Care-Block auf Freiburger Klimastreik-Demo

Platz für Sorge Freiburg war mit einem Care-Block bei der von Fridays for Future organisierten Klimastreik-Demo am 24.9.21 vertreten. Diese Demonstration war mit ca. 12.000 Teilnehmer*innen ein voller Erfolg. Der Care-Block, der überwiegend durch Aktivist*innen vom Netzwerk Solidarisches Gesundheitswesen und von Care Revolution getragen wurde, war zwar eher klein, aber unsere Botschaft haben wir mit Transparenten, Plakaten und einem eigenen Flyer verbreiten können: Das Leben in einer erhitzten Welt, in der Menschen zunehmend die Lebensgrundlage entzogen wird, macht die Sorge umeinander immer weniger möglich. Eine Gesellschaft, in deren Zentrum eben diese Sorge umeinander steht, wird dagegen mit einer radikalen Senkung der Treibhausgas-Emissionen viel eher vereinbar sein als eine auf Kapitalverwertung, Wachstum und individualisierten Konsum ausgerichtete Ökonomie. Deshalb haben Care- und Klima-Kämpfe letztlich den gleichen gesellschaftlichen Wandel zum Ziel und wir werden versuchen, in Zukunft regelmäßig gemeinsam aufzutreten. Den Flyer von Platz für Sorge Freiburg findet ihr hier. weiterlesen

Lachesis e.V., feministischer Verein zur Förderung von Frauen*gesundheit und ganzheitlicher Heilkunde

Mit dem Verein Lachesis e. V. haben die Heilpraktikerinnen des Berufsverbandes LACHESIS die Möglichkeit eines erweiterten politischen Handlungsspielraums zum Engagement für eine feministische Frauen*gesundheit geschaffen.

Hauptanliegen sind der interdisziplinärer Austausch, die Diskussion, die uns alle handlungsfähiger machen, sowie das Netzwerken in Form von gemeinsamen Veranstaltungen, schriftlichen Beiträgen, Artikeln, Interviews, Aktionen. Wir freuen uns über alle interessierten feministischen Frauen* und Initiativen und interessierte feministische Referent*innen. Der Verein ist berufsübergreifend offen. weiterlesen

Berliner „Platz für Sorge“ am 12.09.2021

Am Sonntag, den 12.9.2021, machten wir den Neuköllner Karl-Marx-Platz aka Jenny-Marx-Platz von 14 – 18 Uhr zum Berliner Platz für Sorge
Denn:
Wir fordern mehr PLATZ FÜR SORGE !!
Eine an menschlichen Bedürfnissen orientierte Care-Arbeit gehört ins Zentrum unserer Gesellschaft!
Es war ein abwechslungsreicher und bunter Nachmittag mit Redebeiträgen, Musik, Mitmachaktionen, Ausstellungen, Kinderprogramm, Austauschrunden, Lesung, Infotisch, feministischer Akrobatik-Performance und sogar einem Quiz!

Mit dabei waren: AK Mutterschaft & Feminismus // Feminist*Dialogues // Care Revolution Berlin // Gesundheits-AG der Interventionistischen Linke Berlin // f*akt // 4-Stunden-Liga Berlin // Geburtshaus Maja // Netzwerk gegen Feminizide // Berliner Krankenhausbewegung // Kampagne Freie Träger Faire Löhne // Feminist Pursuits // GuTSo Gewerkschaft für unbezahlte Tätigkeiten & Sorge // Xilian Aerial Arts // Netzwerk Pflegende Angehörige // Gesundheit statt Profite // Deutsche Wohnen&Co enteignen // SWAG SexWorkerActionGroup // profem030 // Walk of Care weiterlesen

Kundgebung für mehr Personal in Thüringer Kitas vor dem Landtag in Erfurt

Am 9. September fand im Rahmen einer Petitionsanhörung eine Kundgebung vor dem Landtag in Erfurt statt. Getragen wurde diese Aktion vor allem von  Mitgliedern der Arbeitsgruppe Unbezahlte / bezahlte Sorgearbeit des Frauen*streik Jena sowie von weiteren motivierten und engagierten Menschen aus und rund um Jena. weiterlesen

Platz für Sorge in der Osnabrücker Innenstadt

Im August hat die Kampagne „Platz für Sorge“ in Osnabrück den Adolf-Reichwein-Platz kurzzeitig in den Platz für Sorge umbenannt. Der Adolf-Reichwein-Platz ist einer der wenigen Orte in Osnabrück, in der die Bedürfnisse von Menschen, die Kinder erziehen, beachtet werden. Sorgetätigkeiten werden in der Regel und größtenteils in Gesellschaft und Familie von Frauen wahrgenommen. Diese Sorgearbeit wie Putzen, Erziehen, Kochen und Pflegen sind in aller Regel unsichtbar. Sie finden hinter verschlossenen Türen statt. Am Adolf-Reichwein-Platz herrscht aber zumindest zu einem gewissen Grad „Platz für Sorge“- mitten in der Osnabrücker Innenstadt: Umringt von Cafés und Kneipen, fußläufig zu verschiedenen Geschäften, liegt dort ein Spielplatz. Oft sieht man dort junge Familien, die einfach eine gute Zeit genießen; dort können Mütter einmal die Kinder versorgen, ohne in Wohngebiets-Spielplätzen oder der heimischen Wohnung isoliert zu sein. weiterlesen

Care Ökonomie statt Kapitalismus – Platz für Sorge in Bielefeld

Am 15.8.21 fand auf dem Kesselbrink, einem zentralen Platz in Bielefeld, draußen bei schönem Sonnenwetter eine Veranstaltung mit unterschiedlichen Gesprächstischen statt. Nach einer Begrüßung der Anwesenden durch Care Revolution Bielefeld trafen sich mehrere Arbeitsgruppen.

In der AG „Unbezahlte Arbeit“ wurde nach einer kurzen Vorstellungsrunde vor allem die mangelnde Zeit für sorgende bzw. pflegende Menschen beklagt, die verhindert, sich zu organisieren und gemeinsame Forderungen zu stellen oder bessere Arbeitsbedingungen zu entwickeln. Durch die Doppel- oder Dreifachbelastung von Sorgearbeit leistenden Menschen sind die Kapazitäten dieser Personen einfach ausgeschöpft. weiterlesen

Neues Regionalgruppe Rhein-Neckar in Baden-Württemberg gegründet

Ausgangspunkt dieser neuen Care Revolution Gruppe ist die Analyse, dass viele Menschen bei den Anforderungen von Beruf, Haushalt und Familie an ihre Grenzen geraten. Insbesondere für Menschen mit Sorgeverpflichtungen für Kinder und unterstützungsbedürftige Erwachsene kommt es zu enormen zeitlichen und körperlichen Überlastungen und/oder finanziell bedingten Existenzunsicherheiten. Vor allem betrifft dies nach wie vor Frauen. weiterlesen

Neue Care Revolution Gruppe in Mittelfranken

Care Revolution Mittelfranken ist die erste Care Revolution Gruppe in Bayern!  Deren Gründung geht von den Erlanger Care-Aktivist*innen aus, die bereits am 8. März im Rahmen der Kampagne „Platz für Sorge“ eine gut besuchte Kundgebung organisiert haben und die sich regelmäßig an der bundesweiten Vernetzung zur Kampagne „Platz für Sorge“ beteiligen. Sie wollen in der Zukunft auch Fürther und Nürnberger Engagierte einbeziehen, deswegen der Name Mittelfranken. Hier könnt Ihr die eigene Vorstellung der Gruppe nachlesen. Falls Ihr in Mittelfranken wohnt und Kontakt aufnehmen wollt, findet Ihr hier ihre E-Mail-Adresse. weiterlesen

Wochenmarkt in Osnabrück – ein Platz für Sorge

Am 16. Juli hat die Kampagne „Platz für Sorge“ dem Wochenmarkt am Riedenbach in Osnabrück einen Besuch abgestattet. Wir haben auch an diesem Platz klar gezeigt, dass es mehr Platz für Sorge braucht. Wir haben den Platz symbolisch umbenannt und konnten viele Gespräche führen. Auch waren wir an der nahen Tagesstätte, um Frauen mit Kindern und den Sorgearbeiter*innen unsere Solidarität zu signalisieren und über unsere Aktion aufzuklären. weiterlesen

Systemwechsel im Gesundsheitswesen! Kundgebung in Freiburg am 16.06.21

Am 16. Juni 2021 veranstaltete das Freiburger Netzwerk Solidarisches Gesundheitswesen (https://sol-ges.de) eine Kundgebung mit über 100 Teilnehmer_innen anlässlich der Gesundheitsminister_innen-Konferenz an diesem Tag. Auch Care Revolution Freiburg, ohnehin am Gesundheitsnetzwerk beteiligt, und ver.di beteiligten sich an der Aktion. In mehreren Redebeiträgen wurde protestiert gegen ein Gesundheitssystem, das auf die Erzielung von Profiten ausgerichtet ist, gegen immer schlechtere Arbeitsbedingungen und schlechte Bezahlung in der Pflege und anderen Berufsgruppen, die eine gute Behandlung der Kranken und Pflegebedürftigen unmöglich machen. Ein Systemwechsel im Gesundheitssystem wurde gefordert, um das Gesundheitswesen nicht mehr am Ziel der Profite auszurichten, sondern an den Bedürfnissen der Kranken und an guten Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten. weiterlesen

Gruppe Hausfriedensbruch

Die Gruppe Hausfriedensbruch in Hamburg gibt es seit 2017 als feministischen Lesekreis für alle Gender mit Fokus auf queere und materialistische Theorie. Zum 8. März 2021 haben wir unsere längere Beschäftigung mit der Lohn-für-Hausarbeit-Bewegung in ein Radiofeature für das FSK (ein freies Hamburger Radio) umgesetzt, das ihr auf unserem Mini-Blog hören könnt. Unser Fokus liegt gegenwärtig auf materialistischen Analysen der Situation von Haus- und Sorgearbeit und der Frage, wie Commons-Ansätze antikapitalistische politische Perspektiven bieten können. weiterlesen

Feministischer Streik Bremen

Das F*Streik Bündnis besteht seit etwa 3 Jahren in Bremen und wir haben uns zur Organisation des feministischen Kampftag am 8. März gegründet. Wir sind ein queerfeministisches Kollektiv, welches derzeit aus vier AGs besteht, eine davon ist die Care AG: Wir beschäftigen uns mit dem Thema Care-Arbeit und haben insbesonderen einen Fokus auf Pflegeberufe (zurzeit noch sehr Krankenhaus fokussiert). Wir versuchen abwechselnd inhaltliche und aktionistische Treffen zu machen. weiterlesen

Walk of Care am 12. Mai in Berlin

Aufgrund der Pandemie fanden in Berlin am diesjährigen 12. Mai, dem internationalen „Tag der Pflege“, an mehreren Orten dezentrale Aktionen statt, die von einem Demonstrationszug des „Walk of Care“  miteinander verbunden wurden, welcher sich via Live-Stream übertragen mitsamt einiger Krankenhausbetten durch Berlin-Mitte schob. Eine dieser Aktionen war ein von ver.di veranstalteter Protest vor dem Roten Rathaus, an dem wir lautstark mit einigen Mitgliedern des Berliner „Platz für Sorge“-Bündnisses teilnahmen und uns so mit der Berliner Krankenhausbewegung solidarisierten und vernetzten. weiterlesen

Platz für Sorge vor Pflegeheim in Osnabrück

Jährlich am 12. Mai findet international der Tag der Pflege statt.

Auch für uns den Frauenstreik Osnabrück/ Platz für Sorge Osnabrück war dies ein Anlass, wieder mal auf die Missstände im Care-Bereich aufmerksam zu machen.

Wir trafen uns um 12:30 am Ledenhof, dort ist ein Pflegeheim für ältere Personen. Wunderschön im Stadtzentrum gelegen, ist diese Einrichtung auch akut bedroht. Anstatt älteren Menschen mit Pflegebedarf ein zu Hause zu bieten, soll dort Wohnraum für Personengruppen, die zwar alt sind, aber noch selbstständig leben können, entstehen. Die Menschen mit einem Pflegebedarf, der eine stationäre Betreuung erfordert, sollen in eine neue Einrichtung in Voxtrup umziehen. weiterlesen

1. Mai in Frankfurt: Kämpferischer Care-Block bei DGB-Demo

Am 1. Mai haben wir uns als Platz für Sorge Aktive in Frankfurt am Main an der Seite des feministischen Streikkollektivs und gemeinsam mit Beschäftigten von Kita Frankfurt auf der DGB-Demo durch einen Care-Block Raum genommen und praktisch einen feministischen Platz für Sorge geschaffen. Nachdem wir kurz vor Beginn der Demo an der Hauptwache gemeinsam noch die letzten Forderungen auf Schilder brachten, machten wir während der Demo durch gemeinsame Rufe wie „What solution – Care Revolution!“ deutlich, dass der Tag der Arbeit auch ein Tag sein muss, an dem die vergeschlechtlichte Organisation von Arbeit in unserer Gesellschaft grundsätzlich zur Debatte steht. Damit konnte sich unser Care-Block, der insbesondere anhand der Farbe lila erkennbar war, unter den rund 3.000 Demonstrant*innen sowie bei Passant*innen viel Gehör verschaffen. weiterlesen

1. Mai in Freiburg – großer Care-Block: Platz für Sorge jetzt!

Der 1.Mai war verregnet, wie das in Freiburg seit ein paar Jahren üblich ist. Und das traditionelle Maifest des DGB wurde wegen Corona ohnehin abgesagt. Unter diesen Umständen waren die ca. 1.000 Demonstrierenden gar keine kleine Zahl. Von diesen bildeten circa 100 Leute den Platz für Sorge-Block. Mit Plakaten und Transparenten gut sichtbar waren unter anderen der Feministische&Frauen*streik (auch besonders gut hörbar), Care Revolution, die Linke, das Geburtshaus Freiburg, Courage und das Netzwerk Solidarisches Gesundheitswesen. Damit die Gruppen jeweils ausdrücken konnten, was ihnen am Herzen und im Magen liegt, und wir trotzdem als Block wirken, einigten wir uns neben einem Fronttransparent darauf, dass den eigenen Slogans das Platz für Sorge-Logo hinzugefügt wird. weiterlesen

1. Mai in Osnabrück – Sorge-Arbeit sichtbar machen

Zwei Drittel aller Arbeitsstunden in Deutschland sind entlohnte, aber eben auch unentlohnte Sorge-Arbeit: Waschen, Kochen, Putzen, Pflege, Bildung, Erziehung, soziale (Beziehungs-)Arbeit oder die Organisation des Alltages, sowohl für sich persönlich, als auch für andere Menschen fallen darunter. Denn Arbeit ist mehr als nur Lohnarbeit, wie stillschweigend immer vorausgesetzt wird. weiterlesen

Tag der unsichtbaren Arbeit am 1. Mai in Frankfurt

Trotz Corona – und wegen Corona mit Maske und Abstand – sind viele zum 1. Mai in Frankfurt auf die Straße gegangen. Auch wir. Und #CareArbeit nahm ziemlich viel Raum ein! Nicht nur durch unsere Botschaften, unsere Banner, unsere Plakate, sondern auch in den Redebeiträgen der diversen Redner*innen auf der Schlusskundgebung am Opernplatz. Corona hat die Bedeutung von Care-Arbeit sichtbar gemacht. Selbst für die, die das bislang einfach stur ignoriert haben. weiterlesen

Care Revolution Dortmund dringt auf die Einrichtung eines Care-Rats

Care Revolution Dortmund hat einen Vorschlag für einen Care-Rat in Dortmund erarbeitet. Der nächste Schritt ist ein Gespräch mit dem  Oberbürgermeister der Stadt, das bisher nicht zuletzt wegen der Pandemie noch nicht stattgefunden habt.

