Text zu Care und Utopie

Bei der letztjährigen Werkstatt Care Revolution in Buchenbach entstand die Idee, die Bedeutung von Care für unsere Vorstellung einer solidarischen Gesellschaft aufzuschreiben. Dafür trafen sich Teilnehmer_innen der Werkstatt, um diese Idee umzusetzen. Das Ergebnis ist ein Text mit dem Titel „Sorge ins Zentrum einer Alternative zum Kapitalismus“, den Ihr hier findet. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge. weiterlesen

Take Care – Wege für einen gemeinsamen Umgang mit Sorgetätigkeiten in Potsdam

Take CareMit wie vielen Menschen lebst du zusammen? Wer kocht? Wer pflegt dich, wenn du krank bist? Erhalten diese Tätigkeiten Anerkennung, Wertschätzung oder einen Lohn? Wieviel Zeit hast du für deine eigenen Bedürfnisse?

Wir möchten mit dieser Veranstaltung, möglichst ohne hohe Einstiegshürden, Menschen zusammenzubringen, deren Alltag durch Sorgetätigkeiten bestimmt wird. Die Veranstaltung will einen Raum zum informellen Austausch eröffnen, insbesondere Frauen*, die in Berlin und Potsdam leben, zusammenbringen und ihnen den Austausch untereinander und mit Aktivistinnen ermöglichen, die sich für eine andere Praxis des Umgangs mit Sorgearbeit einsetzen. Wir möchten explizit geflüchtete Frauen ermuntern, zusammenzukommen, und bemühen uns um Frauen*, die in diversen Sprachen Flüsterübersetzungen leisten. weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen am 13.-14. Mai 2017

CareRev_Netzwertreffen_Berlin_03Etwa 25 Personen kamen vom 13.-14. Mai 2017 nach Berlin, um weiter an den Zukunftsperspektiven des Netzwerks zu arbeiten. Mehrere Arbeitgruppen haben sich inzwischen gebildet und organisieren zentrale Aspekte einer Struktur, die der Konsolidierung aber auch dem weiteren Wachsen des Netzwerks dienen sollen. Strategie AG, Finanz AG, Kommunikations AG, Kampagnen-AG…. weiterlesen

Aufruf zur MitMachKonferenz „Für den Wandel sorgen“ vom 17. – 19. November 2017 in Leipzig

Sorgearbeit betrifft uns alle – egal ob als bezahlte oder unbezahlte Sorgearbeitende in Pflege, Erziehung, bei der Selbstsorge oder als Empfangende von Sorgearbeit. Nicht nur das Bildungs-, das Gesundheits- und Pflegesystem befinden sich in einem immer prekäreren Zustand, auch steigender Leistungsdruck, ein Mangel an Zeit für die Sorge um Freund*innen/Angehörige,  das Verwischen von Freizeit und Beruf, sowie die zunehmende Vereinzelung sind Probleme, die unsere innersten Bedürfnisse betreffen. weiterlesen

Vierte „behindert und verrückt feiern“-Pride-Parade am 15.7.17 in Berlin

Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte –
kommt mit uns raus auf die Straße und feiert!

am 15.7.17, 15 Uhr, Hermannplatz, Berlin

Es wird viel geredet über Inklusion, Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe, gerade vor Wahlen. Doch die Welt sieht anders aus! Die Begriffe wurden von ausgegrenzten und unterdrückten Gruppen geprägt. Sie werden aber immer mehr von den Ausgrenzer*innen und Unterdrücker*innen umgedeutet und missbraucht, indem sie uns einige Krümel hinwerfen und das „Teilhabe“ nennen. Deshalb fordern wir: weiterlesen

Sexarbeit ist Arbeit. Respekt! – Kampagnenstart

Logo KampagneAm Freitag, den 02. Juni 2017, wurde im Nachbarschaftszentrum HUZUR in der Bülowstraße (Berlin-Schöneberg) der Start der Kampagne Sexarbeit ist Arbeit. Respekt! begangen. Diese Position vertritt das Care Revolution Netzwerk, dem auch Vereine von Sexarbeiter*innen angehören, seit seiner Gründung. Auf der Pressekonferenz an diesem Morgen sprachen verschiedene Sexarbeiter*innen und feministische Aktivist*innen zur aktuellen Lage der Sexarbeiter*innen in Deutschland, welche sich in Anbetracht des Inkrafttretens des sogenannten Prostituiertenschutzgesetzes am 01. Juli 2017 immens verschlechtern wird. Im Aufruf zur Presskonferenz schreiben die Vertreter*innen der Kampagne: weiterlesen

Für ein Bündnis von Care Revolution und Degrowth – Teil I

Beitrag in der Reihe Perspektiven von Sabine Carl und Mike Korsonewski.

Unser Dank gilt allen Aktiven und Teilnehmenden des Symposiums „Ein Gutes Leben für Alle? Postwachstum meets Gender“, besonders für diesen Artikel Dieter Schmidt und Mike Laufenberg, als auch den Kommunard*innen und Kollektivist*innen aus Niederkaufungen. Weiterhin danken wir dem Redaktionskollektiv dieser Seite für die redaktionelle Hilfe. Wir freuen uns über eine kritische Auseinandersetzung mit weiteren Interessierten. weiterlesen

„Mehr und Anders“ – Was bringen solidarische Care-Praxen gegen Rechts?

Beitrag in der Reihe Perspektiven vom AK Reproduktion Berlin.

Seit der Aktionskonferenz und der Verabschiedung der Resolution der Care Revolution 2014 sind drei Jahre vergangen. In unserem Netzwerk, aber auch in Deutschland und der Welt hat sich vieles verändert. Wir, der AK-Repro Berlin, wollen mit dem folgenden Text zu der weiteren Auseinandersetzung mit einem wichtigen Aspekt dieser Veränderungen anregen: Nämlich, dass rechte Bewegungen und Parteien hier wie andernorts massiv an Zulauf gewinnen und der Diskurs um Geflüchtete und Migration uns täglich mit rassistischem Denken und Handeln konfrontiert. Auf dem bundesweiten Netzwerk-Treffen 2016 in Hamburg gab es bereits einen Workshop zu dem Thema. Was bedeuten diese Entwicklungen aus einer care-revolutionären Perspektive und welche Schlüsse ziehen wir daraus für unsere Aktivitäten? Nur, wenn wir uns mit dieser Frage beschäftigen, werden wir als Care-Revolutionär*innen im Stande sein, den Rechtsentwicklungen etwas entgegenzusetzen. weiterlesen

Freiburger Aktionskonferenz initiiert den Aufbau eines Care-Rats

solidaritätAuf der Freiburger Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“, die am 20. Mai 2017 an der Universität stattfand, waren sich die 120 Teilnehmenden einig, dass die Rahmenbedingungen für Sorgearbeitende grundlegend verbessert und demokratisiert werden müssen. Die Aktionskonferenz wurde von Care Revolution Freiburg veranstaltet und von 33 Initiativen und Organisationen aus Freiburg und der Region unterstützt. . weiterlesen

Podium „Arbeitskämpfe in der Pflege“ in Heilbronn

Heilbronn_PodiumIm „Sozialen Zentrum Käthe“ in Heilbronn fand am 28. April eine Podiumsdiskussion zu Arbeitskämpfen in der Pflege statt. Mit Laura Beckmann,  einer Vertreterin des Berliner Charité-Streiks, Hans-Joachim Belz vom Betriebsrat der SLK-Kliniken und Arne Gailing von ver.di-Heilbronn diskutierten wir über aktuelle Probleme in der Pflege und darüber, wie Arbeitskämpfe für Entlastung und mehr Personal im Krankenhaus geführt werden können. Die über 30 Zuhörerinnen und Zuhörer beteiligten sich rege an der Diskussion. Viele Anwesende zeichneten durch anschauliche Berichte eigener Erfahrungen ein erschreckendes Bild von den Zuständen in den Krankenhäusern unserer Region. Fazit des Abends: Nicht nur jammern und weitermachen, sondern aufstehen und kämpfen! weiterlesen

Theaterstück „Who Cares? von Swoosh Lieu in Köln

Dieses Bühnenmanifest, eine Personalversammlung der Sorgetragenden, wird am 27. Juni in deutscher Sprache und am 28. Juni in englischer Sprache in der studiobühne Köln aufgeführt. Was vielen einfach als Liebe und Fürsorglichkeit gilt, nennt das Frankfurter Performance- und Medienkollektiv Swoosh Lieu: unbezahlte Arbeit. Eine Beschreibung findet Ihr hier. Eine ausführliche Rezension von Elfriede Harth, die dieses Stück bereits in Frankfurt gesehen hat, könnt Ihr hier nachlesen. weiterlesen

Filmvorführung I Care Revolution über den Umgang mit Sorgearbeit in Leipzig

Drei Frauen rennt die Zeit davon: Sie haben Kinder, sie haben einen guten Job – und jetzt werden auch noch Vater oder Mutter pflegebedürftig. Wie ist das zu schaffen? Die Dokumentation „Superfrauen gesucht“ erzählt aus dem Leben und wie die Protagonist*innen diese Herausforderung zu meistern versuchen. weiterlesen

