Wer / Wie kocht und pflegt hat System! – Feministische Ökonomiekritik

Mit Ann Wiesental, Netzwerk Care Revolution

Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene
und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in
abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen
Ausschluss der „Überflüssigen“ und dem Einschluss der Verwertbaren auch
auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins
Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was
sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie
Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt. weiterlesen

Care Revolution-Netzwerktreffen am 2. April 2022

Unser nächstes überregionales Netzwerktreffen wird am 2.4. stattfinden. Wir treffen uns diesmal nur einen Tag, aber mit üppigem Programm. Die Netzwerktreffen sind die Gelegenheit für uns, zweimal im Jahr über die einzelnen Regionalgruppen und kooperierenden Gruppen und Organisationen hinweg zusammenzukommen, zu diskutieren und Verabredungen zu treffen. Reisen müsst ihr nicht; wie unsere letzten Treffen wird auch dieses wieder online stattfinden. Wir freuen uns auch über alle Menschen, die auf unsere Seite stoßen und bisher noch keinen Bezug zum Netzwerk Care Revolution haben. Das Netzwerktreffen ist eine hervorragende Gelegenheit, uns kennenzulernen.

Bislang ist folgendes Programm geplant. Vorschläge eurerseits sind willkommen!

09:00 – 9:30 Einführung für Neue, Ankommen
09:30 – 9:45 Begrüßung, Vorstellung Programm
09:45 – 10:30 Vorstellungsrunde, Neues aus den Gruppen

10:30 – 10:45 Pause

10:45 – 12:15 Von einer sorglosen zu einer sorgenden Community – Care-Infrastruktur in die Hände der Gesellschaft. Input von Barbara Fried, Diskussion in Kleingruppen und im Plenum

12:15 – 12:45 Pause

12:45 – 13:45 AGs.
Geplant:
– Streikrunde in den Sozial- und Erziehungsdiensten
– Care und Klima
– Ötfentlicher Auftritt des Netzwerks
– Care und Utopie (angefragt)

13:45 – 14:00 Pause

14:00 – 15:00 Verabredungen, Entscheidungen (Ko-Kreis, Finanzen)
15:00 – 15:15 Feedback-Runde

anschließend Klönschnack

Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch an bei carerevolution-rhein-main@posteo.de (Elfriede aus der Frankfurter/Offenbacher Gruppe koordiniert die Anmeldungen).

Eine frühzeitige Anmeldung erleichtert uns die Planung. Gebt gerne die Einladung auch an Freund*innen, Kolleg*innen, Nachbar*innen, Interessierte weiter, die ihr gerne dabeihaben möchtet.

Mit herzlichen Grüßen aus dem Vorbereitungsteam
Anne, Elfriede und Matthias

Raus zum 8. März 2022 in Berlin!!


Am 8. März ist internationaler feministischer Kampftag und deswegen wollen wir auf die Straße gehen, unsere Kämpfe vereinen und die Überlastung beenden!! 
Sorgearbeit bzw. Care-Arbeit das bedeutet das Kümmern umeinander, das Pflegen füreinander, für sich und die Gesellschaft ist ein Grundpfeiler unseres Zusammenlebens. Nicht trotz, sondern gerade wegen der Erfahrungen der letzten 2 Jahre möchten wir an diesem Tag deutlich machen:  Eine „Krise“ erleben wir Sorgearbeitenden schon lange, nicht erst seit der Coronapandemie. 
Daher sind wir uns sicher: Wir wollen nicht zurück zur sogenannten „Normalität“!
Denn soziale Missstände und Ung leichheiten waren schon vor der Pandemie präsent und haben sich in den letzten Jahren nur noch mehr verschärft. 
Es ist höchste Zeit für einen Systemwandel, in dem Care und ein gutes Leben für alle im Zentrum stehen statt Profite und der Schutz einzelner Privilegierter! 
Wir sind Pfleger*innen, Auszubildende, Sozialarbeitende, Erzieher*innen, Studierende und Schüler*innen, Aktivist@s, Freund*innen, Mütter, Schwestern und so viel mehr und wollen diese Krisenerfahrungen zum Aufbruch in eine solidarische Gesellschaft nutzen! Lasst uns gemeinsam dafür stark und laut sein! 
Deshalb nehmen wir uns mit vielen weiteren Care-Aktivist@s am 08. März mehr Platz für Sorge, vereinen unsere Kämpfe und gehen gemeinsam auf die Straße!
Kommt am

8.März um 11 Uhr zum Rosa-Luxemburg-Platz weiterlesen

Mit Care-Kämpfen in eine solidarische Gesellschaft

Herzliche Einladung zu einer Diskussionsveranstaltung des Netzwerk Care Revolution, am 10.11.2021 von 19:00 – 21:00 Uhr via Zoom

Menschen in Sorgebeziehungen sind unter Druck. Ob pflegende Angehörige, Alleinerziehende oder Beschäftigte in Krankenhäusern: Unter den kombinierten Anforderungen von Care-Arbeit in der Familie, Lohnarbeit – auch und gerade in Care-Einrichtungen – und Selbstsorge geraten viele an ihre Grenzen. Es mangelt an Zeit und an Unterstützung, diese wichtigen Arbeiten gut zu tun.
Dass dieser Mangel systembedingt ist, ist nichts Neues. Krankenversorgung ist ein Kostenfaktor, von Care-Konzernen übernommene Pflegeheime dienen der Ausschüttung von Gewinnen, Familienarbeit wird in die kleiner und zerhackter werdende Restzeit neben der Erwerbsarbeit gezwängt, wer weder erwerbsfähig ist noch Geld hat, gilt als Ballast. Deshalb ist klar: Um diese Zustände zu ändern, müssen wir die Gesellschaft verändern, sie sorgsamer und solidarischer machen.
Viele Kämpfe und gelebte Alternativen, auch im Bereich der Sorgebeziehungen, streben in genau diese Richtung. Der erfolgreiche Streik bei der Charité und Vivantes in Berlin, Care-Commons wie Polikliniken und Kommunen sowie erste Schritte zur Zurückdrängung der Lohnarbeitszeit stehen dafür. Sie verweisen zugleich auf Postwachstums-Perspektiven, auf das, was wirklich wichtig ist, und sie stellen in ihren Praxen schon jetzt Solidarität her.
Wir möchten mit Aktivistinnen dieser Bereiche gemeinsam überlegen, wo schon in den gegenwärtigen Kämpfen und Experimenten eine richtungsweisende solidarische Praxis aufscheint und wie sich die verschiedenen Stränge zusammenführen lassen.

Es diskutieren mit:

Silvia Habekost, Krankenpflegerin und Gewerkschafterin, Berliner Krankenhausbewegung
Friederike Habermann, Aktivistin und Autorin, Netzwerk Ökonomischer Wandel
Sophia Wagner, aktiv bei ATTAC, AG ArbeitFairTeilen

Es moderiert: Jette Hausotter, Netzwerk Care Revolution

Die Veranstaltung findet online statt. Für eine Teilnahme bitten wir um Anmeldung unter care-revolution@riseup.net

Mit einer schnellen Anmeldung helft ihr uns beim Planen! Der Link zur Einwahl schicken wir euch vor der Veranstaltung.

Wir freuen uns auf euch!

Jährliches Treffen des Netzwerks Care Revolution

Am=&0=& findet das jährliche Treffen des =&1=& Care Revolution statt. Hier findet ihr das Programm.

Meldet euch gern an und schreibt dafür an care-revolution@riseup.net. Für das Netzwerktreffen suchen wir noch Unterstützung für Moderation und technische Betreuung. Dafür wird es noch eine Einführung geben im Vorhinein. Bitte auch an die Mail-Adresse schreiben, wenn ihr helfen wollt.

Eine herzliche Einladung an alle, die neu ins Thema reinschnuppern wollen, und auch an die, die schon länger dabei sind.

 

Was kam nach dem Klatschen?

Auf Einladung des DGB-Bildungswerks stehen Aktive aus Betrieb und Gewerkschaft, aus Beratung & Wissenschaft für einen Abend Rede und Antwort: Was kam nach dem Klatschen? Wie haben wir das Corona- und Streikjahr bewältigt? Welche Netzwerkarbeit können wir in den Themenfeldern Anerkennung ausländischer und non-formaler Berufsqualifikationen, Migration & Integration im Betrieb 2021 leisten?
 Veronika Bohrn-Mena (GPA-djp Wien)
 Simone Burger (DGB München)
 Mandy Heller (IG BAU Reinigungskräfte)
 Sofia Smuda (Betriebsrat MAN)
 Christiane Tenbensel (Support Faire Integration)
 Prof. Dr. Gabriele Winker (Netzwerk Care Revolution)

Anmeldung erforderlich unter migration@dgb-bildungswerk.de

Die entsprechende Einladungkarte findet ihr hier.

Nach dem Klatschen. Ausblick auf die Gesundheitsbranchen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ANERKANNT im DGB Bildungswerk BUND veranstaltet in Kooperation mit ver.di eine Veranstaltung mit Katharina Schwabedissen, Gewerkschaftssekretärin für die Krankenhäuser im westlichen Ruhrgebiet, und Prof. Dr. Gabriele Winker, Arbeitswissenschaftlerin und Autorin des Standardwerks „Care Revolution“

Die Veranstaltung findet kostenlos mit offener Zielgruppe online statt, eine Anmeldung ist leider im Vorhinein notwendig.

Anmeldung: migration@dgb-bildungswerk.de oder https://www.dgb-bildungswerk.de/seminar/18130369

Für Rückfragen stehen wir gerne jederzeit zur Verfügung.

„Arbeit ohne Ende? – Heute feiern wir!“ – Ein Vortrag zu Care-Arbeit am 8.März

Das interkulturelle Frauennetzwerk Wedel lädt zum internationalen Frauentag 8.März 2020

 

  • 11:00 Einlass
  • 11:30 Vortrag von und mit: Anna Köster-Eiserfunke, Dipl.-Politologin
    Haushalt, Kinder, Pflege und Beruf bedeuten Arbeit ohne Ende
    für Frauen. Warum ist das so und was ist zu tun?
  • 12:00 Diskussion
  • 12:30-14:00 Feier zum Frauentag
  • weiterlesen

    Diskussionveranstaltung über eine feministische Care-Wirtschaft

    Diese Diskussionsveranstaltung findet anlässlich des Equal Care Day statt. Zum Thema „Sorge-Arbeit braucht eine andere Wirtschaft: feministisch, fair und für alle!“ diskutieren das feministische Streikbündnis Leipzig, das Netzwerk Care Revolution, Medinetz Leipzig, CABL e.V., Buurtzong Connewitz, Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften, Genderkompetenz Zentrum Sachsen, Queeres Netzwerk Sachsen und Akteur_innen von Ver.di.

    Kinderbetreuung und Dolmetschen in deutscher und englischer Sprache wird angeboten.

    Die Veranstaltung ist Teil der „Für Sorge! Feministischen Bildungswoche für eine andere Wirtschaft (29.02. bis 08.03.20)- Das komplette Programm findet ihr hier.

    Veranstaltet vom Konzeptwerk  Neue Ökonomie

    1. Freiburger Pflegestammtisch

    In Freiburg hat sich die „Initiative Faire Pflege“ gegründet. Sie wurde ins Leben gerufen von der Arbeitnehmer Seelsorge des Erzbistums Freiburg, Care Revolution Freiburg, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt in Baden und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Freiburg.

    Diese Initiative wird von ver.di Südbaden unterstützt.

    Der erste Pflegestammtisch für alle entlohnt tätigen Pflegekräfte sowie unentlohnt Pflegende, für Menschen mit hohem Pflegebedarf und alle an Pflege Interessierten findet am 29.01.20 um 19.00h im Gasthaus Schützen (Schützenallee 19 in Freiburg) statt.

    Näheres erfahrt ihr hier.

    .

    Wir machen unbezahlte Familienarbeit sichtbar!

    Waschen, Einkaufen, Kinder betreuen, Putzen, Kochen, Angehörige pflegen – auf diese unbezahlte Care-Arbeit verwenden Frauen nach wie vor deutlich mehr Zeit als Männer. 

    Der Equal Care Day erinnert uns daran, dass zu einer echten Gleichstellung nicht nur die Gleichstellung im Beruf, sondern auch die Gleichstellung bei den privaten Care-Aufgaben gehört. weiterlesen

    Care Revolution 5-jähriges Jubiläum auf dem Feminist Futures – Festival für eine Internationale in Bewegung vom 12. – 15. September 2019

    [see English text below]

    Wie sehen feministische Zukünfte aus? 1000 junge und ältere Menschen werden vier Tage lang die alte Zeche beleben, und den Ort zum Ausgangspunkt machen für gemeinsames Träumen, Spinnen, Streiten, Kochen, Lachen, Nachdenken, Musizieren, Kennenlernen, Kämpfe planen … Vielfältig und international bauen wir an einer Zukunft für alle! Hier hat die Care Revolution Räume um das 5-Jährige Jubiläum zu feiern. Samstag Nachmittag feiern wir gemeinsam und blicken in die Zukunft, über das Festival verteilt gibt es Workshops zu verschiedenen Care Revolution-Themen. Mehr Infos ko weiterlesen

    Offenes Infotreffen zu Care-Revolution (in Bonn)

    Wir sind die Organisator*innen des Equal Care Day und hatten schon seit langem für den 28.6. ein offenes Infotreffen unseres Vereins geplant, zu dem Menschen eingeladen sind, die sich in Sachen ‚Equal Care Day‘ engagieren wollen. Da es bisher keine Carerevolution -Regionalgruppe Bonn gibt, ist der Termin ein Versuchsballon, um zu schauen, ob es hier im Umkreis noch mehr von unserer Sorte gibt, die sich vernetzen wollen.

    Nähere Infos zu uns gibt es hier:
    https://klischeesc.de/care-revolution-regionalgruppe-bonn/

    oder schreibt uns:

    carerevolution@klischeesc.de

    Arbeit als soziales Menschenrecht – Fachtagung

    Soziale Menschenrechte sind Grundrechte und bilden die Voraussetzung für eine menschenwürdige Existenz. Ihre überfällige Verwirklichung hätte Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen in Deutschland.
    Auf unserer Fachtagung werden wir uns mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie sozialen Bewegungen mit der Durchsetzung des sozialen Menschenrechts auf Arbeit beschäftigen. Diskutiert werden mögliche Handlungsstrategien. Bestehende Projekte werden aufgezeigt und Ansätze kritisch beleuchtet.

    Care Revolution Leipzig – Austausch zu Stadtgesundheit und Wohnen

    Die Zahnärztin in Großzschocher, der Psychotherapeut in Reudnitz und die Krankengymnastik in Gohlis? Wie schön wäre es, einfachen Zugang zur Gesundheitsversorgung im eigenen Viertel zu haben? Auch in diesem Bereich kann es hilfreich sein, den Blick von den Missständen hin zu positiven Beispielen und gelungenen Alternativen zu erweitern. In dem Zuge wollen wir über Wohnprojekte und solidarische Nachbarschaften genauso sprechen wie darüber, wie Gesundheit im Stadtteil gemeinsam organisiert werden kann.

    Dieser Austausch ist Teil einer vhs-Veranstaltungsreihe. Weitere Infos erhaltet ihr hier.

    Care Revolution Leipzig – Austausch zu Sorgearbeit in der DDR

    Wie hat sich [nicht nur] die Gesundheitsversorgung durch die Wende verändert? Viele Menschen haben in der DDR einen gesellschaftlichen Rahmen erlebt, der größere und gerechtere Freiräume für das Kümmern umeinander ermöglicht hat und indem das Miteinander solidarischer verlief. In dieser Veranstaltung möchten wir gern mit euch einen Blick zurück in diese Zeit werfen, einander berichten und lernen: Wie hat das breite Angebot an Kinderbetreuung die Elternschaft geprägt? Wie gleichberechtigt war das Zusammenleben in der Realität? Welchen Stellenwert hat Sorgearbeit allgemein in der Gesellschaft eingenommen?

    Dieser Austausch ist Teil einer vhs-Veranstaltungsreihe. Weitere Infos erhaltet ihr hier.

    Care Revolution Leipzig – Austausch zu Sorgearbeit und Postwachstum

    Hinter Postwachstum haben sich in den letzten 10 Jahren viele Menschen aus den verschiedensten Gesellschaftsbereichen versammelt, die den Zwang zu wirtschaftlichem Wachstum hinterfragen und nach praktischen Alternativen suchen. Sorgearbeit, als die grundlegendste Arbeit, die erst alles andere möglich macht, soll dabei im Zentrum des Wirtschaftens stehen. Wie kann so eine Gesellschaft und Wirtschaft aussehen? Welche Möglichkeiten haben wir damit heute schon anzufangen?

    Mit dem Konzeptwerk Neue Ökonomie.

    Dieser Austausch ist Teil einer vhs-Veranstaltungsreihe. Weitere Infos erhaltet ihr hier.

    Care-Rat Freiburg zieht eine Zwischenbilanz

    An diesem Abend wollen wir, die im Care-Rat Aktiven, zusammen mit vielen anderen interessierten Menschen eine erste Bilanz der Arbeit des Care-Rat Freiburgs ziehen.