Die Einrichtung eines städtischen Care-Rat ist geeignet, die Rahmenbedingungen für die entlohnte und unentlohnte Sorgearbeit zu verbessern und kann zugleich einen Beitrag zur Demokratisierung leisten. Das Konzept des Dortmunder Care-Rats kann hier nachgelesen werden. weiterlesen

Care-Rat in Freiburg hat sich neu gegründet

Am 13.4. 21 haben sich auf Einladung der Freiburger Gemeinderatsfraktion „Stadt für Alle“ und Care Revolution Freiburg  Care-Aktive aus unterschiedlichen Initiativen und 4 Stadträt*innen zu einer ersten Sitzung des neu gegründeten Care-Rats Freiburg getroffen.

Die Aufgabe eines solchen Care-Rats soll es sein, kommunale Probleme im Care-Bereich (Gesundheit, Pflege, Kinderbetreuung, Soziale Arbeit etc.) aufzunehmen, Lösungsansätze zu entwickeln und politische Initiativen im Gemeinderat und von sozialen Bewegungen zur Verbesserung der jeweiligen Situation voranzubringen. weiterlesen

Video aus München anlässlich des 1. Mai, der Tag der unsichtbaren Arbeit

Die Aktionsgruppe aus dem Umfeld von Care.Macht.Mehr nimmt regelmäßig den 1. Mai als Tag der Arbeit zum Anlass, auf den gesellschaftlich unsichtbaren Teil von Care-Arbeit aufmerksam zu machen. Aus diesem Anlass führen wir diverse Aktionen in der Stadt durch.  Dieses Jahr mussten wir uns pandemiebedingt etwas Neues einfallen lassen. So ist ein Videospot entstanden:  „Alle reden von Arbeit. Wir auch.“ weiterlesen

Jährliches Treffen des Netzwerks Care Revolution am 24. und 25.4.21

Das Treffen findet am am 24.4. (9:30 – 15:30) und 25.4. (9:15 – 15:00) im digitalen Format statt. Das Programm ist wieder eine Mischung aus inhaltlicher Diskussion von Care-Themen, Berichten aus den Regionalgruppen und Verabredungen zu unserer zukünftigen Arbeit. Unter anderem werden wir auch den Stand der ‚Platz für Sorge‘-Kampagne besprechen. Das Netzwerktreffen bietet die Chance, Leute aus anderen Regionen kennenzulernen, Einblick in unvertraute Aspekte der Tätigkeit von Care Revolution zu erhalten und Euch an den Verabredungen für die nächste Zeit zu beteiligen. weiterlesen

Jährliches Treffen des Netzwerks Care Revolution

Am 24. und 25. April findet das jährliche Treffen des Netzwerks Care Revolution statt. Hier findet ihr das Programm.

Meldet euch gern an und schreibt dafür an care-revolution@riseup.net. Für das Netzwerktreffen suchen wir noch Unterstützung für Moderation und technische Betreuung. Dafür wird es noch eine Einführung geben im Vorhinein. Bitte auch an die Mail-Adresse schreiben, wenn ihr helfen wollt. weiterlesen

Auch Aktivist*innen in Jena nehmen sich einen Platz für Sorge

Vom Frauen*Streik Jena wurde am 8. März, zum internationalen Frauenstreik-Tag, zu insgesamt vier dezentralen Kundgebungen aufgerufen. Alle Kundgebungen fanden an verschiedenen Orten in Jena-Göschwitz und in Jena-Lobeda statt. Am Morgen gab es einen Stand des Frauen*Streikbündnisses angeschlossen an die Tarifrunde der IG Metall. Die zweite Kundgebung war eine stille Kundgebung des Bündnisses am Uniklinikum. Von dort aus zogen die Streikenden zu Fuß in Richtung Salvador-Allende-Platz, dabei hatten sie eine lange Wäscheleine, die Gegenstände und Anliegen der Krankenhausmitarbeitenden transportierte. Dort gab es eine Kundgebung mit Redebeiträgen, Infoständen und einer Tanz-Performance. weiterlesen

Am 8. März startete „Platz für Sorge“ auch in Erlangen

Am internationalen feministischen Kampftag haben wir als Gruppe 8. März Erlangen am zentralen Schlossplatz eine Kundgebung zum Thema „Platz für Sorge“ veranstaltet. Um die 300 Personen haben an der Kundgebung teilgenommen. Beteiligt haben sich verschiedene Erlanger Aktivist*innen und brachten durch ihre Redebeiträge ihre spezifischen Perspektiven auf das Thema bezahlte und unbezahlte Sorge- und Pflegearbeit ein. weiterlesen

Kampagne „Platz für Sorge“ auch in Frankfurt am Main

Auch in Frankfurt am Main haben wir uns mit dem feministischen Streikkollektiv an der Kampagne „Platz für Sorge“ beteiligt. Es gab mehrere kämpferische Mittagspausen in Care-Betrieben in der Woche vor dem 8. März vor dem Uniklinikum, dem Jugend- und Sozialamt und der Kita eines freien Trägers. Die Forderungen der Beschäftigten, die wir bei den Mittagspausen gesammelt haben wurden dann bei einer kreative Platzbesetzung zusammen mit Audiocollage zu unbezahlter Arbeit in Frankfurt am Main am 8. März auf der Hauptwache zentral in der Innenstadt präsentiert. Die Audiocollage kann hier nachgehört werden weiterlesen

Care Revolution in Recklinghausen gegen Caritas-Entscheidung

Mitglieder*innen von Care Revolution Dortmund haben am 25.03.21 an der Demo in Recklinghausen gegen die Entscheidung des Dienstgebers der Caritas teilgenommen, dem Flächentarifvertrag Pflege nicht zuzustimmen. Initiiert vom Pflegebündnis Recklinghausen zusammen mit ver.di haben ein Dutzend Teilnehmer*innen sich auf dem Vorplatz der Paulus Kirche getroffen und auf Kreuzgang-Teilnehmer*innen gewartet, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Als Aktion wurden 4 Thesen an den Schaukasten der Paulus Kirche geheftet. Im Anschluss ging der kleine Demozug zur Geschäftsstelle der Caritas, an der ebenfalls die 4 Thesen angebracht wurden. Die Kundgebung endete mit zwei Abschlussreden. weiterlesen

„Wir nehmen uns den Platz für Sorge!“ auch in Köln

Das Motto „Wir nehmen uns den Platz für Sorge!“ war auch in Köln am 8. März 2021, dem internationalen feministischen Kampftag, zentral. Im Rahmen des 8M Bündnisses Köln haben das Kölner Bündnis für mehr Personal im Gesundheitswesen, K2 interventionistische Linke, die Kritische Medizin Köln, der Antifa AK, die Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF) und der Migrantinnenverein Köln sichtbar gemacht, was immer noch unsichtbar ist: dass bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit weiter entwertet und vor allem von Frauen, Lesben, inter, nicht-binären und trans-Personen, und besonders solchen die von Armut und Rassismus betroffen sind, gemacht wird – ob im Privaten oder schlecht entlohnt und unter miesen Bedingungen im Job. weiterlesen

Protest vor Paderborner Dom wegen Sabotage besserer Löhne in der Altenpflege durch Caritas

Care Revolution Bielefeld war am Sonntag, den 21.03.21, am Paderborner Dom. Die Care Revolutionär*innen haben die Gelegenheit genutzt, da der Bischof die Messe gehalten hat. Vor dem Dom haben sie mit Flyer und Transpis gegen die Entscheidung der Caritas, sich dem Flächentarifvertrag in der Altenpflege zu entziehen, protestiert. Bei den Kirchgänger*innen traf diese Aktion auf mehrheitliche Zustimmung. Leider wurde die spontane Kundgebung danach mit massiver Polizeigewalt beendet. weiterlesen

Berliner Kundgebung auch als Auftakt zum „Platz für Sorge“

Foto: Phillippe Pernot

Die Berliner Care Revolution Gruppe hat kurz vor dem 8.3. den Aufruf zum Platz für Sorge überarbeitet und den Streiktag als Auftakt zur Suche nach Partner*innen für ein breites Bündnis genutzt. Dazu soll es im April ein Treffen geben.

Die Kundgebung unter dem Motto „Wir kriegen die Krise“ am Invalidenpark, die am 8. März um 11 Uhr (vor der Demo, die es in Berlin auch gab) stattfand, wurde von verschiedener Initiativen aus dem Bereich Gesundheit, Erziehung, sexuelle Selbstbestimmung und feministischen Gruppen organisiert: Walk of Care, dem Berliner Bündnis Gesundheit statt Profite, dem feministischen Streik Berlin, dem Frauen*streikkomitee Wedding, Brot & Rosen, Feminist* Dialogues, Ciocia Basia, dem  Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, PIA Berlin und dem Geburtshaus Maja. weiterlesen

Fünf Platzumbenennungen in „Platz der Sorge“ in Hamburg

Das Hamburger Bündnis zum internationalen 8 März Streik hat am 8. März 2021 fünf dezentrale Kundgebungen in Hamburg veranstaltet. Als ein gemeinsames Element der Kundgebungen wurde jeder der Plätze, an dem die Kundgebungen stattfanden in „Platz der Sorge“ umbenannt. Im Hamburger Bündnis zum internationalen 8 März Streik sind sehr viele unterschiedliche Gruppen und Perspektiven vertreten. Was alle miteinander vereint ist, dass alle Sorgearbeiter*innen sind sowie, dass sie für alle Menschen ein gutes Leben verwirklichen möchten. Deshalb fordert auch Hamburg einen Platz der Sorge und schließt sich der bundesweiten Kampagne Platz für Sorge an. Ab jetzt gibt es in Hamburg fünf Plätze der Sorge darunter der Heidi-Kabel-Platz am Hauptbahnhof, der Gänsemarkt und drei weitere Plätze in zentraler Lage. weiterlesen

Care Revolution Bielefeld unterstützt Kampagne „Platz für Sorge“

In einem Redebeitrag von Care Revolution Bielefeld im Rahmen der Aktionen zum 8. März heißt es: „Um unseren Vorstellungen von einer solidarischen Care Gesellschaft Nachdruck zu verleihen, haben wir uns der bundesweiten Kampagne und dem Freiburger Aufruf „Platz für Sorge“ angeschlossen. Wir möchten mit euch in diesem Wahljahr, im Sommer, in öffentlichen Versammlungen mögliche Forderungen, Ziele und politische Aktionen diskutieren. weiterlesen

Kundgebung auf dem „Platz der Sorge“ in Freiburg

In einer von vielen Sprecher*innen getragenen Kundgebung benannte das Bündnis „Platz für Sorge“ anlässlich des Internationalen Frauenkampftags den zentralen in der Altstadt gelegenen Rathausplatz in „Platz der Sorge“ um. Parallel fanden ähnliche Aktionen in anderen Städten statt. „Platz für Sorge“ ist in Freiburg ein breites Bündnis von 45 Initiativen. Dies ist für die hiesigen Verhältnisse eine große Zahl, die in ihrer Unterschiedlichkeit verschiedene Care-Bereiche und politische Spektren umfasst. Beteiligt daran sind viele feministische und Frauengruppen ebenso wie Care Revolution oder der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit, das Netzwerk solidarisches Gesundheitswesen oder die Initiative Faire Pflege. Auch die drei Gruppierungen, die die Gemeinderatsfraktion „Eine Stadt für Alle“ tragen, die Partei die Linke und die Grüne Jugend sind dabei. Wichtig auch, das Gruppen aus der Solidarität mit Geflüchteten wie Solidarity City und die Aktion Bleiberecht ebenso beteiligt sind wie Fridays for Future oder Extinction Rebellion aus der Klimabewegung. Aber auch Initiativen wie das Netzwerk PflegeBegleitung oder die Außerstationäre Krisenbegleitung sind Teil dieses Bündnisses. So kommen hier Initiativen, die sich bei Sorgeaufgaben gegenseitig unterstützen, mit solchen zusammen, die für bessere Rahmenbedingungen eintreten. weiterlesen

Platz für Sorge – Tübingen: ein riesiger Care-Berg

Wir haben am 7. 3. im Rahmen einer Spaziergangroute in Tübingen, an der verschiedene queerfeministische Gruppen beteiligt waren, eine Station gestaltet: Wir haben den Europaplatz in „Platz für Sorge“ umbenannt und einen Mitmach-Stand aufgebaut, an dem die Passant*innen ihr jeweiliges Care-Thema auf einen vorbereiteten Karton pinseln konnten. Diese „Care-Pakete“ wurden dann zu einem riesigen Berg an Care-Arbeit aufgetürmt. weiterlesen

Radio-Interview von Radio-Dreyeckland zur Kampagne „Platz für Sorge“

In Vorbereitung der Kundgebung auf dem Platz der Sorge hat Sön vom feministische Laradio mit Frauke Linne vom feministischen Streik Freiburg, Susanne Schlatter von den Unabhängigen Frauen Freiburgs und Gabriele Winker von Care Revolution Freiburg diskutiert. Diese Diskussion könnt ihr hier hören. Dies Sendung wurde am Morgen des Internationalen Frauenkampftags ausgestrahlt. weiterlesen

Freiburger Aufruf „Platz für Sorge“
von über 45 Initiativen unterstützt

In Freiburg unterstützen bereits 45 Initiativen den Freiburger Aufruf „Platz für Sorge“. Es gibt regelmäßige Online-Treffen. Dort arbeiten feministische Gruppen zusammen mit Solidarity City und anderen Initiativen, die für das Bleiberecht und humane Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen eintreten. Gleichzeitig sind auch Fridays for Future und Extinction Rebellion beteiligt, da gute Rahmenbedingungen für gelingende Sorgebeziehungen auch Ökosysteme und Stoffkreisläufe erfordern, die nicht vollständig zerstört sind. Aber auch die seit Jahren bereits bestehenden Bündnisse in der Stadt sind aktiv dabei wie die Initiative Faire Pflege, das Netzwerk für ein solidarisches Gesundheitswesen oder das Bündnis für Familie. Auch der Ortsverband von ver.di unterstützt den Aufruf. weiterlesen

KAUZ – Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft

KAUZ (Werkstatt für Klima, Arbeit und Zukunft) macht politische Bildungsarbeit in Deutschland, Österreich, Italien und Kroatien zu den Themen Klimagerechtigkeit, Arbeitswelt(en), Sorgearbeit und gerechte Übergänge. Im Zentrum steht dabei eine systemkritische Analyse der Lebensweise im Globalen Norden und ein klares Bekenntnis zu kollektiven Strategien in Richtung einer sozial-ökologischen Transformation. Die Initiative geht aus einer Schreibwerkstatt hervor, in der die Broschüre „Von A wie Arbeit bis  Z wie Zukunft“ entstand. weiterlesen

Feministischen Medizinerinnen*

Der Verein Feministische Medizinerinnen* ist ein deutschlandweiter Zusammenschluss von Ärztinnen* und Studentinnen* der Humanmedizin, die sich für die Gleichberechtigung aller Geschlechter innerhalb der Medizin und des Gesundheitssystems einsetzen.  Wir definieren Feminismus intersektional und sehen seine Notwendigkeit auch im medizinischen Kontext – auf gesundheitspolitischer Ebene, im klinischen Alltag, in der Forschung sowie in der Lehre.  Wir sehen uns als politische Akteurin, inhaltliche Impulsgeberin und bestärkendes Netzwerk. Wir fördern Selbstbestimmung und Empowerment für Frauen* in den nach wie vor patriarchal, rassistisch und klassistisch geprägten medizinischen Strukturen und stehen für Chancengleichheit ein. Hierzu wollen wir medizinische Themen aus feministischer und feministische Themen aus medizinischer Sicht neu beleuchten und diskutieren, um Veränderungen anzuregen, Räume zu öffnen und gemeinsam aufgeklärt voranzugehen in eine solidarische und gerechte Zukunft weiterlesen

Kampagne „Platz für Sorge“ nimmt Fahrt auf

Gerade zu Beginn der Pandemie haben die Positionen von Care Revolution in der Öffentlichkeit an Aufmerksamkeit gewonnen. Jetzt gilt es, unseren Forderungen auch vor Ort Nachdruck zu verleihen. Deswegen hat das Netzwerk Care Revolution im Oktober beschlossen, die Kampagne „Platz für Sorge“ zu initiieren. Sie soll in breiten Bündnissen vor Ort umgesetzt, aber bundesweit zusammengeführt werden. weiterlesen

Was kam nach dem Klatschen?