Auch in München am 1. Mai Tag der unsichtbaren Arbeit

Die Ini_3Auch in München gab es eine Aufsehen erregende Aktion zum Tag der unsichtbaren Arbeit. Mit Unterstützung der größten und stärksten Frau Bayerns, der Bavaria, machte die Initiative Care.Macht.Mehr am 1. Mai 2017 auf die unsichtbare Arbeit wie Pflege von Angehörigen, Kindererziehung oder Hausarbeit aufmerksam und warb für mehr Anerkennung dieser Care-Tätigkeiten. Auf dem Infomarkt der zentralen Münchner DGB-Kundgebung konnten die Besucher*innen ihren Kopf durch eine Fotowand mit dem Bild der Bavaria stecken und sich mit Slogans wie „Alle reden von Arbeit. Wir auch.“ fotografieren lassen. Es gab einen regen Austausch mit den Passant*innen. Und wie zu sehen ist: Es hat allen viel Spaß gemacht! weiterlesen

1. Mai in Frankfurt – Tag der unsichtbaren Arbeit

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Die Gewerkschaften marschierten. Am „Tag der Arbeit“. Welche Arbeit? – Ist das auch der Tag der Erwerbslosen? – Und was ist mit all den Tätigkeiten, die zwar grundlegend sind für unsere Gesellschaft, die aber nicht bezahlt und daher gar nicht als Arbeit anerkannt werden, was man/frau spätestens bei der Rente schmerzlich zu spüren bekommt? weiterlesen

Abschlussveranstaltung der Aktionskampagne „bundesweite Gefährdungsanzeige“ am 12.05.17 in Berlin

Neben Redebeiträgen von politischen Vertreter_innen wird es auch Statements von den Initiator_innen der Kampagne und Aktivist_innen der Pflegeszene geben. Die Initiative „Pflege in Bewegung“ wird erstmals ihr Strategiepapier „Zukunft(s)Pflege“ öffentlich vorstellen. Abgerundet wird dieser Rahmen durch eine Fotoaktion. weiterlesen

„care sex net work“ – Eine Rezension

Beitrag in der Reihe Perspektiven von Viola Schubert-Lehnhardt.

Tanja Carstensen, Melanie Groß, Kathrin Schrader (Hg.): care sex net work. Feministische Kämpfe und Kritiken der Gegenwart. Unrast Verlag, Münster 2016, ISBN 978-3-89771-307-9, 176 S.

Der Band ist Gabriele Winker, der Gründerin und Initiatorin des Netzwerkes Care Revolution, zum 60. Geburtstag gewidmet. Insofern gehen die 22 Beiträge von MitstreiterInnen sowohl auf deren wissenschaftliche Laufbahn und gemeinsame Aktivitäten, als auch auf die durch die Jubilarin gegebenen Anregungen zur Entstehung und inhaltlichen wie praktischen Begleitung feministischer Kämpfe ein. Die Beiträge sind nach 3 Schwerpunkten geordnet: feministische Analysen als Antwort auf aktuelle Herausforderungen; Sorgearbeit in Bewegung und die Care Revolution; Technik als Feld feministischer Auseinandersetzung. weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen Care Revolution am 13. und 14. Mai 17 in Berlin

Neben der Arbeit in verschiedenen Untergruppen des Netzwerks und spannenden Workshops wollen wir gemeinsam die Perspektive des Netzwerks Care Revolution in den kommenden Jahren diskutieren. Wir freuen uns auf einen regen Austausch, unterschiedliche Stimmen und Meinungen.

Hier findet Ihr die Tagesordnung des bundesweiten Netzwerktreffens. weiterlesen

Care Revolution Freiburg am 8. März aktiv

8Maerz-Freiburg1Dieses Jahr konnten wir am 8. März tagsüber an den Ständen und auf der abendlichen Demo zur Freiburger Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“ einladen. Dies stieß auf große und positive Resonanz.

Inhaltlich diskutierten wir eine Care-Agenda für Freiburg, die Ihr hier lesen könnt. Wenn Ihr Ergänzungen, Veränderungsvorschläge oder andere Anmerkungen habt, freuen wir uns darüber unter care-revolution-freiburg@riseup.net. weiterlesen

Feminismus aktuell – Beitrag von Antje Schrupp in der Frankfurter Rundschau

Antje Schrupp schreibt am 8. März 2017 in der Frankfurter Rundschau einen lesenswerten Artikel mit dem Untertitel: „Der moderne Feminismus will nicht die Lage von einigen Frauen verbessern, sondern die ganze Gesellschaft.“ Sie endet mit der Feststellung: „Die Frauenbewegung ist nicht zu radikal, sie war es nie. Sondern ohne radikalen Feminismus kann es keine sozialen Bewegungen geben. In Zukunft wird die Demokratie feministisch sein. Oder sie wird sterben.“ weiterlesen

Care Revolution Rhein-Ruhr – 10. Regionalgruppe des Netzwerks

Seit einigen Wochen ist auch im Gebiet Rhein-Ruhr eine Regionalgruppe Care Revolution aktiv. Sie gründete sich nach einer Veranstaltung an der Hochschule Düsseldorf, die von Studentinnen organisiert am 12.12.2016 stattfand. Nach einem Input von Gabriele Winker und einer Podiumsdiskussion zwischen ihr, Vertreterinnen von ver.di NRW/Düsseldorf, „Wir Frauen – das feministische Blatt“ und dem Publikum verständigten sich die Teilnehmenden darauf, ein regionales Netzwerk zu gründen. Das erste Netzwerktreffen fand am 20.01.2017 statt. Das nächste folgt am 22.03.2017. weiterlesen

Care Revolution in der BRIGITTE WOMAN

Brigitte_WinkerRechtzeitig zum internationalen Frauenkampftag ist die neue Ausgabe von Brigitte Woman erschienen, die als Aufmacher die Thematik der Care Revolution aufgreift. Unter dem Titel: „Wir kümmern uns darum! Familie, Job, Haushalt – Frauen schaffen alles. Aber wollen wir das überhaupt?“ erscheint ein Interview mit Gabriele Winker. Das Interview ist „Brigitte-kompatibel“ bearbeitet, aber vielleicht gerade deswegen spannend. weiterlesen

Equal Care Day Veranstaltung in Frankfurt

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Frankfurt hat am 28.2.17 als erste Stadt der Bundesrepublik, wenn nicht vielleicht von Europa oder gar weltweit, den Equal Care Day offiziell mit einer Abendveranstaltung begangen. Almut Schnerring und Sascha Verlan setzten 2016 – einem Schaltjahr – die Idee in die Welt, dass der 29. Februar zum Equal Care Day deklariert werden sollte, weil Männer statistisch vier Jahre brauchen, um die Menge an (meist unbezahlter) Sorgearbeit zu leisten, die Frauen in einem Jahr bewältigen. Um vielleicht dennoch etwas schneller eine Bewusstseinsveränderung anzustossen, wurde beschlossen, den Tag jedes Jahr zu begehen, aber an nicht-Schaltjahren eben ersatzweise am 28. Februar bzw. am 1. März. weiterlesen

Solidarisch für gute Pflege – Es ist 5 Minuten vor 12!

Straßenaktion in Frankfurt
Straßenaktion in Frankfurt
Solidarisch für gute Pflege
Solidarisch für gute Pflege
„Mehr von uns ist besser für alle!“ – Gute Care-Arbeit kann nur geleistet werden, wenn die zu leistende Arbeit auf genügend Schultern verteilt wird. Ob in der Krankenpflege, in der Altenpflege, in der Pflege von Angehörigen oder in der Kinderbetreuung. Der Slogan, der vom Personal der Charité gesprägt wurde, gilt für alle Bereiche der Sorgearbeit. Und so haben wir von Care Revolution Rhein-Main uns heute auf der Zeil solidarisiert mit dem Aktionstag von ver.di in den Krankenhäusern für das Einhalten der Pausen. weiterlesen

Eröffnung der Poliklinik Veddel in Hamburg

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Liebe Freundinnen und Freunde,

es ist so weit! Anfang 2017, hundert Jahre nach der Oktoberrevolution ;), öffnen die Tore unseres kleinen Stadtteilgesundheitszentrums auf der Veddel, das an die Bedarfe der Menschen im Stadtteil angepasst sein soll. Nicht nur medizinische Versorgung trägt zur Gesundheit bei, sondern entscheidend für ein ganzheitliches Wohlbefinden sind oft auch Faktoren des sozialen Umfeldes wie z.B. Diskriminierung oder Ausgrenzung. weiterlesen

Neugründung – Care Revolution Leipzig!

Themencluster1-treffenMit fast 30 Menschen haben wir den Auftakt zur Gründung der Regionalgruppe Care Revolution Leipzig bestritten. Zu Beginn lernten wir uns kennen und näherten uns den Grundideen der Care Revolution an. Wir sprachen über die Sichtbarmachung von Sorge-Arbeiten und stellten uns die Frage: „Wofür wirtschaften wir eigentlich, wenn nicht für die Erfüllung unserer Bedürfnisse?“. Anhand des Charité Streik und dem Erzieher*innenstreiks blickten wir auf Positivbeispiele, wie sich Menschen gegen Missstände im Sorgebereich einmischen und Erfolge erzielen. weiterlesen

EQUAL CARE DAY in Frankfurt mit Care Revolution Rhein-Main

Für Dienstag, den 28.2.17, um 18 Uhr lädt die Frauendezernentin der Stadt Frankfurt zu einer Abendveranstaltung zum EQUAL CARE DAY ins Museum für Moderne Kunst ein.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit unserem Netzwerk Care Revolution Rhein-Main und dem Frauenreferat statt.