    Der Care-Rat wurde auf der Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“ am 20.5.17 gegründet. Wir haben uns in diesem Care-Rat über ein Jahr alle sechs Wochen getroffen und uns primär mit der Situation in der Altenpflege auseinandergesetzt. Gemeinsam ist uns die Auffassung, dass es im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge auch in Freiburg noch viel zu tun gibt und wir mit unserem politischen Engagement dazu beitragen wollen, die Rahmenbedingungen für familiäre Sorgearbeitende, berufstätige Care-Beschäftigte und Menschen, die im besonderen Maße auf Sorge angewiesen sind, zu verbessern.

    Wir betreten mit unserer Arbeit im Care-Rat derzeit Neuland und bitten Euch deswegen, am 30.1.19 zu kommen und uns zu unterstützen. Wir möchten mit Euch diskutieren, wie wir es schaffen können, besser mit Organisationen wie der Euren zusammenarbeiten, wie es gelingen kann, mehr Einfluss auf die Kommunalpolitik zu nehmen, wie wir die Öffentlichkeitsarbeit verbessern können und wie wir mittelfristig in Freiburg eine stärkere soziale Care-Bewegung stabilisieren können. Am Ende des Abends, ab ca. 20.30 Uhr, wird es auch ein kleines gemütliches Beisammensein bei Getränken und Snacks geben.

    1. Vorbereitungstreffen für ein Feministisches Festival im September 2019

    Zu diesem Treffen lädt die Rosa-Luxemburg-Stiftung, das Netzwerk-Care-Revolution und das Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. ein, um gemeinsam ein INTERNATIONALES UND PLURALES FEMINISTISCHES FESTIVAL zu planen.

    Es soll mehrere Treffen geben, an denen sich Initiativen und Einzelpersonen in ganz unterschiedlicher Intensität einbringen, Ideenverfolgen, Räume gestalten, Referent*innen vorschlagen oder auch nur mitdiskutieren können.

    Wenn alles gut läuft, wird dieses Feministische Festival vom 12. – 15.September 2019 auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen stattfinden.

    Bitte meldet euch bis zum 20.1. unter folgender E-Mail an: barbara.fried@rosalux.org

    Care Revolution Hamburg: Let´s strike united

    Care Revolution Hamburg veranstaltet am 19.2.19 einen Debattenabend zum feministischen Streik 2019 anlässlich des Internationalen Frauenkampftags.

    In dieser Veranstaltung wollen wir debattieren, wie man unterschiedliche Ausgangspositionen berücksichtigen kann und wollen gemeinsame Aktions- und Streikformen überlegen.

    Wir diskutieren mit Aktivist*innen vom Hamburger Bündnis zum Internationalen 8. März-Streik, von Asmaras World e.V. und WomaN – IN –Action/NINA (angefragt) und lalen laden alle herzlich ein!

    Das Flugblatt zu dieser Veranstaltung findet ihr hier.

    LET’S STRIKE UNITED!

    How 2 Streik. Veranstaltung zu Care-Arbeit im Frauenstreik

    Diese Veranstaltung wird organisiert  von NaturFreundeJugend Berlin mit Care Revolution und weiteren Gästen.

    Nähere Infos erhaltet ihr hier.

    Diskussionen um Geschlecht und Arbeit haben so manche Überlegungen vom marxistischen Kopf auf die feministischen Füße gestellt: Reproduktionsarbeit, Care- und Sorgetätigkeiten, affektive und sexuelle Arbeit sind zu zentralen Konzepten geworden. Nun gilt es auch die Praxis des Arbeitskampfes feministisch zu nutzen.

    Doch was heißt Streik, wenn nicht einfach die Maschine abgestellt oder der Schreibtisch verlassen werden kann? Wie können andere Effekte von Streik – Politisierung, Vernetzung, Solidarität, Unterstützung und Öffentlichkeit – erzielt werden? Und wie lassen sich dauerhaft vergeschlechtlichte Strukturen in der Arbeitsteilung aufbrechen?

    Die NaturFreundeJugend Berlin lädt im Rahmen der bundesweiten Vernetzung zum Frauen*Streik 2019 zu einer Podiumsdiskussion mit Theoretiker*innen und Aktivist*innen ein. Zusammen wollen wir herauszufinden, wie ein Frauen*streik funktionieren kann im Sinne eines How 2 Frauen*Streik.

    Wenn ihr kommen wollt, jedoch Kinder zu betreuen habt, besorgt euch eine*n Babysitter! Wir geben eine Streikkasse rum und achten darauf, dass die Kosten gemeinsam gedeckt werden. Außerdem bauen wir für die älteren Kinder im hinteren Teil des Raums eine Spielecke mit Büchern, Spielzeug, Stiften und Papier auf.

    Die Veranstaltung wird auf deutsch sein. Falls ihr eine Flüsterübersetzung braucht oder anbieten könnt meldet euch bei uns (karlotta@naturfreundejugend-berlin.de).

    The event will be held in German. If you need a translation please contact us. We try to organize whispered translation for english and possibly more languages (karlotta@naturfreundejugend-berlin.de).

    Care Revolution: Schrittmacher für die Politik?! in Dortmund

    Am Samstag, den 1. Dezember, findet in Dortmund zwischen 14 und 18 Uhr eine Veranstaltung mit dem vollständigen Titel: Gesundheit und Pflege in der Krise. Care Revolution: Schrittmacher für die Politik?

    Dies ist eine Kooperationsveranstaltung von Sozialinstitut Kommende Dortmund, Care Revolution Dortmund, GRÜNE Dortmund sowie den Landesarbeitsgemeinschaften Soziales, Frauen, Medien der GRÜNEN NRW

    Inhaltlich geht es primär darum, wie der Krise in Gesundheit und Pflege politisch begegnet werden kann. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll ein Abgleich der Ansätze der Care Revolution Bewegung mit weiteren politischen Möglichkeiten und Konzepten erfolgen. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit Gabriele Winker und Markus Kurth MdB. Besonderen Raum sollen dabei die Erfahrungen und Erwartungen der Betroffenen einnehmen.

    Die Teilnahme ist kostenfrei. Um eine Spende für Kaffee und Kuchen wird gebeten.
    Zur Erleichterung unserer Vorbereitung bitten wir dringend um Anmeldung:
    an die Kommende telefonisch (0231 206050) oder per Mail an kister@kommende-dortmund.de bzw.
    an die Dortmunder GRÜNEN telefonisch (0231 121171) oder per Mail an info@gruene-dortmund.de

    Das Programm und weitere Informationen zu den Personen, die die Eingangsstatements halten, findet ihr hier.

    Not your cup of tea? Erfahrungen mit politischen Allianzen über Klassenschranken und Protestmilieus hinweg

    Organisiert von NaturfreundeJugend Berlin

    Filmvorführung „Pride“ (2014) & Diskussion mit Ray Goodspeed (Lesbians and Gays Support the Miners, London) sowie Vertreter_innen von Care Revolution Berlin, Zwangsräumung verhindern und Kotti & Co.

    „PRIDE“ (GB 2014, 120 min)

    Der Film erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen politischen Allianz im von Margaret Thatcher regierten Großbritannien. Während des einjährigen Bergarbeiterstreiks 1984/85 solidarisieren sich schwule und lesbische Aktivist_innen aus London mit den streikenden Arbeitern und ihren Familien. Als Gruppe „Lesbians and Gays Support the Miners“ (LGSM) organisieren sie Spendenaktionen und wollen direkt vor Ort Unterstützung leisten. Als die Londoner Gruppe schließlich nach Wales fährt, um die Streikenden zu treffen, begegnen diese ihnen teils mit offener Ablehnung. Der Film erzählt von den irritierenden Anfängen, von Vorurteilen und Auseinandersetzungen, mit denen eine Solidarisierung über Klassengrenzen und Geschlechterkonstruktionen hinweg schließlich gemeinsam erstritten wird.

    DISKUSSION MIT RAY GOODSPEED (LGSM) SOWIE VERTRETER_INNEN VON CARE REVOLUTION, ZWANGSRÄUMUNG VERHINDERN UND KOTTI & CO.

    Ausgehend von den Erfahrungen der LGSM-Aktivist_innen und der streikenden Bergarbeiter und ihrer Familien möchten wir uns über Möglichkeiten und Herausforderungen politischer Allianzen jenseits der üblichen linken Bündnisse austauschen. Welche Erfahrungen gibt es mit aktuellen und vergangenen solidarischen Kämpfen über Klassenschranken und Protestmilieus hinweg?

    Gerade die Begegnungen zwischen Arbeiterkultur und LGBT-Aktivist_innen im Jahr 1984 werfen die Frage auf, wie viel Differenzen und Konflikte ausgehalten, ausgeklammert und eingegangen werden müssen, um gemeinsam politisch aktiv werden zu können.

    Wir möchten mit Ray Goodspeed über die damaligen politischen Verhältnisse sprechen und fragen, ob die vergangenen Proteste ein Vorbild für heutige politische Praxis sein können. Hierzu haben wir Vertreter_innen der Care-Bewegung sowie der Initiativen Zwangsräumung verhindern und Kotti & Co. eingeladen, um uns über ihre Erfahrungen mit klassenübergreifender Solidarisierung auszutauschen. Welche Herausforderungen bringen Solidaritäten und welche Hindernisse können gemeinsam bearbeitet werden?

    Ökologisch feministisch wirtschaften – jenseits des Wachstums und des Patriarchats

    Individuelles und gesellschaftliches Wohlbefinden hängt davon ab, ob und wie andere für uns sorgen. Die damit verbundenen Arbeiten und Tätigkeiten bilden die Grundlagen unseres Wirtschaftssystems, doch bleiben sie oft unsichtbar, unbezahlt, abgewertet – und werden zumeist von Frauen* verrichtet.

    Gibt es einen „sorglosen“ Kapitalismus? Warum ist Geschlecht für die Arbeitsteilung, lokal und global, immer noch so bedeutsam? Sind ökofeministische Analysen und Forderungen noch zu gebrauchen, zu eso, zu realistisch, zu radikal, zu ausschließend?

    FairBindung und die Care Revolution Regionalgruppe Berlin diskutieren mit euch nach einem Input, inwiefern die Krise des Ökologischen und die Krise des Sozialen zwei Seiten derselben Medaille sind, und welche Strategien daraus hervorgehen können.

    Netzwerktreffen Care Revolution am 09.11.18 in Göttingen

    2019 wird das Netzwerk Care Revoution 5 Jahre alt. Die aktuellen Debatten um Care sind präsenter denn je: In Krankenhäusern wird um Entlastung und bessere Pflegebedingungen gestreikt, in Hamburg und Berlin werden Volksentscheide durchgeführt. Vielerorts regt sich Widerstand – nicht nur gegen das ungerechte Gesundheitssystem, sondern auch die Bestrebungen um einen bundesweiten Frauen*streik zum 8. März 2019 erstarken. Zum Jubiläumsjahr möchten wir den 12. Mai als internationalen Tag der Pflege nutzen, um auf die Straße zu gehen. Zum Herbst planen wir zum zweiten Mal eine große Aktionskonferenz. Das Netzwerktreffen im November dient zur Vorbereitung des Jahres 2019. weiterlesen

    Schreibwerkstatt „Wir kümmern uns!“ in Postdam

    Die Schreibwerkstatt „Wir kümmern uns!“ findet am Freitag, den 7.9.,14:00 – 21:00 Uhr im femArchiv, Hermann-Elflein.-Str.23, Potsdam statt. (Der Einstieg ist den ganzen Nachmittag und Abend über möglich.)

    Welche Care-Themen bewegen EUCH? Wie sieht Euer Alltag aus? Wie wollt Ihr für andere sorgen, wie umsorgt werden? Wir organisieren Inputs zu kreativem Schreiben und einen anschließenden Co-Working-Space zum individuellen oder gemeinsamen Schreiben eigener Texte. Diese können in der Blogreihe „Wir kümmern uns!“ des Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg veröffentlicht werden.

    Zwischen den zwei offen gestalteten Schreib-Blöcken von 14:00 – 17:00 Uhr sowie 18:00 – 21:00 Uhr wird es eine Soli-KüFA für das femArchiv geben, so dass für das leibliche Wohl gesorgt ist. Das femArchiv benötigt dringend Unterstützung, u.a. um die Heizung zu erneuern.

    Anmeldungen zwecks besserer Planung bitte bis 30.08.2018 an care-revolutionpotsdam@riseup.net

    Weitere Infos findet ihr hier.

    Bildnachweis: Istanbul November 2012 by Urban Isthmus. CC-BY 2.0. Veröffentlicht auf https://www.flickr.com. Das Bild wurde nachbearbeitet.

    Fahrradtour zu Orten alternativer Sorgestrukturen

    Die Fahrradtour „Orte alternativer Sorgestrukturen in Potsdam“ findet am Samstag, 08.09.2018, 10:00 – 15:00 Uhr statt.

    Treffpunkt: femArchiv, Hermann-Elflein.-Str.23, Potsdam.

    Eine WG für Menschen mit Demenz im hippen Babelsberger Kiez? Eine interkulturelle Küche für Alle im Herzen der Stadt? Ein Montessori-Campus mitten im sozialen Brennpunkt? Wir besuchen verschiedene Orte in Potsdam, an denen Care-Tätigkeiten selbstbestimmt(er) organisiert werden und kommen dabei ins Gespräch darüber, wie wir füreinander sorgen und umsorgt werden wollen.

    Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen: bis 30.08.2018 an care-revolution-potsdam@riseup.net

    Weitere Infos sind hier zu finden.

    Bikes Slick by Thomas Hawk. CC-BY-NC 2.0 Generic. Veröffentlicht auf https://www.flickr.com. Das Bild wurde nachbearbeitet.

    Menschen vor Profite: Care-Konferenz NRW

    Diese Care-Konferenz findet am 22. September 2018 von 11:00 – 17:00 Uhr in Bochum im Bahnhof Langendreer  statt.

    Sie wird von der LINKEN NRW veranstaltet. Es gibt u.a. Workshops zu den aktuellen Arbeitskämpfen an den Uni-Kliniken Düsseldorf und Essen (an beiden Kliniken wird gestreikt) und auch einen Workshop zu Care Revolution, in dem Melanie Stitz referiert.

    Dass in der Pflege dringender Handlungsbedarf besteht, hat sich inzwischen herumgesprochen. Um aber gegenüber der Regierung ausreichende Maßnahmen durchzusetzen, ist noch viel Druck nötig. Auf der Care-Konferenz soll darüber beraten werden, wie es weiter gehen soll, mit dem Einsatz gegen den Pflegenotstand.

    Das Programm kann hier eingesehen werden.

     

    Wir machen´s anders – das Gesundheitssystem der Zukunft

    Wir machen‘s anders – Eine Veranstaltung für das Gesundheitssystem der Zukunft“,

    Datum: 23.06.2018, Beginn: 16:00 Uhr, Dauer: ca. 2h, Format: Diskussion, World Café, Vernetzung

    Sehr geehrte Damen* und Herren*, liebe Care/Sorge-Interessierte,

    wir möchten Sie/Dich zur obigen Veranstaltung herzlich einladen.

    Es soll dabei um Gesundheit und Sorge gehen. Wie steht’s damit in Deutschland? Wie sollte es in Zukunft sein? Sozial-gerecht und bedürfnisorientiert, was kann das heißen? Wie kommen wir dahin?

    Zu Beginn der Veranstaltung wird es einen Vortrag von Dr. Thomas Hardtmuth (Arzt und Autor) geben. Er wird zur Verbindung von Gesundheit und Wirtschaft sprechen. Beispielsweise gibt es für die Betreuung von Menschen im Krankenhaus, in der Pflege, aber auch in Schulen, Kindergärten und Privathaushalten immer weniger Zeit und Geld. Hingegen stehen Profit und Effizienz im Vordergrund. Menschliche Bedürfnisse und die Grundlagen für ein gutes Leben werden vernachlässigt. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden wir über Möglichkeiten reden eine umfassende Versorgung für alle Menschen zu ermöglichen. Gute Bedingungen für bezahlte und unbezahlte Arbeit der Sorge sind dafür ebenfalls wichtig. Verschiedene Gruppen stellen ihre Vorschläge in dem Zusammenhang vor. Diese kommen ua. von der Poliklinik Leipzig, sind Streikerfahrene und (Kranken-)Pfleger*innen des Bündnisses Mehr Personal im Krankenhaus, betreiben einen Pflegedienst mit Ziel der Umsetzung des Buutzorg-Ansatzes und engagieren sich im Netzwerk Care Revolution.

    Die Veranstaltung wird ca. zwei Stunden dauern. Es wird voraussichtlich eine Kinderbetreuung geben. Wir bitten um eine kurze Rückmeldung bis zum 21.06.

    Veranstaltungsort: Inklusives Nachbarschaftszentrum des Mobilen Behindertendiensts Leipzig e.V.

    Die Räume sind barrierefrei.

    Veranstaltet von: Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. Ansprechperson:
    Mike Korsonewski (m.korsonewski@knoe.org) und Charlotte Hitzfelder (c.hitzfelder@knoe.org)

    Bundesweites Netzwerktreffen Care Revolution am 14. und 15.4.18

    Jedes halbe Jahr treffen sich im Netzwerk Care Revolution Aktive zu einem Austausch und zur Diskussion weiterer Aktivitäten. Hier findet ihr das Programm zum Netzwerktreffen in Leipzig am 14. und 15.4.18. Wir treffen uns in der Mainzer Straße 7 in den Räumen des Vereins Durchblick. Beginn ist am Samstag, den 14.4 um 10.30 Uhr. Das Netzwerktreffen endet am Sonntag, den 15.4. um 14.30 Uhr.