Auf Einladung des DGB-Bildungswerks stehen Aktive aus Betrieb und Gewerkschaft, aus Beratung & Wissenschaft für einen Abend Rede und Antwort: Was kam nach dem Klatschen? Wie haben wir das Corona- und Streikjahr bewältigt? Welche Netzwerkarbeit können wir in den Themenfeldern Anerkennung ausländischer und non-formaler Berufsqualifikationen, Migration & Integration im Betrieb 2021 leisten?
 Veronika Bohrn-Mena (GPA-djp Wien)
 Simone Burger (DGB München)
 Mandy Heller (IG BAU Reinigungskräfte)
 Sofia Smuda (Betriebsrat MAN)
 Christiane Tenbensel (Support Faire Integration)
 Prof. Dr. Gabriele Winker (Netzwerk Care Revolution) weiterlesen

Bloody Maries

Wir sind eine Gruppe von Frauen, die es sich zum Ziel gesetzt hat, gemeinsam feministische Arbeit in Osnabrück und darüber hinaus zu machen. Wir wollen Frauenthemen präsent machen und Frauen zusammen bringen, damit wir gemeinsam unsere Bedürfnisse und strukturelle Benachteiligung von Frauen in verschiedensten Lebenssituationen benennen und das Patriarchat zusammen bekämpfen können. So sind wir beispielsweise Teil der Frauenkneipe und des Frauenstreik-Bündnisses. Wir wollen eine Gesellschaft, in der Solidarität und Bedürfnisorientierung an erster Stellen stehen. Und zwar unabhängig von Geschlecht, Herkunft und sexueller Orientierung. weiterlesen

Care Revolution startet Kampagne „Platz für Sorge“

Mit dem hier zu findenden Aufruf startet das Netzwerk Care Revolution die Vorbereitungen für die Kampagne „Platz für Sorge“. Wir rufen Initiativen und Einzelpersonen dazu auf, mit uns zusammen in möglichst breiten Bündnissen an möglichst vielen Orten für das Jahr 2021 eine Kampagne „Platz für Sorge“ durchzuführen. weiterlesen

Nach dem Klatschen. Ausblick auf die Gesundheitsbranchen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt ANERKANNT im DGB Bildungswerk BUND veranstaltet in Kooperation mit ver.di eine Veranstaltung mit Katharina Schwabedissen, Gewerkschaftssekretärin für die Krankenhäuser im westlichen Ruhrgebiet, und Prof. Dr. Gabriele Winker, Arbeitswissenschaftlerin und Autorin des Standardwerks „Care Revolution“ weiterlesen

Interview mit Lisa Höfer, Care Revolution Berlin, im Audioportal Freier Radios

Das Audioportal Freie Radios hat mit Lisa Höfer vom Netzwerk Care Revolution über die Notwendigkeit einer Care-zentrierten Ökonomie gesprochen. Das Interview findet ihr  hier. Darin stellt Lisa auch einen Aktionsworkshop vor, der im Rahmen der Wandelwoche Berlin am 12.09.20 durchgeführt wird. Nähere Details dazu sind hier ‎zu finden. weiterlesen

Care Revolution und VdK: Pflegekräfte brauchen bessere Bedingungen

Was Pflegekräfte jeden Tag leisten, ist anspruchsvoll. Durch die Corona-Pandemie genießen sie derzeit zwar viel Aufmerksamkeit, aber langfristig brauchen sie mehr als das. Care-Arbeit ist meist unbezahlte Arbeit. Als Erwerbsberuf wird sie unterbezahlt. Dies muss sich ändern. Und zwar nicht nur durch mehr Anerkennung, sondern auch durch finanzielle Absicherung. z.B. durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen und anständige Mindestlöhne. weiterlesen

Care Revolution Dortmund erstellt Wahlprüfsteine

Care Revolution Dortmund hat Wahlprüfsteine an alle Dortmunder OB-Kandidaten*innen geschickt anlässlich der Kommunalwahlen in NRW am 13.9.2020. Die Prüfsteine sind nicht nur für Dortmund wichtig. Sie können auch für andere Kommunen und für Wahlen in anderen Bundesländern Anregung und Anstoß sein. Hier findet ihr diese Wahlprüfsteine. weiterlesen

Freiburger Beitrag zum bundesweiten Aktionstag für ein solidarisches Gesundheitswesen

Am Mittwoch, den 17.6., rief ein vom Netzwerk Solidarisches Gesundheitswesen organisiertes Bündnis anlässlich der ursprünglich geplanten Gesundheitsminister_innenkonferenz in Freiburg zu einer Kundgebung auf dem Platz der Alten Synagoge und einer Menschenkette durch die Innenstadt zum Rathaus auf. Dabei waren unter anderem auch ver.di, das Teamdelegiertentreffen der Uniklinik und Care Revolution Freiburg. Knapp 400 Menschen kamen zusammen und trugen unter dem Motto „Aufstehen statt klatschen – gemeinsam für ein solidarisches Gesundheitswesen“, ihre Forderungen auf die Straße. Eindrücke von der Veranstaltung bekommt ihr hier in einem Interview mit dem Netzwerk Solidarisches Gesundheitswesen, hier in einem Beitrag des Südwestrundfunks und hier bei TV Baden Süd. weiterlesen

Netzwerk Care Revolution trifft sich online

Am Wochenende vom 4. bis 6. Juni 2020 fand das bundesweite Netzwerktreffen Care Revolution zum ersten Mal online statt. Es war mit ca. 40 Teilnehmenden sehr gut besucht. Dabei war sicherlich hilfreich, dass niemand reisen musste. Entscheidend für die breite Beteiligung war wohl auch die Corona-Pandemie, die dazu führt, dass Care-Arbeit in der öffentlichen Diskussion breit diskutiert wird und unsere Regionalgruppen häufig für Stellungnahmen oder Vorträge angefragt werden. Es sind an diesem Treffen auch einige neue Mitstreiter*innen zu uns gestoßen, worüber wir uns freuen. weiterlesen

Guerilla-Aktion am 1. Mai in Frankfurt

Care Revolution Frankfurt hat am 1. Mai eine Guerilla-Aktion vor dem Rathaus in Frankfurt durchgeführt.

Der Hausmeister des Rathauses hat zwar die Polizei gerufen, die dann auch mit 7 Mann ankam, aber wir haben unsere Fotos machen können und dann halt die Sachen an den Bauzaun gegenüber des Rathauses hingehängt und dort hängen lassen – samt alter Klobürsten und Putzlumpen. weiterlesen

1. Mai vor dem Freiburger Münster

Schon seit Jahren begehen wir vom Netzwerk Care Revolution in Freiburg und auch an anderen Orten den 1. Mai als Tag auch der unsichtbaren Arbeit. Fragten uns in den ersten zwei Jahren die Gewerkschaftskolleg_innen noch, was wir damit meinen und weshalb uns die unentlohnte Arbeit in Familien und im Ehrenamt so wichtig ist, so wurden wir in den letzten Jahren mit einem Care-Block auf der Demonstration und mit unserem Care Revolution-Stand zum festen Bestandteil des 1. Mai-Fests draußen auf einem begrünten Platz. Dieses Jahr war dieser 1. Mai vom Gewerkschaftsbund DGB wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. weiterlesen

Für Sorge – Feministische Bildungswoche in Leipzig

Vom 29. Februar bis zum 08. März 2020 hat das Care-Team des Konzeptwerks Neue Ökonomie Leipzig in Kooperation mit zahlreichen lokalen und überregionalen Organisationen und Einzelpersonen eine feministische Bildungswoche für eine andere Wirtschaft veranstaltet. Zum Abschluss ging die Bildungswoche in den feministischen Streik- und Kampftag über, anlässlich dessen viele Menschen laut und zahlreich auf die Straße gingen. In den darauf folgenden Tagen überschlugen sich die Nachrichten zum Corona-Virus. Damit änderte sich das soziale und politische Leben drastisch. weiterlesen

Aufruf von Aktivist_innen des Netzwerks Care Revolution zu den Konsequenzen aus der Corona-Pandemie

Aktivist_innen des Netzwerks Care Revolution rufen dazu auf, gemeinsam aus der Corona-Pandemie zu lernen und für solidarische und nachhaltige Lebensweisen zu streiten. Hier ist der Aufruf abrufbar. Wenn du Interesse hast, darüber mit uns ins Gespräch zu kommen, melde dich doch bitte unter care-revolution@riseup.net. weiterlesen

Care in der Corona-Krise

Angesichts der Dramatik der Corona-Krise bemerken auch Medien wie die Süddeutsche Zeitung, dass Care wichtig ist. Hier ein Interview von Hannah Beitzer, Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung Online, mit Gabriele Winker.

Diskussionveranstaltung über eine feministische Care-Wirtschaft

Diese Diskussionsveranstaltung findet anlässlich des Equal Care Day statt. Zum Thema „Sorge-Arbeit braucht eine andere Wirtschaft: feministisch, fair und für alle!“ diskutieren das feministische Streikbündnis Leipzig, das Netzwerk Care Revolution, Medinetz Leipzig, CABL e.V., Buurtzong Connewitz, Netzwerk Vorsorgendes Wirtschaften, Genderkompetenz Zentrum Sachsen, Queeres Netzwerk Sachsen und Akteur_innen von Ver.di. weiterlesen

Gute Resonanz auf ersten Pflegestammtisch in Freiburg

Am Abend des 29. 1. fand in Freiburg der erste von hoffentlich vielen Pflegestammtischen statt. Gemeinsam mit kirchlichen Organisationen (Betriebsseelsorge, KDA, KAB) und unterstützt von ver.di Südbaden sowie der Partei Die Linke lud Care Revolution zur Veranstaltung in ein Freiburger Gasthaus ein. Von der Beteiligung (knapp 40 Teilnehmer_innen) waren wir überrascht und auch begeistert. Schön war auch die wirklich bunte Mischung: Altenpfleger_innen und Krankenpfleger_innen waren vertreten und vor allem auch Menschen in verschiedensten Sorgepositionen und mit ganz unterschiedlicher Motivation. Beruflich, ehrenamtlich und familiär Pflegende, Bewohner_innen von Einrichtungen, politisch Interessierte oder mit Hintergrund in der Pflegewissenschaft – und einige Teilnehmer_innen vereinigten viele dieser Erfahrungshintergründe in ihrer Person. weiterlesen

1. Freiburger Pflegestammtisch

In Freiburg hat sich die „Initiative Faire Pflege“ gegründet. Sie wurde ins Leben gerufen von der Arbeitnehmer Seelsorge des Erzbistums Freiburg, Care Revolution Freiburg, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt in Baden und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Freiburg.

Diese Initiative wird von ver.di Südbaden unterstützt. weiterlesen

Wir machen unbezahlte Familienarbeit sichtbar!

Waschen, Einkaufen, Kinder betreuen, Putzen, Kochen, Angehörige pflegen – auf diese unbezahlte Care-Arbeit verwenden Frauen nach wie vor deutlich mehr Zeit als Männer. Der Equal Care Day erinnert uns daran, dass zu einer echten Gleichstellung nicht nur die Gleichstellung im Beruf, sondern auch die Gleichstellung bei den privaten Care-Aufgaben gehört. weiterlesen

Care Catwalk auf dem Feminist Futures Festival am 14.09.2019

Dieses Video zeigt einen Care Catwalk, bei dem die Straße zum Laufsteg des Protests und Empowerments wird. Mitglieder des Care Revolution Netzwerkes und von Territorio Doméstico haben Besucher*innen des Feminist Futures Festivals 2019 eingeladen, diese Performances zu erarbeiten und aufzuführen. Jedes Stück basiert auf eigenen Erfahrungen oder Beobachtungen.
Die Auftretenden machen Unsichtbares sichtbar und treten solidarisch für bessere Bedingungen in der Sorgearbeit ein. (Danke an brandfilme.org für das Video!) weiterlesen

150 Menschen beim Lichtermeer für Inklusion in Frankfurt

Wieder versammelten sich Jung und Alt in Frankfurt, um Lichter leuchten zu lassen für Menschen mit Behinderung und ihre Familien in unserer Gesellschaft. Die kapitalistische Marktwirtschaft blendet systematisch aus, dass wir alle bedürftig sind und aufeinander angewiesen. Dass wir davon abhängen, dass jemand Lebensmittel anbaut und jemand daraus Mahlzeiten zubereitet. Dass jemand den Müll regelmäßig abholt. Dass wir uns auf der Straße sicher aufhalten und fortbewegen können, weil es Regeln gibt, die alle weitestgehend befolgen. Und weil niemand mit Waffen herumläuft und um sich schießt. weiterlesen

Lichtermeer für mehr Inklusion am 25.10.19 in Frankfurt

Unterschiedlichkeit feiern und zusammen die Welt „enthindern“

Am 25. Oktober ist es wieder soweit. Zum dritten Mal in drei Jahren sind alle eingeladen um 17h30 vor dem Historischen Museum in Frankfurt zusammenkommen, um sich dort mit einen Lichter- und Laternenzug für mehr Inklusion einzusetzen. Motto der Veranstaltung, zu der das Netzwerk Care Revolution Rhein Main in Kooperation mit dem Netzwerk Inklusion einladen: „Ein Licht von Kind zu Kind.“ weiterlesen

SENECON – Versorgungskonzepte im Gesundheitswesen

SENECON ist ein Berliner Beratungsunternehmen. Wir kümmern uns um die Belange von Menschen, die einen Pflegefall in der Familie haben (Elder Care). Wir beraten über alle Themen, die sich im Zusammenhang mit Elder Care stellen und organisieren Vorträge, Workshops und Schulungen. Neben allen notwendigen und hilfreichen Informationen zur Pflege möchten wir anregen, Sorgearbeit nicht nur individuell zu denken, sondern auch in einen größeren politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Zusammenhang zu stellen. weiterlesen

Netzwerk Care Revolution feiert 5 Jahre!

