Care-Revolution-Veranstaltungsreihe in Thüringen

Warum Care in einer Krise steckt, wir unseren Sorgepflichten immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können, waren Fragen, mit denen sich die Care-Revolution-Gruppe Thüringen während einer dreitätigen Veranstaltungsreihe im Mai 2016 in Erfurt beschäftigte und gleichzeitig auf die derzeitige Care-Krise aufmerksam machen wollte. weiterlesen

Mobilisierungsveranstaltung zum „1.Mai – Tag der unsichtbaren Arbeit“

Mit:
Jochen König, Vater und Autor von „Fritzi und ich“
Katharina Pühl, Initiative Care.Macht.Mehr
Ann Wiesental, AK Reproduktion/Netzwerk Care Revolution
Spanischen Krankenhauspflegerinnen mit Anwerbeverträgen

Kämpfe um unsichtbare Arbeit und soziale Reproduktion haben neuen Wind erhalten. Sie finden statt im Alltag, im Haushalt und in kapitalisierten Care-Arbeitsbereichen. Diese Kämpfe stehen unter dem Druck kapitalistischer Verwertung sowie rassistischer und geschlechtlicher Strukturierungen und halten diesem Solidarität und neue Bündnisse entgegen. Die Referent_innen der Veranstaltung sprechen sich gegen neoliberale Vereinzelung aus und berichten über politische Interventionen und Handlungsmöglichkeiten, um unsichtbare Arbeit sichtbarzumachen und die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. weiterlesen

No Lager for Women!

ERNEUTER AUFRUF: „KEINE LAGER FÜR FRAUEN! ALLE LAGER ABSCHAFFEN!“
Samstag, 7. März 2015, 14°° Potsdam Hbf
Demo und Protestaktion vor dem Landtagsgebäude
Beim Feiern des Internationalen Frauentags 2015 wollen wir genau hinsehen, wie die Landesregierung Brandenburgs und die Bundesregierung Deutschland uns behandelt: In den letzten Jahren haben wir sie immer wieder aufgefordert, zumindest Frauen und Kindern die Möglichkeit zu geben, aus den Lagern auszuziehen. Trotzdem sehen wir, dass den lokalen Behörden Geld zur Verfügung gestellt wird, mit dem sie bereits existierende isoliert liegende Lager ausbauen, und zu den bereits bestehenden Lagern neue dazu kommen.
Wir sehen keine Veränderung unserer Situation: Immer noch liegt die Mindestquadratmeterzahl, die Asylsuchenden zugeteilt wird, bei  6qm pro Person. Immer noch werden wir oft mit der Unterbringung in abgelegenen Unterkünften ausgegrenzt und sind damit rassistischen Angriffen ausgeliefert. Immer noch wird uns selten die Möglichkeiten
gegeben, in privaten Wohnungen zu leben wie andere Menschen auch. Und mit einer Änderung des Baurechts ist nun auch das Bauen von Lagern in Gewerbegebieten erlaubt.
Flüchtlingsfrauen leiden darunter am meisten. Denn normalerweise sind die Frauen diejenigen, die sich verantwortlich fühlen, unter solchen menschenunwürdigen Lebensbedingungen den Alltag für die ganze Familie zu organisieren.
DESHALB ERNEUERN WIR UNSEREN APPELL: „KEINE LAGER FÜR FRAUEN! ALLE LAGER ABSCHAFFEN!“
WIR FORDERN VON DER BUNDESREGIERUNG:
Beenden Sie ihre rückwärtsgewandte Abschreckungspolitik der 90er-Jahre, die das Ziel hat, Flüchtlinge von der Einreise nach Deutschland abzuhalten oder sie zum Zurückkehren zu zwingen!
Wir fordern von den Landesregierungen:
Erlassen Sie landesweite Regelungen, die die Landkreise und Bezirke anweisen, Flüchtlinge in Wohnungen unterzubringen – vor allem die Frauen und Kinder!
Wir fordern von den lokalen Behörden:
Integrieren Sie Flüchtlinge in Ihre Landkreise und Bezirke, indem Sie ihnen die Möglichkeit geben, in Wohnungen – wo immer sie wollen – zu leben! weiterlesen