1. Mai in Freiburg

Freiburg-1-maiZum fünften Mal beteiligte sich Care Revolution Freiburg an der Maidemonstration und dem anschließenden Fest im Park. Wir hatten eine Menge spannende Gespräche mit Menschen, die mit uns ihre Erfahrungen aus der bundesdeutschen Care-Wüste  teilten. Inbesondere haben wir den Care-Rat Freiburg vorgestellt, den wir gemeinsam mit anderen Gruppen und Einzelpersonen tragen. Mehr zum Care-Rat findet ihr hier. weiterlesen

„Mehr als nur über Kapitalismus schwadronieren“ – Vernetzung zur Care Revolution

CaRevolution_01Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche diskutierten am 9. März 2018 etwa 30 Teilnehmende im Kosmos Rechenzentrum über Care-Arbeit bzw. deren notwendige Veränderung. Veranstaltet von den Gleichstellungsbüros der Universität und der Fachhochschule Potsdam ging es darum, gemeinsam den Ist-Zustand der Care-Arbeit (zu dt.: Sorgearbeit) zu analysieren, die Care-Revolution anzuregen und zu besprechen, welche Rolle Hochschulen dabei spielen können. weiterlesen

Auf zum Care Revolution Segeltörn!

Der Care Revolution Segeltörn dient zur Vernetzung von Care Revolution Aktivist*innen und Interessierten. Er findet von Sonntag, 27.05.18 (18 Uhr) bis Freitag 01.06.18 (14) Uhr statt. Start- und Endpunkt ist Kappeln.

Sorgearbeit ist überall: ob Zuhause oder in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Kitas. Immer, wenn wir uns um andere, unsere unmittelbaren Lebensgrundlagen oder uns selbst kümmern, leisten wir Sorgearbeit. Trotzdem erfährt  diese Arbeit in unserer Gesellschaft geringe Wertschätzung und wird oft unbezahlt oder schlecht bezahlt geleistet – das wollen wir ändern!
Wir wünschen uns, dass die  (staatliche) Organisierung von Sorgearbeit sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht an der Profitlogik unseres Wirtschaftssystems. Damit das gelingt, wollen wir gemeinsam über Strategien nachdenken, dieses Anliegen wieder stärker ins Gespräch zu bringen und Veränderungen anzustoßen. weiterlesen

Kundgebung mit Arnold und Nico Schnittger in Berlin

NicosFarm_Spahn1Am 6. April 2018 haben wir Arnold und seinen Sohn Nico mit einer Kundgebung in Berlin begrüßt. Arnold hatte mit einem offenen Brief angekündigt: Herr Spahn, wir müssen reden!

NicosFarm_Spahn2Mit einer Kaffeetafel wurden die beiden vor dem Gesundheitsministerium von mehreren Initiaven empfangen, die sich ebenfalls für Verbesserungen in der bezahlten und unbezahlten Care-Arbeit einsetzen. Alle Beteiligten haben deutlich gemacht, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern uns solidarisch gegen Profite und Kostendruck in allen Care-Bereichen einsetzen! weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen Care Revolution am 14. und 15.4.18

Jedes halbe Jahr treffen sich im Netzwerk Care Revolution Aktive zu einem Austausch und zur Diskussion weiterer Aktivitäten. Hier findet ihr das Programm zum Netzwerktreffen in Leipzig am 14. und 15.4.18. Wir treffen uns in der Mainzer Straße 7 in den Räumen des Vereins Durchblick. Beginn ist am Samstag, den 14.4 um 10.30 Uhr. Das Netzwerktreffen endet am Sonntag, den 15.4. um 14.30 Uhr. weiterlesen

Nicos Farm zu Fuß nach Berlin als Protest gegen Pflegenotstand

NicosFarm_Wanderung_2018Das Hamburger Abendblatt  berichtet über den Aufbruch von Arnold und Nico Schnittger nach Berlin. Arnold Schnittger will seinen Sohn Nico, der im Rollstuhl sitzt, 280 km in die Hauptstadt schieben, um dort einmal mehr auf die fehlende Unterstützung von pflegenden Angehörigen hinzuweisen und das politische Berlin zum Handeln aufzufordern. Hier findet ihr seinen offenene Brief an Gesundheitsminister Spahn. weiterlesen

Nicos Farm auf Wanderschaft gegen Spahns Ernennung zum Gesundheitsminister

Am Samstag, den 24.3., startet Arnold Schnittger, Vorsitzender des Vereins Nicos Farm, um fünf Minuten vor zwölf auf dem Hamburger Rathausmarkt, um aus Protest gegen Spahns Ernennung  zum Gesundheitsminister nach Berlin zu laufen. Hier findet ihr seinen offenen Brief an Spahn.

Seine Sorge ist, dass es mit Gesundheitsminister Spahn keine grundlegenden Verbesserungen in der Pflege – wie versprochen – geben wird. Die jüngsten Äußerungen von Spahn scheinen seine schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen, so Arnold Schnittger. weiterlesen

Care Revolution Freiburg am 8. März aktiv

P1040040Wie in den Vorjahren beteiligte sich Care Revolution Freiburg auch in diesem Jahr wieder an den Veranstaltungen zum Internationalen Frauenkampftag. Klar: Care ist kein Frauenthema, sondern eines, das alle Menschen betrifft. Jedoch sind Sorgearbeiten und ihre Verteilung massiv durch Geschlechterstereotypen und geschlechtliche Arbeitsteilung geprägt, und dies regelmäßig zu Lasten von Frauen. Dies wollen wir ändern, und deswegen ist es unserer Gruppe wichtig, am 8. März dabei zu sein. Unser Flugblatt findet ihr hier. weiterlesen

Kümmert Euch! BarCamp zu Fürsorge, Politik und Vernetzung am 30. Juni 2018 in München

Forschungsverbund „ForGenderCare“ stärkt die Sichtbarkeit care-politischer Initiativen. 

Beitrag in der Reihe Perspektiven von Katja Schmidt (Artikel als PDF).

Quelle: https://kuemmerteuchbarcamp.org, © Ivan Sizov
Quelle: https://kuemmerteuchbarcamp.org © Ivan Sizov

Care betrifft alle Menschen und gehört zu den existentiellen Voraussetzungen jeden Lebens. Unsere Gesellschaft befindet sich derzeit in einem tiefgreifenden Wandel, der auf das Engste verwoben ist mit dem generellen und in Deutschland besonders markanten sozialen Wandel von der Industriegesellschaft hin zur globalisierten und beschleunigten Dienstleistungs- und Wissensökonomie. Dieser Wandel berührt auch und wesentlich die Organisation von Care-Arbeit. Der Forschungsverbund „Gender und Care – Dynamiken von Fürsorge im Kontext von Institutionen, Praxis, Technik und Medien in Bayern“ untersucht Care als Gegenstand politischer, medialer, historischer und nicht zuletzt individueller und familialer Gestaltung. Nach fast drei Jahren intensiver gemeinsamer Arbeit zeigen sich dabei Querverbindungen, die das ursprüngliche Projekt, Geschlecht und Fürsorge miteinander verschränkt zu untersuchen, sowohl präzisieren als auch in einen weiteren, gesamtgesellschaftlich relevanten Rahmen stellen: So durchziehen Fragen nach dem „guten Leben”, der Lebensqualität, die Projekte durchgehend. Inwieweit müssen gängige Konzepte von Erwerbs- und Fürsorgearbeit neu gedacht werden, um der Positionierung von Care zwischen öffentlich und privat, ökonomisiert und intim, lebensnotwendig und verworfen, gerecht zu werden? weiterlesen