Wir werden in das Thema einführen mit einem Sketch: „Care-Sharing – schon mal was davon gehört“ und nach einem akademischen Referat von Prof. Dr. Ute Maier-Graewe  mit ihr und der Frauendezernentin auf dem Podium sitzen und mit den Teilnehmenden diskutieren. weiterlesen

Care Ethik, eine Ethik der Achtsamkeit, mit Elisabeth Conradi

Politische Gruppen diskutieren die Sorge für andere Menschen (care). Dazu wird auch geforscht. In der Forschung gibt es zwei Richtungen:

Einerseits werden versorgende Tätigkeiten (care work) soziologisch betrachtet. Es wird gefragt: Warum sind manche Menschen eher als andere reinigend, unterstützend und pflegend tätig? Es wird gefordert: Sorgearbeit soll gerechter verteilt werden, Unterstützung soll nach Bedarf in Anspruch genommen werden. weiterlesen

wir pflegen NRW e.V. fordert ein gerechteres NRW für pflegende Angehörige

lv-nrw-180x180wir pflegen NRW – Selbsthilfe und Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Nordrhein-Westfallen e.V. – hat fünf Forderungen pflegender Angehöriger an die Politik – zur Landtagswahl am 14. Mai 2017 erarbeitet. Diese werden bei dem von wir pflegen NRW veranstalteten Polit-Forum am 24.02.2017 in Mülheim im MedienHaus von 13.30 bis 15.30 Uhr diskutiert. weiterlesen

Auftakt zur Regionalgruppe Care Revolution Leipzig am 26.01.17

Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 sind alle Interessierte eingeladen, sich an der Gründung einer Regionalgruppe Care Revolution in Leipzig zu beteiligen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im FRAKU, Windscheidstr. 51 statt.

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Wirtschaft ist Produktion, Lohnarbeit und der Finanzmarkt – oder? Nein: Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten, eingeschlossen Kochen, Putzen, Waschen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Doch für diese alltäglichen lebensnotwendigen Tätigkeiten fehlen heute oft die Zeit und das Geld. Um die Gesellschaft lebensfreundlicher zu gestalten, müssen wir diese Sorge-Arbeiten (Care) ins Zentrum des Wirtschaftens stellen. Gerecht verteilt. Unter fairen Bedingungen. Für ein gutes Leben für alle! weiterlesen

Sich heftig streiten und dann trotzdem gemeinsam weitermachen?

Nachlese zu einem Care-Revolution-Themenabend im November 2016 in Potsdam.

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Care-Berufe endlich gerecht bezahlen und langfristig absichern? Über die Grenzen von Ausbildung, Wirkungsbereich und Vorstellungen von der ‚richtigen‘ Versorgung hinweg Bündnisse eingehen? Oder doch erst mal überhaupt eine menschenwürdige Grundversorgung,  für alle, vor allem für Geflüchtete fordern? Die Menschen im Netzwerk Care Revolution haben sich viel vorgenommen. Und immer mal wieder scheitern sie an ihren eigenen Ansprüchen. Macht nix? Macht viel! Lernen wir daraus, stehen wir auf und machen weiter! weiterlesen

Erste Schritte der Care Revolution im Raum Rhein-Ruhr

dsc07090Am 12.12.16 öffnete die Hochschule Düsseldorf ihre Türen für die Veranstaltung „Care Revolution – Sorgearbeit unter Druck. Notwendigkeit einer Care Revolution“. Sie wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Masters Empowerment Studies vom Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften organisiert und gab nicht nur Studierenden und Lehrenden der Hochschule, sondern auch vielen anwesenden Akteur_innen im Bereich der Care-Arbeit einen theoretischen Einblick in die Problematik der Sorgearbeit im modernen neoliberal geprägten Alltag.  Gabriele Winker, Autorin des Buches „Care Revolution. Wege in eine solidarische Gesellschaft“ stellte dafür prägnant die Ergebnisse ihrer langjährigen Nach-Forschungen vor und motivierte auf ihre erfrischende Art, gemeinsam für neue Handlungsalternativen einzustehen. Katharina Schwabedissen von ver.di NRW, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, und Melanie Stitz von der Zeitung „Wir Frauen – das feministische Blatt“ bereicherten die Veranstaltung durch persönliche Bezüge zum Thema, praktische Erfahrungen im Engagement für eine Verbesserung der Verhältnisse sowie zukünftige Perspektiven. Die anschließende offene Diskussion gab Raum für Nachfragen, Anregungen und Ideenspinnerei. Zusammenfassend wurde deutlich, dass ein Bewusstsein für die Problematik nicht ausreicht, sondern „Care Revolution“ vom gemeinsamen Engagement lebt. Anknüpfend daran wurden bereits einige Ideen entwickelt, wie eine Vernetzung auch im Raum Rhein-Ruhr umgesetzt werden kann. Diese sind ein guter Grundstein für das baldige erste Vernetzungstreffen, das am 20. Januar 2017 um 18:00 stattfinden wird und für das sich schon viele Interessierte angemeldet haben. Hierbei sollen in einem offenen Rahmen mit allen Interessierten weitere Schritte, Ideen und Ressourcen für eine Vernetzung gesammelt und diskutiert werden. Hierzu sind auch alle, die nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten, herzlich eingeladen. Die Räumlichkeiten und weitere Informationen des Treffens werden noch bekannt gegeben. Um eine formlose Anmeldung wird gebeten unter info.care-revolution@hs-duesseldorf.de. weiterlesen

Pflegenotstand – Entweder jung und gesund sterben oder sich engagieren für gute Pflege.

“Mir gehts schlecht!” sang der Frankfurter Beschwerdechor  das eigens für unsere Liegeaktion vom 10.12. gedichtete Lied zum Pflegenotstand.

Mir geht’s schlecht – Wenn ich nur an ein Altenheim denk – Wo alte Menschen apathisch sind – Wo die Schwester nach Stunden erst kann – Weil sie nur überfordert wird -Mir geht’s schlecht, weil heut wieder mal so ein Tag ist, geht’s mir schlecht. weiterlesen

Liegeaktion gegen Pflegenotstand

liegeaktion_frankfurtSie tickt unaufhaltsam, die Zeitbombe des Pflegenotstands. Menschen sterben, weil immer weniger Pflegenden immer mehr Arbeit aufgebürdet wird. Aus lauter Überforderung begehen sie manchmal Fehler oder unterlassen wichtige Maßnahmen.
Angehörige pflegen sich in die Armut, weil ihre (Sorge-)Arbeit keinen Anspruch auf Einkommen oder auf Rente bewirkt, sondern als private Lebensentscheidung behandelt wird.
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Für eine Veränderung dieser untragbaren Situation werden wir eine Liegeaktion durchführen. Wir legen uns, um „5 Minuten vor 12“ in der Öffentlichkeit auf den Boden, um dadurch augenscheinlich zu machen, dass es keine gute, menschenwürdige Pflege geben kann, wenn sich die Krise in diesem Bereich der Sorgearbeit weiter ausbreitet. Mit dieser Aktion unterstützt das Regionalnetzwerk Care Revolution Rhein-Main die Kampagne BUNDESWEITE GEFÄHRDUNGSANZEIGE
MACH MIT! Wir sind alle betroffen! weiterlesen

UmCare! Sozialpolitischer Thementag zur Sorgearbeit in Frankfurt am Main am 19.11.2016

el-u-el-rassismusEs sollte eine Impulsveranstaltung sein. Menschen, die sich privat oder beruflich aus ganz unterschiedlicher Perspektive mit Sorgearbeit befassen, sollten Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen um sich zu vernetzen. Denn miteinander – trotz Widersprüche – geht alles besser.  Und? Was kam dabei heraus? weiterlesen

Veranstaltung zur Care Revolution auf Initiative von Studierenden an der Hochschule Düsseldorf

poster_care-revolution-3Im Rahmen einer Veranstaltung im Rahmen des Masterstudiengangs an der Hochschule Düsseldorf haben vier Studentinnen – Anna, Janette, Franzi und Marlene – eine Veranstaltung zur Care Revolution konzipiert und laden für den 12. Dezember die interessierte Öffentlichkeit ein.

Ziel der Veranstaltung ist es, so die Projektgruppe, auch in der Region Rhein-Ruhr eine Vernetzung zwischen verschiedenen Akteur_innen anzustoßen, die sich für verbesserte Rahmenbedingungen der Care-Arbeit einsetzen. Gabriele Winker wird zu Sorgearbeit unter Druck und zur Notwendigkeit einer Care Revolution sprechen. Als regionale Kooperationspartner_innen nehmen zudem Wir Frauen – das feministische Blatt, das Frauenforum der Stadt Düsseldorf und Ver.di NRW teil. Gemeinsam werden erste Ideen entwickelt, um auch in der Region Rhein-Ruhr eine Care Revolution zu starten. weiterlesen

Feministische Positionen zum Bedingungslosen Grundeinkommen als Buch erschienen

1474293590Es ist allerhöchste Zeit, die öffentliche Diskussion über das Thema ›Arbeit‹ voranzutreiben. Arbeit ist dabei mehr als Erwerbsarbeit, Wirtschaft mehr als Zahlen und Bilanzen.

Feministische Ökonomiekritik führt diese Debatte seit langem – auch vor dem Hintergrund, dass Menschen in Abhängigkeit voneinander leben und für ein gutes Leben die soziale Garantie einer ausreichenden Absicherung der Existenz und Ermöglichung der gesellschaftlichen Teilhabe brauchen. weiterlesen

Lichtermeer in Hamburg (fast) von Polizei gestoppt!