    Aktion „Hobeln bis der Spahn fällt“

    Care-Aktive werden Arnold und Nico Schnittger von Nicos Farm am Freitag, den 6.4. um 16 Uhr in Berlin begrüßen und gemeinsam vor dem Gesundheitsministerium für menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen in Pflege- und Sorgesituationen demonstrieren.

    Hier findet ihr die Einladung zum facebookevent und den Einladungstext.

    Feminismus und Care-Arbeit

     

     

    Jette Hausotter (Care Revolution Netzwerk), Alexandra Wischnewski (Referentin für feministische Politik der Linksfraktion im Bundestag), Silvia Habekost (Berliner Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus) diskutieren zum Thema „Feminismus und Care-Arbeit“

    Anlass ist die Reihe „Feminismus und die Linke“ der Gruppe Emanzipatorische Linke Berlin. Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit aktuellen (queer-)feministischen Debatten, die den Kernbereich linker Politik berühren: Arbeitsverhältnisse, revolutionäre Subjekte, gesamtgesellschaftliche Transformation. Gerade die Debatten um Care-Arbeit und soziale Reproduktion sind besonders gut dafür geeignet diese Themen zu diskutieren. Im Kapitalismus können die Menschen nicht ausreichend für sich und füreinander sorgen. Vielen fehlt es an Zeit und sozialer Absicherung für unbezahlte Sorgearbeit. Die sozialen Infrastrukturen sind unterfinanziert und bieten oft keine ausreichende Unterstützung. Und auch die Beschäftigten in Care-Berufen arbeiten am Limit.  Die Verteilung von Sorgearbeit folgt dabei einer Logik von geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung. Und auch Rassismus und Klassenverhältnisse prägen, wie Menschen in dieser Gesellschaft für sich und andere sorgen können. Wie muss also eine grundlegende feministische Transformation unserer Gesellschaft aussehen? Muss Ökonomie ganz anders gestaltet werden? Und wie ist das mit der Überwindung von patriarchalen Geschlechterverhältnissen und sozialer Ungleichheit zu verbinden?

    Braucht es wirklich eine Revolution? Genügt ein bedingungsloses Grundeinkommen? Das Care Revolution Netzwerk, in dem sich viele unterschiedliche Akteure versammelt haben, versucht auf diese und andere Fragen Antworten zu geben. Außerdem wollen wir diskutieren, welche Möglichkeiten parlamentarische Arbeit für diese grundlegende Transformation bietet, wo sie auf außerparlamentarische Arbeit angewiesen ist und wo ihre Grenzen sind.

     

    Wer / Wie kocht und pflegt hat System! – Feministische Ökonomiekritik

    Mit Ann Wiesental, Netzwerk Care Revolution

    Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen Ausschluss der „Überflüssigen“ und dem Einschluss der Verwertbaren auch auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt.

    Feministische Ökonomiekritiker_innen thematisieren diese Logik unter dem Schlagwort Krise sozialer Reproduktion und zeigen so auf, dass die systemimmanenten, kapitalistischen Widersprüche zwischen Profitmaximierung und sozialer Reproduktion nie zu einem guten Leben für alle Menschen führen können. Denn es ist im kapitalistischen System angelegt, dass soziale Reproduktion (Gesundheitsversorgung, Pflege, Kinderbetreuung, Assistenz, Bildung) nicht im Zentrum steht und es eine bedürfnisorientierte Versorgung für alle im Kapitalismus nicht geben kann.

    Als Antwort ruft das Netzwerk Care Revolution zu Care-Kämpfen auf.

    Organisiert von Antifaschist_innen aus dem Ruhrgebiet

    Beginn: 19.30 Uhr

    Eintritt frei!

    Diskussion „CareRevolution – Alte Werte neu gelebt?!“ in Potsdam

    Um Widerstand gegen Neoliberalisierung und generelle Abwertung von Care-Berufen – auch im Rahmen von Ausbildung und Studium – geht es in der Fish-bowl-Diskussion „CareRevolution – Alte Werte neu gelebt?!“ mit Input am 09.03., von 16 bis 19 Uhr in Potsdam. Mit dabei: Aktive aus dem Netzwerk Care Revolution, die eine Ortsgruppe Potsdam gründen wollen.

    Die Veranstaltung wird von den Gleichstellungsbüros der FH Potsdam und der Universität Potsdam organisiert und findet im Rahmen der 28. Brandenburgischen Frauenwoche „Selber Schuld“ statt, zu der im ganzen Land etwa 200 Veranstaltungen rund um den internationalen Frauen*kampftag organisiert werden.

    Weitere Infos zu der Veranstaltung gibt es im Veranstaltungskalender des Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg nachzulesen hier.

    Care MitMachkonferenz vom 17.11. bis 19.11. in Leipzig

    MitMachKonferenz Fuer den Wandel sorgenAlle sind herzlich eingeladen zur MitMachKonferenz „Für den Wandel sorgen!“, die von Care Revolution Leipzig und vom Konzeptwerk Neue Ökonomie organisiert wird. Die Konferenz findet von Freitagabend, 17.11. bis Sonntagnachmittag, 19.11. in der Nachbarschaftsschule in Leipzig-Lindenau statt.

    Es gibt viel Raum für Austausch und Vernetzung. Außerdem werden zahlreiche inspirierende Inputs und Workshops angeboten, u.a. zu:

  • Gesundheit neu denken – Alternativen zur jetzigen Gesundheitsversorgung
  • Care in der Degrowth-Bewegung
  • Behinderung und das Recht auf gute Pflege und Assistenz
  • Putzen und Kinderbetreuung: Arbeit von Frauen ohne Papiere
  • Emotionale Arbeit in politischen Bewegungen
  • Es geht um mehr – Kämpfe für mehr Personal und gegen die Ökonomisierung der Krankenhäuser
  • Gemeinsame Diskussion „Wie sorgen wir für den Wandel?“
  • Theater – Performance „supramater“ über Mutterliebe
  • weiterlesen

    Bundesweites Netzwerktreffen am 21. und 22.10.17 in Frankfurt

    Am 21. und 22. Oktober 17 findet in Frankfurt unser bundesweites Netzwerktreffen statt. Es beginnt am 21.10. um 10.30 Uhr mit einer Einführung für Neue und Interessierte, ab 11.30 gibt es die Begrüßung und danach reflektieren wir bis zur Mittagspause im Plenum unsere Aktivitäten im vergangenen Halbjahr. Der Nachmittag ist der Arbeit in Arbeitsgruppen und Workshops vorbehalten und am Abend gibt es eine Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen zu Care und Grundeinkommen. Der zweite Tag startet am 22.10. um 9.30 Uhr. Im Zentrum steht die Diskussion um die Position des Netzwerks Care Revolution zum Bedingungslosen Grundeinkommen sowie eine Debatte zu unserer weiteren Strategie. Im Schlussplenum wird dann der neue Koordinations-Kreis gewählt.

    Alle weiteren Informationen sind hier zu finden.

    1. Treffen Care Revolution Potsdam

    Der Termin für ein erstes Treffen für die Gründung eines Orts- oder Regionalgruppe Care Revolution in Potsdam/Brandenburg steht nun fest:

    Wir treffen uns am Dienstag, den 26.09.17 um 16 bis 18 Uhr. Treffpunkt ist La Leander, in der Benkertstr.1 im Holländischen Viertel.

    Alle, die bisher noch unentschlossen sind und die spontan dazukommen möchten, sind herzlich eingeladen.

    In gemütlicher Atmosphäre trinken wir einen Tee oder Kaffee, lernen uns kennen, sammeln unsere Themen. Und wir überlegen, was wir gemeinsam auf die Beine stellen wollen.

     

    Demo: Profite pflegen keine Menschen – Seite an Seite für mehr Personal im Krankenhaus

    Das „Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus“ ruft zu einer Demonstration gegen den Pflegenotstand auf. Unter dem Motto „Profite pflegen keine Menschen“ wird eine Umkehr in der Gesundheitspolitik und die Einführung verbindlicher Mindestpersonalbemessungen im Krankenhaus gefordert.

    Weitere Infos unter: www.pflegenotstand-hamburg.de

     

    Take Care – Wege für einen gemeinsamen Umgang mit Sorgetätigkeiten in Potsdam am 12.09.17

    Take CareMit wie vielen Menschen lebst du zusammen? Wer kocht? Wer pflegt dich, wenn du krank bist? Erhalten diese Tätigkeiten Anerkennung, Wertschätzung oder einen Lohn? Wieviel Zeit hast du für deine eigenen Bedürfnisse?

    Wir möchten mit dieser Veranstaltung, die am 12. September 2017 von 13 bis 22 Uhr stattfindet, möglichst ohne hohe Einstiegshürden, Menschen zusammenzubringen, deren Alltag durch Sorgetätigkeiten bestimmt wird. Die Veranstaltung will einen Raum zum informellen Austausch eröffnen, insbesondere Frauen*, die in Berlin und Potsdam leben, zusammenbringen und ihnen den Austausch untereinander und mit Aktivistinnen ermöglichen, die sich für eine andere Praxis des Umgangs mit Sorgearbeit einsetzen. Wir möchten explizit geflüchtete Frauen ermuntern, zusammenzukommen, und bemühen uns um Frauen*, die in diversen Sprachen Flüsterübersetzungen leisten.

    Der zweite Teil der Veranstaltung beinhaltet die Vorstellung von Aktivistinnen-Gruppen und den Austausch über Möglichkeiten, die eigene Stimme zu erheben und sich Aktivistinnenzusammenhängen anzuschließen. Wichtiges Thema ist dabei auch die Flüchtlingsfrauenkonferenz, die Ende September in Berlin stattfindet.

    Als Ausklang zeigen wir den Film Superfrauen =&0=&, den wir in Flüsterübersetzung simultan übersetzen und die Audiospuren den Filmemacherinnen zur Verfügung stellen werden.

    mit Women in Exile, Netzwerk Care Revolution, Konzeptwerk Neue Ökonomie u.a.
    Unterstützt durch Bundeskoordination Internationalismus und Rosa-Luxemburg Stiftung Brandenburg

    Hier der Link zur Veranstaltungsseite.

    Care-Revolutionieren mit Grundeinkommen?

    Ob als Kleinkind auf die liebevolle Zuwendung von Erwachsenen angewiesen, um uns als Mensch zu entfalten, im Fall von Krankheit und Behinderung sowie im Alter auf gute Pflege, wir sind alle bedürftig und voneinander abhängiger als uns meistens bewußt ist. Unser Wohlbefinden hängt ab von den Bedingungen, unter denen die notwendige Sorgearbeit erledigt werden kann, die diese Bedürfnisse erfüllt.

    Was müsste sich verändern, damit genügend Zeit und Raum für gute Sorgearbeit von und für alle Menschen vorhanden ist? Wie kann eine geschlechtergerechte Verteilung der Sorgearbeit befördert werden? Wie würde sich gute Sorgearbeit auf unsere Gesellschaft auswirken? Was würde ein existenzsicherndes Grundeinkommen in unserem Leben als Sorgetragende und als Sorgeempfangende verändern? Brauchen wir eine sorgezentrierte Gesellschaft und Ökonomie? Was ist das und wie kann ein Grundeinkommen diese befördern?

    Wir laden ein zu einem Abend mit Expert_innen auf den Gebieten Care und Grundeinkommen aus Österreich, der Schweiz und Deutschland.

    Eintritt frei, um Spenden wird vor Ort gebeten.

    VERANSTALTENDE:

    Netzwerk Care Revolution Rhein-Main
    Netzwerk Grundeinkommen
    Initiativgruppe BGE Frankfurt Rhein-Main
    Attac Deutschland, AG Genug für alle

    REFERIERENDE:

    Margit Appel (Österreich, Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt, Katholische Sozialakademie Österreichs)

    Sylvia Honsberg (Deutschland, Bundesfrauensekretärin der IG BAU)

    Dr. Ina Praetorius (Schweiz, Mitinitiantin und Mitfrau des Komitees der Eidgenössischen Volksinitiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen)

    Werner Rätz (Deutschland, Attac, AG Genug für alle)

    Dr. Antje Schrupp (Deutschland, ABC des Guten Lebens)

    MODERATION:

    Elfriede Harth (Netzwerk Care Revolution Rhein-Main) und Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen, Mitbegründer und Mitglied im Netzwerkrat)

    Programm:

    19:00 Uhr: Begrüßung und kurzes Statement vom Netzwerks Care Revolution Rhein-Main und vom Netzwerk Grundeinkommen

    19.15 bis 20.15 Uhr: zehnminütige Inputs der Referierenden

    20:15 bis 21:00 Uhr: zwei Runden World Café mit den Referierenden – mit Dokumentation

    21.15 bis 23:00 Uhr: offenes Büffet, damit die Gespräche weitergeführt werden können

    Vierte „behindert und verrückt feiern“-Pride-Parade am 15.7.17 in Berlin

    Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte –
    kommt mit uns raus auf die Straße und feiert!

    am 15.7.17, 15 Uhr, Hermannplatz, Berlin

    Es wird viel geredet über Inklusion, Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe, gerade vor Wahlen. Doch die Welt sieht anders aus! Die Begriffe wurden von ausgegrenzten und unterdrückten Gruppen geprägt. Sie werden aber immer mehr von den Ausgrenzer*innen und Unterdrücker*innen umgedeutet und missbraucht, indem sie uns einige Krümel hinwerfen und das „Teilhabe“ nennen. Deshalb fordern wir:

    ganzhaben statt teilhaben!

    Den Aufruf findet Ihr hier.

    Die Sorge und die Revolution

    Viele Menschen geraten an die Grenzen ihrer Kräfte, wenn sie versuchen, neben den hohen Anforderungen der Erwerbsarbeit oder unter den schwierigen Bedingungen der Erwerbslosigkeit gut für sich und andere zu sorgen.Oftmals geben sie sich selbst die Schuld, wenn sie an diesen Aufgaben scheitern. Jedoch lässt sich zeigen, dass es sich hierbei nicht um individuelles Versagen handelt, sondern um die Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen.

    Gabriele Winker plädiert vor diesem Hintergrund für einen grundlegenden Perspektivwechsel. In der Strategie der Care Revolution steht die entlohnte und die familiäre Sorgearbeit im Zentrum gesellschaftlicher Transformation. Ziel ist eine solidarische Gesellschaft, die nicht mehr Profitmaximierung, sondern menschliche Bedürfnisse ins Zentrum stellt.

     

     

    Filmvorführung I Care Revolution über den Umgang mit Sorgearbeit in Leipzig

    Drei Frauen rennt die Zeit davon: Sie haben Kinder, sie haben einen guten Job – und jetzt werden auch noch Vater oder Mutter pflegebedürftig. Wie ist das zu schaffen? Die Dokumentation „Superfrauen gesucht“ erzählt aus dem Leben und wie die Protagonist*innen diese Herausforderung zu meistern versuchen.

    Anschließend wollen wir uns über den Film austauschen und Fragen stellen: Wie ist Sorgearbeit in unserer Gesellschaft aufgeteilt? Was hat das mit ungleichen Geschlechterverhältnissen zu tun? Wie kann die Idee der Care Revolution eine mögliche Alternative sein? Dies ist eine Veranstaltung im Rahmen der Regionalgruppe Care Revolution Leipzig.

    Die Vorführung des Films mit anschließender Diskussion findet am 24.05.17 um 19 Uhr in der Universität Leipzig, Universitätsstraße 3 im Seminarraum S 12 statt.

    Freiburger Aktionskonferenz Care Revolution am 20.5.17

     

    Plakat_Care_Aktionskonferenz_FreiburgDie Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“ findet am Samstag, den 20. Mai 17, von 12 bis 18 Uhr in der Universität Freiburg (KG I, HS 1010) statt.

    Neben Diskussionen im Plenum gibt es Möglichkeiten zum Austausch in sechs Workshops zu folgenden Themen:

  • Workshop 1: Wo bleibe ich? Zeit für Selbstsorge
  • Workshop 2: Gut leben und arbeiten mit Kindern
  • Workshop 3: Umkämpfte Gesundheit – für menschenwürdige Medizin und Pflege im Krankenhaus
  • Workshop 4: Recht auf gute Pflege und Assistenz
  • Workshop 5: Soziale Arbeit zwischen Verantwortung und Widerstand
  • Workshop 6: Gemeinsame Aktivitäten zur Politisierung von Care – Aktionen und Strategien
  • weiterlesen

    Abschlussveranstaltung der Aktionskampagne „bundesweite Gefährdungsanzeige“ am 12.05.17 in Berlin

    Neben Redebeiträgen von politischen Vertreter_innen wird es auch Statements von den Initiator_innen der Kampagne und Aktivist_innen der Pflegeszene geben. Die Initiative „Pflege in Bewegung“ wird erstmals ihr Strategiepapier „Zukunft(s)Pflege“ öffentlich vorstellen. Abgerundet wird dieser Rahmen durch eine Fotoaktion.

    Wir, Pflege in Bewegung, wollen an diesem Tag ein buntes und starkes Zeichen „für bessere Pflege“ setzen und laden deshalb alle ein, sich an der Abschlussveranstaltung am 12. Mai von 12 bis 14 Uhr am Brandenburger Tor zu beteiligen. Tragt Eure Unzufriedenheit mit den Ist-Zuständen mit uns gemeinsam auf die Straße, damit wir der Politik verdeutlichen können: „Es ist Zeit zu handeln!“

    Am Abend wird es um 20.00 h einen CareSlam in der Alten Feuerwache geben.