Das Netzwerk Care Revolution hat Geburtstag gefeiert. 2014 gegründet, begingen wir Mitte September unser fünfjähriges. Und so, wie das Netzwerk auf einer Aktionskonferenz in Berlin seinen Anfang nahm, fand auch die Geburtstagsfeier während einer großen Zusammenkunft statt – dem Feminist Futures Festival in Essen. Dieses Festival wurde gemeinsam von der Rosa Luxemburg-Stiftung, dem Konzeptwerk Neue Ökonomie und dem Netzwerk Care Revolution veranstaltet. Nachdem sich 1.500 Teilnehmer_innen angemeldet hatten, wurde die Anmeldung geschlossen. Ohne wirklich schätzen zu können, wie viele gleichzeitig in den verschiedenen Veranstaltungen, beim Essen oder auf einer der Wiesen im Gespräch waren – es war schon sehr voll, und die Gebäude, Workshops oder die Essensausgabe stießen an ihre Kapazitätsgrenzen. Das macht es nochmals bewundernswerter, wie entspannt, freundlich und neugierig die Teilnehmer_innen – dem Titel des Festivals entsprechend großenteils Frauen* – miteinander umgingen. Das durften wir auch in den von Care Revolution angebotenen Workshops erfahren, in denen unsere Überlegungen zu einer sorgenden bzw. solidarischen Gesellschaft auf große Resonanz stießen. weiterlesen

Mama streikt

Mit meinem Blog „Mama streikt“ mache ich seit 2 Jahren immer wieder aufmerksam auf die private, unbezahlte Fürsorgearbeit. Im November 2017 habe ich einen Netzprotest unter #carearbeitmusssichtbarwerden initiiert. Im Mai 2019 war ich im Bundesfamilienministerium in Berlin, um die 30.029 Unterschriften für die Petition zum Fürsorgegehalt (für Eltern und pflegende Angehörige) zu übergeben, die ich ins Leben gerufen hatte. Wenn ich nicht blogge, mache ich vor allem auf Twitter, aber auch auf Facebook und Instagram aufmerksam auf die private, unbezahlte Carearbeit. weiterlesen

Nicos Farm im NDR

Der NDR hat einen kurzen, aber sehr aussagekräftigen Filmbeitrag zum Alltag von Arnold und Nico Schnittger von Nicos Farm, Kooperationspartner im Netzwerk Care Revolution, gedreht. Die Sendung lief darüber hinaus auch in der ARD, im NDR und im MDR. Hier findet ihr den Link zur Mediathek.

8. März – Frauenkampftag in Freiburg

Wie in jedem Jahr haben auch 2019 zwei Bündnisse in Freiburg Aktivitäten zum 8. März organisiert. Care Revolution nahm sowohl vormittags und mittags mit einem Stand auf dem Rathausplatz teil wie auch abends an der Demo. Alles also wie immer und doch anders: Der 8. März war diesmal von Feministinnen bundesweit zum Frauenstreiktag erklärt worden, um nachdrücklicher auf die Überlastung von Frauen* durch Reproduktions- und Lohnarbeit und die miese Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern aufmerksam zu machen. Dies führte zumindest zu viel größerem Engagement und mehr Beteiligung an den Aktionen. So beteiligten sich junge und alte Frauen* vor dem Rathaus an dem bundesweiten Sitzstreik 5 vor 12. Auch die Demonstration war mit 1500 bis 2000 Teilnehmenden doppelt so groß wie im letzten Jahr und machte richtig viel Spaß. weiterlesen

Care Revolution Berlin ruft auf zum Feministischen Streik 2019

[versión en español abajo] Seit 5 Jahren kämpfen wir in verschiedenen Feldern sozialer Reproduktion wie Hausarbeit, Gesundheit, Pflege, Assistenz, Erziehung, Bildung, Wohnen und Sexarbeit für eine Care Revolution. Das heißt: nein zur Profitmaximierung und ja zu einer Gesellschaft, welche die Bedürfnisse und das Leben der Menschen ins Zentrum stellt. Jeder Mensch soll selbstbestimmt für sich und andere sorgen können. Vielfältige Beziehungsformen sollen lebbar sein. Alle Menschen sollen soziale Unterstützung erfahren und diese mitgestalten können. Einer Gesellschaft der Ausschlüsse und der Gewalt durch Rassismus, Heterosexismus, Antisemitismus, Ableismus und Klassismus treten wir entgegen. Das Ziel der Care Revolution ist ein gutes Leben für alle! weiterlesen

Care Revolution Leipzig – Austausch zu Stadtgesundheit und Wohnen

Die Zahnärztin in Großzschocher, der Psychotherapeut in Reudnitz und die Krankengymnastik in Gohlis? Wie schön wäre es, einfachen Zugang zur Gesundheitsversorgung im eigenen Viertel zu haben? Auch in diesem Bereich kann es hilfreich sein, den Blick von den Missständen hin zu positiven Beispielen und gelungenen Alternativen zu erweitern. In dem Zuge wollen wir über Wohnprojekte und solidarische Nachbarschaften genauso sprechen wie darüber, wie Gesundheit im Stadtteil gemeinsam organisiert werden kann. weiterlesen

Care Revolution Leipzig – Austausch zu Sorgearbeit in der DDR

Wie hat sich [nicht nur] die Gesundheitsversorgung durch die Wende verändert? Viele Menschen haben in der DDR einen gesellschaftlichen Rahmen erlebt, der größere und gerechtere Freiräume für das Kümmern umeinander ermöglicht hat und indem das Miteinander solidarischer verlief. In dieser Veranstaltung möchten wir gern mit euch einen Blick zurück in diese Zeit werfen, einander berichten und lernen: Wie hat das breite Angebot an Kinderbetreuung die Elternschaft geprägt? Wie gleichberechtigt war das Zusammenleben in der Realität? Welchen Stellenwert hat Sorgearbeit allgemein in der Gesellschaft eingenommen? weiterlesen

Care Revolution Leipzig – Austausch zu Sorgearbeit und Postwachstum

Hinter Postwachstum haben sich in den letzten 10 Jahren viele Menschen aus den verschiedensten Gesellschaftsbereichen versammelt, die den Zwang zu wirtschaftlichem Wachstum hinterfragen und nach praktischen Alternativen suchen. Sorgearbeit, als die grundlegendste Arbeit, die erst alles andere möglich macht, soll dabei im Zentrum des Wirtschaftens stehen. Wie kann so eine Gesellschaft und Wirtschaft aussehen? Welche Möglichkeiten haben wir damit heute schon anzufangen? weiterlesen

Care Revolution Leipzig – Austauch zu Care und Elternschaft

Windeln wechseln, füttern, in den Schlaf schaukeln, füttern – und auf einmal ist der Tag vorbei. Es gibt wohl kaum eine Phase, in der Fürsorge-Tätigkeiten so gehäuft und umfassend auftreten, wie in der Elternschaft. Das Kümmern um junge Menschen strukturiert den Alltag der Eltern. Aber auch andere fürsorgende Menschen im Umfeld spielen eine Rolle und können in das Fürsorge-Netzwerk mit einbezogen werden. Darüber und über weitere Herausforderungen und kreative Ideen im Hinblick auf die Fürsorge junger Menschen wollen wir uns austauschen. Mit den Intiatorinnen des Blogs „linkslebenmitkindern.org“ weiterlesen

Wir müssen das Patriarchat entsorgen – Gespräch mit Elfriede Harth

Dieses Gespräch mit Elfriede Harth über den Women March hat Tamara Marszalkowskis für das Journal Frankfurt am 18.1.19 geführt:

Am kommenden Samstag, den 19.1., findet wieder der Women’s March statt. Wir haben mit Elfriede Harth, Aktivistin und Mitgründerin des Care Revolution Netzwerk Rhein-Main, über die ungerechte Verteilung von Sorgearbeit gesprochen. weiterlesen

Care-Rat Freiburg zieht eine Zwischenbilanz

An diesem Abend wollen wir, die im Care-Rat Aktiven, zusammen mit vielen anderen interessierten Menschen eine erste Bilanz der Arbeit des Care-Rat Freiburgs ziehen.

Der Care-Rat wurde auf der Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“ am 20.5.17 gegründet. Wir haben uns in diesem Care-Rat über ein Jahr alle sechs Wochen getroffen und uns primär mit der Situation in der Altenpflege auseinandergesetzt. Gemeinsam ist uns die Auffassung, dass es im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge auch in Freiburg noch viel zu tun gibt und wir mit unserem politischen Engagement dazu beitragen wollen, die Rahmenbedingungen für familiäre Sorgearbeitende, berufstätige Care-Beschäftigte und Menschen, die im besonderen Maße auf Sorge angewiesen sind, zu verbessern. weiterlesen

1. Vorbereitungstreffen für ein Feministisches Festival im September 2019

Zu diesem Treffen lädt die Rosa-Luxemburg-Stiftung, das Netzwerk-Care-Revolution und das Konzeptwerk Neue Ökonomie e.V. ein, um gemeinsam ein INTERNATIONALES UND PLURALES FEMINISTISCHES FESTIVAL zu planen.

Es soll mehrere Treffen geben, an denen sich Initiativen und Einzelpersonen in ganz unterschiedlicher Intensität einbringen, Ideenverfolgen, Räume gestalten, Referent*innen vorschlagen oder auch nur mitdiskutieren können. weiterlesen

Die Zeit ist reif für noch mehr Feminismus!

Liebe Feminist*innen, Freund*innen, Genoss*innen!

Das Care Revolution Netzwerk und die Rosa-Luxemburg-Stiftung planen zusammen mit anderen Initiativen und Gruppen für September 2019 eingroßes internationales „Feministisches Festival“.

Feministische Kämpfe waren in den letzten Jahren die kraftvollsten Bewegungen, die für weitreichende gesellschaftliche Veränderungen und eine bessere Zukunft für alle eingetreten sind. Über Ländergrenzenhinweg ist es ihnen gelungen, gegen sexualisierte Gewalt genauso zu protestieren wie gegen prekäre Arbeitsverhältnisse, gegen Diskriminierung genauso wie für reproduktive Gerechtigkeit, für einen gleichberechtigten Zugang zu Gesundheitsversorgung und sozialen Infrastrukturen wie für die Aufwertung von Care-Arbeit. Sie treten lautstark und vielfältig in Erscheinung und markieren eine Alternative zu autoritärem Neoliberalismus und globalem Rechtspopulismus. weiterlesen

Care Revolution Hamburg: Familienleben für alle – gegen rassistische Ausschlüsse

Die Care Revolution Gruppe Hamburg fordert gemeinsam mit der gleichnamigen Berliner Initiative Familienleben für Alle! Wir fordern das Recht auf selbstbestimmte Sorgearbeit ein – sich kümmern und es auch lassen können; the right to care and not to care!  – und zwar für ALLE MENSCHEN ungeachtet ihrer Herkunft und ihres Aufenthaltsstatus. weiterlesen

How 2 Streik. Veranstaltung zu Care-Arbeit im Frauenstreik

Diese Veranstaltung wird organisiert  von NaturFreundeJugend Berlin mit Care Revolution und weiteren Gästen.

Nähere Infos erhaltet ihr hier.

Diskussionen um Geschlecht und Arbeit haben so manche Überlegungen vom marxistischen Kopf auf die feministischen Füße gestellt: Reproduktionsarbeit, Care- und Sorgetätigkeiten, affektive und sexuelle Arbeit sind zu zentralen Konzepten geworden. Nun gilt es auch die Praxis des Arbeitskampfes feministisch zu nutzen. weiterlesen

Care Revolution predigte am 3. Adventssonntag in Freiburg

Auf Einladung der Katholischen Kirchengemeinde Freiburg Südwest war Care Revolution Freiburg eingeladen in der Reihe „Wie kommt Heil in die Welt?“ zu sprechen. Gabriele Winker gab an Stelle der Predigt einen Impuls im Gottesdienst zum 3. Advent. Sie verdeutlichte, dass neben der täglichen Sorge und Hilfe für bedürftige Personen es auch Menschen bedarf, die sich aktiv dafür einsetzen, dass nicht weiter wirtschaftliches und auch staatliches Handeln viele Menschen abwertet, kränkt, sie aus unserer Gemeinschaft ausschließt, indem Hilfe verweigert wird. Dazu zitierte sie Papst Franziskus aus seinem apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium: „Diese Wirtschaft tötet.“ „Die Würde jedes Menschen und das Gemeinwohl sind Fragen, die die gesamte Wirtschaft strukturieren müssten“. weiterlesen

Bericht vom Netzwerktreffen am 9.11.2018 in Göttingen

Im November fand das zweite überregionalen Netzwerktreffen der Care Revolution im Jahr 2018 statt. Veranstaltungsort war Göttingen, wo sich Aktive und Interessierte aus über neun Regionen Deutschlands zum eintägigen Treffen versammelten. Die Alterspanne lag dabei zwischen 1,5 Jahren und Ü60, mit allem dazwischen. Thematische Schwerpunkte waren zum einen der Austausch und die gemeinsame Abstimmung zu den Vorhaben für das Jubiläumsjahr 2019 und zum anderen die mögliche Beteiligung am bundesweiten feministischen bzw. Frauen*Streik am 08. März 2019. weiterlesen

Der Verein „wir pflegen“ fordert höhere Rentenbeiträge!

Wer in Deutschland Pflegeverantwortung übernimmt wird in der Rente stark benachteiligt. Wie aus einer schriftlichen Anfrage des Bundestagsabgeordneten Matthias W. Birkwald (Die LINKE) an die Bundesregierung hervorgeht, müssen pflegende Angehörige, die aufgrund der hohen Pflegeleistung ihre Arbeitszeit reduzieren, mit bis zu 13.000 Euro weniger Rente auskommen. Es ist davon auszugehen, dass die Folgekosten bei einer Berufsaufgabe noch deutlich höher liegen. weiterlesen

„Der größte deutsche Pflegedienst geht am Stock“

„Über der Pflege meines kranken Vaters drohte ich selbst schwer krank zu werden.“ „Ich weiß nicht, wie ich die Pflege meines Mannes und meines Sohnes in Zukunft schaffen soll.“ „Ich habe meinen Job aufgegeben, um meine Mutter und meine Tante zu pflegen, und werde für diese Arbeit so gut wie nicht bezahlt.“ Drei Äußerungen von Teilnehmerinnen, die zeigen, dass das System „Gesundheit und Pflege in der Krise“ ist. Zu diesem Thema hatten Anfang Dezember das katholische Sozialinstitut Kommende, die Dortmunder Grünen und die Gruppe Care Revolution Dortmund zu einem Studiennachmittag in das Haus der Kommende in Dortmund-Brackel eingeladen. weiterlesen

Care Revolution: Schrittmacher für die Politik?! in Dortmund

Am Samstag, den 1. Dezember, findet in Dortmund zwischen 14 und 18 Uhr eine Veranstaltung mit dem vollständigen Titel: Gesundheit und Pflege in der Krise. Care Revolution: Schrittmacher für die Politik?

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung von Sozialinstitut Kommende Dortmund, Care Revolution Dortmund, GRÜNE Dortmund sowie den Landesarbeitsgemeinschaften Soziales, Frauen, Medien der GRÜNEN NRW weiterlesen

Kümmert Euch! – Kurzfilm über das BarCamp in München

Das „Kümmert Euch! BarCamp“, eine Kooperation der Münchner Volkshochschule und des Bayerischen Forschungsverbundes ForGenderCare, brachte am 30.Juni ’18 beruflich oder privat pflegende/betreuende/erziehende Menschen, Blogger*innen, Stiftungen, Netzwerkgruppen, Verbände, Vereine, Initiativen, Gewerkschaften und alle Interessierten in München miteinander ins Gespräch. weiterlesen

Not your cup of tea? Erfahrungen mit politischen Allianzen über Klassenschranken und Protestmilieus hinweg

Organisiert von NaturfreundeJugend Berlin

Filmvorführung „Pride“ (2014) & Diskussion mit Ray Goodspeed (Lesbians and Gays Support the Miners, London) sowie Vertreter_innen von Care Revolution Berlin, Zwangsräumung verhindern und Kotti & Co.