Seit einigen Jahren veranstalten wir – Nicos Farm e.V. – das „Lichtermeer für Deutschlands behinderte Kinder“. Vor acht Jahren haben wir es erstmalig in Hamburg durchgeführt und feiern es in jedem Jahr, jeweils am letzten Freitag im Oktober. Vorher besuchen wir Kitas und Grundschulen; dort basteln die Kinder dann Laternen, die sie anschließend auf dem Rathausmarkt an Kinder mit Behinderungen übergeben. weiterlesen

Netzwerk Care Revolution Rhein-Main auf Streikkonferenz aktiv

Mit einem Infostand und vielen Vernetzungsgesprächen waren mehrere Mitstreiter_innen unseres Regionalnetzwerks auf der dritten Streikkonferenz zugegen, die dieses Jahr in der Goetheuniversität in Frankfurt stattfand.

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Zentrale Fragen waren z.B. Wie lassen sich zukünftig Arbeitskämpfe, vor dem Hintergrund der neoliberalen Ist-Situation,besser organisieren und durchführen? Sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze werden immer seltener und die Arbeitsverdichtung in allen Branchen steigt, so daß den Menschen immer mehr Angst eingejagt wird und es bald mit der Digitalisierung und Robotisierung ein Privileg sein wird, einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen… weiterlesen

Warum Flüchtlingsheime menschenunwürdig und Hebammen bald Geschichte sind.

Ein Diskussionsabend für Care Revolution Potsdam.

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Warum sind Flüchtlingsheime menschenunwürdig und besonders für Frauen und Kinder problematisch? Warum könnte der Hebammen-Beruf bald Geschichte sein? Und was hat beides eigentlich miteinander zu tun?

Antworten darauf gibt die Auftaktveranstaltung Care Revolution in Potsdam am Montag, den 28.11.2016 ab 18:00 Uhr. Im Projekthaus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 164 informieren Elizabeth Ngari von Women in Exile, Martina Schulze vom Hebammenverband Brandenburg und Barbara Fried vom Netzwerk Care Revolution über die Lebensbedingungen von Frauen und Kindern in den Flüchtlingsunterkünften, über die berufliche Situation der Hebammen und über die Möglichkeiten politischer Einmischung, über Solidarisierungs- und Unterstützungsstrategien. weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen am 22.10 und 23.10.2016 in Hamburg

Am 22. und 23. Oktober 2016 findet das nächste bundesweite Care Revolution Netzwerktreffen in Hamburg statt. Am Samstag, den 22.10. tagen wir von 12 bis 20 Uhr, am Sonntag, den 23.10. von 10 Uhr bis 15 Uhr. Am Samstag gibt es um 11.30 Uhr eine Einführung für Personen, die sich neu für das Netzwerk Care Revolution interessieren. Am Vorabend des Netzwerktreffens findet ab 18.30 Uhr eine Diskussionveranstaltung zu Pflege, Gesundheit und Alltag als politische Kampffelder statt, veranstaltet vom Netzwerk Care Revolution Hamburg. weiterlesen

Interview: Eine Kampagne stellt sich vor – Bundesweite Gefährdungsanzeige!

Beitrag in der Reihe Perspektiven.

Mit Gefährdungsanzeigen können (berufliche) Pflegende bei Überlastung oder Personalmangel auf personengefährdende Situationen hinweisen. Mit der Aktionskampagne „Bundesweite Gefährdungsanzeige“ möchten beruflich und familiär Pflegende nun gemeinsam ihre Forderungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, auf ihre schwierige Lage hinweisen und Veränderungen anstoßen. In einem Interview stellt Roger, von „Pflege am Boden – Frankfurt“, die Kampagne für uns vor. weiterlesen

Das Private ist politisch – immer noch! oder: Wenn der (Arbeits-)Alltag zur Krise wird

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche am 12. Oktober von 16:00 bis 19:30 in der HafenCity Universität Hamburg (HCU) im Projektraum 2.102, Überseeallee 16 statt.

Überlastung in Pflegeberufen, Unsichtbarkeit von Reproduktionsarbeit, Zeitstress und Angst vor Altersarmut haben vieles Gemein. Sorgearbeit, Pflege, Erziehung etc. lassen sich nur schwer verwerten und geraten daher heutzutage unter massiven Spar- und Zeitdruck. Sie werden zu großen Teilen von Frauen geleistet und zumeist schlecht oder gar nicht bezahlt. Wir erleben die Krise der sozialen Reproduktion, wenn im Krankenhaus niemand mehr Zeit für ein Gespräch hat, neben dem Job noch die Kinder zu managen sind und die Selbstsorge auf der Strecke bleibt oder der Lohn einer Assistenzstelle kaum zum Leben reicht. In diesem Workshop wollen wir uns mit unseren Alltagerfahrungen, mit sozialen Kämpfen im sozialen Bereich und dem Ansatz des Netzwerk Care Revolution auseinander setzen. weiterlesen

Diskussionsveranstaltung: Pflege, Gesundheit und der Alltag als politische Kampffelder

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  • am 21.Oktober 2016, um 18:30 Uhr
  • Gängeviertel Fabrique, Valentinskamp 34a (Zugang über die Speckstraße)
  • Nähe U-Bahn Gänsemarkt. Die Räume sind barrierefrei nutzbar.

Vielen Menschen gelingt es nicht, die Anforderungen im Alltag und die notwendige Selbstsorge sowie die Sorge für Kinder, unterstützungsbedürftige Zugehörige oder Freund_innen mit ihren Vorstellungen eines guten Lebens zu verbinden. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge der Abwertung von Sorgearbeit im Kapitalismus  und  einer neoliberalen  Krisenbearbeitung. Und dies hat auch Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen in den sogenannten Care-Berufen (Pflege, Erziehung, Soziale Arbeit,…) und die Ausgestaltung der sozialen  Infrastruktur. weiterlesen

Keine Kriminalisierung von Sexarbeiter_innen!

Beitrag in der Reihe Perspektiven von der Regionalguppe Berlin des Netzwerks Care Revolution (Dieser Artikel ist in verkürzter Version erschienen in Analyse & Kritik 617.)

Foto: Javi. CC-BY-SA. Mit dem neuen ProstSchG werden Sexarbeiter_innen mehr und mehr in die Illegalität getrieben - unsichtbarer und damit noch angreifbarer.
Foto: Javi. CC-BY-SA.
Mit dem neuen ProstSchG werden Sexarbeiter_innen mehr und mehr in die Illegalität getrieben – unsichtbarer und damit noch angreifbarer.

Das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz

Ausgerechnet am International Sex Workers’ Day, dem 2. Juni 2016, fand im Bundestag die erste Lesung des geplanten Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) statt. Wie zahlreiche Prostituierte und Unterstützer_innen vor dem Bundestag deutlich machten, war es ignorant, dass an dem Tag, an dem weltweit Prostituierte auf den Kampf um ihre Rechte aufmerksam machen, das umstrittene Gesetz das erste Mal gelesen wurde. Am 7. Juli wurde das Gesetz verabschiedet. Wieder riefen Prostituierte und Unterstützende zu Protesten vor dem Bundestag auf. Die Regionalgruppe Berlin des Care Revolution Netzwerkes unterstützte die Proteste. Vier Informationsveranstaltungen zum ProstSchG in Berlin und Potsdam waren während des Gesetzgebungsverfahrens von der Netzwerkgruppe organisiert worden. Und im Rahmen eines Abends mit politischen und kulturellen Beiträgen wurde ein gemeinsamer Blick auf Sexarbeit und bezahlte und unbezahlte Pflegearbeit geworfen. Denn Sexarbeit wird von der Regionalgruppe als Care-Arbeit betrachte wenn es z.B. darum geht, Menschen mit Behinderung durch Sexualassistenz überhaupt zu ermöglichen, sexuell aktiv zu sein. Die Frage, die darüber hinaus gestellt werden muss, lautet: Wo fängt Care-Arbeit an wo hört sie auf? Sind also zum Beispiel auch die Dienstleitungen, die man im Bordell kaufen kann, im Bereich der Care-Arbeit anzusiedeln? An diesem Punkt sind sich die Aktiven der Gruppe allerdings nicht einig: Die einen streiten für eine generelle Aufwertung von Sexualität, da sie Sexualität als Teil von menschlichen Grundbedürfnissen ansehen, als einen Aspekt des ‚guten Lebens für alle‘. Andere betrachten es zwar in jedem Falls als legitim, wenn sich Sexarbeiter_innen entschließen im Bordell zu arbeiten, würden aber den Sexarbeitsbereich jenseits der Sexualassistenz nicht per se als Care-Arbeit bezeichnen. Diese und andere Fragen und Widersprüche sollte die oben erwähnte Veranstaltung in der Werkstatt der Kulturen der Welt in Berlin thematisieren. Zudem ging es um Fragen, wie die Auseinandersetzungen im Care-Bereich miteinander verbunden werden könnten, das Sprechen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede und einer Aufwertung aller Pflege- und Sorgearbeit zu bewirken. weiterlesen