    Wir sind viele – wir sind mehr!
    Pflege ist ein gesellschaftlicher Wert!

    Die Flyer zur Kampagne findet Ihr hier.

    Und auch online kann unterschrieben werden und zwar hier.

     

    Aktiventreffen Care Revolution Hamburg

    Wir wollen uns über folgende Themen austauschen:

    • das neu gegründete „Hamburger Bündnis für mehr Personal in Krankenhäusern“
    • Infos zum nächsten Care Revolution Netzwerktreffen in Berlin am 13. und 14. Mai
    • geplante Aktionen zum Tag der Pflege / des Pflegenotstands am 12. Mai
    • sonstiges Aktuelles

    Aktiventreffen Care Revolution Freiburg

    Care Revolution Freiburg trifft sich um 16.00 Uhr, um den 1. Mai vorzubereiten und den Vorschlag eines Care-Rats zu konkretisieren.

    Im Anschluss daran tagt ab 17.00 bis 19.00 Uhr die Gruppe für die Vorbereitung der Freiburger Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“.

    Bunter Abend (nicht nur) für pflegende Angehörige

    In Hamburg findet am 8. März ein „Bunter Abend (nicht nur) für pflegende Angehörige“ statt.
    Arnold Schnittger liest aus seinem Buch „Ich berühr den Himmel – Mit dem Rollstuhl durch Deutschland“, Dr. Hanneli Döhner, Mitglied des Koordinationsteams der Regionalgruppe Hamburg des Vereins „wir pflegen – Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V.“, sowie Inge Hannemann, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, informieren über die Situation von pflegenden Angehörigen, auch im Zusammenhang mit „Hartz-IV“ und Turid Müller sorgt für eine musikalische Untermalung des Abends. Weitere Infos sind hier zu finden.

    Die Veranstaltung beginnt um 20h; bereits ab 19h sind alle aus dem Care Revolution-Kontext vorab eingeladen sich mal wieder zusammenzusetzen.

    Frauen*kampftag in Berlin

    Heraus zur Demo am Mittwoch, den 8. März!
    Berlin | Hermannplatz
    Auftakt: 17.00 Uhr | Demobeginn: 18.00 Uhr

    Aufruf zum Frauen*kampftag 2017

    Feminismus heißt ein gutes Leben für alle!

    Wir wollen eine Gesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung empfindet und in der jede*r glücklich werden kann. Wir wollen eine gewaltfreie Gesellschaft, in der niemand erniedrigtund verachtet wird und in der jede*r Platz hat und niemand fragt, woher er*sie kommt. Das bedeutet für uns, dass wir die kapitalistischen und patriarchalen Verhältnisse radikal ändern müssen, damit wir selbstbestimmt und freileben, lieben und arbeiten können.

    Feminismus heißt gleiche Rechte für alle!

    Im Kapitalismus sind Arbeit und Reichtum ungleich verteilt. Erwerbslosigkeit, Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit, Minilöhne und Altersarmut sind nur einige Symptome dieses Gesellschaftssystems, in dem besonders Frauen* benachteiligt sind. Sie leisten den Großteil der schlecht oder gar nicht bezahlten Erziehungs-, Pflege- und Sorgearbeit zu Hause und in der Gesellschaft.
    Die strukturellen Geschlechterverhältnisse werden im Privaten, in der Arbeitswelt und der Wirtschaft sichtbar und schlagen sich im Alltag durch sexistische Machtverhältnisse und sexualisierte Gewalt nieder. Immer noch gilt das Familienmodell Mutter, Vater, Kind als ausschließliches gesellschaftliches Ideal, in dem frau funktionieren soll. Menschen, die sich nicht den Kategorien Mann* und Frau* zuordnen wollen, wie Trans*- und Inter-Menschen, werden als „unnormal“ diskriminiert und gewalttätig angegriffen.
    Wir wehren uns gegen jede Gewalt, die insbesondere Frauen*, LGBTQI* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*-, Inter- und queere Menschen) und People of Color betrifft. Wir wehren uns gegen Ausbeutung und Unterdrückung. Wir kämpfen gegen Nationalismus und rassistische Alltagspolitik, gegen alle Gesetze zur Entrechtung von Geflüchteten, gegen die Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs und gegen Gesetze, die Sexarbeiter*innen diskriminieren.

    Feminismus heißt Widerstand!

    In Europa und weltweit erstarken die alten und neuen Rechten. In Deutschland haben sie einen parlamentarischen Arm in der AfD
    gefunden.
    Durch Deutschland und Europa zieht sich ein national-konservativer Backlash, wodurch es immer wieder zu Angriffen auf Frauen*rechte kommt. Das bereits Erkämpfte wird immer wieder bedroht. Antifeminismus, Kampf gegen Gleichstellung und Rassismus sind gemeinsamer Nenner der neuen und alten Rechten und fester Bestandteil von konservativer bis hin zu rechtsradikaler Ideologie. All das dient dazu, traditionelle Vorstellungen von Familie, Geschlechterbildern und Lebensentwürfen zu verfestigen.
    Rassistische Alltagspolitik wie Racial Profiling geht Hand in Hand mit der Verschärfung des Asylrechts und tödlicher Grenzpolitik europäischer Regierungen. Gleichzeitig nehmen auch Angriffe der Rechtsradikalen auf Gewerkschaftsorganisationen zu.
    Wir Feminist*innen treten diesem Rechtsruck in all unseren Lebensbereichen kämpferisch entgegen und solidarisieren uns mit den weltweiten Kämpfen von Frauen* für Selbstbestimmung und bessere Arbeitsbedingungen.

    Gemeinsam für einen feministischen Internationalismus! weiterlesen

    AG Selbstsorge – Care Revolution Leipzig

    Auf dem letzten Treffen der Regionalgruppe haben sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet und erste Ideen gesammelt. Nun wird es darum gehen, diese Ideen zu konkretisieren und Pläne für das weitere Vorgehen zu schmieden. Eine Stunde vor dem Treffen wird zu einem Gesprächskreis zum Thema „Selbstsorge“ eingeladen.

    Aktiventreffen Care Revolution Leipzig

    Auf dem letzten Treffen der Regionalgruppe haben sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet und erste Ideen gesammelt. Nun wird es darum gehen, diese Ideen zu konkretisieren und Pläne für das weitere Vorgehen zu schmieden. Eine Stunde vor dem Treffen wird zu einem Gesprächskreis zum Thema „Selbstsorge“ eingeladen.

    EQUAL CARE DAY in Frankfurt mit Care Revolution Rhein-Main

    Für Dienstag, den 28.2.17, um 18 Uhr lädt die Frauendezernentin der Stadt Frankfurt zu einer Abendveranstaltung zum EQUAL CARE DAY ins Museum für Moderne Kunst ein.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit unserem Netzwerk Care Revolution Rhein-Main und dem Frauenreferat statt.

    Wir werden in das Thema einführen mit einem Sketch: „Care-Sharing – schon mal was davon gehört“ und nach einem akademischen Referat von Prof. Dr. Ute Maier-Graewe  mit ihr und der Frauendezernentin auf dem Podium sitzen und mit den Teilnehmenden diskutieren.

    Den Abschluss bildet ein (tolles) Video der Theatergruppe Swoosh Lieu.

    Das Plakat zur Veranstaltung findet Ihr hier.

    Demonstrativer Stadtspaziergang und Kundgebung

    Frauen erhebt Eure Stimme!

    Wir treffen uns am Weiße-Kreuz-Platz und gehen bunt, laut und „bildgewaltig“ entlang der Lister Meile zum Lister Platz.  Dabei tragen wir Schilder mit den Gesichtern bedeutender Frauen und unseren Wünschen und Forderungen an Politik und Öffentlichkeit. Am Lister Platz findet mit Beiträgen, Musik und Aktion die HAUPTKUNDGEBUNG (ca. 17.30) statt.

    Wir wollen zeigen: ‚Feminismus‘ und der Kampf für unsere Rechte sind im Jahr 2017 wichtiger denn je! Ungleiche Bezahlung, Altersarmut, Betroffenheit von Kriegen, Gewalt und Not, Flucht, Unterdrückung und Sexismus sind weltweit nach wie vor und in immer größerem Ausmaß existentielle Themen für Frauen – aber Frauen erheben weltweit und selbstbewusst ihre Stimme und organisieren sich! Auch wir tun das!

    Zum Abschluss sind alle Frauen herzlich eingeladen in den Frauentreffpunkt, Jakobistr. 2 direkt am Lister Platz. Bei Kaffee und Tee ist Zeit zum Reden und Musikhören. Wir zeigen außerdem den aktuellen Film von Anne Frisius: »40 Jahre autonome Frauenhäuser in Bewegung – Gewalt gegen Frauen beenden!«

    Bitte kommt und zeigt, wie wir Alle uns eine geschlechtergerechte Welt vorstellen!

    Veranstalterinnen: Frauenbündnis 8. März zum Internationalen Frauentag

     

    Care Ethik, eine Ethik der Achtsamkeit, mit Elisabeth Conradi

    Politische Gruppen diskutieren die Sorge für andere Menschen (care). Dazu wird auch geforscht. In der Forschung gibt es zwei Richtungen:

    Einerseits werden versorgende Tätigkeiten (care work) soziologisch betrachtet. Es wird gefragt: Warum sind manche Menschen eher als andere reinigend, unterstützend und pflegend tätig? Es wird gefordert: Sorgearbeit soll gerechter verteilt werden, Unterstützung soll nach Bedarf in Anspruch genommen werden.

    Andererseits gibt es auch ethische Forschung. Schlüsselbegriffe einer Ethik der Achtsamkeit (ethics of care) werden hier entwickelt. Im Mittelpunkt steht ein Handeln zwischen Menschen: die Praxis der Achtsamkeit. Menschen sorgen füreinander, pflegen Beziehungen und können sich aufeinander verlassen. Es gibt aber auch noch viel zu verbessern: Wie können Beziehungen gepflegt werden? Wie lässt sich Versorgung und Unterstützung im Alltag noch besser gestalten? Das ist mehr als in der Philosophie üblicherweise zum Bereich der Ethik zählt. Hinterfragt wird aber auch die in der Sozialen Arbeit geforderte professionelle Distanz.

    Die Veranstaltung wird von Care Revolution Thüringen zusammen mit dem Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) Erfurt und dem Bildungskollektiv Biko veranstaltet.

    Weitere Infos gibt es hier.

    wir pflegen NRW e.V. fordert ein gerechteres NRW für pflegende Angehörige

    lv-nrw-180x180wir pflegen NRW – Selbsthilfe und Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Nordrhein-Westfallen e.V. – hat fünf Forderungen pflegender Angehöriger an die Politik – zur Landtagswahl am 14. Mai 2017 erarbeitet. Diese werden bei dem von wir pflegen NRW veranstalteten Polit-Forum am 24.02.2017 in Mülheim im MedienHaus von 13.30 bis 15.30 Uhr diskutiert.

     

     

     

     

    Auftakt zur Regionalgruppe Care Revolution Leipzig am 26.01.17

    Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 sind alle Interessierte eingeladen, sich an der Gründung einer Regionalgruppe Care Revolution in Leipzig zu beteiligen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im FRAKU, Windscheidstr. 51 statt.

    flyer care revolution leipzig elderly inc

    Wirtschaft ist Produktion, Lohnarbeit und der Finanzmarkt – oder? Nein: Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten, eingeschlossen Kochen, Putzen, Waschen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Doch für diese alltäglichen lebensnotwendigen Tätigkeiten fehlen heute oft die Zeit und das Geld. Um die Gesellschaft lebensfreundlicher zu gestalten, müssen wir diese Sorge-Arbeiten (Care) ins Zentrum des Wirtschaftens stellen. Gerecht verteilt. Unter fairen Bedingungen. Für ein gutes Leben für alle!

    Erste Schritte der Care Revolution im Raum Rhein-Ruhr

    dsc07090Am 12.12.16 öffnete die Hochschule Düsseldorf ihre Türen für die Veranstaltung „Care Revolution – Sorgearbeit unter Druck. Notwendigkeit einer Care Revolution“. Sie wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Masters Empowerment Studies vom Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften organisiert und gab nicht nur Studierenden und Lehrenden der Hochschule, sondern auch vielen anwesenden Akteur_innen im Bereich der Care-Arbeit einen theoretischen Einblick in die Problematik der Sorgearbeit im modernen neoliberal geprägten Alltag.  Gabriele Winker, Autorin des Buches „Care Revolution. Wege in eine solidarische Gesellschaft“ stellte dafür prägnant die Ergebnisse ihrer langjährigen Nach-Forschungen vor und motivierte auf ihre erfrischende Art, gemeinsam für neue Handlungsalternativen einzustehen. Katharina Schwabedissen von ver.di NRW, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, und Melanie Stitz von der Zeitung „Wir Frauen – das feministische Blatt“ bereicherten die Veranstaltung durch persönliche Bezüge zum Thema, praktische Erfahrungen im Engagement für eine Verbesserung der Verhältnisse sowie zukünftige Perspektiven. Die anschließende offene Diskussion gab Raum für Nachfragen, Anregungen und Ideenspinnerei. Zusammenfassend wurde deutlich, dass ein Bewusstsein für die Problematik nicht ausreicht, sondern „Care Revolution“ vom gemeinsamen Engagement lebt. Anknüpfend daran wurden bereits einige Ideen entwickelt, wie eine Vernetzung auch im Raum Rhein-Ruhr umgesetzt werden kann. Diese sind ein guter Grundstein für das baldige erste Vernetzungstreffen, das am 20. Januar 2017 um 18:00 stattfinden wird und für das sich schon viele Interessierte angemeldet haben. Hierbei sollen in einem offenen Rahmen mit allen Interessierten weitere Schritte, Ideen und Ressourcen für eine Vernetzung gesammelt und diskutiert werden. Hierzu sind auch alle, die nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten, herzlich eingeladen. Die Räumlichkeiten und weitere Informationen des Treffens werden noch bekannt gegeben. Um eine formlose Anmeldung wird gebeten unter info.care-revolution@hs-duesseldorf.de.

    Ein großes Dankeschön geht an alle Anwesenden, die dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltung sicherlich für viele zu einem Abend des Anstoßes und neuer Perspektiven geworden ist.

    Liegeaktion gegen Pflegenotstand

    liegeaktion_frankfurtSie tickt unaufhaltsam, die Zeitbombe des Pflegenotstands. Menschen sterben, weil immer weniger Pflegenden immer mehr Arbeit aufgebürdet wird. Aus lauter Überforderung begehen sie manchmal Fehler oder unterlassen wichtige Maßnahmen.
    Angehörige pflegen sich in die Armut, weil ihre (Sorge-)Arbeit keinen Anspruch auf Einkommen oder auf Rente bewirkt, sondern als private Lebensentscheidung behandelt wird.
    .
    Für eine Veränderung dieser untragbaren Situation werden wir eine Liegeaktion durchführen. Wir legen uns, um „5 Minuten vor 12“ in der Öffentlichkeit auf den Boden, um dadurch augenscheinlich zu machen, dass es keine gute, menschenwürdige Pflege geben kann, wenn sich die Krise in diesem Bereich der Sorgearbeit weiter ausbreitet. Mit dieser Aktion unterstützt das Regionalnetzwerk Care Revolution Rhein-Main die Kampagne BUNDESWEITE GEFÄHRDUNGSANZEIGE
    MACH MIT! Wir sind alle betroffen!

    Jede und jeder wird alt und pflegebedürftig. Es sei denn, er oder sie stirbt vorher rechtzeitig!

    Veranstaltung zur Care Revolution auf Initiative von Studierenden an der Hochschule Düsseldorf

    poster_care-revolution-3Im Rahmen einer Veranstaltung im Rahmen des Masterstudiengangs an der Hochschule Düsseldorf haben vier Studentinnen – Anna, Janette, Franzi und Marlene – eine Veranstaltung zur Care Revolution konzipiert und laden für den 12. Dezember die interessierte Öffentlichkeit ein.

    Ziel der Veranstaltung ist es, so die Projektgruppe, auch in der Region Rhein-Ruhr eine Vernetzung zwischen verschiedenen Akteur_innen anzustoßen, die sich für verbesserte Rahmenbedingungen der Care-Arbeit einsetzen. Gabriele Winker wird zu Sorgearbeit unter Druck und zur Notwendigkeit einer Care Revolution sprechen. Als regionale Kooperationspartner_innen nehmen zudem Wir Frauen – das feministische Blatt, das Frauenforum der Stadt Düsseldorf und Ver.di NRW teil. Gemeinsam werden erste Ideen entwickelt, um auch in der Region Rhein-Ruhr eine Care Revolution zu starten.

    Alle weiteren Informationen sind hier zu erhalten.

     

    Warum Flüchtlingsheime menschenunwürdig und Hebammen bald Geschichte sind.

    Ein Diskussionsabend für Care Revolution Potsdam.

     

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    Warum sind Flüchtlingsheime menschenunwürdig und besonders für Frauen und Kinder problematisch? Warum könnte der Hebammen-Beruf bald Geschichte sein? Und was hat beides eigentlich miteinander zu tun?

    Antworten darauf gibt die Auftaktveranstaltung Care Revolution in Potsdam am Montag, den 28.11.2016 ab 18:00 Uhr. Im Projekthaus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 164 informieren Elizabeth Ngari von Women in Exile, Martina Schulze vom Hebammenverband Brandenburg und Barbara Fried vom Netzwerk Care Revolution über die Lebensbedingungen von Frauen und Kindern in den Flüchtlingsunterkünften, über die berufliche Situation der Hebammen und über die Möglichkeiten politischer Einmischung, über Solidarisierungs- und Unterstützungsstrategien.

