demos und Feministischer Block auf der 18 Uhr Demo zum „Tag der unsichtbaren Arbeit“

    Sonnenstrahlen, erste Knospen, der 1.Mai naht – wir wollen auch dieses Jahr wieder laut und entschieden demonstrieren, auf den verschiedenen Demos, feministische Anliegen zum Ausdruck bringen. Aber wo? Mit wem? Wie sich verabreden? Alle Gruppen und Personen, die schon was planen und alle die noch überlegen und mal schaun wollen, sind herzlich eingeladen, z.B. Demos, Blöcke und Ideen vorzustellen, sich auszutauschen, zu planen, miteinander zu diskutieren und sich zu verabreden, so auch zum Transpis malen und alles weitere. weiterlesen

    Care Revolution! Eine Antwort auf den zunehmenden Druck auf private Sorgearbeit und Pflegeberufe

    Vortrag und Diskussion mit Ann Wiesenthal

    Um für uns und andere zu sorgen, brauchen wir Zeit und Ressourcen aller
    Art. Dies ist grundlegend für die Verwirklichung unserer Bedürfnisse und
    Interessen – für ein gutes Leben.
    Doch die Entwicklung von bezahlten und unbezahlten Pflege- und
    Sorgearbeiten weist in eine andere Richtung, diese stehen zunehmend
    unter Druck: Privatisierung von Krankenhäusern und die Ökonomisierung
    der Pflege führen dazu, dass PatientInnen oft zu kurz kommen und die
    Beschäftigen überlastet sind. Im Privaten muss neben Beruf und
    Haushaltsarbeit noch die Oma gepflegt werden. Diese Doppel- und
    Dreifachbelastung trifft trotz des gesellschaftlichen Wandels nach wie
    vor meist Frauen und geht auf Kosten ihrer Selbstsorge oder Karriere.
    Notwendig ist ein Perspektivwechsel, um die Gesellschaft von der Sorge
    für sich und andere denken und gestalten zu können: Care Revolution!
    Eine neue soziale Bewegung, das Netzwerk Care Revolution, geht hier
    erste Schritte. Sie kämpft für gesellschaftliche und finanzielle
    Anerkennung sowie Zeit für die Arbeit mit Menschen. weiterlesen

    No Lager for Women!

    ERNEUTER AUFRUF: „KEINE LAGER FÜR FRAUEN! ALLE LAGER ABSCHAFFEN!“
    Samstag, 7. März 2015, 14°° Potsdam Hbf
    Demo und Protestaktion vor dem Landtagsgebäude
    Beim Feiern des Internationalen Frauentags 2015 wollen wir genau hinsehen, wie die Landesregierung Brandenburgs und die Bundesregierung Deutschland uns behandelt: In den letzten Jahren haben wir sie immer wieder aufgefordert, zumindest Frauen und Kindern die Möglichkeit zu geben, aus den Lagern auszuziehen. Trotzdem sehen wir, dass den lokalen Behörden Geld zur Verfügung gestellt wird, mit dem sie bereits existierende isoliert liegende Lager ausbauen, und zu den bereits bestehenden Lagern neue dazu kommen.
    Wir sehen keine Veränderung unserer Situation: Immer noch liegt die Mindestquadratmeterzahl, die Asylsuchenden zugeteilt wird, bei  6qm pro Person. Immer noch werden wir oft mit der Unterbringung in abgelegenen Unterkünften ausgegrenzt und sind damit rassistischen Angriffen ausgeliefert. Immer noch wird uns selten die Möglichkeiten
    gegeben, in privaten Wohnungen zu leben wie andere Menschen auch. Und mit einer Änderung des Baurechts ist nun auch das Bauen von Lagern in Gewerbegebieten erlaubt.
    Flüchtlingsfrauen leiden darunter am meisten. Denn normalerweise sind die Frauen diejenigen, die sich verantwortlich fühlen, unter solchen menschenunwürdigen Lebensbedingungen den Alltag für die ganze Familie zu organisieren.
    DESHALB ERNEUERN WIR UNSEREN APPELL: „KEINE LAGER FÜR FRAUEN! ALLE LAGER ABSCHAFFEN!“
    WIR FORDERN VON DER BUNDESREGIERUNG:
    Beenden Sie ihre rückwärtsgewandte Abschreckungspolitik der 90er-Jahre, die das Ziel hat, Flüchtlinge von der Einreise nach Deutschland abzuhalten oder sie zum Zurückkehren zu zwingen!
    Wir fordern von den Landesregierungen:
    Erlassen Sie landesweite Regelungen, die die Landkreise und Bezirke anweisen, Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen – vor allem die Frauen und Kinder!
    Wir fordern von den lokalen Behörden:
    Integrieren Sie Flüchtlinge in Ihre Landkreise und Bezirke, indem Sie ihnen die Möglichkeit geben, in Wohnungen – wo immer sie wollen – zu leben! weiterlesen

    Care Revolution bei Blockupy

    Unsere Antwort auf die Krise? Care Revolution!

    Kommt mit nach Frankfurt a.M. und demonstriert mit uns am 18.März gegen die herrschende Krisenpolitik!

    Frühmorgens Blockaden, Vernetzungstreffen Care Revolution: 15 – 15:30 Uhr im Restaurant Römer-Bembel im kleinen Raum oben, direkt am Römer (Römerberg 20-22), Nachmittags Demonstration, 17 Uhr Start am Römer. weiterlesen

    Bundesweites Netzwerktreffen

    Es geht weiter: am 28.-29. März findet unser nächstes Netzwerktreffen im Freizeitheim Linden in Hannover statt. Es wird sicherlich spannend!

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!!!
    Den Flyer zum Weiterverbreiten findet Ihr unter Mobilisierungsmaterial.

    Da wir im November beschlossen haben, uns an der Kampagne im Sozial- und Erziehungsdienst zu beteiligen, wird diese Auseinandersetzung ein Schwerpunkt des Treffens sein. Wir haben dazu einen inhaltlichen Input geplant, ebenso wie einen methodischen Organizing-Workshop. weiterlesen