Tarifvertrag für Gesundheitsschutz und Mindestbesetzung an der Charité Berlin

Beitrag in der Reihe Perspektiven von Matthias Neumann

Die Charité ist ein gemeinsamer Betrieb der Berliner Universitätskliniken. Hier erkämpften die Beschäftigten im Mai 2016 einen Tarifvertrag über eine Mindestpersonalbemessung auf den Pflegestationen. Dieser Tarifvertrag ist über Jahre gegen anhaltenden Widerstand durchgesetzt worden und wird, so sieht es momentan aus, zum Vorbild für Arbeitskämpfe in anderen Krankenhäusern. An der Auseinandersetzung, die an der Charité geführt wurde, ist vieles neu und besonders. Dies soll im Folgenden dargestellt werden. weiterlesen

Rest in protest?! Bestattungen als Care Revolution Thema

Beitrag in der Reihe Perspektiven von Francis Seeck

Eine Szene in Berlin: „Parkfriedhof Neukölln: Vor den Feierhallen steht ein Notenständer mit einem Zettel, der den Ablauf der ordnungsbehördlichen Bestattung erläutert: »Beisetzungen am 24.6.2015: 10:45 Waltraud S.; 10:46 Waltraud H.; 10:47; Lieselotte F.; 10:48 Karlheinz K.; 10:49 Andreas D.« Neben dem Notenständer steht ein Bollerwagen, in dem die fünf weißen Urnen zum Grab transportiert werden. Wir gehen zur »Grünen Wiese«. Fünf ausgebuddelte Löcher, davor ist grüner Kunstrasen ausgelegt, auf der linken Seite zwei Schubkarren voll mit Erde. Um 10.45 Uhr kommt der Trauerzug, dieser besteht aus dem Friedhofsgräber und einem Trauergast“. (Seeck 2016: 25) weiterlesen

Zum Bundesteilhabegesetz: Care Revolution für das Recht auf selbstbestimmte Assistenz!

Eine Gruppe von Assistenznehmer_innen in Berlin setzt sich im Folgenden kritisch mit dem Entwurf für das Bundesteilhabegesetz auseinander:

Das Bundesteilhabegesetz ist seinen Namen nicht wert: Care Revolution für volle Teilhabe und das Recht auf selbstbestimmte Assistenz!

Die Bundesregierung hat Ende Juni den Entwurf für das Bundesteilhabegesetz beschlossen, das im Herbst von Bundestag und Bundesrat behandelt wird. Das Gesetz wird das Leben der vielen behinderten Menschen prägen, die auf Unterstützung durch andere Menschen oder technische Hilfen angewiesen sind. Derartige Leistungen werden meist entweder von den Sozialversicherungen oder der Sozialhilfe bezahlt. Behinderte Menschen, deren Verbände und Wohlfahrtsverbände kämpfen vehement gegen den Gesetzentwurf in der jetzigen Fassung und für Veränderungen, vor allem in dem Teil, der die bisherigen Sozialhilfeleistungen betrifft. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Leistungen in Wohnheimen und Werkstätten für behinderte Menschen, um ambulant betreute Wohngemeinschaften sowie um Assistenz. weiterlesen

Kümmern im Akkord – ein Radio-Feature von Hilke Rusch

Kostensenkung, Effizienzsteigerung, Rationalisierung – das sind die Schlagwörter, wenn Arbeitsabläufe optimiert werden.

In der Arbeit mit Menschen kommt das Prinzip aber schnell an seine Grenzen. Hier bedeuten weniger Personal, weniger Zeit und mehr Automatisierung einen Qualitätsverlust. Krankenschwestern, Erzieherinnen und Erzieher oder Migrantinnen in der häuslichen Pflege arbeiten am Limit. Die Berufsethik ist hoch, die Bezahlung niedrig, psychische Erkrankungen sind besonders häufig. weiterlesen

Spieglein, Spieglein in der Hand – Aktionen im Rahmen der Blockupy-Aktivitäten

Das Netzwerk Care Revolution Berlin ruft auf, sich den queer-feministischen Gruppen anzuschließen und gemeinsam zu protestieren:

Freitag,  2.September,  Arbeitsministerium – 7:30 Uhr Potsdamer Platz/EckeLeiziger Strasse, Berlin bei der Care Revolution Fahne

Samstag, 3.September, Demonstration – 14 Uhr, Adenauerplatz, Berlin, im Grenzenlos Block (der 2.Block der Demo) beim Care Revolution Hochtranspi weiterlesen

Grundeinkommen und Care-Arbeit – Vortrag von Antje Schrupp am 3.9.16 in Frankfurt

Die Politikwissenschaftlerin und Bloggerin Antje Schrupp setzt sich in diesem Vortrag damit auseinander, wie die unter- oder unbezahlte, unverzichtbare Sorgearbeit in den Debatten um das Grundeinkommen einbezogen wird. Richtig verstanden, so heißt es im Ankündigungstext für diesen Vortrag, kann das Grundeinkommen eine Ausgangsbasis darstellen, von der aus neue, gerechte Gesellschaftsverträge und Geschlechterverhältnisse ausgehandelt werden können. weiterlesen

Pflege am Boden in Hamburg

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Am Montag, den 01.08.2016, versammelte sich in Hamburg eine kleine Gruppe Aktivistinnen und Aktivisten in der Innenstadt, um auf die katastrophalen Bedingungen in der Pflege hinzuweisen.

Arbeitskräftemangel, zu wenig Zeit für menschenwürdige Pflege, Überlastungen und geringe Anerkennung sind nur einige der Schwierigkeiten,die benannt wurden. So kann es nicht weitergehen, denn die Pflege liegt am Boden! weiterlesen

Debatte über persönliche Assistenz am 22.7.16 in Hamburg

Eine Diskussion über Selbstbestimmung, Arbeitnehmerrechte und politische Perspektiven

am Freitag, 22.7.2016, um 18:30h, im Centro Sociale (Sternstr. 2, Nähe U-Bahn Feldstr.)

eine Veranstaltung der Regionalgruppe Hamburg des Netzwerks Care Revolution

Persönliche Assistenz wurde von Aktivist*innen der Behindertenbewegung erstritten und soll Menschen mit Behinderung einen selbstbestimmten Alltag ermöglichen. Persönliche Assistent*innen unterstützen daher bei allen alltäglichen Dingen und die unterstützte Person entscheidet, was getan wird, wann etwas getan wird und wie. In dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam darüber sprechen, weiterlesen

Care Revolution beteiligt sich am politischen Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“

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Degrowth in Bewegung(en) ist ein Projekt, in dem  unterschiedliche Vertreter_innen von sozialen Bewegungen miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen können.

Care Revolution beteiligt sich daran. Ein Essay von Matthias Neumann und Gabriele Winker zu den Fragen dieses Projekts aus Sicht von Care Revolution findet sich hier. Weitere Texte anderer Initiativen sind auf der Startseite ebenfalls abrufbar. weiterlesen

Care-Revolution-Veranstaltungsreihe in Thüringen

Warum Care in einer Krise steckt, wir unseren Sorgepflichten immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können, waren Fragen, mit denen sich die Care-Revolution-Gruppe Thüringen während einer dreitätigen Veranstaltungsreihe im Mai 2016 in Erfurt beschäftigte und gleichzeitig auf die derzeitige Care-Krise aufmerksam machen wollte. weiterlesen

Nicos Farm für die Rechte Sorgetragender auf Wanderschaft

DSC_0118 KopieSeit der Vereinsgründung im Jahr 2008 führt der Verein Nicos Farm, einer der ersten Kooperationspartner von Care Revolution, regelmäßig Wanderaktionen durch, um auf die Probleme von Eltern mit behinderten Kindern  aufmerksam zu machen. Aber auch die prekäre Lebenssituation von pflegenden Angehörigen soll dabei in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen. weiterlesen

Aufruf für eine Gesellschaft ohne Kinderarmut

In ihrem Aufruf „Wir wollen eine Gesellschaft, der jedes Kind gleich viel wert ist!“ fordern mehr als 30 Verbände und Nichtregierungsorganisationen sowie Expert*innen aus Wissenschaft und Kirchen eine eigenständige und einheitliche Geldleistung für alle Kinder und Jugendlichen, die deren finanzielles Existenzminimum und gesellschaftliche Teilhabe wirklich absichert, eine ausgebaute soziale Infrastruktur und die bedarfsgerechte Entwicklung von Sonderbedarfen der Kinder und Jugendlichen. weiterlesen

1. Mai als Tag der unsichtbaren Arbeit – dieses Jahr auch in Graz

Graz_1Mai_2016_2Schlechtes Wetter – Harte Zeiten – für den Feminismus fighten!

Die Interventionistische Linke Graz hat den 1. Mai zum Aktionstag der unsichtbaren Arbeiter*in erklärt. Das sind alle Menschen, die Care-Arbeit machen: putzen, kochen, pflegen, Sex, erziehen und bilden, zuhören, wickeln, Fluchthilfe leisten usw. – und das schlecht oder unbezahlt, oftmals illegalisiert. Care betrifft uns alle. Doch meist sind es Frauen*, die diese Tätigkeiten verrichten, oft im Privaten, unter unsicheren Bedingungen, unsichtbar. Daher haben wir heute Denkmäler und Statuen in Graz mit Putzutensilien, Windeln, Schürzen und Ähnlichem geschmückt, um Care-Arbeiter*innen und ihre Kämpfe sichtbar zu machen. weiterlesen

Schweiz: Mit Blick auf Care-Arbeit für das bedingungslose Grundeinkommen

Ein paar WocCarekraft_Grundeinkommenhen vor der Abstimmung am 5. Juni 2016 zum Bedingungslosen Grundeinkommen in der Schweiz melden sich Schweizer Frauen zur Wort.