    Dabei sind auch weitere Initiativen und Themen herzlich willkommen! Erziehung und Versorgung von Kindern, Pflege von alten und kranken Menschen, Assistenz von Menschen mit Behinderung – diese und viele weitere Tätigkeiten sind Aspekte von Care als Sorgearbeit für- und miteinander. Wir wollen uns zusammenschließen und gemeinsam für eine Verbesserung unserer Arbeits- und Lebensbedingungen einsetzen.

    +++ Warum Flüchtlingsheime menschenunwürdig und Hebammen bald Geschichte sind. weiterlesen

    Bundesweites Netzwerktreffen am 22.10 und 23.10.2016 in Hamburg

    Am 22. und 23. Oktober 2016 findet das nächste bundesweite Care Revolution Netzwerktreffen in Hamburg statt. Am Samstag, den 22.10. tagen wir von 12 bis 20 Uhr, am Sonntag, den 23.10. von 10 Uhr bis 15 Uhr. Am Samstag gibt es um 11.30 Uhr eine Einführung für Personen, die sich neu für das Netzwerk Care Revolution interessieren. Am Vorabend des Netzwerktreffens findet ab 18.30 Uhr eine Diskussionveranstaltung zu Pflege, Gesundheit und Alltag als politische Kampffelder statt, veranstaltet vom Netzwerk Care Revolution Hamburg.

    Alle weitere Informationen sind hier zu finden.

    Das Private ist politisch – immer noch! oder: Wenn der (Arbeits-)Alltag zur Krise wird

    Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche am 12. Oktober von 16:00 bis 19:30 in der HafenCity Universität Hamburg (HCU) im Projektraum 2.102, Überseeallee 16 statt.

    Überlastung in Pflegeberufen, Unsichtbarkeit von Reproduktionsarbeit, Zeitstress und Angst vor Altersarmut haben vieles Gemein. Sorgearbeit, Pflege, Erziehung etc. lassen sich nur schwer verwerten und geraten daher heutzutage unter massiven Spar- und Zeitdruck. Sie werden zu großen Teilen von Frauen geleistet und zumeist schlecht oder gar nicht bezahlt. Wir erleben die Krise der sozialen Reproduktion, wenn im Krankenhaus niemand mehr Zeit für ein Gespräch hat, neben dem Job noch die Kinder zu managen sind und die Selbstsorge auf der Strecke bleibt oder der Lohn einer Assistenzstelle kaum zum Leben reicht. In diesem Workshop wollen wir uns mit unseren Alltagerfahrungen, mit sozialen Kämpfen im sozialen Bereich und dem Ansatz des Netzwerk Care Revolution auseinander setzen.

    Weitere Infos unter:

    http://wandelwoche.org/hamburg/termine/das-private-ist-politisch-immer-noch-oder-wenn-der-arbeits-alltag-zur-krise-wird/

     

    Diskussionsveranstaltung: Pflege, Gesundheit und der Alltag als politische Kampffelder

    hamburg

    • am 21.Oktober 2016, um 18:30 Uhr
    • Gängeviertel Fabrique, Valentinskamp 34a (Zugang über die Speckstraße)
    • Nähe U-Bahn Gänsemarkt. Die Räume sind barrierefrei nutzbar.

     

    Vielen Menschen gelingt es nicht, die Anforderungen im Alltag und die notwendige Selbstsorge sowie die Sorge für Kinder, unterstützungsbedürftige Zugehörige oder Freund_innen mit ihren Vorstellungen eines guten Lebens zu verbinden. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge der Abwertung von Sorgearbeit im Kapitalismus  und  einer neoliberalen  Krisenbearbeitung. Und dies hat auch Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen in den sogenannten Care-Berufen (Pflege, Erziehung, Soziale Arbeit,…) und die Ausgestaltung der sozialen  Infrastruktur.

    Doch es gibt auch Initiativen und Auseinandersetzungen, die dem etwas entgegen setzen:  Beispielsweise am Charité-Krankenhaus in Berlin, wo ein erfolgreicher Arbeitskampf für verbesserte Arbeitsbedingungen geführt wurde. In Form von Unterstützung durch stadtteilbezogene Selbsthilfe oder dem Projekt, eine solidarisch arbeitende Poliklinik in Hamburg zu errichten. Oder  auch mit dem Netzwerk Care Revolution, welches eine grundlegende Neubewertung und Neuorganisation von Sorgearbeit anstrebt, die bisher überwiegend un- oder schlecht bezahlt von Frauen geleistet wird.

    In dieser Veranstaltung möchten wir mit unterschiedlichen Initiativen gemeinsam über Organisierungsformen, Erfahrungen aus der Praxis und verschiedene politische Strategien diskutieren. Wo sehen wir Gemeinsames, was sind Ansatzpunkte, um für eine  Umbewertung von Sorgearbeit zu streiten, wie sehen feministische Perspektiven aus und was können wir voneinander lernen?

    Hierfür haben wir eingeladen:

  • Jette Hausotter (AK Reproduktion, Ko-Kreis des Netzwerk Care Revolution)
  • Jannike Hansen (Wilhelmsburg Solidarisch)
  • Julia Dück (Bündnis «Berlinerinnen und Berliner für mehr Personal im Krankenhaus»)
  • Anh-Thy Nguyen (Poliklinik Hamburg)
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    Spieglein, Spieglein in der Hand – Aktionen im Rahmen der Blockupy-Aktivitäten

    Das Netzwerk Care Revolution Berlin ruft auf, sich den queer-feministischen Gruppen anzuschließen und gemeinsam zu protestieren:

    Freitag,  2.September,  Arbeitsministerium – 7:30 Uhr Potsdamer Platz/EckeLeiziger Strasse, Berlin bei der Care Revolution Fahne

    Samstag, 3.September, Demonstration – 14 Uhr, Adenauerplatz, Berlin, im Grenzenlos Block (der 2.Block der Demo) beim Care Revolution Hochtranspi

    Den Aufruf „Spieglein, Spieglein in der Hand – wer ist die Spalterin in diesem Land“ findet Ihr hier.

     

    Grundeinkommen und Care-Arbeit – Vortrag von Antje Schrupp am 3.9.16 in Frankfurt

    Die Politikwissenschaftlerin und Bloggerin Antje Schrupp setzt sich in diesem Vortrag damit auseinander, wie die unter- oder unbezahlte, unverzichtbare Sorgearbeit in den Debatten um das Grundeinkommen einbezogen wird. Richtig verstanden, so heißt es im Ankündigungstext für diesen Vortrag, kann das Grundeinkommen eine Ausgangsbasis darstellen, von der aus neue, gerechte Gesellschaftsverträge und Geschlechterverhältnisse ausgehandelt werden können.

    Debatte über persönliche Assistenz am 22.7.16 in Hamburg

    Eine Diskussion über Selbstbestimmung, Arbeitnehmerrechte und politische Perspektiven

    am Freitag, 22.7.2016, um 18:30h, im Centro Sociale (Sternstr. 2, Nähe U-Bahn Feldstr.)

    eine Veranstaltung der Regionalgruppe Hamburg des Netzwerks Care Revolution

    Persönliche Assistenz wurde von Aktivist*innen der Behindertenbewegung erstritten und soll Menschen mit Behinderung einen selbstbestimmten Alltag ermöglichen. Persönliche Assistent*innen unterstützen daher bei allen alltäglichen Dingen und die unterstützte Person entscheidet, was getan wird, wann etwas getan wird und wie. In dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam darüber sprechen,

  • welche Erfahrungen Assistenznehmer*innen und Assistenzgeber*innen mit persönlicher Assistenz machen,
  • wie das Recht auf Selbstbestimmung von behinderten Menschen weiter gestärkt werden kann,
  • welche Widersprüche zu Arbeitnehmer*innen-Rechten im Assistenzalltag auftreten können und
  • wo (gemeinsame) Perspektiven liegen, um für gute Arbeits- und Lebensbedingungen für alle streiten.
  • weiterlesen

    Schweizer Pflege Gipfeltreffen vom 1. bis 3. Juni in Davos

    Das jährliche Schweizer Gipfeltreffen findet 2016 vom 1. bis 3. Juni in Davos statt. Es wird organisiert vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK). Der SBK ist der repräsentative Berufsverband der diplomierten Pflegefachpersonen der Schweiz. Mit seinen rund 25 000 Mitgliedern ist er einer der grössten Berufsverbände im Gesundheitswesen.

    Das Programm des Pflege Gipfeltreffens ist hier zu finden.

    Gabriele Winker spricht innerhalb dieses Kongresses in einer Keynote am Freitag, den 3. Juni um 13.30 Uhr zum Thema „Erschöpfte Sorgearbeitende – Care Revolution als Perspektive“.

    Bundesweiter Flashmob zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

    Die Zeit ist reif – Teilhabe jetzt! „Bis zur vollen Teilhabe gehen wir euch auf den Wecker!“

    Am 21. April 2016 um fünf vor 12 (11:55 Uhr – pünktlich!) finden zeitgleich in Berlin, Hamburg, Kassel, Köln, Mainz, München, Stuttgart und Trier Flashmobs für ein gutes Bundesteilhabegesetz statt. In Berlin ist der Treffpunkt an der Weltzeituhr am Alexanderplatz.

    Wir fordern

    – die volle Umsetzung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen im Rahmen des versprochenen Bundesteilhabegesetzes!

    – Gewährung von Unterstützung bei Teilhabe, Assistenz und Pflege unabhängig von Einkommen und Vermögen des Menschen mit Behinderung und deren Partner*innen! Macht uns nicht weiter arm!

    – Unterstützung müssen individuell statt in aussondernden Einrichtungen geleistet werden!

    Mit dir gemeinsam wollen wir ordentlich Rabatz machen! Die Bundesregierung soll endlich aufwachen! Wir wollen ein gutes Bundesteilhabegesetz – und zwar jetzt!

    Dazu bringt möglichst Wecker, Eieruhren oder eure Handys mit entsprechenden Weckgeräuschen mit. Andere laute Gegenstände wie Topfdeckel, Rasseln usw. sind auch willkommen.

    Bringt Freund*innen, Familie, Bekannte, Nachbar*innen, Kolleg*innen, Unterstützer*innen und viele mehr mit!

    Inklusion geht alle an! Gemeinsam für ein gutes Bundesteilhabegesetz!

    Hier findet Ihr den Flyer für den Flashmob in Berlin.

    Weitere Informationen unter: www.teilhabe-jetzt.org

    Politisches Vernetzungstreffen zur Care Revolution in Thüringen

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen

    Freitag, 20. Mai ab 21 Uhr: Konzert und Party ebenfalls im Radio F.R.E.I.-fläche mit Bernadette la Hengst und den DJS, Snazzy Grrrlz und Geschwister feat. Dr. Love 2000

    Samstag, 21. Mai: Care-Revolutionärer Stadtrundgang, Start um 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, Ende 17 Uhr auf dem Fischmarkt

    Samstag, 28. Mai: Politisches Vernetzungstreffen im filler.offenes Jugendbüro mit Großgruppenmoderation von 11 bis 17 Uhr

    Hier findet Ihr eine wunderschön gestaltete Postkarte und hier ein entsprechendes Plakat.

    Care-Revolutionärer Stadtrundgang in Erfurt

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen

    Freitag, 20. Mai ab 21 Uhr: Konzert und Party ebenfalls im Radio F.R.E.I.-fläche mit Bernadette la Hengst und den DJS, Snazzy Grrrlz und Geschwister feat. Dr. Love 2000

    Samstag, 21. Mai: Care-Revolutionärer Stadtrundgang, Start um 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, Ende 17 Uhr auf dem Fischmarkt

    Samstag, 28. Mai: Politisches Vernetzungstreffen im filler.offenes Jugendbüro mit Großgruppenmoderation von 11 bis 17 Uhr

    Hier findet Ihr eine wunderschön gestaltete Postkarte und hier ein entsprechendes Plakat.

    Konzert und Party zur Care Revolution

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen

    Freitag, 20. Mai ab 21 Uhr: Konzert und Party ebenfalls im Radio F.R.E.I.-fläche mit Bernadette la Hengst und den DJS, Snazzy Grrrlz und Geschwister feat. Dr. Love 2000

    Samstag, 21. Mai: Care-Revolutionärer Stadtrundgang, Start um 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, Ende 17 Uhr auf dem Fischmarkt

    Samstag, 28. Mai: Politisches Vernetzungstreffen im filler.offenes Jugendbüro mit Großgruppenmoderation von 11 bis 17 Uhr

    Hier findet Ihr eine wunderschön gestaltete Postkarte und hier ein entsprechendes Plakat.

    Auftakt zur Care Revolution in Thüringen

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen

    Freitag, 20. Mai ab 21 Uhr: Konzert und Party ebenfalls im Radio F.R.E.I.-fläche mit Bernadette la Hengst und den DJS, Snazzy Grrrlz und Geschwister feat. Dr. Love 2000

    Samstag, 21. Mai: Care-Revolutionärer Stadtrundgang, Start um 15 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, Ende 17 Uhr auf dem Fischmarkt

    Samstag, 28. Mai: Politisches Vernetzungstreffen im filler.offenes Jugendbüro mit Großgruppenmoderation von 11 bis 17 Uhr

    Hier findet Ihr eine wunderschön gestaltete Postkarte und hier ein entsprechendes Plakat.

    Es geht ums Ganze! AKS Freiburg und Care Revolution Freiburg im Gespräch

    Werkstattgespräch zu Bedeutung von Care Revolution für die Soziale Arbeit mit einem Input von Care Revolution Freiburg

    Neoliberale Konzepte der Kostensenkung durch Flexibilisierung und Selbstoptimierung finden auch in der Sozialen Arbeit einen immer größeren Resonanzboden. In diesem Zusammenhang stehen Fachkräfte vor der Anforderung, Menschen fit zu machen, damit sie auch unter unzumutbaren oder unerträglichen Bedingungen (wieder) funktionieren. Sie geraten in den Widerspruch, einerseits   Menschen helfen zu wollen, andererseits die belastenden Verhältnisse nicht weiter stützen zu wollen. Care Revolution will die Bedingungen, unter denen bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit geleistet werden, grundlegend verändern: Für mehr Zeit und Mittel, sich umeinander zu kümmern, für bessere soziale Infrastruktur, für ein solidarisches Miteinander.

    • Was ist das Neue an dem Konzept der Care Revolution?
    • Welche Impulse kann Care Revolution der Sozialen Arbeit geben?
    • Welche Handlungsmöglichkeiten bestehen auf kommunaler Ebene?

    Das Werkstattgespräch findet am Dienstag, den 3. Mai 2016 in der Katholischen Hochschule Freiburg (Karlstraße 38) um 20 Uhr im Haus 1, Raum 1207 statt.

    Statements & Performances zu Sexarbeit und Pflege in Berlin

    LuftundLiebeSorgearbeit: Sexarbeit und Pflege

    Statements & Performances in der Werkstatt der Kulturen, Clubbühne, Wissmannstr.32, Neukölln

    Donnerstag, 21. April 2016 um 19:30 – 22 Uhr

     

    Care – Umsorgt werden, Wohlfühlen, Genuß. Care- oder Sorgearbeit ist eine Arbeit mit ethischem Anspruch. Das Wohl der Anderen im Blick, geht es um mehr als nur das Versorgtwerden, der Wunsch heißt, sich wohlfühlen und sogar genießen. Denn Leben ist mehr als Weiterleben: Zufriedenheit,
    Entspannung, Freude.
    Doch wie sieht es für die Menschen aus, die diese Arbeit verrichten? Oft fehlt es an Wertschätzung der Arbeit, guten Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung in der Sorgearbeit. Unter welchen Bedingungen finden diese Arbeiten statt?

    Mit Rap, Spoken Word und im Gespräch werden Einblicke in die Arbeitswelt der häuslichen 24-Stunden-Pflege und in der Sexarbeit präsentiert.

    Das was gesellschaftlich, traditionell abgewertet, als Frauen*arbeit kostenlos und aus Liebe erbracht werden soll, holen wir aus der Unsichtbarkeit auf die Bühne.

    Auf dem Podium:
    Sarah Schilliger (Soziologin), unterstützt als Aktivistin das Respekt-Netzwerk, Schweiz, 24-Stunden-Betreuerinnen in Privathaushalten (http://respekt-vpod.ch/)
    Stephanie Klee (Sexarbeiterin), move.e.V., Bildung und Kommunikation in der Sexarbeit (move-ev.org/)
    „Idref“ der rappende Altenpfleger aus Paderborn,
    Mathias Düring, Intensivfachpfleger und Student,
    Spoken Word Emy Fem + Kay Garnellen, SexarbeiterInnen aus Berlin mit einer Performance

     

    Netzwerktreffen am 23. und 24. April in Berlin

    Das Netzwerktreffen beginnt am Samstag, den 23. April um 12 Uhr und endet am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr.

    Das Netzwerk Care Revolution wurde auf der Aktionskonferenz im März 2014 gegründet,  seitdem finden regelmäßig zweimal im Jahr bundesweite Treffen statt. Sie dienen als Plattform, um Akteur_innen und Kampagnen aus anderen Städten und regionalen Netzwerken kennenzulernen, aber auch einfach dazu sich auszutauschen und andere Menschen kennenzulernen, die mit dem Druck der Care-Lücken umgehen müssen. Es geht darum die Vernetzung zu intensivieren und die Aktivitäten im Sinne einer Care Revolution weiterzuentwickeln oder auch Mitstreiter_innen für neue Projekte zu gewinnen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich einzubringen!