„PRIDE“ (GB 2014, 120 min)

Der Film erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen politischen Allianz im von Margaret Thatcher regierten Großbritannien. Während des einjährigen Bergarbeiterstreiks 1984/85 solidarisieren sich schwule und lesbische Aktivist_innen aus London mit den streikenden Arbeitern und ihren Familien. Als Gruppe „Lesbians and Gays Support the Miners“ (LGSM) organisieren sie Spendenaktionen und wollen direkt vor Ort Unterstützung leisten. Als die Londoner Gruppe schließlich nach Wales fährt, um die Streikenden zu treffen, begegnen diese ihnen teils mit offener Ablehnung. Der Film erzählt von den irritierenden Anfängen, von Vorurteilen und Auseinandersetzungen, mit denen eine Solidarisierung über Klassengrenzen und Geschlechterkonstruktionen hinweg schließlich gemeinsam erstritten wird. weiterlesen

Netzwerktreffen Care Revolution am 09.11.18 in Göttingen

2019 wird das Netzwerk Care Revoution 5 Jahre alt. Die aktuellen Debatten um Care sind präsenter denn je: In Krankenhäusern wird um Entlastung und bessere Pflegebedingungen gestreikt, in Hamburg und Berlin werden Volksentscheide durchgeführt. Vielerorts regt sich Widerstand – nicht nur gegen das ungerechte Gesundheitssystem, sondern auch die Bestrebungen um einen bundesweiten Frauen*streik zum 8. März 2019 erstarken. Zum Jubiläumsjahr möchten wir den 12. Mai als internationalen Tag der Pflege nutzen, um auf die Straße zu gehen. Zum Herbst planen wir zum zweiten Mal eine große Aktionskonferenz. Das Netzwerktreffen im November dient zur Vorbereitung des Jahres 2019. weiterlesen

Von der 4in1 Perspektive zum Frauen*streik

Oder der lange Atem und die Selbstermächtigung

Gedanken zu einer Veranstaltung

Etwa 100 Personen waren gekommen. Oder besser mehr, denn das ist in etwa, was das Titania fasst. Und es mussten immer wieder Stühle geholt werden. Auch einige Babys waren von ihren Müttern mitgebracht worden. Viele Frauen* können eben – oder wollen auch nicht – ihre Kinder irgendwo lassen, wenn sie sich politisch engagieren. Und warum sollten sie es denn tun (müssen)? Sind Kinder nicht auch Bürgerinnen und Bürger? Gebührt ihnen nicht ein legitimer Platz im öffentlichen Raum, statt in die Unsichtbarkeit der Privatsphäre verbannt zu werden? Schließlich geht es (auch) Kinder an, was in der Politik gemacht wird. Es ist auch ihre Welt, die da gestaltet wird. Und wenn sie dabei sind, wird das vielleicht weniger ausgeblendet. weiterlesen

Care-Revolutonieren mit Grundeinkommen?

Vom Verein zur Förderung des bedingungslosen Grundeinkommens ist eine neue Broschüre erschienen mit dem Titel: Care-Revolutionieren mit Grundeinkommen? mit Beiträgen von Margit Appel, Sylvia Honsberg, Dr. Ina Praetorius, Werner Rätz, Dr. Antje Schrupp, Prof. Dr. Gabriele Winker.

Die Broschüre kann selbst gedruckt werden. Die Druckvorlage ist unter office@grundeinkommen.de zu erhalten. weiterlesen

Schreibwerkstatt „Wir kümmern uns!“ in Postdam

Die Schreibwerkstatt „Wir kümmern uns!“ findet am Freitag, den 7.9.,14:00 – 21:00 Uhr im femArchiv, Hermann-Elflein.-Str.23, Potsdam statt. (Der Einstieg ist den ganzen Nachmittag und Abend über möglich.)

Welche Care-Themen bewegen EUCH? Wie sieht Euer Alltag aus? Wie wollt Ihr für andere sorgen, wie umsorgt werden? Wir organisieren Inputs zu kreativem Schreiben und einen anschließenden Co-Working-Space zum individuellen oder gemeinsamen Schreiben eigener Texte. Diese können in der Blogreihe „Wir kümmern uns!“ des Frauenpolitischen Rat Land Brandenburg veröffentlicht werden. weiterlesen

Fahrradtour zu Orten alternativer Sorgestrukturen

Die Fahrradtour „Orte alternativer Sorgestrukturen in Potsdam“ findet am Samstag, 08.09.2018, 10:00 – 15:00 Uhr statt.

Treffpunkt: femArchiv, Hermann-Elflein.-Str.23, Potsdam.

Eine WG für Menschen mit Demenz im hippen Babelsberger Kiez? Eine interkulturelle Küche für Alle im Herzen der Stadt? Ein Montessori-Campus mitten im sozialen Brennpunkt? Wir besuchen verschiedene Orte in Potsdam, an denen Care-Tätigkeiten selbstbestimmt(er) organisiert werden und kommen dabei ins Gespräch darüber, wie wir füreinander sorgen und umsorgt werden wollen. weiterlesen

Care Revolution Rhein-Ruhr aktiv im Düsseldorfer Krankenhausbündnis

Einige Aktive von Care Revolution Rhein-Ruhr engagieren sich derzeit im „Düsseldorfer Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus“. Wir machen derzeit vielerorts Info-Stände und Aktionen, die ihr hier einsehen könnt.
Leute, die in den Bündnissen Düsseldorf oder Essen mitmachen wollen, sind willkommen!
Hier gibt es aktuelle Unterschriftenlisten zur Unterstützung zum Download. weiterlesen

Menschen vor Profite: Care-Konferenz NRW

Diese Care-Konferenz findet am 22. September 2018 von 11:00 – 17:00 Uhr in Bochum im Bahnhof Langendreer  statt.

Sie wird von der LINKEN NRW veranstaltet. Es gibt u.a. Workshops zu den aktuellen Arbeitskämpfen an den Uni-Kliniken Düsseldorf und Essen (an beiden Kliniken wird gestreikt) und auch einen Workshop zu Care Revolution, in dem Melanie Stitz referiert. weiterlesen

Methodenfortbildung zu Care und Degrowth

Diese Methodenfortbildung findet am 27. und 28. Oktober 2018 in der Polikklinik Hamburg-Veddel statt.

Zunächst werden wir Methoden durchspielen , die in das Thema Care (gemeint sind alle bezahlten und unbezahlten Sorgetätigkeiten) einführen. Außerdem wird es Methodenarbeit zu globalen Sorgeketten und zu sozial- ökologischer Transformation (Degrowth) geben. Zuletzt wollen wir uns der Frage der Alternativen widmen: Wie können wir Sorgearbeit neu gestalten und leben? Auch dazu möchten wir euch Methoden an die Hand geben. In alle Methoden fließen feministische und wachstumskritische Ansätze ein. weiterlesen

Pflege darf kein Profitgeschäft sein!

Mit deutlicher Kritik reagiert der Verein der pflegenden Angehörigen wir pflegen e.V. auf die Praxis privater Investoren, milliardenschwere Profite aus dem deutschen Pflegesystem zu ziehen. Jüngsten Presseberichten zu Folge werden aus der Versorgung Pflegebedürftiger in Heimen Renditen von bis zu 14 Prozent generiert – auf Kosten einer menschenwürdigen Pflege, zum Schaden der Pflegebedürftigen und der pflegenden Menschen. weiterlesen

Bericht vom Netzwerktreffen Care Revolution am 14. und 15. April 2018 in Leipzig

DSC01494Mit 27 Aktiven und neu interessierten Menschen aus unterschiedlichen Orten kamen wir in Leipzig zum Netzwerktreffen zusammen. Das Treffen stand unter dem Motto „Eine Kampagne für die Care Revolution“.

Im letzten Jahr hatte das Netzwerk einen gemeinsamen Planungsprozess angestoßen, welcher im kommenden Jahr zu einer Kampagne und Aktionskonferenz führen soll. Im Jahr 2019 werden wir bereits das 5-jährige Bestehen des Netzwerks feiern können und wollen deshalb etwas Größeres veranstalten. weiterlesen

1. Mai in Freiburg

Freiburg-1-maiZum fünften Mal beteiligte sich Care Revolution Freiburg an der Maidemonstration und dem anschließenden Fest im Park. Wir hatten eine Menge spannende Gespräche mit Menschen, die mit uns ihre Erfahrungen aus der bundesdeutschen Care-Wüste  teilten. Inbesondere haben wir den Care-Rat Freiburg vorgestellt, den wir gemeinsam mit anderen Gruppen und Einzelpersonen tragen. Mehr zum Care-Rat findet ihr hier. weiterlesen

„Mehr als nur über Kapitalismus schwadronieren“ – Vernetzung zur Care Revolution

CaRevolution_01Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwoche diskutierten am 9. März 2018 etwa 30 Teilnehmende im Kosmos Rechenzentrum über Care-Arbeit bzw. deren notwendige Veränderung. Veranstaltet von den Gleichstellungsbüros der Universität und der Fachhochschule Potsdam ging es darum, gemeinsam den Ist-Zustand der Care-Arbeit (zu dt.: Sorgearbeit) zu analysieren, die Care-Revolution anzuregen und zu besprechen, welche Rolle Hochschulen dabei spielen können. weiterlesen

Auf zum Care Revolution Segeltörn!

Der Care Revolution Segeltörn dient zur Vernetzung von Care Revolution Aktivist*innen und Interessierten. Er findet von Sonntag, 27.05.18 (18 Uhr) bis Freitag 01.06.18 (14) Uhr statt. Start- und Endpunkt ist Kappeln.

Sorgearbeit ist überall: ob Zuhause oder in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Kitas. Immer, wenn wir uns um andere, unsere unmittelbaren Lebensgrundlagen oder uns selbst kümmern, leisten wir Sorgearbeit. Trotzdem erfährt  diese Arbeit in unserer Gesellschaft geringe Wertschätzung und wird oft unbezahlt oder schlecht bezahlt geleistet – das wollen wir ändern!
Wir wünschen uns, dass die  (staatliche) Organisierung von Sorgearbeit sich an den Bedürfnissen der Menschen orientiert und nicht an der Profitlogik unseres Wirtschaftssystems. Damit das gelingt, wollen wir gemeinsam über Strategien nachdenken, dieses Anliegen wieder stärker ins Gespräch zu bringen und Veränderungen anzustoßen. weiterlesen

Kundgebung mit Arnold und Nico Schnittger in Berlin

NicosFarm_Spahn1Am 6. April 2018 haben wir Arnold und seinen Sohn Nico mit einer Kundgebung in Berlin begrüßt. Arnold hatte mit einem offenen Brief angekündigt: Herr Spahn, wir müssen reden!

NicosFarm_Spahn2Mit einer Kaffeetafel wurden die beiden vor dem Gesundheitsministerium von mehreren Initiaven empfangen, die sich ebenfalls für Verbesserungen in der bezahlten und unbezahlten Care-Arbeit einsetzen. Alle Beteiligten haben deutlich gemacht, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern uns solidarisch gegen Profite und Kostendruck in allen Care-Bereichen einsetzen! weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen Care Revolution am 14. und 15.4.18

Jedes halbe Jahr treffen sich im Netzwerk Care Revolution Aktive zu einem Austausch und zur Diskussion weiterer Aktivitäten. Hier findet ihr das Programm zum Netzwerktreffen in Leipzig am 14. und 15.4.18. Wir treffen uns in der Mainzer Straße 7 in den Räumen des Vereins Durchblick. Beginn ist am Samstag, den 14.4 um 10.30 Uhr. Das Netzwerktreffen endet am Sonntag, den 15.4. um 14.30 Uhr. weiterlesen

Aktion „Hobeln bis der Spahn fällt“

Care-Aktive werden Arnold und Nico Schnittger von Nicos Farm am Freitag, den 6.4. um 16 Uhr in Berlin begrüßen und gemeinsam vor dem Gesundheitsministerium für menschenwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen in Pflege- und Sorgesituationen demonstrieren.

Hier findet ihr die Einladung zum facebookevent und den Einladungstext. weiterlesen

Nicos Farm zu Fuß nach Berlin als Protest gegen Pflegenotstand

NicosFarm_Wanderung_2018Das Hamburger Abendblatt  berichtet über den Aufbruch von Arnold und Nico Schnittger nach Berlin. Arnold Schnittger will seinen Sohn Nico, der im Rollstuhl sitzt, 280 km in die Hauptstadt schieben, um dort einmal mehr auf die fehlende Unterstützung von pflegenden Angehörigen hinzuweisen und das politische Berlin zum Handeln aufzufordern. Hier findet ihr seinen offenene Brief an Gesundheitsminister Spahn. weiterlesen

Feminismus und Care-Arbeit

Jette Hausotter (Care Revolution Netzwerk), Alexandra Wischnewski (Referentin für feministische Politik der Linksfraktion im Bundestag), Silvia Habekost (Berliner Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus) diskutieren zum Thema „Feminismus und Care-Arbeit“

Anlass ist die Reihe „Feminismus und die Linke“ der Gruppe Emanzipatorische Linke Berlin. Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit aktuellen (queer-)feministischen Debatten, die den Kernbereich linker Politik berühren: Arbeitsverhältnisse, revolutionäre Subjekte, gesamtgesellschaftliche Transformation. Gerade die Debatten um Care-Arbeit und soziale Reproduktion sind besonders gut dafür geeignet diese Themen zu diskutieren. Im Kapitalismus können die Menschen nicht ausreichend für sich und füreinander sorgen. Vielen fehlt es an Zeit und sozialer Absicherung für unbezahlte Sorgearbeit. Die sozialen Infrastrukturen sind unterfinanziert und bieten oft keine ausreichende Unterstützung. Und auch die Beschäftigten in Care-Berufen arbeiten am Limit.  Die Verteilung von Sorgearbeit folgt dabei einer Logik von geschlechtsspezifischer Arbeitsteilung. Und auch Rassismus und Klassenverhältnisse prägen, wie Menschen in dieser Gesellschaft für sich und andere sorgen können. Wie muss also eine grundlegende feministische Transformation unserer Gesellschaft aussehen? Muss Ökonomie ganz anders gestaltet werden? Und wie ist das mit der Überwindung von patriarchalen Geschlechterverhältnissen und sozialer Ungleichheit zu verbinden? weiterlesen

Nicos Farm auf Wanderschaft gegen Spahns Ernennung zum Gesundheitsminister

Am Samstag, den 24.3., startet Arnold Schnittger, Vorsitzender des Vereins Nicos Farm, um fünf Minuten vor zwölf auf dem Hamburger Rathausmarkt, um aus Protest gegen Spahns Ernennung  zum Gesundheitsminister nach Berlin zu laufen. Hier findet ihr seinen offenen Brief an Spahn.