In ihrer Broschüre „Mit Carekraft zur Energiewende“ heißt es im Editorial: „Es geht darum, die Wirtschaft wieder ihrer eigentlichen Bestimmung zuzuführen; nämlich, der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, der Lebensgestaltung und der Lebensqualität zu dienen. (…) Deswegen haben wir uns entscheiden, den grossen blinden Fleck der Care-Arbeit, die weltweit grösstenteils von Frauen übernommen wird, explizit in den Fokus zu rücken.“ weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen

Care Netzwerktreffen2_23.4.2016Ein zweitägiges Treffen in Berlin mit rund 70 Teilnehmer_innen liegt hinter uns: Es gab den kontroversen und fruchtbaren Anfang einer Strukturdebatte zu Strategie, Ausrichtung und Arbeitsverteilung rund ums Netzwerk, es gab Workshops u.a. zu der Frage, ob und wie Assistenznehmer_innen und Assistenzgeber_innen ihre Forderungen gemeinsam erstreiten können. weiterlesen

Bundesweiter Flashmob zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

Die Zeit ist reif – Teilhabe jetzt! „Bis zur vollen Teilhabe gehen wir euch auf den Wecker!“

Am 21. April 2016 um fünf vor 12 (11:55 Uhr – pünktlich!) finden zeitgleich in Berlin, Hamburg, Kassel, Köln, Mainz, München, Stuttgart und Trier Flashmobs für ein gutes Bundesteilhabegesetz statt. In Berlin ist der Treffpunkt an der Weltzeituhr am Alexanderplatz. weiterlesen

Veranstaltungsreihe der Thüringer Regionalgruppe Care Revolution im Mai 2016

Care Revolution statt Erschöpfung!

In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

Es geht ums Ganze! AKS Freiburg und Care Revolution Freiburg im Gespräch

Werkstattgespräch zu Bedeutung von Care Revolution für die Soziale Arbeit mit einem Input von Care Revolution Freiburg

Neoliberale Konzepte der Kostensenkung durch Flexibilisierung und Selbstoptimierung finden auch in der Sozialen Arbeit einen immer größeren Resonanzboden. In diesem Zusammenhang stehen Fachkräfte vor der Anforderung, Menschen fit zu machen, damit sie auch unter unzumutbaren oder unerträglichen Bedingungen (wieder) funktionieren. Sie geraten in den Widerspruch, einerseits   Menschen helfen zu wollen, andererseits die belastenden Verhältnisse nicht weiter stützen zu wollen. Care Revolution will die Bedingungen, unter denen bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit geleistet werden, grundlegend verändern: Für mehr Zeit und Mittel, sich umeinander zu kümmern, für bessere soziale Infrastruktur, für ein solidarisches Miteinander. weiterlesen

Statements & Performances zu Sexarbeit und Pflege in Berlin

LuftundLiebeSorgearbeit: Sexarbeit und Pflege

Statements & Performances in der Werkstatt der Kulturen, Clubbühne, Wissmannstr.32, Neukölln

Donnerstag, 21. April 2016 um 19:30 – 22 Uhr

Care – Umsorgt werden, Wohlfühlen, Genuß. Care- oder Sorgearbeit ist eine Arbeit mit ethischem Anspruch. Das Wohl der Anderen im Blick, geht es um mehr als nur das Versorgtwerden, der Wunsch heißt, sich wohlfühlen und sogar genießen. Denn Leben ist mehr als Weiterleben: Zufriedenheit,
Entspannung, Freude.
Doch wie sieht es für die Menschen aus, die diese Arbeit verrichten? Oft fehlt es an Wertschätzung der Arbeit, guten Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung in der Sorgearbeit. Unter welchen Bedingungen finden diese Arbeiten statt? weiterlesen

Netzwerktreffen am 23. und 24. April in Berlin

Das Netzwerktreffen beginnt am Samstag, den 23. April um 12 Uhr und endet am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr.

Das Netzwerk Care Revolution wurde auf der Aktionskonferenz im März 2014 gegründet,  seitdem finden regelmäßig zweimal im Jahr bundesweite Treffen statt. Sie dienen als Plattform, um Akteur_innen und Kampagnen aus anderen Städten und regionalen Netzwerken kennenzulernen, aber auch einfach dazu sich auszutauschen und andere Menschen kennenzulernen, die mit dem Druck der Care-Lücken umgehen müssen. Es geht darum die Vernetzung zu intensivieren und die Aktivitäten im Sinne einer Care Revolution weiterzuentwickeln oder auch Mitstreiter_innen für neue Projekte zu gewinnen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich einzubringen! weiterlesen

Hannover: Filmveranstaltung Hausangestellte am 23.03.16

Care Revolution Hannover und ver.di Bezirksfrauenrat Hannover-Leine -Weser zeigen den Film:

„Dringend gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen. Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte“,

einen Dokumentarfilm von Anne Frisius (2014),

mit anschließender Diskussion.

Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in den ver.di-Höfen im Bistro, Goseriede 10, Hannover weiterlesen

Unser Feminismus ist antirassistisch – 4000 demonstrierten in Köln

Unter dem Motto „Unser Feminismus ist antirassistisch – Reclaim feminism!“ sind am 12.03.2016 mehr als 4.000 Teilnehmende durch die Kölner Innenstadt gezogen. Erstmalig hatte ein breites Bündnis, das auch vom Netzwerk Care Revolution unterstützt wurde, zum Weltfrauen*tag nach Köln mobilisiert. Den Teilnehmenden war es ein starkes Bedürfnis, sich als Betroffene von sexualisierter Gewalt, Sexismus und Rassismus den Raum zurückzuerobern, der ihnen von Medien und Politik verwehrt wird. Es ging ihnen darum, ihre eigenen Stimmen und Perspektiven sichtbar zu machen. Sie haben ein Zeichen gesetzt, dass sie sich von Medien und Politik nicht für rassistische Hetze und rassistische Politik instrumentalisieren lassen. weiterlesen

5000 auf Demo zum Internationalen Frauenkampf*tag in Berlin

5000 demonstrierten in Berlin am 6.März zum internationalen Frauen*kampftag. Die Demo lief für sexuelle Selbstbestimmtheit und Geschlechtergerechtigkeit und gegen rassistische Vereinnahmung von Feminismus von Berlin Mitte nach Kreuzberg zum Oranienplatz.

Das Netzwerk Care Revolution war mit dabei – lautstark mit dem Slogan: Es reicht. Und zwar schon immer! Gegen sexualisierte Gewalt, Sexismus und Rassismus. weiterlesen

Herren mit Schürzen in Frankfurt anlässlich des 8. März

Eine Gruppe Aktivistinnen des Netzwerks Care Revolution in Frankfurt am Main haben am 5. März 2016 anlässlich des Internationalen Frauentags eine “Schürzenaktion” durchgeführt. Vier Männerstatuen wurden mit Schürzen bekleidet, die die Aufschrift trugen: “Wir Männer fordern: Gleichen Anteil an der unbezahlten Sorgearbeit. Bedingungsloses Grundeinkommen für Alle, um diese Arbeit leisten zu können”. weiterlesen

8. März: Care Revolution Freiburg mischt sich doppelt ein

Care Revolution Freiburg beteiligt sich dieses Jahr sowohl an der feministischen Bündnisdemonstration zum Internationalen Frauen*kampftag als auch an den Ständen der Frauengruppen und -verbänden auf dem Rathausplatz.

Am Stand werden die Besucher_innen gefragt, was sie gerne weniger hätten (bspw. Stress, Erwerbsarbeit, finanzielle Unsicherheit) und für was sie mehr Zeit benötigen (bspw. Muße, gemeinsames Lernen, unbeschwerte Zeit mit Kindern). Auf einem Wäscheständer sammeln die Care-Aktivist_innen dann Vorschläge, wie das zu realisieren ist, u.a. durch Schritte im Sinne der Care Revolution. weiterlesen

Linke in der SPD diskutieren Care Revolution

Die Linke in der SPD diskutieren auf ihrer DL21-Frühjahrstagung mit dem Titel „Mehr Sozial-demokratie wagen. Links 4.0.“ u.a. auch zur Care Revolution. Gabriele Winker wurde eingeladen, den Themenblock  „Sozialdemokratisch-nachhaltiger Wohlfahrtsstaat“ aus Care revolutionärer Perspektive zu kommentieren. Anschließend kann darüber in Arbeitsgruppen weiterdiskutiert werden. Diese Veranstaltung ist öffentlich und Aktivist_innen des Netzwerks Care Revolution sind ausdrücklich eingeladen, sich an der Tagung zu beteiligen und mit zu diskutieren. weiterlesen

Zum sogenannten ProstituiertenSchutzGesetz und zur Lage der Rechte der Sexarbeiter_innen

am 10.03.2016, um 20°° Uhr

im Cafe Cralle, Hochstädter Str.10a, 13347 Berlin-Wedding

Anfang Februar hat sich die Große Koalition auf einen Kompromiss ihres so genannten Prostituierten“schutz“gesetzes geeinigt.  Es soll bald im Bundestag verabschiedet werden. Das Gesetz wird die Rechte von Sexarbeiter_innen erheblich einschränken. Eingeführt werden sollen u.a. Zwangs-Gesundheitsberatungen und Zwangs-Registrierungen als Sexarbeiter_in. Kein anderer Beruf ist derartigen Maßnahmen ausgesetzt. Das Gesetz greift stark in die Grundrechte von Sexarbeiter_innen ein und führt zu einer enormen Begrenzung der Berufsfreiheit. weiterlesen

Demonstration gegen PEPP in Berlin

Gegen PEPP, die Einführung von dem pauschalierenden Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik demonstrierten am 18.2.2016 vor dem Bundesministerium für Gesundheit in Berlin 400 Menschen. Wenn PEPP nicht verhindert werden kann, wird in der Psychiatrie das wahr, was im Krankenhaus schon seit 2004 Alltag ist: gewinnbringendes Arbeiten. Wie das mit einer guten Versorgung zusammengehen soll, ist mehr als fraglich, denn die braucht den persönlichen Kontakt und Zeit. PEPP muss weg! Kämpfe gegen PEPP sollten mit Forderungen nach einer gewaltfreien Psychatrie verknüpft werden und der Fokus auf Alternativen und vielfältige Angebote liegen, die Selbstermächtigungsansätze stärken! Für eine Care Revolution! weiterlesen

Family Business – Film und Gespräch

BRD/Polen 2015, OmU, Dok, 89 min, Regie: Christiane Büchner.