    Anmeldung (1 Mail pro Person): care-revolution-anmeldung@gmx.de. Der Platz reicht für alle, es gibt keine Teilnehmer_innenbeschränkung. Anmeldungsmail ist notwendig.

    Wenn Ihr Mitfahr- und Übernachtungsmöglichkeiten sucht oder anbieten könnt, nutzt bitte dieses PAD.

    Für Kinderbetreuung, Awareness und Essen wird gesorgt. Die Räume sind barrierefrei, um Assistenz bemühen wir uns bei Bedarf.

    Nachfragen und Kinderanmeldungen an: care-revolution@riseup.net

    Das Treffen ist auf Deutsch, bei Übersetzungsbedarf werden wir gemeinsam für Flüsterübersetzungen sorgen. Personen, die übersetzen können, sind sehr willkommen.

    Ort: Seminartrakt, RLS, Franz-Mehring-Platz 1, Berlin, Nähe Ostbahnhof

    Das Programm des Netzwerktreffens findet Ihr hier (PDF).

    Wenn Ihr Mitfahr- und Übernachtungsmöglichkeiten sucht oder anbieten könnt, nutzt bitte dieses PAD.

     

    Drei Themenschwerpunkte

    Auf einem Vorbereitungstreffen im Dezember 2015 wurden für das nun anstehende drei Schwerpunktthemen ausgewählt, welche die Vielfalt der im Netzwerk vertretenen Themen spiegeln und zugleich aufeinander zuführen können. Dafür haben sich Arbeitsgruppen gebildet, die das jeweilige Thema vorbereiten.

    Der erste Schwerpunkt beschäftigt sich mit dem Thema Flucht aus einer Care-Perspektive. Welche Einsichten und Forderungen ergeben sich, wenn man aus einer Care-Perspektive auf dieses Thema blickt? Welchen Bedarf und welche Forderungen artikulieren Geflüchtete? Wie gestaltet sich derzeit die unmittelbare Versorgung von Geflüchteten, wie könnte diese besser gewährleistet werden? Was fordern wir vom Staat und welche Rolle sollten ehrenamtliche Tätigkeiten spielen bzw. nicht spielen? Wie können Selbstorganisationen von Geflüchteten gestärkt werden?

    Der zweite Schwerpunkt widmet sich den Kämpfen von Assistenznehmer_innen um Selbstbestimmung und gute Versorgung und von Assistenzarbeiter_innen um gute Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Wie können diese Kämpfe solidarisch geführt werden? Die Ansätze von Assistenz aus der Behindertenbewegung sind gesellschaftlich noch lange nicht breit verankert und Bevormundung und Abwertung noch nicht überwunden, doch Enthinderung und Selbstbestimmung sollten der Maßstab für gutes Leben sein. Weiter kämpfen Assistenzarbeiter_innen für einen Tarifvertrag, der lange überfällig ist.

    Schließlich geht es im dritten Schwerpunkt um das Thema häusliche Pflege. Mangelnde zeitliche und finanzielle Ressourcen, zu wenig Wahlmöglichkeiten und Absicherungen verhindern eine gute Versorgung aller Beteiligten. Dies führt vielfach zu Armut und Erschöpfung. Die Zuweisung von Pflegetätigkeiten ist entlang sexistischer und rassistischer Machtverhältnisse strukturiert und Menschen, die diese Tätigkeiten ausführen, erhalten wenig Wertschätzung. Eine absurde Situation angesichts der Tatsache, dass alle Menschen auf diese Form von Care angewiesen waren, sind und/oder sein werden. Welche Veränderungen im Sinne einer bedürfnisgerechteren Organisation sind nötig?

    Alle drei Themen machen deutlich: Wir erleben derzeit zunehmend einen Rückzug des Staates aus der Grundversorgung und die Rahmenbedingungen in den „Care-Berufen“ werden immer fragwürdiger, während die Politik vermehrt auf die sogenannte Stärkung des Ehrenamtes setzt. Dies führt zunehmend zu Teilzeitarbeit und Lohndumping in den verschiedenen Care-Berufen, 24/7 Beschäftigung im privaten Bereich, schlechten Bedingungen für bedürfnisgerechte soziale Kontakte, politisches Engagement und Zeiten der Muße und schließlich auch zu struktureller Gewalt durch Rahmenbedingungen, die die Menschenwürde verletzen.

    Wir wollen unsere Kämpfe koordinieren, unsere Analysen diskutieren, Forderungen formulieren und politische Strategien verfeinern – stets mit dem Ziel, die Care Revolution voranzutreiben.

    Diskussionen zu strukturellen und strategischen Fragen der Netzwerk-Arbeit

    Ein integraler Bestandteil der Netzwerktreffen ist, organisatorische Angelegenheiten zu besprechen. So finden jeweils auf den Netzwerktreffen Wahlen für den Koordinierungskreis, das sozusagen geschäftsführende Gremium, statt. Für dieses Treffen ist zudem geplant, eine Diskussion um die strategische Ausrichtung zu führen und dabei auch auf die vergangenen zwei Jahre des Netzwerkes zurückzublicken, Bilanz zu ziehen und mögliche Anpassungen der bisherigen Organisierung anzugehen. Thema wird dabei auch die Möglichkeit einer weiteren Aktionskonferenz.

    Kommt alle! Macht mit und bringt euch ein! Schritt für Schritt zur Care Revolution!

     

    Hannover: Filmveranstaltung Hausangestellte am 23.03.16

    Care Revolution Hannover und ver.di Bezirksfrauenrat Hannover-Leine -Weser zeigen den Film:

    „Dringend gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen. Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte“,

    einen Dokumentarfilm von Anne Frisius (2014),

    mit anschließender Diskussion.

    Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in den ver.di-Höfen im Bistro, Goseriede 10, Hannover

    Kontakt: care-hannover@posteo.de

     

    Weitere Infos zum Film gibt es hier

    Linke in der SPD diskutieren Care Revolution

    Die Linke in der SPD diskutieren auf ihrer DL21-Frühjahrstagung mit dem Titel „Mehr Sozial-demokratie wagen. Links 4.0.“ u.a. auch zur Care Revolution. Gabriele Winker wurde eingeladen, den Themenblock  „Sozialdemokratisch-nachhaltiger Wohlfahrtsstaat“ aus Care revolutionärer Perspektive zu kommentieren. Anschließend kann darüber in Arbeitsgruppen weiterdiskutiert werden. Diese Veranstaltung ist öffentlich und Aktivist_innen des Netzwerks Care Revolution sind ausdrücklich eingeladen, sich an der Tagung zu beteiligen und mit zu diskutieren.

    Die Tagung findet am 2. April 2016 von 10.30-15.30 Uhr in Frankfurt im SPD-Haus in der Fischerfeldstraße 7-11 statt.

    Weitere Info zur Tagung sind hier zu finden.

    Um Anmeldung wird gebeten unter info@forum-dl21.

    Zum sogenannten ProstituiertenSchutzGesetz und zur Lage der Rechte der Sexarbeiter_innen

    am 10.03.2016, um 20°° Uhr

    im Cafe Cralle, Hochstädter Str.10a, 13347 Berlin-Wedding

    Anfang Februar hat sich die Große Koalition auf einen Kompromiss ihres so genannten Prostituierten“schutz“gesetzes geeinigt.  Es soll bald im Bundestag verabschiedet werden. Das Gesetz wird die Rechte von Sexarbeiter_innen erheblich einschränken. Eingeführt werden sollen u.a. Zwangs-Gesundheitsberatungen und Zwangs-Registrierungen als Sexarbeiter_in. Kein anderer Beruf ist derartigen Maßnahmen ausgesetzt. Das Gesetz greift stark in die Grundrechte von Sexarbeiter_innen ein und führt zu einer enormen Begrenzung der Berufsfreiheit.

    Die gesellschaftliche Stigmatisierung ist weiterhin groß und wird durch derartige Gesetze noch vergrößert. Sexarbeiter_innen lehnen den restriktiven Gesetzesvorschlag ab und betonen die negativen Folgen, die es für ihren Alltag mit sich bringen würde. Deswegen brauchen Sexarbeiter_innen unsere Solidarität sowohl im Kampf gegen das geplante Gesetz und grundsätzlich gegen Abwertungen und Einschränkungen.

    Wir laden ein zu dem Kurzfilm „fragments of ava“ und einem Input über das „Gesetz zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes sowie zum Schutz von in der Prostitution tätigen Personen“. Im Austausch miteinander wollen wir zusammen überlegen, wie eine solidarische Unterstützung von Sexarbeiter_innen und gemeinsame Kämpfe aussehen können. Mit einem Getränk lassen wir den Abend ausklingen.

    Die Veranstaltung will solidarisch mit Sexarbeiter_innen sein und in diesem Sinne informieren und weiterdenken.

    Organisiert von move e.V. und Netzwerk Care Revoluion Regionalgruppe Berlin/Brandenburg.

    Es sprechen Stephanie Klee und Do Lindenberg von move e.V. und Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revoluion.

    Es wird Flüsterübersetzung in Englisch geben.

    Die Veranstalterinnen behalten sich vor, im Fall von diskriminierendem Verhalten gegen Sexarbeiter_innen von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen.

    Die Regionalgruppe Berlin/Brandenburg des Netzwerk Care Revolution ruft alle dazu auf, Sexarbeiter_innen im Kampf für ihre Rechte zu unterstützen und gemeinsam mit ihnen am 06.03. 2016 zu demonstrieren. Hier ist der Aufruf zur Demo zum Internationalen Frauen*kampftag 06. 03. 2016 mit dem Sexarbeiter_innenblock von move e.V.: Sexworkers rights are human rights – gegen Transphobie, Stigma und Diskriminierung!

    Wir Sexarbeiter_innen und Sympathisant_innen unterstützen den Aufruf zur bundesweiten Demo zum Internationalen Frauen*Kampftag. Wir werden – in der Tradition des Internationalen Frauentages – in einem eigenen starken Block bei der Demo dabei sein und unsere Forderungen vertreten:

  • für unser Grundrecht auf Arbeit wie andere Selbstständige und freie Erwerbstätige auch,
  • gegen weitere Diskriminierung und Sigmaisierung und gegen eine breite staatliche Registrierung von Sexarbeiter_innen mit PFLICHT-Beratungen,
  • gegen unsere TOTAL-Überwachung und den fehlenden Datenschutz.
  • weiterlesen

    Zum Frauenkampftag: Care Revolution auch in Heilbronn

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist jedoch Folge neoliberaler Politik – Pflege und Gesundheitsversorgung dienen der Profitmaximierung und werden daher auf das Individuum abgewälzt.

    Besonders Frauen sind von diesen Zuständen betroffen, da sie nach wie vor den Großteil der Care-Arbeit ünernehmen. Dazu zählt nicht nur die bezahlte Arbeit mit und für Menschen wie beispielsweise in Pflege- und Erziehungsberufen, sondern auch die unbezahlte Arbeit im häuslichen Umfeld. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel – nicht weniger als eine Care-Revolution.

    Gabriele Winker entwickelt Schritte in eine solidarische Gesellschaft, die nicht mehr Profitmaximierung, sondern menschliche Bedürfnisse und insbesondere die Sorge umeinander ins Zentrum stellt.

    Am 10. März wird Gabriele Winker in einem Vortrag eine Übersicht über die aktuellen Verhältnisse geben, damit in einer anschließenden gemeinsamen Diskussion eigene konkrete Perspektiven entwickelt werden können.

    Frauencafé Heilbronn | Organisierte Linke Heilbronn (IL)

    Hier gibt es noch die Außenseite des schönen Einladungsflyers und hier findet Ihr Näheres zum Sozialen Zentrum Käthe in Heilbronn.

     

    Family Business – Film und Gespräch

    BRD/Polen 2015, OmU, Dok, 89 min, Regie: Christiane Büchner.

    Dieser Film wird am 23. Februar um 19:30 Uhr gezeigt.

    Die 88-jährige Anne regiert ihr Leben in Bochum vom Sofa aus. Vor kurzem ist ihr Mann gestorben, sie wird langsam dement und ihre Töchter können sie nicht pflegen.

    Jowitas Familie wohnt im polnischen Lubin seit Jahren in der Baustelle ihres Hauses. Die Küche fehlt, die Schlafzimmer sind noch im Rohbau. Es fehlt an Geld.

    Ein Film über migrantische häusliche Pflege, der die Perspektive der verschiedenen Positionen einfängt.

    Näheres ist hier zu finden:

    Anschließend gibt es ein Gespräch über die Situation von Frauen bzw. (Arbeits-)Migrant*innen in Pflegeberufen mit Ines Kuche, Bezirksgeschäftsführerin ver.di-Bezirk Leipzig-Nordsachsen und Ann Wiesental, Netzwerk Care Revolution.

    Krise sozialer Reproduktion – Care Revolution als Perspektive

    Gabriele Winker auf Einladung der Marxistischen Abendschule (MASCH) Bremen

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge einer Krise sozialer Reproduktion: Das Primat von Profitmaximierung und Kostensenkung stellt zusehends die Reproduktion der Arbeitskraft in Frage. Dass die Überakkumulationskrise und ihre neoliberale Bearbeitung die Möglichkeiten der Menschen zu Sorge und Selbstsorge untergraben, wird so selbst zum Krisenmoment für das Kapital, das auf qualifizierte,  gesunde und motivierte Arbeitskräfte angewiesen ist. Gabriele Winker zeigt, wie alltägliches menschliches Leid mit der systemischen Unfähigkeit des Kapitalismus verbunden ist, die menschlichen Lebensbedürfnisse umfassend zu sichern. Dem setzt sie – anknüpfend an feministisch-marxistische Erkenntnisse – die Transformationsstrategie der Care Revolution entgegen, mit der ausgehend von den Alltagserfahrungen vieler Menschen Schritte in eine solidarische Gesellschaft entwickelt werden.

    http://www.masch-bremen.de

    Ringvorlesung: Qualitätsmanagement und die Zukunft personenbezogener Dienstleistungsberufe in Bildung, Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege

    Prof. Dr. Maria-Eleonora Karsten, Leuphana Universität Lüneburg

    Qualitätsmanagement und die Zukunft personenbezogener Dienstleistungsberufe in Bildung, Erziehung, Soziales, Gesundheit und Pflege

    im Audimax

    Sozial(pädagogische) Berufe sind immer noch und immer wieder als Frauenberufe zu professionalisieren in Berufsausbildung, Studium und im Arbeitsmarkt für Erziehung, Bildung und Betreuung in der Kinder- und Jugendhilfe. Das Berufsbild ist strukturell weiterhin abgewertet, was sich auch im Deutschen und Europäischen Qualifizierungsrahmen niederschlägt. „Beruf“ und „Profession“ sind besondere soziale Konstruktionen in der Sozialpädagogik. Fertigkeiten werden vielfach naturalisiert und die Charakteristika der personenbezogenen sozialen Dienstleistungen werden nicht ausreichend beachtet. Es gilt Professionalisierung, wie Selbst- und Sozialkompetenz zu fassen und aufzuwerten.

    Ringvorlesung: Wirtschaft ist Care

    Ina Praetorius, Dr. theol.: Wirtschaft ist Care

    im Hörsaal

    Die Ökonomie ist zu einer Art Leitwissenschaft geworden, aus der viele Menschen ihre Anschauungen über „normal“ und „richtig“ beziehen, über den Wert von Beziehungen und Tätigkeiten. Doch ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern gratis in so genannten Privatsphären geleistet werden, kommen in der Wirtschaftswissenschaft gar nicht oder nur verzerrt am Rande vor. Welche Folgen hat diese Auslassung? Zur Beantwortung dieser Frage unternimmt die Theologin Ina Praetorius in ihrem Essay „Wirtschaft ist Care“ eine Reise durch die Ideengeschichte des Abendlandes und zeigt die tiefe Verwurzelung einer ungerechten, zweigeteilten Ordnung in unserer Wirtschafts- und Gesellschaftsorganisation.

    Ringvorlesung: Die Krise sozialer Reproduktion

    Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revolution: Die Krise sozialer Reproduktion

    im Audimax

     

    Wenn es um ›die Krise‹ geht, ist in der öffentlichen Auseinandersetzung meist nur die Krise von Banken und bankrotten Staaten gemeint. Doch nicht nur die sind in der Krise, wie ein Blick auf die Prekarisierung von Existenzen, Pflegenotstand, Wohnungsnot und ähnlichem zeigt. Um diese Phänomene aus den Widersprüchen zwischen Anforderungen im Bereich der Reproduktion und kapitalistischen Interessen, die an maximalen Profiten orientiert sind, zu beschreiben, haben FeministInnen die These der ›Krise der sozialen Reproduktion‹ entwickelt. Die Alltags- und Lebensverhältnisse der Menschen werden mit dieser Perspektive in den Blick genommen und die Bedürfnisse der Menschen ins Zentrum gesetzt. Die zunehmenden Care-Lücken sind strukturell dem Widerspruch zwischen Profitmaximierung und den Kosten sozialer Reproduktion geschuldet.

    Gabriele Winker: Eine „Care Revolution“ als Antwort auf die Krise sozialer Reproduktion.

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versa-gen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivwechsel, eine Care Revolution.