Seine Sorge ist, dass es mit Gesundheitsminister Spahn keine grundlegenden Verbesserungen in der Pflege – wie versprochen – geben wird. Die jüngsten Äußerungen von Spahn scheinen seine schlimmsten Befürchtungen zu bestätigen, so Arnold Schnittger. weiterlesen

Wer / Wie kocht und pflegt hat System! – Feministische Ökonomiekritik

Mit Ann Wiesental, Netzwerk Care Revolution

Die kapitalistische Logik spaltet nicht nur Menschen in Ausgeschlossene und Verwertbare, sie spaltet auch die Tätigkeiten und Arbeiten in abgespaltete und kapitalisierte. Damit baut sie neben dem gewaltsamen Ausschluss der „Überflüssigen“ und dem Einschluss der Verwertbaren auch auf die Frauisierung von Tätigkeiten, die unbezahlt und unsichtbar ins Private gedrängt werden und die Kapitalisierung von Tätigkeiten, was sich zur Zeit auch verstärkt in Bereichen der sozialen Reproduktion, wie Gesundheitsversorgung und Pflege, zeigt. weiterlesen

Care Revolution Freiburg am 8. März aktiv

P1040040Wie in den Vorjahren beteiligte sich Care Revolution Freiburg auch in diesem Jahr wieder an den Veranstaltungen zum Internationalen Frauenkampftag. Klar: Care ist kein Frauenthema, sondern eines, das alle Menschen betrifft. Jedoch sind Sorgearbeiten und ihre Verteilung massiv durch Geschlechterstereotypen und geschlechtliche Arbeitsteilung geprägt, und dies regelmäßig zu Lasten von Frauen. Dies wollen wir ändern, und deswegen ist es unserer Gruppe wichtig, am 8. März dabei zu sein. Unser Flugblatt findet ihr hier. weiterlesen

Diskussion „CareRevolution – Alte Werte neu gelebt?!“ in Potsdam

Um Widerstand gegen Neoliberalisierung und generelle Abwertung von Care-Berufen – auch im Rahmen von Ausbildung und Studium – geht es in der Fish-bowl-Diskussion „CareRevolution – Alte Werte neu gelebt?!“ mit Input am 09.03., von 16 bis 19 Uhr in Potsdam. Mit dabei: Aktive aus dem Netzwerk Care Revolution, die eine Ortsgruppe Potsdam gründen wollen. weiterlesen

Gesundheits- und Care-Block auf der 8. März Demo in Berlin

Zum internationalen Frauen*kampftag am 8. März tragen weltweit Menschen ihre feministischen Kämpfe für Emanzipation, Selbstbestimmung und ein würdevolles Leben gemeinsam auf die Straßen. Wir beteiligen uns daran mit einem Gesundheits- und Care-Block auf der Berliner Frauen*kampftagsdemo 2018!
Kommt am 8. März zur Frauen*kampftagsdemonstration um 17 Uhr am Hermannplatz. Beteiligt euch am Gesundheits- und Care-Block! Treffpunkt am Hermannplatz/Ecke Hasenheide. Bringt Arbeitskleidung und -utensilien mit oder werdet als Patient*innen und Angehörige sichtbar! weiterlesen

Care Revolution auf Segeltörn

Wir wollen zusammen fünf Tage auf dem Segelschiff Lovis verbringen, um uns darüber auszutauschen, an welchen Themen wir gerade arbeiten, was in den Regionalgruppen des Netzwerks passiert und auch um uns zu vernetzen und zusammen Projekte voranzubringen. Das gemeinsame Segeln, Wind und Wetter genießen und persönlicher Austausch werden natürlich auch genug Raum finden! weiterlesen

Volksentscheid für mehr Pflegekräfte in Berlin !

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In Berlin startete am 1. Februar der Volksentscheid „Für gesunde Krankenhäuser“. Getragen wird die Initiative vom Berliner Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus. Das Ziel ist ein Gesetz, durch das der Personalschlüssel für die Pflege in Krankenhäusern allgemeinverbindlich erhöht wird und die öffentlichen Investitionen in Krankenhäuser ausgebaut werden. weiterlesen

Pflegende Angehörige wehren sich gegen Sondierungsergebnisse von CDU/CSU und SPD

Wir pflegen, die Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland, macht in Briefen an Dr. Angela Merkel und Martin Schulz sehr deutlich, dass in den Ergebnissen der Sondierungsgesprächen zwischen CDU/CSU und SPD die pflegenden Angehörigen keine nennenswerte Erwähnung finden. Diese bilden jedoch die wichtigste Säule des deutschen Pflegesystems und sind massiv von Einkommenseinbußen, erhöhtes Armutsrisiko, soziale Ausgrenzung und Überlastung betroffen. weiterlesen

Care Revolution ruft auf zum 8. März!

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Zum internationalen Frauenkampftag am 8. März tragen weltweit Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Hintergründe ihre feministischen Kämpfe gemeinsam auf die Straßen. Sie treten für Emanzipation, Selbstbestimmung und die Sichtbarmachung und Anerkennung der unbezahlten Care-Arbeit ein. weiterlesen

MitMachKonferenz in Leipzig

DSC00967Vom 17. – 19. November 2017 fand in der Nachbarschaftsschule Leipzig die MitMachKonferenz „Für den Wandel sorgen“ statt. Im Laufe des Wochenendes nahmen etwa 200 Menschen teil, darunter 21 Kinder. Eine Gesamtdokumentation findet ihr hier.

Die MitMachKonferenz hatte die drei inhaltlichen Schwerpunkte „Austausch und Vernetzung“, „Postwachstum und Sorgearbeit“ und „Alternativen“. weiterlesen

1.200 Menschen demonstrieren in Freiburg für mehr Pflegepersonal

Foto: Radio Dreyeckland
Foto: Radio Dreyeckland

Im Rahmen der Tarifkampagne für mehr Personal in den Krankenhäusern gab es nun auch in Freiburg den ersten Streiktag. Im November verhinderten die Uniklinken in Baden-Württemberg, zu denen auch die Uniklinik Freiburg zählt, den Streik noch mit juristischen Mitteln. Am 14.12.17 jedoch streikten 500 Beschäftigte, nachdem erneute Verhandlungen gescheitert waren. Das Angebot der Arbeitgeber: 100 Stellen, die sich die vier Unikliniken des Landes teilen sollen. weiterlesen

Inklusives Lichtermeer zum ersten Mal in Frankfurt am Main

InklusiverLaternenlauf_Frankfurt1Am 27. Oktober fand der erste inklusive Laternen- und Lichterlauf in Frankfurt am Main statt. Er wurde gemeinsam vom Netzwerk Inklusion Frankfurt und vom Netzwerk Care Revolution Rhein-Main organisiert.

Einen Eindruck davon bekommt Ihr hier.

Diese Aktion für mehr Inklusion wurde 2011 in Hamburg von den Vereinen nestwärme und Nicos Farm initiiert und findet inzwischen in mehreren Städten Deutschland unter dem Motto „Ein Licht von Kind zu Kind“ statt. weiterlesen

Care-Rat Freiburg konstituiert sich

Am 16.10.17 hat sich der Care-Rat Freiburg zum ersten Mal getroffen. Die ca. 20 Anwesenden waren sich einig, dass es in der Stadt ein ständiges Gremium braucht, das Care-Probleme angeht. Der neu geschaffene Rat, der für alle Interessierten offen ist, soll zu wechselnden Themen der Sorge recherchieren, Vorschläge und Forderungen entwickeln und Missstände skandalisieren. weiterlesen

Netzwerktreffen Care Revolution am 21-22.10.2017 in Frankfurt/Main

IMG_2553Etwa 25 Personen aus vielen Orten Deutschlands und aus der Schweiz kamen im Oktober 2017 in Frankfurt für die überregionale Vernetzung der Care Revolution zusammen.

Der Themenschwerpunkt dieses Treffens war „Care Revolution und menschenwürdige Existenzsicherung“, was von der Regionalgruppe Rhein-Main und den Kooperationspartner_innen aus dem Netzwerk Grundeinkommen vorbereitet wurde. Am Samstagabend gab es dazu eine mit etwa 50 Personen gut besuchte öffentliche Veranstaltung. Dort haben Aktive aus unterschiedlichen Bewegungen (Care Revolution, Gewerkschaft, Attac) ihre verschiedenen Positionen zur Forderung nach einem Grundeinkommens vorgestellt und diskutiert (Einblicke gibt es über ein Video hier). weiterlesen

Lichtermeer am 27. Oktober 2017 – dieses Jahr auch in Frankfurt

LichtermeerAm 29. Oktober 2011 fand in Hamburg und sechs weiteren deutschen Städten zeitgleich eine ganz besondere Premiere statt: Der bisher einzige bundesweite Laternenlauf für behinderte Kinder initiiert von den Vereinen nestwärme und Nicos Farm e.V. Seither versammeln sich jedes Jahr Ende Oktober, dieses Jahr am 27.10. um 18 Uhr, Menschen vor der malerischen Kulisse des Hamburger Rathausmarktes, um ihre Lichter und Laternen gemeinsam um die Binnenalster zu tragen. weiterlesen

Kurzfilm: Erfolgreich streiken im Krankenhaus!

Angesichts des erneuten Streiks Ende September 2017 für eine Verbesserung des Tarifvertrags zur Mindestbesetzung an der Berliner Charité, erzielt die Kurzdokumentation der Berliner Filmproduktion Lumapark  zur Tarifbewegung für mehr Personal an der Berliner Charité hohe Aufmerksamkeit. Der  Kurzfilm zeichnet den Konflikt für mehr Personal im Krankenhaus nach. Er zeigt den entschiedenen Widerstand von Pflegekräften und Patient_innen gegen die Unterbesetzung im Pflegebereich und ihren Einsatz für eine bessere Gesundheitsversorgung für alle. weiterlesen

Demo in Freiburg für mehr Personal im Krankenhaus

P1030812Am 21. September demonstrierten ca. 700 Menschen in Freiburg lautstark und entschlossen für mehr Personal in der Pflege im Krankenhaus. Personaleinsparungen in den Krankenhäusern haben seit langem zu unzumutbaren Arbeitsbedingungen geführt und machen eine angemessene Krankenpflege unmöglich. Deshalb wird gefordert, eine bessere Personalausstattung für die Kliniken festzuschreiben, per Tarifvertrag und per Gesetz. weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen am 21. und 22.10.17 in Frankfurt

Am 21. und 22. Oktober 17 findet in Frankfurt unser bundesweites Netzwerktreffen statt. Es beginnt am 21.10. um 10.30 Uhr mit einer Einführung für Neue und Interessierte, ab 11.30 gibt es die Begrüßung und danach reflektieren wir bis zur Mittagspause im Plenum unsere Aktivitäten im vergangenen Halbjahr. Der Nachmittag ist der Arbeit in Arbeitsgruppen und Workshops vorbehalten und am Abend gibt es eine Podiumsdiskussion mit internationalen Gästen zu Care und Grundeinkommen. Der zweite Tag startet am 22.10. um 9.30 Uhr. Im Zentrum steht die Diskussion um die Position des Netzwerks Care Revolution zum Bedingungslosen Grundeinkommen sowie eine Debatte zu unserer weiteren Strategie. Im Schlussplenum wird dann der neue Koordinations-Kreis gewählt. weiterlesen

Global Caring – Tagung am 6./.7.10.17 in München

Die Tagung „Global Caring – Sorge für die Welt“ verweist auf grundlegende Fragen nach der Erhaltung von Leben und seiner sozialen und ökologischen Einbettung. Aus einer Care-Perspektive kommen unterschiedliche Dimensionen in den Blick. Insbesondere die Beiträge der feministischen Theorie und Praxis zeigen, wie Care, Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Demokatrie zusammengedacht werden können. weiterlesen

1. Treffen Care Revolution Potsdam

Der Termin für ein erstes Treffen für die Gründung eines Orts- oder Regionalgruppe Care Revolution in Potsdam/Brandenburg steht nun fest:

Wir treffen uns am Dienstag, den 26.09.17 um 16 bis 18 Uhr. Treffpunkt ist La Leander, in der Benkertstr.1 im Holländischen Viertel.

Alle, die bisher noch unentschlossen sind und die spontan dazukommen möchten, sind herzlich eingeladen. weiterlesen

Text zu Care und Utopie

Bei der letztjährigen Werkstatt Care Revolution in Buchenbach entstand die Idee, die Bedeutung von Care für unsere Vorstellung einer solidarischen Gesellschaft aufzuschreiben. Dafür trafen sich Teilnehmer_innen der Werkstatt, um diese Idee umzusetzen. Das Ergebnis ist ein Text mit dem Titel „Sorge ins Zentrum einer Alternative zum Kapitalismus“, den Ihr hier findet. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Diskussionsbeiträge. weiterlesen

Take Care – Wege für einen gemeinsamen Umgang mit Sorgetätigkeiten in Potsdam am 12.09.17

Take CareMit wie vielen Menschen lebst du zusammen? Wer kocht? Wer pflegt dich, wenn du krank bist? Erhalten diese Tätigkeiten Anerkennung, Wertschätzung oder einen Lohn? Wieviel Zeit hast du für deine eigenen Bedürfnisse?

Wir möchten mit dieser Veranstaltung, die am 12. September 2017 von 13 bis 22 Uhr stattfindet, möglichst ohne hohe Einstiegshürden, Menschen zusammenzubringen, deren Alltag durch Sorgetätigkeiten bestimmt wird. Die Veranstaltung will einen Raum zum informellen Austausch eröffnen, insbesondere Frauen*, die in Berlin und Potsdam leben, zusammenbringen und ihnen den Austausch untereinander und mit Aktivistinnen ermöglichen, die sich für eine andere Praxis des Umgangs mit Sorgearbeit einsetzen. Wir möchten explizit geflüchtete Frauen ermuntern, zusammenzukommen, und bemühen uns um Frauen*, die in diversen Sprachen Flüsterübersetzungen leisten. weiterlesen

Unia Frauengruppe Biel-Seeland / Kanton Solothurn

Wir teilen die Strategie der Care Revolution: Es braucht ein Umdenken und auch die Gewerkschaften können einen Beitrag für die Sensibilisierung zu diesem Thema leisten. Solidarität und nicht mehr Profitmaximierung ist wichtig. Menschliche Bedürfnisse, insbesondere die Sorge zueinander gehören ins Zentrum politischen Handelns. Wir sind der Meinung, dass Sorge eine gewerkschaftliche Zukunftsfrage ist, denn alle Arbeit ist wertvoll. Die Frauen sind überwiegend für die sorgenden Tätigkeiten in unserer Gesellschaft verantwortlich. Die Arbeit der Frauen hat unschätzbaren Wert für das Wohlergehen und den Lebensstandard von uns allen und ist unverzichtbarer Teil unseres Alltagslebens. Die Frage nach der Organisation, Verteilung und Bedingungen dieser Arbeit ist eine zentrale Zukunftsfrage. Wir brauchen Lösungen, wer diese Arbeit in Zukunft zu welchen Bedingungen machen wird. weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen am 13.-14. Mai 2017

CareRev_Netzwertreffen_Berlin_03Etwa 25 Personen kamen vom 13.-14. Mai 2017 nach Berlin, um weiter an den Zukunftsperspektiven des Netzwerks zu arbeiten. Mehrere Arbeitgruppen haben sich inzwischen gebildet und organisieren zentrale Aspekte einer Struktur, die der Konsolidierung aber auch dem weiteren Wachsen des Netzwerks dienen sollen. Strategie AG, Finanz AG, Kommunikations AG, Kampagnen-AG…. weiterlesen

Care-Revolutionieren mit Grundeinkommen?