Dieser Film wird am 23. Februar um 19:30 Uhr gezeigt.

Die 88-jährige Anne regiert ihr Leben in Bochum vom Sofa aus. Vor kurzem ist ihr Mann gestorben, sie wird langsam dement und ihre Töchter können sie nicht pflegen.

Jowitas Familie wohnt im polnischen Lubin seit Jahren in der Baustelle ihres Hauses. Die Küche fehlt, die Schlafzimmer sind noch im Rohbau. Es fehlt an Geld. weiterlesen

23.-24.4.2016, Berlin: Netzwerktreffen Care Revolution

Wir möchten das Netzwerktreffen nutzen, um thematisch vertiefend zu arbeiten und wichtige strategische und strukturelle Fragen zur Arbeit des Netzwerks zu klären.

Care Revolution heisst aktiv Umwälzungen machen,

1) gegen die Verfolgung, Schikanierung und mangelnde Unterstützung von Geflüchteten und gegen die Ausnutzung ehrenamtlicher Unterstützung,
2) für mehr Selbstbestimmung und gute Versorgung von Assistenznehmer_innen und für einen Tarifvertrag und bessere Arbeitsbedingungen für Assistenzarbeiter_innen,
3) Häusliche Pflege, das Kümmern um nahe Menschen im privaten Bereich braucht Zeit, Ressourcen, Wahlmöglichkeiten und finanzielle Absicherung weiterlesen

Sorge füreinander solidarisch organisieren!

Millionen Menschen sind auf der Flucht – vor Krieg, Gewalt, Armut. Es sind die Regierungen des Westens, die mit Rüstungsexporten und wirtschaftlichen Eingriffen wie Raubbau natürlicher Ressourcen, Privatisierung sozialer Infrastruktur und Lebensmittelsubventionen zugunsten großer Kapitale die Lebensgrundlage Millionen von Menschen zerstören. Den daraus entstehenden Fluchtbewegungen begegnen diese Regierungen mit Abschottungsstrategien – vom militärischen Frontex-Einsatz im Mittelmeer über mit Stacheldraht gesicherte Grenzzäune bis zu massiven Grenzkontrollen zur Abschreckung. Und doch gibt es in diesem bedrückenden Szenarium Lichtblicke der Menschlichkeit, wenn Hunderttausende von Menschen die Ankommenden mit dem nötigsten Essen und Trinken sowie Kleidung und Decken versorgen und sie freundlich und positiv begrüßen. Hier sorgen Menschen für andere, geben ein Stückchen ihrer häufig knappen zeitlichen oder finanziellen Ressourcen für die Unterstützung von Menschen in Not. Dies sind ermutigende Zeichen der Solidarität. Im Folgenden geht es mir darum zu verdeutlichen, wie sich Unterstützung für Geflüchtete im Rahmen der Strategie der Care Revolution weiterdenken lässt. weiterlesen

6.11.: Diskussion zur Care Revolution in Duisburg

Freitag 6.11. um 19 Uhr Duisburg
Syntopia, Gerokstr. 2, 47053 Duisburg (Nächste Haltestelle
„Pauluskirche“; http://www.syntopia.info/anfahrt/)
http://www.syntopia.info, http://duisburg.fau.org

Ob im Krankenhaus oder im Pflegeheim, Pflege muss immer schneller werden. Personal wird abgebaut, weniger Personal muss aber die gleichen Aufgaben in kürzerer Zeit erledigen und Arbeiten werden in immer höherem Maße outgesourst, die Beschäftigten somit noch stärker hierarchisiert und gegeneinander ausgespielt. weiterlesen

7.-8.11., Duisburg: Nächstes bundesweites Netzwerktreffen

Care Revolution Netzwerktreffen
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
7.-8. November 2015 in Duisburg

Zum Vormerken und weitererzählen, ladet gerne Interessierte ein.

Gesamtschule Globus am Dellplatz, Gottfried-Könzgen Str. 3, in 47051 Duisburg
www.care-revolution.org

in Kooperation mit der Konferenz „Prekär im öffentlichen Auftrag“
von Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW zusammen mit ver.di und GEW NRW.
http://www.nrw.rosalux.de/nc/event/53641/konferenz-prekaer-im-oeffentlichen-auftrag.html weiterlesen

Care Revolution in Österreich

Gabriele Winker diskutiert vom 20.10. bis 22.10. in drei österreichischen Städten zur Strategie der Care Revolution:
Am 20.10. stellt sie auf Einladung der Frauenbibliothek in Innsbruck um 19.30 ihr Buch vor (http://aep.at/care-revolution-schritte-in-eine-solidarische-gesellschaft/). Am 21.10. sprich sie auf Einladung der Interventionistischen Linken um 19 Uhr in Graz (http://helsinki.at/news/diskussion-care-revolution). Und am 22.10. beteiligt sie sich von 17 bis 21 Uhr an einem von der Frauenhetz Wien und der Interventionistischen Linken Wien organisierten Workshop zum Thema „Care-Sorge-Vergesellschaftung“ (http://www.interventionistische-linke.at/termin/care-vergesellschaftung/) weiterlesen

Veranstaltung zur Care Revolution

15. Oktober 2015
19:30 Uhr
Bielefeld – Bürgerwache (Rolandstr. 16)

Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel – nicht weniger als eine Care Revolution. Gabriele Winker stellt in der Veranstaltung Schritte hin zu einer solidarischen und bedürfnisorientierten Gesellschaft zur Diskussion. Ziel ist eine Welt, in der nicht Profitmaximierung, sondern die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen. weiterlesen

16.-18.10., Berlin: UmCare – Strategiekonferenz Pflege und Gesundheit

logoPflege und Gesundheitsversorgung sind vom neoliberalen Umbau des Sozialstaates massiv betroffen. Wer es sich nicht leisten kann, ist von einer bedarfsgerechten Versorgung zunehmend ausgeschlossen. Beschäftigte wiederum leiden unter Stress, niedrigen Löhnen und prekären Arbeitsverhältnissen. Auch für die, die Angehörige oder FreundInnen pflegen, steigt der Druck. weiterlesen

Wer/Wie kocht und pflegt hat System!

oder Feministische Perspektiven vom Standpunkt der sozialen Reproduktion

mit Ann Wiesental vom Netzwerk Care Revolution

Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen Ausschluss der »Überflüssigen« und dem Einschluss der Verwertbaren auch auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt. Feministische Kämpfe der letzten Jahre thematisieren diese Logik unter dem Schlagwort Krise sozialer Reproduktion und zeigen so auf, dass die systemimmanten, kapitalistischen Widersprüche zwischen Profitmaximierung und sozialer Reproduktion nie zu einem guten Leben für alle Menschen führen können. Denn es ist im kapitalistischen System angelegte, dass soziale Reproduktion (Gesundheitsversorgung, Pflege, Kinderbetreuung, Assistenz, Bildung) nicht im Zentrum steht und es eine bedürfnisorientierte Versorgung für alle nicht geben kann. weiterlesen

Hamburger Netzwerk: Soli-Erklärung

Dieser Streik geht alle an

Solidarität mit den Arbeitskämpfenden in den Sozial- und Erziehungsdiensten

Gegenwärtig ruht der Streik in den Sozial- und Erziehungsdiensten. Doch nach wie vor stehen die Angestellten der kommunalen Träger, unterstützt von ihren Gewerkschaften, im Arbeitskampf um eine bessere Eingruppierung ihrer Berufe. Bisher konnten sie ihre Forderungen noch nicht durchsetzen. Anfang Juni wurde nach mehreren Streikwochen ein Schlichtungsverfahren angestrengt und nun wirkt die Friedenspflicht. Jugendhäuser, Kindertagesstätten und Sozialberatungsstellen öffneten daher vorerst wieder die Pforten. Ein Aufatmen ging durch die Medien. Ist dieses Aufatmen gerechtfertigt? weiterlesen

Bundesweites Care Revolution Netzwerktreffen

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
7.-8. November 2015 in Duisburg
Gesamtschule Globus am Dellplatz, Gottfried-Könzgen Str. 3, in 47051
in Kooperation mit der Konferenz „Prekär im öffentlichen Auftrag“