    Gabriele Winker entwickelt Schritte in eine solidarische Gesellschaft, die nicht mehr Profitmaximierung, sondern menschliche Bedürfnisse und insbesondere die Sorge umeinander ins Zentrum stellt. Ziel ist eine Welt, in der sich Menschen nicht mehr als Konkurrent_innen gegenüberstehen, sondern ihr je individuelles Leben gemeinschaftlich gestalten.

     

    http://marx-expedition.de/index.html

    Diskussion: Care Revolution

    Ob im Krankenhaus oder im Pflegeheim, Pflege muss immer schneller werden. Personal wird abgebaut, weniger Personal muss aber die gleichen Aufgaben in kürzerer Zeit erledigen und Arbeiten werden in immer höherem Maße outgesourst, die Beschäftigten somit noch stärker hierarchisiert und gegeneinander ausgespielt.

    Zu diesen restriktiveren Vorgaben gehört, dass für die Reinigung eines Krankenzimmers im Krankenhaus durchschnittlich 3 Minuten und für
    Patientengespräche 4 Minuten eingeplant werden. Diese Arbeitsbedingungen führen nicht nur dazu, dass Beschäftigte permanent überarbeitet sind, sondern auch unter Dauerstress stehen und dadurch oftmals an Burn-Out erkranken. Diese Effekte werden durch die schlechte Bezahlung in dieser Branche noch verschlimmert. Mitsprache und Einbindung in die Entscheidungsstrukten gibt es kaum bis gar nicht. Doch ebenso wie die Beschäftigten, tragen auch die Patienten einen Teil der Last und oft auch das Leid dieser Entwicklung. In Pflegeheimen und Krankenhäusern gibt es Skandale, weil Alte und Kranke nicht in dem nötigen Maße gepflegt werden (können) und so deren Lage noch verschlimmert wird.

    Doch wie ist diese Entwicklung aufzuhalten und was hat das Ganze mit
    feministischer Ökonomiekritik zu tun? Alleine in Deutschland müssen rund 2 Mio. pflegende Angehörige ausbaden, wo die gesellschaftliche
    Verantwortungsübernahme und der Staat versagt. In Krankenhäusern gibt es erste Proteste und auch Streiks, aber die Beschäftigten allein können die Situation nicht verändern.

    Das Netzwerk Care Revolution bildet ein Bündnis aus Beschäftigten, Partient_innen und Angehörigen. Es bewegt sich etwas, doch wie kann`s weitergehen?
    *Die Veranstaltung soll auch eine Möglichkeit bieten das [Netzwerk Care Revolution](http://care-revolution.org) und ihre Arbeit kennenzulernen, welches am 7.-8. November ihr bundesweites (und offenes) Netzwerktreffen in Duisburg abhält.*

    Workshop: Care-Sorge-Vergesellschaftung

    Nach der Buchpräsentation CARE REVOLUTION-SCHRITTE IN EINE SOLIDARISCHE GESELLSCHAFT im Juni organisieren die CARE AG der Interventionistischen Linken Wien und die Frauenhetz am 22.10.2015 einen Workshop mit der Autorin Gabriele Winker, in dem wir uns intensiver mit dem Konzept der CARE REVOLUTION und der Vergesellschaftungs-Perspektive auseinandersetzen wollen.

    Was bedeutet Vergesellschaftung?
    Wie kann Sorgearbeit abseits von Staat und Kapital organisiert werden?
    Was sind Schritte in eine solidarische Gesellschaft, die menschliche Bedürfnisse und die Sorge umeinander ins Zentrum stellen?

    Um Anmeldung für den Workshop wird gebeten: il-wien@riseup.net

    Gabriele Winker lehrt an der TU Hamburg und ist Mitbegründerin des Netzwerk Care Revolutionwww.care-revolution.org

    Die Interventionistische Linke [Wien] arbeitet derzeit in zwei Arbeitsgruppen zu den Themen Care und Recht auf Stadt.

    Frauenhetz ist als Verein organisiert mit dem Zweck, feministische Bildung, Kultur und Politik sowie feministische Forschung und Beratungs-Arbeit zu fördern und selbsttätig zu entwickeln.www.frauenhetz.at

    Diskussion: Care Revolution

    Die AG Care der interventionistischen Linken Graz in Kooperation mit Radio Helsinki lädt zum Vortrag mit anschließender Diskussion mit Gabriele Winker ins Funkhaus.

    Am 21. Oktober, um 19 Uhr im Radio Helsinki Funkhaus, Schönaugasse 8, Graz.

    Was hat Care mit Krise zu tun? – Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel, nicht weniger als eine Care-Revolution.

    Gabriele Winker, Sozialwissenschafterin an der TU Hamburg-Harburg, stellt in der Veranstaltung Schritte hin zu einer solidarischen und bedürfnisorientierten Gesellschaft zur Diskussion. Ziel ist eine Welt, in der nicht Profitmaximierung, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen.

    Der Vortrag der Autorin wird vor allem auf ihrer 2015 im transcript Verlag erschienenen Publikation „Care Revolution. Schritte in eine Solidarische Gesellschaft“ aufbauen.

    Buchpräsentation: Care Revolution

    Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft

    Buchpräsentation

    Dienstag, 20. Oktober 2015, 19:30 Uhr
    Arbeitskreis Emanzipation und Partnerschaft – AEP, Schöpfstraße 19, Innsbruck

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivwechsel, eine Care Revolution.
    Gabriele Winker entwickelt Schritte in eine solidarische Gesellschaft, die nicht mehr Profitmaximierung, sondern menschliche Bedürfnisse und insbesondere die Sorge umeinander ins Zentrum stellt. Ziel ist eine Welt, in der sich Menschen nicht mehr als KonkurrentInnen gegenüberstehen, sondern ihr je individuelles Leben gemeinschaftlich gestalten.

    Referentin: Dr. Gabriele Winker ist Professorin für Arbeitswissenschaft und Gender Studies an der TU Hamburg-Harburg. Sie ist Mitbegründerin des Feministischen Instituts Hamburg und Aktivistin im Netzwerk Care Revolution.

    Veranstaltung zur Care Revolution

    15. Oktober 2015
    19:30 Uhr
    Bielefeld – Bürgerwache (Rolandstr. 16)

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel – nicht weniger als eine Care Revolution. Gabriele Winker stellt in der Veranstaltung Schritte hin zu einer solidarischen und bedürfnisorientierten Gesellschaft zur Diskussion. Ziel ist eine Welt, in der nicht Profitmaximierung, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen.

    Gabriele Winker lehrt und forscht an der TU Hamburg-Harburg und ist Mitbegründerin des bundesweiten Netzwerk Care Revolution. Im Netzwerk sind derzeit über 70 Gruppen und Personen aus verschiedenen Feldern sozialer Reproduktion – Hausarbeit, Gesundheit, Pflege, Assistenz, Erziehung, Bildung, Wohnen und Sexarbeit zusammengeschlossen.

    Zum Abschluss der Veranstaltung wollen wir Verabredungen für eine mögliche Vernetzung in Bielefeld treffen.

    Veranstaltet von Rabatz

     

    UmCare – Strategiekonferenz Pflege und Gesundheit

    Pflege und Gesundheitsversorgung sind vom neoliberalen Umbau des Sozialstaates massiv betroffen. Wer es sich nicht leisten kann, ist von einer bedarfsgerechten Versorgung zunehmend ausgeschlossen. Beschäftigte wiederum leiden unter Stress, niedrigen Löhnen und prekären Arbeitsverhältnissen. Auch für die, die Angehörige oder FreundInnen pflegen, steigt der Druck.

    Wir brauchen einen grundlegenden Perspektivwechsel, eine UmCARE!

    Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Fraktion DIE LINKE im Bundestag lädt das Netzwerk Care Revolution zu einer Strategiekonferenz Pflege und Gesundheit nach Berlin ein.

    Auf der Konferenz wollen wir mit Angehörigen und Menschen mit Pflegebedarf, mit Beschäftigten, Gewerkschaften und Sozialverbänden diskutieren und gemeinsame Strategien entwickeln: Wie lassen sich Einstiege in den Ausstieg aus diesem System finden? Wie schaffen wir eine bedarfsgerechte Infrastruktur, die solidarisch finanziert und demokratisch gestaltet ist? Wie wehren wir uns gegen die Prekarisierung von Lebens- und Arbeitsbedingungen? Wie verbinden wir gewerkschaftliche Arbeitskämpfe mit den Anliegen derer, die auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind? Wie sehen schlagkräftige, innovative Bündnisse aus?

    Freitag, 16.10.2015 bis Sonntag, 18.10.2015
    ganztägig

    Rosa-Luxemburg-Stiftung, Berlin
    Franz-Mehring-Platz 1
    10243 Berlin

    Wer/Wie kocht und pflegt hat System!

    oder Feministische Perspektiven vom Standpunkt der sozialen Reproduktion

    mit Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revolution

    Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen Ausschluss der »Überflüssigen« und dem Einschluss der Verwertbaren auch auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt. Feministische Kämpfe der letzten Jahre thematisieren diese Logik unter dem Schlagwort Krise sozialer Reproduktion und zeigen so auf, dass die systemimmanten, kapitalistischen Widersprüche zwischen Profitmaximierung und sozialer Reproduktion nie zu einem guten Leben für alle Menschen führen können. Denn es ist im kapitalistischen System angelegte, dass soziale Reproduktion (Gesundheitsversorgung, Pflege, Kinderbetreuung, Assistenz, Bildung) nicht im Zentrum steht und es eine bedürfnisorientierte Versorgung für alle nicht geben kann.

    Die Veranstaltung möchte auch zu einem Austausch darüber einladen, wie wir selbst verstrickt sind in einem prekären Leben ggf. mit Druck oder Zeitknappheit oder auch über Arbeitskämpfe im Care-Bereich, die wir führen oder mitbekommen, aber auch über Veränderungen im Bereich Pflege, Assistenz, Kinderbetreuung, die wir selbst erleben.

    Dazu möchte die Veranstaltung zusätzlich auf das offene bundesweite Netzwerk Care Revolution Treffen am 7.-8.Nov. in Duisburg hinweisen, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

    Ort: Das Soziale Zentrum, Josephstraße 2, Bochum, www.sz-bochum.de

    Wer/Wie kocht und pflegt hat System!

    oder Feministische Perspektiven vom Standpunkt der sozialen Reproduktion

    mit Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revolution

    Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen Ausschluss der »Überflüssigen« und dem Einschluss der Verwertbaren auch auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt. Feministische Kämpfe der letzten Jahre thematisieren diese Logik unter dem Schlagwort Krise sozialer Reproduktion und zeigen so auf, dass die systemimmanten, kapitalistischen Widersprüche zwischen Profitmaximierung und sozialer Reproduktion nie zu einem guten Leben für alle Menschen führen können. Denn es ist im kapitalistischen System angelegte, dass soziale Reproduktion (Gesundheitsversorgung, Pflege, Kinderbetreuung, Assistenz, Bildung) nicht im Zentrum steht und es eine bedürfnisorientierte Versorgung für alle nicht geben kann.

    Die Veranstaltung möchte auch zu einem Austausch darüber einladen, wie wir selbst verstrickt sind in einem prekären Leben ggf. mit Druck oder Zeitknappheit oder auch über Arbeitskämpfe im Care-Bereich, die wir führen oder mitbekommen, aber auch über Veränderungen im Bereich Pflege, Assistenz, Kinderbetreuung, die wir selbst erleben.

    Dazu möchte die Veranstaltung zusätzlich auf das offene bundesweite Netzwerk Care Revolution Treffen am 7.-8.Nov. in Duisburg hinweisen, zu dem alle herzlich eingeladen sind.

    Bundesweites Netzwerktreffen

    Care Revolution Netzwerktreffen
    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
    7.-8. November 2015 in Duisburg

    Zum Vormerken und weitererzählen, ladet gerne Interessierte ein.

    Gesamtschule Globus am Dellplatz, Gottfried-Könzgen Str. 3, in 47051 Duisburg
    www.care-revolution.org

    in Kooperation mit der Konferenz „Prekär im öffentlichen Auftrag“
    von Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW zusammen mit ver.di und GEW NRW.
    http://www.nrw.rosalux.de/nc/event/53641/konferenz-prekaer-im-oeffentlichen-auftrag.html

    PROGRAMM

    Samstag 7.November 2015
    Vormittag/Mittag Konferenz „Prekär im öffentlichen Auftrag“

    15-16:15 Uhr
    Workshop vom Netzwerk Care Revolution:
    Prekarität der Lebensverhältnisse und das ungelöste Problem der Care Arbeit

    15-16:15 Uhr
    Netzwerk Care Revolution: Schnupperworkshop für Neueinsteiger_innen

    17:15-18:15 Uhr
    Eröffnungsplenum Netzwerk Care Revolution

    18:45 – 20:45 Uhr
    Sexarbeit und Care Arbeit

    Im Anschluss geselliges Ausklingen in einer Kneipe.

    Sonntag 8.November 2015
    9-10:30 Uhr
    Open Space Arbeitsgruppen, Themen:
    1) Selbstverständnis-/Strategiedebatte weiterführen
    2) Care und Commons
    3) Das Neue Öffentliche: Wie könnte das aussehen? Was für Strukturen/gesellschaftliche Verantwortungsübernahme bräuchten wir z.B. für pflegende Angehörige?
    4) Regionalgruppenaustausch: Wie läuft die Arbeit in den Regionalgruppen? Wer hat Interesse eine Regionalgruppe zu gründen, bzw. mitzumachen?
    5) Care Bewegung, Staat und Parteien: Forderungen, Zusammenarbeit, Bezugnahme, wie gestaltet sich diese?
    7) Ideen und Planungen für die Aktionskonferenz Care Revolution 2016

    11:00 – 12:30 Uhr
    Struktur-Plenum Netzwerk Care Revolution:
    Ergebnisse aus den Open Space Gruppen, Bericht vom Ko-Kreis, Dauerspenden werben, Frage: Parteiengruppen Teil des Netzwerks? Neuen Ko-Kreis bilden

    13-14 Uhr
    Abschlussplenum:
    Verschiebt sich etwas in der Gesellschaft in Bezug auf mehr Bewußtsein oder Unzufriedene in Punkto Care? Bekommen Care-Belange mehr gesellschaftliche Aufmerksamkeit? Gibt es zentrale Punkte, wo wir im nächsten halben Jahr einhaken wollen? Welche Aktionen haben von Care-Bewegten stattgefunden? Welche fanden wir erfolgreich?

    Verabschiedung und Aufräumen.

    14-14:30 Uhr
    Treffen des neuen Ko-Kreis

    Netzwerk Care Revolution Treffen:
    Der Platz reicht für alle, es gibt keine Teilnehmer_innenbeschränkung. Für Kinderbetreuung, Awareness und Essen wird wieder gesorgt. Die Räume sind barrierefrei, um Assistenz bemühen wir uns bei Bedarf.
    Das Treffen ist auf Deutsch, bei Übersetzungsbedarf werden wir gemeinsam für Flüsterübersetzungen sorgen. Personen, die übersetzen können, sind sehr willkommen.

    Konferenz: Prekär im öffentlichen Auftrag
    Von Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW zusammen mit ver.di und GEW.
    Minijobs, Befristungen, Honorarverträge statt Festanstellungen, unfreiwillige Teilzeit, außertarifliche/niedrige Löhne und miserable Arbeitsbedingungen – lange erkämpfte und gesicherte Standards in den Beschäftigungsverhältnissen werden ständig aufgeweicht und unterboten.
    Damit wollen wir uns auf der Konferenz auseinandersetzen. Es kommen kritische WissenschaftlerInnen, GewerkschafterInnen, Aktive aus Initiativen und andere Betroffene zusammenkommen, um die prekären Zustände darzustellen, zu analysieren und zu beraten, wie ihnen begegnet werden kann. Dazu kommen politische Entscheidungsträger aus den Kommunen, die ihre Sicht einbringen, aber auch die Probleme besser kennen lernen sollen.
    http://www.nrw.rosalux.de/nc/event/53641/konferenz-prekaer-im-oeffentlichen-auftrag.html

     

    Erfurt: Care Revolution

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbe-arbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektiven-wechsel — nicht weniger als eine Care Revolution.

    Gabriele Winker stellt in der Veranstaltung Schritte hin zu einer solidarischen und bedürfnisorientierten Gesellschaft zur Diskussion. Ziel ist eine Welt, in der nicht nicht Profitmaximierung, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen.

    Gabriele Winker lehrt und forscht an der TU Hamburg-Harburg und ist Mitbegründerin des bundesweiten Netzwerk Care Revolu-tion. Im Netzwerk sind derzeit über 70 Gruppen und Personen aus verschiedenen Feldern sozialer Reproduktion — Hausarbeit, Gesund-heit, Pflege, Assistenz, Erziehung, Bildung, Wohnen und Sexarbeit — zusammengeschlossen.

    Zum Abschluss der Veranstaltung wollen wir Verabredungen für eine mögliche Vernetzung in Thüringen treffen.

    Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Bildungskollektiv Biko, dem DGB-Bildungswerk Thüringen, der Rosa-Luxemburg-Stiftung Thüringen und dem Infoladen Sabotnik.

    1. Mai (Freiburg)

    Die Freiburger Gruppe vom Netzwerk Care Revolution trifft sich am 1.Mai um 10:45 (Viertelstunde vor Demo-Beginn) auf dem Stühlinger Kirchplatz bei unserem Transparent „Tag der unsichtbaren Arbeit – Care Revolution“. Im Anschluss an die Demo findet ihr uns an unserem Stand auf dem Stühlinger Kirchplatz.

