Der Verein „wir pflegen“ fordert höhere Rentenbeiträge!

Wer in Deutschland Pflegeverantwortung übernimmt wird in der Rente stark benachteiligt. Wie aus einer schriftlichen Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias W. Birkwald (Die LINKE) an die Bundesregierung hervorgeht, müssen pflegende Angehörige, die aufgrund der hohen Pflegeleistung ihre Arbeitszeit reduzieren, mit bis zu 13.000 Euro weniger Rente auskommen. Es ist davon auszugehen, dass die Folgekosten bei einer Berufsaufgabe noch deutlich höher liegen. weiterlesen

„Der größte deutsche Pflegedienst geht am Stock“

„Über der Pflege meines kranken Vaters drohte ich selbst schwer krank zu werden.“ „Ich weiß nicht, wie ich die Pflege meines Mannes und meines Sohnes in Zukunft schaffen soll.“ „Ich habe meinen Job aufgegeben, um meine Mutter und meine Tante zu pflegen, und werde für diese Arbeit so gut wie nicht bezahlt.“ Drei Äußerungen von Teilnehmerinnen, die zeigen, dass das System „Gesundheit und Pflege in der Krise“ ist. Zu diesem Thema hatten Anfang Dezember das katholische Sozialinstitut Kommende, die Dortmunder Grünen und die Gruppe Care Revolution Dortmund zu einem Studiennachmittag in das Haus der Kommende in Dortmund-Brackel eingeladen. weiterlesen

Care Revolution: Schrittmacher für die Politik?! in Dortmund

Am Samstag, den 1. Dezember, findet in Dortmund zwischen 14 und 18 Uhr eine Veranstaltung mit dem vollständigen Titel: Gesundheit und Pflege in der Krise. Care Revolution: Schrittmacher für die Politik?

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung von Sozialinstitut Kommende Dortmund, Care Revolution Dortmund, GRÜNE Dortmund sowie den Landesarbeitsgemeinschaften Soziales, Frauen, Medien der GRÜNEN NRW weiterlesen

Kümmert Euch! – Kurzfilm über das BarCamp in München

Das „Kümmert Euch! BarCamp“, eine Kooperation der Münchner Volkshochschule und des Bayerischen Forschungsverbundes ForGenderCare, brachte am 30.Juni ’18 beruflich oder privat pflegende/betreuende/erziehende Menschen, Blogger*innen, Stiftungen, Netzwerkgruppen, Verbände, Vereine, Initiativen, Gewerkschaften und alle Interessierten in München miteinander ins Gespräch. weiterlesen

Feministische Klassenpolitik – Care Revolution bei einem internationalen Vernetzungstreffen

Bericht von Jette Hausotter & Kristin Ideler

Logo der „Summerschool Feminist Class Politics Belgrade 2018“, Foto: Jette Hausotter

Vom 30.9. bis 4.10.2018 fand in Belgrad ein internationales Austausch- und Vernetzungstreffen für Feminist*innen und LGBTIQ in linken sozialen Bewegungen statt. Es nahmen etwa 90 Menschen aus vielen Ländern Ost-, Süd- und Westeuropas sowie aus Russland, USA und einigen lateinamerikanischen Ländern teil. Eingeladen hatte die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die auch Kooperationspartnerin des Care Revolution Netzwerkes ist. Aktive unseres Netzwerkes waren in verschiedenen Workshops vertreten. weiterlesen

Netzwerktreffen Care Revolution am 09.11.18 in Göttingen

2019 wird das Netzwerk Care Revoution 5 Jahre alt. Die aktuellen Debatten um Care sind präsenter denn je: In Krankenhäusern wird um Entlastung und bessere Pflegebedingungen gestreikt, in Hamburg und Berlin werden Volksentscheide durchgeführt. Vielerorts regt sich Widerstand – nicht nur gegen das ungerechte Gesundheitssystem, sondern auch die Bestrebungen um einen bundesweiten Frauen*streik zum 8. März 2019 erstarken. Zum Jubiläumsjahr möchten wir den 12. Mai als internationalen Tag der Pflege nutzen, um auf die Straße zu gehen. Zum Herbst planen wir zum zweiten Mal eine große Aktionskonferenz. Das Netzwerktreffen im November dient zur Vorbereitung des Jahres 2019. weiterlesen

Sorge ins Zentrum einer Alternative zum Kapitalismus

Beitrag in der Reihe Perspektiven vom Autor_innenkollektiv Werkstatt Care Revolution (Text als PDF)

Dieser Text ist aus der Werkstatt, die das Netzwerk Care Revolution einmal jährlich in Buchenbach durchführt, in Gemeinschaftsarbeit entstanden. Wir freuen uns über Reaktionen auf unser Papier. Erreichbar sind wir als Autor_innenkollektiv unter care-revolution@riseup.net. Stand: 5.Juli 2017

Unter dem Begriff der Care Revolution entstand in den letzten Jahren eine Bewegung, die Sorgetätigkeiten zum Ausgangspunkt für gesellschaftliche Transformation nimmt. Unter Sorge – dieses Wort verwenden wir synonym zu Care – verstehen wir beispielsweise Pflegen, Trösten, Kochen, Betreuung oder Beratung, kurz gesagt all jenes, womit sich Menschen um das Wohlergehen und die persönliche Entwicklung anderer Menschen oder auch der eigenen Person (Selbstsorge) kümmern. Sorge ist von zentraler Bedeutung, denn eine soziale und solidarische Gesellschaft lebt vom Bezug der Menschen aufeinander. weiterlesen

Von der 4in1 Perspektive zum Frauen*streik

Oder der lange Atem und die Selbstermächtigung

Gedanken zu einer Veranstaltung

Etwa 100 Personen waren gekommen. Oder besser mehr, denn das ist in etwa, was das Titania fasst. Und es mussten immer wieder Stühle geholt werden. Auch einige Babys waren von ihren Müttern mitgebracht worden. Viele Frauen* können eben – oder wollen auch nicht – ihre Kinder irgendwo lassen, wenn sie sich politisch engagieren. Und warum sollten sie es denn tun (müssen)? Sind Kinder nicht auch Bürgerinnen und Bürger? Gebührt ihnen nicht ein legitimer Platz im öffentlichen Raum, statt in die Unsichtbarkeit der Privatsphäre verbannt zu werden? Schließlich geht es (auch) Kinder an, was in der Politik gemacht wird. Es ist auch ihre Welt, die da gestaltet wird. Und wenn sie dabei sind, wird das vielleicht weniger ausgeblendet. weiterlesen

Care-Revolutonieren mit Grundeinkommen?

Vom Verein zur Förderung des bedingungslosen Grundeinkommens ist eine neue Broschüre erschienen mit dem Titel: Care-Revolutionieren mit Grundeinkommen? mit Beiträgen von Margit Appel, Sylvia Honsberg, Dr. Ina Praetorius, Werner Rätz, Dr. Antje Schrupp, Prof. Dr. Gabriele Winker.

Die Broschüre kann selbst gedruckt werden. Die Druckvorlage ist unter office@grundeinkommen.de zu erhalten. weiterlesen