Zum Vormerken und weitererzählen, ladet gerne Interessierte ein.
Genaueres zum Ablauf gibt es ab August. Der Platz reicht für alle, es gibt keine Teilnehmer_innenbeschränkung. Für Kinderbetreuung, Awareness und Essen wird wieder gesorgt. Die Räume sind barrierefrei, um Assistenz bemühen wir uns bei Bedarf.
Das Treffen ist auf Deutsch, bei Übersetzungsbedarf werden wir gemeinsam für Flüsterübersetzungen sorgen. Personen, die übersetzen können, sind sehr willkommen. weiterlesen

Interessanter Artikel

Wenn der 3 D-Drucker zur Verheißung für das Ende der Lohnarbeit wird

Peter Nowak, 7.5.2015

„Im Gegensatz zum ‚Kommenden Aufstand‘ zeigt Care Revolution die Möglichkeiten auf, Veränderungen im Alltag zu beginnen, ohne sich in der Realpolitik zu verfangen. Deswegen ist es vielleicht nicht der große Renner der Feuilletonisten, wird aber in verschiedenen Kreisen der außerparlamentarischen Linken nicht nur gelesen, sondern durchaus auch als undogmatische Handelsanleitung verstanden“ weiterlesen

1. Mai 2015 in Freiburg

Das Maifest des Freiburger DGB, das bei Sonnenschein auf einem grünen Platz in der Nähe des Hauptbahnhofs stattgefunden hätte, verzog sich wegen Dauerregen unter die Strassenbahnbrücke. Das klingt ungemütlich, war aber improvisiert, kuschelig und nett. Unser Eindruck war, dass die mehreren hundert Festteilnehmer_innen größtenteils Spaß hatten. Den hatten wir auch an unserem Stand, obwohl leider ein kleines Grüppchen. Neben unseren Flugblättern und einer Unterschriftenliste zur Unterstützung des SuE-Streiks boten wir folgende Mitmachaktion an: Die Standbesucher_innen konnten auf einer Liste ankreuzen oder sie ergänzen, von welchen Anforderungen und Zumutungen es gegenwärtig in ihrem Leben zu viel gibt. Auf einer zweiten Liste ging es darum, was ihnen fehlt. Interessante Anregung einer Frau: Ein Stadtteilzentrum für alle Altersgruppen. An einen Wäscheständer schließlich konnten Leute Vorschläge anheften, wie wir denn vom bedrückenden Ist-Zustand zum guten Leben kommen könnten. Auf diese Weise gab es etliche gute Gespräche, und wir kamen auch mit einigen Organisator_innen anderer Stände ins Schwätzen, mit Verabredungen, sich zu treffen und auszutauschen – von Katholischen Arbeitnehmer_innen bis zum alevitischen Kulturverein.

Antworten auf die Sorge-Krise: Care Revolution

Care Revolution bezeichnet eine Transformationsstrategie, die die Verfügung über zeitliche und materielle Ressourcen für die Sorge für sich und andere ins Zentrum der Politik stellt. Gabriele Winker stellt im Workshop konkrete Schritte hin zu einer solidarischen und bedürfnisorientierten Gesellschaft zur Diskussion. Einer dieser Schritte ist es, die soziale Infrastruktur möglichst weitgehend der kapitalistischen Profitlogik zu entziehen und einer demokratischen Kontrolle zu unterstellen. Anhand eines konkreten Beispiels aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung wollen wir diese Zukunftsstrategie diskutieren: Beteiligte berichten über die Anstrengungen, eine basisdemokratische Poliklinik in Hamburg aufzubauen.Referentinnen:Gabriele Winker ist feministische Aktivistin und Professorin an der TU Hamburg-Harburg. Sie ist Mitglied im Netzwerk Care Revolution und Autorin des kürzlich erschienenen Buches „Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft.“

Anh-Thy Nguyen ist Ärztin und engagiert sich im Rahmen der Polyklinik Gruppe für die Gründung eines im Stadtteil verankerten Gesundheitszentrums, das die medizinische Versorgung mit einer Sozial- und Rechtsberatung sowie einer Gesundheitsprävention in Abhängigkeit von sozialen Determinanten wie z.B. Wohnraum verbindet. weiterlesen

Bericht vom bundesweitem Netzwerktreffen am 28./29.März 2015 in Hannover

Wir hatten in Hannover Treffen, bundesweit sind viele Menschen angereist, insgesamt ca. 65 Teilnehmer_innen und diesmal ist die Kinderbetreuung auch rege von vielen kleinen Menschen genutzt wurden. Leider waren die Räume nicht komplett rolligerecht, dass soll nächstes Mal besser laufen. Auch wurde beim Feedback angemerkt, dass es zu viele Inputs gab und zu wenig Zeit für Austausch und auch männliches Redeverhalten/präsenz wurde kritisch angemerkt, da können wir in Zukunft alle besser drauf achten. Auch, dass das Treffen von uns allen gestaltet wird, es lebt davon, dass wir alle anpacken und uns einbringen, keine Konsumhaltung. weiterlesen

Wirtschaft ist Care

Neu in der Kategorie „Debatte

Die Ökonomie ist zu einer Art Leitwissenschaft geworden, aus der viele Menschen ihre Anschauungen über „normal“ und „richtig“ beziehen, über den Wert von Beziehungen und Tätigkeiten. Doch ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern gratis in so genannten Privatsphären geleistet werden, kommen in der Wirtschaftswissenschaft gar nicht oder nur verzerrt am Rande vor. Welche Folgen hat diese Auslassung? weiterlesen

Netzwerktreffen im März

Es geht weiter: am 28.-29. März findet unser nächstes Netzwerktreffen im Freizeitheim Linden in Hannover statt. Es wird sicherlich spannend!

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!!!
Den Flyer zum Weiterverbreiten findet Ihr unter Mobilisierungsmaterial.

Da wir im November beschlossen haben, uns an der Kampagne im Sozial- und Erziehungsdienst zu beteiligen, wird diese Auseinandersetzung ein Schwerpunkt des Treffens sein. Wir haben dazu einen inhaltlichen Input geplant, ebenso wie einen methodischen Organizing-Workshop. weiterlesen

Buch zur Care Revolution erschienen!

Care Revolution – Schritte in eine solidarische Gesellschaft. Von Gabriele Winker
transcript-Verlag, März 2015

Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist jedoch Folge einer neoliberalen Krisenbearbeitung. Notwendig ist daher ein grundlegender Perspektivenwechsel – nicht weniger als eine Care Revolution. weiterlesen

Care Revolution bei Blockupy

Unsere Antwort auf die Krise? Care Revolution!

Kommt mit nach Frankfurt a.M. und demonstriert mit uns am 18.März gegen die herrschende Krisenpolitik!

Frühmorgens Blockaden, Vernetzungstreffen Care Revolution: 15 – 15:30 Uhr im Restaurant Römer-Bembel im kleinen Raum oben, direkt am Römer (Römerberg 20-22), Nachmittags Demonstration, 17 Uhr Start am Römer. weiterlesen

Neue Webseite

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Webseite!

Derzeit befindet sich die Seite noch im Aufbau. Aber schon Anfang Februar werdet Ihr hier alle Informationen finden – zum bundesweiten Netzwerk und den regionalen Zusammenschlüssen, zu den Treffen und Aktionen u.v.m.

Vernetzung für die Care Revolution: Bericht vom bundesweiten Netzwerktreffen am 1. November 2014 in Frankfurt

Bericht von Tanja Carstensen

Nachdem sich im März 2014 ca. 500 Menschen, die in verschiedenen Feldern sozialer Reproduktion politisch aktiv sind, in Berlin zur Aktionskonferenz Care Revolution getroffen hatten, fand am 1.11. das erste Netzwerktreffen statt. Es kamen knapp 50 Teilnehmer_innen, u.a. aus queer-feministischen Gruppen, linken Studierenden-Gruppen, aus der Interventionistischen Linken, Attac, aus FrauenLesben-Gruppen, Initiativen für das Bedingungslose Grundeinkommen, Gewerkschaften und Kirchen sowie Beschäftigte aus Pflege, Assistenz und Sozialer Arbeit, Eltern, pflegende Angehörige, Künstler_innen und interessierte Einzelpersonen. weiterlesen

Aktionstag am 18. Mai 2014 in Berlin im Rahmen der Blockupy-Aktionswoche

Die Sonne des Vortags wollte leider nicht kommen, im strömenden Regen bauten wir das Zirkuszelt auf, das uns trotz später noch aufklarendem Himmel, Schutz bot. Am Samstag waren wir noch mit dem Care Revolution-Hochtranspi und Flyern auf der Blockupy-Demo unterwegs und heute wollten wir den Tag nutzen, um Neues zu erfahren, in Austausch zu treten und bei einem Stadtrundgang feministische Orte in Kreuzberg zu erschließen. weiterlesen

Tag der unsichtbaren Arbeit am 1. Mai 2014 in Freiburg

Bei der 1. Mai-Demonstration des DGB liefen einige Care Aktivist_innen mit, die mit Transparenten den „Tag der unsichtbaren Arbeit“ begingen. Damit wurde endlich einmal auf einer Gewerkschaftsdemonstration sichtbar, dass Lohnarbeitende und unbezahlt Sorgearbeitende unter der Prägung dieser Arbeiten durch die kapitalistische Produktionsweise leiden – und sich wehren. Diese Aktion war spontan von Teilnehmenden an der Aktionskonferenz Care Revolution im März und im AK Care der Unabhängigen Frauen Freiburg organisiert worden (und nach dem Motto: Jede_r bringt noch jemand mit). weiterlesen