Ob als Kleinkind auf die liebevolle Zuwendung von Erwachsenen angewiesen, um uns als Mensch zu entfalten, im Fall von Krankheit und Behinderung sowie im Alter auf gute Pflege, wir sind alle bedürftig und voneinander abhängiger als uns meistens bewußt ist. Unser Wohlbefinden hängt ab von den Bedingungen, unter denen die notwendige Sorgearbeit erledigt werden kann, die diese Bedürfnisse erfüllt. weiterlesen

Vierte „behindert und verrückt feiern“-Pride-Parade am 15.7.17 in Berlin

Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Taube und Normalgestörte –
kommt mit uns raus auf die Straße und feiert!

am 15.7.17, 15 Uhr, Hermannplatz, Berlin

Es wird viel geredet über Inklusion, Gleichstellung, Selbstbestimmung und Teilhabe, gerade vor Wahlen. Doch die Welt sieht anders aus! Die Begriffe wurden von ausgegrenzten und unterdrückten Gruppen geprägt. Sie werden aber immer mehr von den Ausgrenzer*innen und Unterdrücker*innen umgedeutet und missbraucht, indem sie uns einige Krümel hinwerfen und das „Teilhabe“ nennen. Deshalb fordern wir: weiterlesen

Sexarbeit ist Arbeit. Respekt! – Kampagnenstart

Logo KampagneAm Freitag, den 02. Juni 2017, wurde im Nachbarschaftszentrum HUZUR in der Bülowstraße (Berlin-Schöneberg) der Start der Kampagne Sexarbeit ist Arbeit. Respekt! begangen. Diese Position vertritt das Care Revolution Netzwerk, dem auch Vereine von Sexarbeiter*innen angehören, seit seiner Gründung. Auf der Pressekonferenz an diesem Morgen sprachen verschiedene Sexarbeiter*innen und feministische Aktivist*innen zur aktuellen Lage der Sexarbeiter*innen in Deutschland, welche sich in Anbetracht des Inkrafttretens des sogenannten Prostituiertenschutzgesetzes am 01. Juli 2017 immens verschlechtern wird. Im Aufruf zur Presskonferenz schreiben die Vertreter*innen der Kampagne: weiterlesen

Die Sorge und die Revolution

Viele Menschen geraten an die Grenzen ihrer Kräfte, wenn sie versuchen, neben den hohen Anforderungen der Erwerbsarbeit oder unter den schwierigen Bedingungen der Erwerbslosigkeit gut für sich und andere zu sorgen.Oftmals geben sie sich selbst die Schuld, wenn sie an diesen Aufgaben scheitern. Jedoch lässt sich zeigen, dass es sich hierbei nicht um individuelles Versagen handelt, sondern um die Folge politischer und wirtschaftlicher Entscheidungen. weiterlesen

Freiburger Aktionskonferenz initiiert den Aufbau eines Care-Rats

solidaritätAuf der Freiburger Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“, die am 20. Mai 2017 an der Universität stattfand, waren sich die 120 Teilnehmenden einig, dass die Rahmenbedingungen für Sorgearbeitende grundlegend verbessert und demokratisiert werden müssen. Die Aktionskonferenz wurde von Care Revolution Freiburg veranstaltet und von 33 Initiativen und Organisationen aus Freiburg und der Region unterstützt. . weiterlesen

Podium „Arbeitskämpfe in der Pflege“ in Heilbronn

Heilbronn_PodiumIm „Sozialen Zentrum Käthe“ in Heilbronn fand am 28. April eine Podiumsdiskussion zu Arbeitskämpfen in der Pflege statt. Mit Laura Beckmann,  einer Vertreterin des Berliner Charité-Streiks, Hans-Joachim Belz vom Betriebsrat der SLK-Kliniken und Arne Gailing von ver.di-Heilbronn diskutierten wir über aktuelle Probleme in der Pflege und darüber, wie Arbeitskämpfe für Entlastung und mehr Personal im Krankenhaus geführt werden können. Die über 30 Zuhörerinnen und Zuhörer beteiligten sich rege an der Diskussion. Viele Anwesende zeichneten durch anschauliche Berichte eigener Erfahrungen ein erschreckendes Bild von den Zuständen in den Krankenhäusern unserer Region. Fazit des Abends: Nicht nur jammern und weitermachen, sondern aufstehen und kämpfen! weiterlesen

Theaterstück „Who Cares? von Swoosh Lieu in Köln

Dieses Bühnenmanifest, eine Personalversammlung der Sorgetragenden, wird am 27. Juni in deutscher Sprache und am 28. Juni in englischer Sprache in der studiobühne Köln aufgeführt. Was vielen einfach als Liebe und Fürsorglichkeit gilt, nennt das Frankfurter Performance- und Medienkollektiv Swoosh Lieu: unbezahlte Arbeit. Eine Beschreibung findet Ihr hier. Eine ausführliche Rezension von Elfriede Harth, die dieses Stück bereits in Frankfurt gesehen hat, könnt Ihr hier nachlesen. weiterlesen

Filmvorführung I Care Revolution über den Umgang mit Sorgearbeit in Leipzig

Drei Frauen rennt die Zeit davon: Sie haben Kinder, sie haben einen guten Job – und jetzt werden auch noch Vater oder Mutter pflegebedürftig. Wie ist das zu schaffen? Die Dokumentation „Superfrauen gesucht“ erzählt aus dem Leben und wie die Protagonist*innen diese Herausforderung zu meistern versuchen. weiterlesen

Auch in München am 1. Mai Tag der unsichtbaren Arbeit

Die Ini_3Auch in München gab es eine Aufsehen erregende Aktion zum Tag der unsichtbaren Arbeit. Mit Unterstützung der größten und stärksten Frau Bayerns, der Bavaria, machte die Initiative Care.Macht.Mehr am 1. Mai 2017 auf die unsichtbare Arbeit wie Pflege von Angehörigen, Kindererziehung oder Hausarbeit aufmerksam und warb für mehr Anerkennung dieser Care-Tätigkeiten. Auf dem Infomarkt der zentralen Münchner DGB-Kundgebung konnten die Besucher*innen ihren Kopf durch eine Fotowand mit dem Bild der Bavaria stecken und sich mit Slogans wie „Alle reden von Arbeit. Wir auch.“ fotografieren lassen. Es gab einen regen Austausch mit den Passant*innen. Und wie zu sehen ist: Es hat allen viel Spaß gemacht! weiterlesen

1. Mai in Frankfurt – Tag der unsichtbaren Arbeit

1MAI_Frankfurt17

Die Gewerkschaften marschierten. Am „Tag der Arbeit“. Welche Arbeit? – Ist das auch der Tag der Erwerbslosen? – Und was ist mit all den Tätigkeiten, die zwar grundlegend sind für unsere Gesellschaft, die aber nicht bezahlt und daher gar nicht als Arbeit anerkannt werden, was man/frau spätestens bei der Rente schmerzlich zu spüren bekommt? weiterlesen

Abschlussveranstaltung der Aktionskampagne „bundesweite Gefährdungsanzeige“ am 12.05.17 in Berlin

Neben Redebeiträgen von politischen Vertreter_innen wird es auch Statements von den Initiator_innen der Kampagne und Aktivist_innen der Pflegeszene geben. Die Initiative „Pflege in Bewegung“ wird erstmals ihr Strategiepapier „Zukunft(s)Pflege“ öffentlich vorstellen. Abgerundet wird dieser Rahmen durch eine Fotoaktion. weiterlesen

Bundesweites Netzwerktreffen Care Revolution am 13. und 14. Mai 17 in Berlin

Neben der Arbeit in verschiedenen Untergruppen des Netzwerks und spannenden Workshops wollen wir gemeinsam die Perspektive des Netzwerks Care Revolution in den kommenden Jahren diskutieren. Wir freuen uns auf einen regen Austausch, unterschiedliche Stimmen und Meinungen.

Hier findet Ihr die Tagesordnung des bundesweiten Netzwerktreffens. weiterlesen

Aktiventreffen Care Revolution Hamburg

Wir wollen uns über folgende Themen austauschen:

  • das neu gegründete „Hamburger Bündnis für mehr Personal in Krankenhäusern“
  • Infos zum nächsten Care Revolution Netzwerktreffen in Berlin am 13. und 14. Mai
  • geplante Aktionen zum Tag der Pflege / des Pflegenotstands am 12. Mai
  • sonstiges Aktuelles
  • weiterlesen

    Aktivistin.ch

    Wir sind ein feministisches Kollektiv von ca. 150 Personen aus Zürich, dass sich am 14. Juni 2015 formierte. Unser Kernthema war am Anfang das Thema Lohngleichheit. Dazu traten wir mit verschiedenen Aktionen öffentlich in Erscheinung. Über Flashmobs, Geldregen, Billett-Automaten-Verschönerung habe wir alles versucht, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Dazu finden sich viele Berichte auf unserer Homepage. Mittlerweile sind wir auch zum Thema Sexismus aktiv. Dazu gibt es einen Medienpranger, diverse Berichte von Sexismus Erfahrungen auf unserer Homepage und unsere Aktion #HAPPY TO BLEED. Ein weiteres wichtiges Thema ist das Thema Care. Dazu führten wir im November 2016 unser Netzwerktreffen durch, welches einmal im Jahr stattfindet. weiterlesen

    Aktiventreffen Care Revolution Freiburg

    Care Revolution Freiburg trifft sich um 16.00 Uhr, um den 1. Mai vorzubereiten und den Vorschlag eines Care-Rats zu konkretisieren.

    Im Anschluss daran tagt ab 17.00 bis 19.00 Uhr die Gruppe für die Vorbereitung der Freiburger Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“. weiterlesen

    Care Revolution Freiburg am 8. März aktiv

    8Maerz-Freiburg1Dieses Jahr konnten wir am 8. März tagsüber an den Ständen und auf der abendlichen Demo zur Freiburger Aktionskonferenz „Sorge ins Zentrum – Care Revolution als Perspektive“ einladen. Dies stieß auf große und positive Resonanz.

    Inhaltlich diskutierten wir eine Care-Agenda für Freiburg, die Ihr hier lesen könnt. Wenn Ihr Ergänzungen, Veränderungsvorschläge oder andere Anmerkungen habt, freuen wir uns darüber unter care-revolution-freiburg@riseup.net. weiterlesen

    Feminismus aktuell – Beitrag von Antje Schrupp in der Frankfurter Rundschau

    Antje Schrupp schreibt am 8. März 2017 in der Frankfurter Rundschau einen lesenswerten Artikel mit dem Untertitel: „Der moderne Feminismus will nicht die Lage von einigen Frauen verbessern, sondern die ganze Gesellschaft.“ Sie endet mit der Feststellung: „Die Frauenbewegung ist nicht zu radikal, sie war es nie. Sondern ohne radikalen Feminismus kann es keine sozialen Bewegungen geben. In Zukunft wird die Demokratie feministisch sein. Oder sie wird sterben.“ weiterlesen

    Care Revolution Rhein-Ruhr – 10. Regionalgruppe des Netzwerks

    Seit einigen Wochen ist auch im Gebiet Rhein-Ruhr eine Regionalgruppe Care Revolution aktiv. Sie gründete sich nach einer Veranstaltung an der Hochschule Düsseldorf, die von Studentinnen organisiert am 12.12.2016 stattfand. Nach einem Input von Gabriele Winker und einer Podiumsdiskussion zwischen ihr, Vertreterinnen von ver.di NRW/Düsseldorf, „Wir Frauen – das feministische Blatt“ und dem Publikum verständigten sich die Teilnehmenden darauf, ein regionales Netzwerk zu gründen. Das erste Netzwerktreffen fand am 20.01.2017 statt. Das nächste folgt am 22.03.2017. weiterlesen

    Care Revolution in der BRIGITTE WOMAN

    Brigitte_WinkerRechtzeitig zum internationalen Frauenkampftag ist die neue Ausgabe von Brigitte Woman erschienen, die als Aufmacher die Thematik der Care Revolution aufgreift. Unter dem Titel: „Wir kümmern uns darum! Familie, Job, Haushalt – Frauen schaffen alles. Aber wollen wir das überhaupt?“ erscheint ein Interview mit Gabriele Winker. Das Interview ist „Brigitte-kompatibel“ bearbeitet, aber vielleicht gerade deswegen spannend. weiterlesen

    Bunter Abend (nicht nur) für pflegende Angehörige

    In Hamburg findet am 8. März ein „Bunter Abend (nicht nur) für pflegende Angehörige“ statt.
    Arnold Schnittger liest aus seinem Buch „Ich berühr den Himmel – Mit dem Rollstuhl durch Deutschland“, Dr. Hanneli Döhner, Mitglied des Koordinationsteams der Regionalgruppe Hamburg des Vereins „wir pflegen – Interessenvertretung begleitender Angehöriger und Freunde in Deutschland e.V.“, sowie Inge Hannemann, Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, informieren über die Situation von pflegenden Angehörigen, auch im Zusammenhang mit „Hartz-IV“ und Turid Müller sorgt für eine musikalische Untermalung des Abends. Weitere Infos sind hier zu finden. weiterlesen

    Equal Care Day Veranstaltung in Frankfurt

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    Frankfurt hat am 28.2.17 als erste Stadt der Bundesrepublik, wenn nicht vielleicht von Europa oder gar weltweit, den Equal Care Day offiziell mit einer Abendveranstaltung begangen. Almut Schnerring und Sascha Verlan setzten 2016 – einem Schaltjahr – die Idee in die Welt, dass der 29. Februar zum Equal Care Day deklariert werden sollte, weil Männer statistisch vier Jahre brauchen, um die Menge an (meist unbezahlter) Sorgearbeit zu leisten, die Frauen in einem Jahr bewältigen. Um vielleicht dennoch etwas schneller eine Bewusstseinsveränderung anzustossen, wurde beschlossen, den Tag jedes Jahr zu begehen, aber an nicht-Schaltjahren eben ersatzweise am 28. Februar bzw. am 1. März. weiterlesen

    Frauen*kampftag in Berlin

    Heraus zur Demo am Mittwoch, den 8. März!
    Berlin | Hermannplatz
    Auftakt: 17.00 Uhr | Demobeginn: 18.00 Uhr

    Aufruf zum Frauen*kampftag 2017

    Feminismus heißt ein gutes Leben für alle!

    Wir wollen eine Gesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung empfindet und in der jede*r glücklich werden kann. Wir wollen eine gewaltfreie Gesellschaft, in der niemand erniedrigtund verachtet wird und in der jede*r Platz hat und niemand fragt, woher er*sie kommt. Das bedeutet für uns, dass wir die kapitalistischen und patriarchalen Verhältnisse radikal ändern müssen, damit wir selbstbestimmt und freileben, lieben und arbeiten können. weiterlesen

    AG Selbstsorge – Care Revolution Leipzig

    Auf dem letzten Treffen der Regionalgruppe haben sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet und erste Ideen gesammelt. Nun wird es darum gehen, diese Ideen zu konkretisieren und Pläne für das weitere Vorgehen zu schmieden. Eine Stunde vor dem Treffen wird zu einem Gesprächskreis zum Thema „Selbstsorge“ eingeladen. weiterlesen

    Aktiventreffen Care Revolution Leipzig

    Auf dem letzten Treffen der Regionalgruppe haben sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen gebildet und erste Ideen gesammelt. Nun wird es darum gehen, diese Ideen zu konkretisieren und Pläne für das weitere Vorgehen zu schmieden. Eine Stunde vor dem Treffen wird zu einem Gesprächskreis zum Thema „Selbstsorge“ eingeladen. weiterlesen

    Solidarisch für gute Pflege – Es ist 5 Minuten vor 12!