    1. Mai (Frankfurt)

    Liebe Care-Bewegte aus Frankfurt und Umgebung,

    Care Revolution hat zum 1. Mai – Tag der unsichtbaren Arbeit aufgerufen.

    Als Mitglied im Netzwerk Care-Revolution hat die Initiative Bedingungloses Grundeinkommen Frankfurt Rhein-Main beschlossen, an der DGB-Demo und Kundgebung vom 1. Mai (9h30 Guenthersburgpark und anschliessend am Roemer) praesent zu sein und die unsichtbare Arbeit zu thematisieren.

    Wir haben dazu ein Flugi entwickelt und laden damit ein, unter diesem Motto an der Demo teilzunehmen und damit von der Einengung des Begriffes Arbeit auf blosse Erwerbsarbeit wegzukommen und die (sehr oft unbezahlte oder schlecht bezahlte) Care-Arbeit als solche anzuerkennen und zu wuerdigen. Das als ersten kleinen Schritt zu einer menschenzentrierten Wirtschaft und Gesellschaft. Hier findet Ihr edas Flugi zum Ausdrucken: http://bgerheinmain.blogsport.de/2015/04/24/1-mai-tag-der-unsichtbaren-arbeit/

    Am Dienstag Nachmittag treffen sich einige von uns, um noch etwas Demo-Material vorzubereiten. Wer dazu kommen moechte, bitte bei mir melden. Wir wollen an eine tragbare Waescheleine diverse z.T. beschriftete Objekte haengen, die mit Care-Arbeit zu tun haben und ein Banner mit „1. Mai Tag der Unsichtbaren Arbeit“ gestalten.

    Bislang rechnen wir mit einer Teilnahme von 4 Personen. Es waere toll, wenn sich noch weitere dazu entschliessen koennten, teilzunehmen. Moeglichst ebenfalls melden, um uns genauer abzusprechen.

    Bitte gebt diesen Aufruf weiter an interessierte Personen.

    Des Weiteren wird der Arbeitskampf der Erzieherinnen weiter gehen, da diese Woche keine Einigung gefunden werden konnte. Auch auf dem privaten Sektor (kirchliche Traeger) hat dieser Kampf Auswirkungen. Es wird wahrscheinlich einen laengeren Streik (nur im oeffentlichen Sektor) im Mai geben. Auch da wollen wir uns – als Eltern / bzw. Grosseltern einbringen, soweit es uns moeglich ist. Wer Interesse hat, bitte ebenfalls bei mir melden.

    Ein schoenes Wochenende!
    Elfriede

    Tagung: Krankenhaus oder Fabrik

    ie Einführung „diagnosebezogener Fallpauschalen“ (DRGs) in der Form eines durchgängigen Preissystems hat die Krankenhausversorgung in Deutschland tiefgreifend verändert. Kliniken werden nicht mehr in erster Linie als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge angesehen, sondern als Wirtschaftsunternehmen, die in Konkurrenz zueinander stehen und sich am Markt behaupten müssen. Wirtschaftliche „Sachzwänge“ drängen Fragen medizinischer und pflegerischer Ethik zunehmend an den Rand. Das öffentliche Unbehagen an den Fehlentwicklungen wächst. Zahlreiche Reportagen,, Initiativen und Interessenvertretungen thematisieren die vielschichtigen Probleme der Patientinnen und Patienten wie der Beschäftigten. Eine breit geführte öffentliche Debatte über dieses bewusst installierte marktwirtschaftliche Steuerungsinstrument steht allerdings noch aus.

    Das soll sich jetzt ändern: Am 29. und 30. Mai findet die Tagung „Krankenhaus oder Fabrik. Was tun gegen die Kommerzialisierung der Krankenhäuser?“ statt. Sie soll Auftakt für eine Kampagne gegen die Finanzierungslogik des deutschen DRG-Systems sein, zu deren Mitinitiatoren der Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, attac, ver.di Fachbereich 03, Harald Weinberg (gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Bundestag), die Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung (GPTG), die Soltauer Initiative sowie weitere Einzelpersonen gehören. weiterlesen

    Antworten auf die Sorge-Krise: Care Revolution

    Care Revolution bezeichnet eine Transformationsstrategie, die die Verfügung über zeitliche und materielle Ressourcen für die Sorge für sich und andere ins Zentrum der Politik stellt.
    Gabriele Winker stellt im Workshop konkrete Schritte hin zu einer solidarischen und bedürfnisorientierten Gesellschaft zur Diskussion. Einer dieser Schritte ist es, die soziale Infrastruktur möglichst weitgehend der kapitalistischen Profitlogik zu entziehen und einer demokratischen Kontrolle zu unterstellen.
    Anhand eines konkreten Beispiels aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung wollen wir diese Zukunftsstrategie diskutieren: Beteiligte berichten über die Anstrengungen, eine basisdemokratische Poliklinik in Hamburg aufzubauen.Referentinnen:Gabriele Winker ist feministische Aktivistin und Professorin an der TU Hamburg-Harburg. Sie ist Mitglied im Netzwerk Care Revolution und Autorin des kürzlich erschienenen Buches „Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft.“

    Anh-Thy Nguyen ist Ärztin und engagiert sich im Rahmen der Polyklinik Gruppe für die Gründung eines im Stadtteil verankerten Gesundheitszentrums, das die medizinische Versorgung mit einer Sozial- und Rechtsberatung sowie einer Gesundheitsprävention in Abhängigkeit von sozialen Determinanten wie z.B. Wohnraum verbindet.

    Moderation: Cornelia Möhring, frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag.
    Veranstalter: Rosa-Luxemburg-Stiftung und Bundestagsfraktion DIE LINKE.
    Ort: Franz-Mehring-Platz 1, Seminarraum 7

    Mobilisierungsveranstaltung zum „1.Mai – Tag der unsichtbaren Arbeit“

    Mit:
    Jochen König, Vater und Autor von „Fritzi und ich“
    Katharina Pühl, Initiative Care.Macht.Mehr
    Ann Wiesental, AK Reproduktion/Netzwerk Care Revolution
    Spanischen Krankenhauspflegerinnen mit Anwerbeverträgen

    Kämpfe um unsichtbare Arbeit und soziale Reproduktion haben neuen Wind erhalten. Sie finden statt im Alltag, im Haushalt und in kapitalisierten Care-Arbeitsbereichen. Diese Kämpfe stehen unter dem Druck kapitalistischer Verwertung sowie rassistischer und geschlechtlicher Strukturierungen und halten diesem Solidarität und neue Bündnisse entgegen. Die Referent_innen der Veranstaltung sprechen sich gegen neoliberale Vereinzelung aus und berichten über politische Interventionen und Handlungsmöglichkeiten, um unsichtbare Arbeit sichtbarzumachen und die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.

    1.Mai – offenes FLT* Vorbereitungs- und Austauschtreffen

    1.Mai – Feministische Verabredungen zu den verschiedenen Demos und Feministischer Block auf der 18 Uhr Demo zum „Tag der unsichtbaren Arbeit“

    Sonnenstrahlen, erste Knospen, der 1.Mai naht – wir wollen auch dieses Jahr wieder laut und entschieden demonstrieren, auf den verschiedenen Demos, feministische Anliegen zum Ausdruck bringen. Aber wo? Mit wem? Wie sich verabreden? Alle Gruppen und Personen, die schon was planen und alle die noch überlegen und mal schaun wollen, sind herzlich eingeladen, z.B. Demos, Blöcke und Ideen vorzustellen, sich auszutauschen, zu planen, miteinander zu diskutieren und sich zu verabreden, so auch zum Transpis malen und alles weitere.

    Bis dann! Feministische Grüße!

    New York im Bethanien (Raum emanzipatorischer Projekte), 
    http://newyorck.net/
    Bethanien-Südflügel, Mariannenplatz 2a, 10997 Berlin
    Der Zugang ist über die Waldemarstraße, gegenüber dem Haus Nr. 70, 
    rechts am Spielplatz vorbei.
    Der Eingang ist in der hinteren rechten Ecke. Wir sind in der 
    Veranstaltungsetage im 1. OG, im 1.Raum vorne links.

    (Das Treffen ist offen für alle Frauen*Lesben*und Transgender*, das 
    heißt nicht für Cis-Männer.)

    Care Revolution! Eine Antwort auf den zunehmenden Druck auf private Sorgearbeit und Pflegeberufe

    Vortrag und Diskussion mit Ann Wiesenthal

    Um für uns und andere zu sorgen, brauchen wir Zeit und Ressourcen aller
    Art. Dies ist grundlegend für die Verwirklichung unserer Bedürfnisse und
    Interessen – für ein gutes Leben.
    Doch die Entwicklung von bezahlten und unbezahlten Pflege- und
    Sorgearbeiten weist in eine andere Richtung, diese stehen zunehmend
    unter Druck: Privatisierung von Krankenhäusern und die Ökonomisierung
    der Pflege führen dazu, dass PatientInnen oft zu kurz kommen und die
    Beschäftigen überlastet sind. Im Privaten muss neben Beruf und
    Haushaltsarbeit noch die Oma gepflegt werden. Diese Doppel- und
    Dreifachbelastung trifft trotz des gesellschaftlichen Wandels nach wie
    vor meist Frauen und geht auf Kosten ihrer Selbstsorge oder Karriere.
    Notwendig ist ein Perspektivwechsel, um die Gesellschaft von der Sorge
    für sich und andere denken und gestalten zu können: Care Revolution!
    Eine neue soziale Bewegung, das Netzwerk Care Revolution, geht hier
    erste Schritte. Sie kämpft für gesellschaftliche und finanzielle
    Anerkennung sowie Zeit für die Arbeit mit Menschen.

    Ann Wiesental ist Mit-Organisatorin der „Aktionskonferenz Care
    Revolution“, die im März 2014 in Berlin stattfand. Sie ist aktiv im
    Netzwerk Care Revolution.

    http://www.saar.rosalux.de/event/52822/care-revolution-3.html

    No Lager for Women!

    ERNEUTER AUFRUF: „KEINE LAGER FÜR FRAUEN! ALLE LAGER ABSCHAFFEN!“
    Samstag, 7. März 2015, 14°° Potsdam Hbf
    Demo und Protestaktion vor dem Landtagsgebäude
    Beim Feiern des Internationalen Frauentags 2015 wollen wir genau hinsehen, wie die Landesregierung Brandenburgs und die Bundesregierung Deutschland uns behandelt: In den letzten Jahren haben wir sie immer wieder aufgefordert, zumindest Frauen und Kindern die Möglichkeit zu geben, aus den Lagern auszuziehen. Trotzdem sehen wir, dass den lokalen Behörden Geld zur Verfügung gestellt wird, mit dem sie bereits existierende isoliert liegende Lager ausbauen, und zu den bereits bestehenden Lagern neue dazu kommen.
    Wir sehen keine Veränderung unserer Situation: Immer noch liegt die Mindestquadratmeterzahl, die Asylsuchenden zugeteilt wird, bei  6qm pro Person. Immer noch werden wir oft mit der Unterbringung in abgelegenen Unterkünften ausgegrenzt und sind damit rassistischen Angriffen ausgeliefert. Immer noch wird uns selten die Möglichkeiten
    gegeben, in privaten Wohnungen zu leben wie andere Menschen auch. Und mit einer Änderung des Baurechts ist nun auch das Bauen von Lagern in Gewerbegebieten erlaubt.
    Flüchtlingsfrauen leiden darunter am meisten. Denn normalerweise sind die Frauen diejenigen, die sich verantwortlich fühlen, unter solchen menschenunwürdigen Lebensbedingungen den Alltag für die ganze Familie zu organisieren.
    DESHALB ERNEUERN WIR UNSEREN APPELL: „KEINE LAGER FÜR FRAUEN! ALLE LAGER ABSCHAFFEN!“
    WIR FORDERN VON DER BUNDESREGIERUNG:
    Beenden Sie ihre rückwärtsgewandte Abschreckungspolitik der 90er-Jahre, die das Ziel hat, Flüchtlinge von der Einreise nach Deutschland abzuhalten oder sie zum Zurückkehren zu zwingen!
    Wir fordern von den Landesregierungen:
    Erlassen Sie landesweite Regelungen, die die Landkreise und Bezirke anweisen, Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen – vor allem die Frauen und Kinder!
    Wir fordern von den lokalen Behörden:
    Integrieren Sie Flüchtlinge in Ihre Landkreise und Bezirke, indem Sie ihnen die Möglichkeit geben, in Wohnungen – wo immer sie wollen – zu leben!

    AN ALLE FLÜCHTLINGSFRAUEN:
    LASST UNS GEMEINSAM EIN MENSCHENWÜRDIGES LEBEN FÜR ALLE EINFORDERN!
    An alle Frauenorganisationen, feministischen Organisationen, an alle antirassistischen und Menschenrechtsorganisationen: Unterstützt uns und unsere Forderungen! Kommt zahlreich und gemeinsam mit Asylsuchenden aus euer Nachbarschaft!

    Downloads in different languages here/ Downloads in verschiedenen Sprachen hier:

    * Appel Pas de camps pour les femmes ! Abolition de tous les camps! [1]
    * call „No lager for women! Abolish all lagers!” [2]
    * Aufruf „Keine Lager für Frauen! Alle Lager abschaffen!“ [3]
    * Kilio kipya! [4]
    * Aufruf in Farsi [5]

    WILL BE CONTINUED/ WEITERE SPRACHEN WERDEN FOLGEN :
    http://women-in-exile.net/2015/02/11/renewed-call-of-no-lager-for-women-abolish-all-lagers/ [6]

    WOMEN IN EXILE E.V.

    Links:
    ——
    [1] http://women-in-exile.net/files/2015/02/appel-pas-de-camps-pour-les-femmes-abolition-de-tous-les-camps.pdf
    [2] http://women-in-exile.net/files/2015/02/call-no-lager-for-women-abolish-all-lagers.pdf
    [3]

    http://women-in-exile.net/files/2015/02/aufruf-keine-lager-fuer-frauen-alle-lager-abschaffen.pdf weiterlesen

    Care Revolution bei Blockupy

    Unsere Antwort auf die Krise? Care Revolution!

    Kommt mit nach Frankfurt a.M. und demonstriert mit uns am 18.März gegen die herrschende Krisenpolitik!

    Frühmorgens Blockaden, Vernetzungstreffen Care Revolution: 15 – 15:30 Uhr im Restaurant Römer-Bembel im kleinen Raum oben, direkt am Römer (Römerberg 20-22), Nachmittags Demonstration, 17 Uhr Start am Römer.

    Care-Arbeit und die Krise der sozialen Reproduktion am Beispiel Hamburg

    http://www.denktraeume.de/uebersicht-2015/

    Reihe „Care Revolution“ III:

    Care-Arbeit und die Krise der sozialen Reproduktion am Beispiel Hamburg
    Dienstag, 19.05.2015, 19.30 Uhr
    Dr. Tanja Carstensen/Prof. Dr. Gabriele Winker
    Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg – Eintritt: 3 €

    DENKtRÄUME

    Kooperationspartnerin der hamburger frauenbibliothek
    Grindelallee 43
    20146 Hamburg

     

    Bundesweites Netzwerktreffen

    Es geht weiter: am 28.-29. März findet unser nächstes Netzwerktreffen im Freizeitheim Linden in Hannover statt. Es wird sicherlich spannend!

    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!!!
    Den Flyer zum Weiterverbreiten findet Ihr unter Mobilisierungsmaterial.

    Da wir im November beschlossen haben, uns an der Kampagne im Sozial- und Erziehungsdienst zu beteiligen, wird diese Auseinandersetzung ein Schwerpunkt des Treffens sein. Wir haben dazu einen inhaltlichen Input geplant, ebenso wie einen methodischen Organizing-Workshop.

    Selbstverständlich haben aber auch andere Care-Themen Raum. Am Sonntag ist ein Open Space geplant, an dem Ihr gerne Arbeitsgruppen, Diskussionsrunden usw. anbieten könnt. Bitte sagt uns doch kurz Bescheid, damit wir die Raumplanung machen können.

    PROGRAMM UND INFORMATIONEN:

    Netzwerktreffen Care Revolution‘
    Samstag, 28.3., 12 Uhr – Sonntag, 29.3.15, 14 Uhr
    Freizeitheim Linden, Hannover

    Euch erwartet beim Treffen:
    – Input zum Streik im Sozial- und Erziehungsdienst
    – Workshop: Care-Organizing
    – Kampagnenplanung und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Care-Bereichen
    – Ausblick: 1. Mai als „Tag der unsichtbaren Arbeit“
    – Bericht und Austausch über lokale und bundesweite Vernetzung
    – u.v.m.

    Bitte anmelden (eine Mail pro Teilnehmende) unter: anmeldung-netzwerktreffen@gmx.de

    Bei Fragen und Anliegen, Bedarf an Assistenz und/oder Kinderbetreuung schreibt uns: care-revolution@riseup.net

    Das Treffen ist auf Deutsch, bei Übersetzungsbedarf werden wir gemeinsam für Flüsterübersetzungen sorgen. Personen, die übersetzen können, sind sehr willkommen.

    Ort: Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, 30451 Hannover www.fzh-linden.de • Die Räume sind barrierefrei. Anfahrt: Haltestelle „Ungerstraße“, Stadtbahn 10, Buslinie 700. Parkplätze sind vorhanden.