    Straßenaktion in Frankfurt
    Straßenaktion in Frankfurt
    Solidarisch für gute Pflege
    Solidarisch für gute Pflege
    „Mehr von uns ist besser für alle!“ – Gute Care-Arbeit kann nur geleistet werden, wenn die zu leistende Arbeit auf genügend Schultern verteilt wird. Ob in der Krankenpflege, in der Altenpflege, in der Pflege von Angehörigen oder in der Kinderbetreuung. Der Slogan, der vom Personal der Charité gesprägt wurde, gilt für alle Bereiche der Sorgearbeit. Und so haben wir von Care Revolution Rhein-Main uns heute auf der Zeil solidarisiert mit dem Aktionstag von ver.di in den Krankenhäusern für das Einhalten der Pausen. weiterlesen

    Eröffnung der Poliklinik Veddel in Hamburg

    Poliklinik_Day

    Liebe Freundinnen und Freunde,

    es ist so weit! Anfang 2017, hundert Jahre nach der Oktoberrevolution ;), öffnen die Tore unseres kleinen Stadtteilgesundheitszentrums auf der Veddel, das an die Bedarfe der Menschen im Stadtteil angepasst sein soll. Nicht nur medizinische Versorgung trägt zur Gesundheit bei, sondern entscheidend für ein ganzheitliches Wohlbefinden sind oft auch Faktoren des sozialen Umfeldes wie z.B. Diskriminierung oder Ausgrenzung. weiterlesen

    Neugründung – Care Revolution Leipzig!

    Themencluster1-treffenMit fast 30 Menschen haben wir den Auftakt zur Gründung der Regionalgruppe Care Revolution Leipzig bestritten. Zu Beginn lernten wir uns kennen und näherten uns den Grundideen der Care Revolution an. Wir sprachen über die Sichtbarmachung von Sorge-Arbeiten und stellten uns die Frage: „Wofür wirtschaften wir eigentlich, wenn nicht für die Erfüllung unserer Bedürfnisse?“. Anhand des Charité Streik und dem Erzieher*innenstreiks blickten wir auf Positivbeispiele, wie sich Menschen gegen Missstände im Sorgebereich einmischen und Erfolge erzielen. weiterlesen

    EQUAL CARE DAY in Frankfurt mit Care Revolution Rhein-Main

    Für Dienstag, den 28.2.17, um 18 Uhr lädt die Frauendezernentin der Stadt Frankfurt zu einer Abendveranstaltung zum EQUAL CARE DAY ins Museum für Moderne Kunst ein.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit unserem Netzwerk Care Revolution Rhein-Main und dem Frauenreferat statt.

    Wir werden in das Thema einführen mit einem Sketch: „Care-Sharing – schon mal was davon gehört“ und nach einem akademischen Referat von Prof. Dr. Ute Maier-Graewe  mit ihr und der Frauendezernentin auf dem Podium sitzen und mit den Teilnehmenden diskutieren. weiterlesen

    Demonstrativer Stadtspaziergang und Kundgebung

    Frauen erhebt Eure Stimme!

    Wir treffen uns am Weiße-Kreuz-Platz und gehen bunt, laut und „bildgewaltig“ entlang der Lister Meile zum Lister Platz.  Dabei tragen wir Schilder mit den Gesichtern bedeutender Frauen und unseren Wünschen und Forderungen an Politik und Öffentlichkeit. Am Lister Platz findet mit Beiträgen, Musik und Aktion die HAUPTKUNDGEBUNG (ca. 17.30) statt. weiterlesen

    Care Ethik, eine Ethik der Achtsamkeit, mit Elisabeth Conradi

    Politische Gruppen diskutieren die Sorge für andere Menschen (care). Dazu wird auch geforscht. In der Forschung gibt es zwei Richtungen:

    Einerseits werden versorgende Tätigkeiten (care work) soziologisch betrachtet. Es wird gefragt: Warum sind manche Menschen eher als andere reinigend, unterstützend und pflegend tätig? Es wird gefordert: Sorgearbeit soll gerechter verteilt werden, Unterstützung soll nach Bedarf in Anspruch genommen werden. weiterlesen

    wir pflegen NRW e.V. fordert ein gerechteres NRW für pflegende Angehörige

    lv-nrw-180x180wir pflegen NRW – Selbsthilfe und Interessenvertretung pflegender Angehöriger in Nordrhein-Westfallen e.V. – hat fünf Forderungen pflegender Angehöriger an die Politik – zur Landtagswahl am 14. Mai 2017 erarbeitet. Diese werden bei dem von wir pflegen NRW veranstalteten Polit-Forum am 24.02.2017 in Mülheim im MedienHaus von 13.30 bis 15.30 Uhr diskutiert. weiterlesen

    Auftakt zur Regionalgruppe Care Revolution Leipzig am 26.01.17

    Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 sind alle Interessierte eingeladen, sich an der Gründung einer Regionalgruppe Care Revolution in Leipzig zu beteiligen. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im FRAKU, Windscheidstr. 51 statt.

    flyer care revolution leipzig elderly inc

    Wirtschaft ist Produktion, Lohnarbeit und der Finanzmarkt – oder? Nein: Wirtschaft umfasst die Gesamtheit aller Arbeiten, eingeschlossen Kochen, Putzen, Waschen, die Begleitung von Kindern und das Sorgen für Pflegebedürftige. Doch für diese alltäglichen lebensnotwendigen Tätigkeiten fehlen heute oft die Zeit und das Geld. Um die Gesellschaft lebensfreundlicher zu gestalten, müssen wir diese Sorge-Arbeiten (Care) ins Zentrum des Wirtschaftens stellen. Gerecht verteilt. Unter fairen Bedingungen. Für ein gutes Leben für alle! weiterlesen

    Sich heftig streiten und dann trotzdem gemeinsam weitermachen?

    Nachlese zu einem Care-Revolution-Themenabend im November 2016 in Potsdam.

    lets-go

    Care-Berufe endlich gerecht bezahlen und langfristig absichern? Über die Grenzen von Ausbildung, Wirkungsbereich und Vorstellungen von der ‚richtigen‘ Versorgung hinweg Bündnisse eingehen? Oder doch erst mal überhaupt eine menschenwürdige Grundversorgung,  für alle, vor allem für Geflüchtete fordern? Die Menschen im Netzwerk Care Revolution haben sich viel vorgenommen. Und immer mal wieder scheitern sie an ihren eigenen Ansprüchen. Macht nix? Macht viel! Lernen wir daraus, stehen wir auf und machen weiter! weiterlesen

    Erste Schritte der Care Revolution im Raum Rhein-Ruhr

    dsc07090Am 12.12.16 öffnete die Hochschule Düsseldorf ihre Türen für die Veranstaltung „Care Revolution – Sorgearbeit unter Druck. Notwendigkeit einer Care Revolution“. Sie wurde im Rahmen einer Lehrveranstaltung des Masters Empowerment Studies vom Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften organisiert und gab nicht nur Studierenden und Lehrenden der Hochschule, sondern auch vielen anwesenden Akteur_innen im Bereich der Care-Arbeit einen theoretischen Einblick in die Problematik der Sorgearbeit im modernen neoliberal geprägten Alltag.  Gabriele Winker, Autorin des Buches „Care Revolution. Wege in eine solidarische Gesellschaft“ stellte dafür prägnant die Ergebnisse ihrer langjährigen Nach-Forschungen vor und motivierte auf ihre erfrischende Art, gemeinsam für neue Handlungsalternativen einzustehen. Katharina Schwabedissen von ver.di NRW, Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen, und Melanie Stitz von der Zeitung „Wir Frauen – das feministische Blatt“ bereicherten die Veranstaltung durch persönliche Bezüge zum Thema, praktische Erfahrungen im Engagement für eine Verbesserung der Verhältnisse sowie zukünftige Perspektiven. Die anschließende offene Diskussion gab Raum für Nachfragen, Anregungen und Ideenspinnerei. Zusammenfassend wurde deutlich, dass ein Bewusstsein für die Problematik nicht ausreicht, sondern „Care Revolution“ vom gemeinsamen Engagement lebt. Anknüpfend daran wurden bereits einige Ideen entwickelt, wie eine Vernetzung auch im Raum Rhein-Ruhr umgesetzt werden kann. Diese sind ein guter Grundstein für das baldige erste Vernetzungstreffen, das am 20. Januar 2017 um 18:00 stattfinden wird und für das sich schon viele Interessierte angemeldet haben. Hierbei sollen in einem offenen Rahmen mit allen Interessierten weitere Schritte, Ideen und Ressourcen für eine Vernetzung gesammelt und diskutiert werden. Hierzu sind auch alle, die nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten, herzlich eingeladen. Die Räumlichkeiten und weitere Informationen des Treffens werden noch bekannt gegeben. Um eine formlose Anmeldung wird gebeten unter info.care-revolution@hs-duesseldorf.de. weiterlesen

    Pflegenotstand – Entweder jung und gesund sterben oder sich engagieren für gute Pflege.

    “Mir gehts schlecht!” sang der Frankfurter Beschwerdechor  das eigens für unsere Liegeaktion vom 10.12. gedichtete Lied zum Pflegenotstand.

    Mir geht’s schlecht – Wenn ich nur an ein Altenheim denk – Wo alte Menschen apathisch sind – Wo die Schwester nach Stunden erst kann – Weil sie nur überfordert wird -Mir geht’s schlecht, weil heut wieder mal so ein Tag ist, geht’s mir schlecht. weiterlesen

    Liegeaktion gegen Pflegenotstand

    liegeaktion_frankfurtSie tickt unaufhaltsam, die Zeitbombe des Pflegenotstands. Menschen sterben, weil immer weniger Pflegenden immer mehr Arbeit aufgebürdet wird. Aus lauter Überforderung begehen sie manchmal Fehler oder unterlassen wichtige Maßnahmen.
    Angehörige pflegen sich in die Armut, weil ihre (Sorge-)Arbeit keinen Anspruch auf Einkommen oder auf Rente bewirkt, sondern als private Lebensentscheidung behandelt wird.
    .
    Für eine Veränderung dieser untragbaren Situation werden wir eine Liegeaktion durchführen. Wir legen uns, um „5 Minuten vor 12“ in der Öffentlichkeit auf den Boden, um dadurch augenscheinlich zu machen, dass es keine gute, menschenwürdige Pflege geben kann, wenn sich die Krise in diesem Bereich der Sorgearbeit weiter ausbreitet. Mit dieser Aktion unterstützt das Regionalnetzwerk Care Revolution Rhein-Main die Kampagne BUNDESWEITE GEFÄHRDUNGSANZEIGE
    MACH MIT! Wir sind alle betroffen! weiterlesen

    UmCare! Sozialpolitischer Thementag zur Sorgearbeit in Frankfurt am Main am 19.11.2016

    el-u-el-rassismusEs sollte eine Impulsveranstaltung sein. Menschen, die sich privat oder beruflich aus ganz unterschiedlicher Perspektive mit Sorgearbeit befassen, sollten Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen um sich zu vernetzen. Denn miteinander – trotz Widersprüche – geht alles besser.  Und? Was kam dabei heraus? weiterlesen

    Veranstaltung zur Care Revolution auf Initiative von Studierenden an der Hochschule Düsseldorf

    poster_care-revolution-3Im Rahmen einer Veranstaltung im Rahmen des Masterstudiengangs an der Hochschule Düsseldorf haben vier Studentinnen – Anna, Janette, Franzi und Marlene – eine Veranstaltung zur Care Revolution konzipiert und laden für den 12. Dezember die interessierte Öffentlichkeit ein.

    Ziel der Veranstaltung ist es, so die Projektgruppe, auch in der Region Rhein-Ruhr eine Vernetzung zwischen verschiedenen Akteur_innen anzustoßen, die sich für verbesserte Rahmenbedingungen der Care-Arbeit einsetzen. Gabriele Winker wird zu Sorgearbeit unter Druck und zur Notwendigkeit einer Care Revolution sprechen. Als regionale Kooperationspartner_innen nehmen zudem Wir Frauen – das feministische Blatt, das Frauenforum der Stadt Düsseldorf und Ver.di NRW teil. Gemeinsam werden erste Ideen entwickelt, um auch in der Region Rhein-Ruhr eine Care Revolution zu starten. weiterlesen

    Feministische Positionen zum Bedingungslosen Grundeinkommen als Buch erschienen

    1474293590Es ist allerhöchste Zeit, die öffentliche Diskussion über das Thema ›Arbeit‹ voranzutreiben. Arbeit ist dabei mehr als Erwerbsarbeit, Wirtschaft mehr als Zahlen und Bilanzen.

    Feministische Ökonomiekritik führt diese Debatte seit langem – auch vor dem Hintergrund, dass Menschen in Abhängigkeit voneinander leben und für ein gutes Leben die soziale Garantie einer ausreichenden Absicherung der Existenz und Ermöglichung der gesellschaftlichen Teilhabe brauchen. weiterlesen

    Lichtermeer in Hamburg (fast) von Polizei gestoppt!

    Seit einigen Jahren veranstalten wir – Nicos Farm e.V. – das „Lichtermeer für Deutschlands behinderte Kinder“. Vor acht Jahren haben wir es erstmalig in Hamburg durchgeführt und feiern es in jedem Jahr, jeweils am letzten Freitag im Oktober. Vorher besuchen wir Kitas und Grundschulen; dort basteln die Kinder dann Laternen, die sie anschließend auf dem Rathausmarkt an Kinder mit Behinderungen übergeben. weiterlesen

    Netzwerk Care Revolution Rhein-Main auf Streikkonferenz aktiv

    Mit einem Infostand und vielen Vernetzungsgesprächen waren mehrere Mitstreiter_innen unseres Regionalnetzwerks auf der dritten Streikkonferenz zugegen, die dieses Jahr in der Goetheuniversität in Frankfurt stattfand.

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    Zentrale Fragen waren z.B. Wie lassen sich zukünftig Arbeitskämpfe, vor dem Hintergrund der neoliberalen Ist-Situation,besser organisieren und durchführen? Sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze werden immer seltener und die Arbeitsverdichtung in allen Branchen steigt, so daß den Menschen immer mehr Angst eingejagt wird und es bald mit der Digitalisierung und Robotisierung ein Privileg sein wird, einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen… weiterlesen

    Warum Flüchtlingsheime menschenunwürdig und Hebammen bald Geschichte sind.

    Ein Diskussionsabend für Care Revolution Potsdam.

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    Warum sind Flüchtlingsheime menschenunwürdig und besonders für Frauen und Kinder problematisch? Warum könnte der Hebammen-Beruf bald Geschichte sein? Und was hat beides eigentlich miteinander zu tun?

    Antworten darauf gibt die Auftaktveranstaltung Care Revolution in Potsdam am Montag, den 28.11.2016 ab 18:00 Uhr. Im Projekthaus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 164 informieren Elizabeth Ngari von Women in Exile, Martina Schulze vom Hebammenverband Brandenburg und Barbara Fried vom Netzwerk Care Revolution über die Lebensbedingungen von Frauen und Kindern in den Flüchtlingsunterkünften, über die berufliche Situation der Hebammen und über die Möglichkeiten politischer Einmischung, über Solidarisierungs- und Unterstützungsstrategien. weiterlesen

    Bundesweites Netzwerktreffen am 22.10 und 23.10.2016 in Hamburg

    Am 22. und 23. Oktober 2016 findet das nächste bundesweite Care Revolution Netzwerktreffen in Hamburg statt. Am Samstag, den 22.10. tagen wir von 12 bis 20 Uhr, am Sonntag, den 23.10. von 10 Uhr bis 15 Uhr. Am Samstag gibt es um 11.30 Uhr eine Einführung für Personen, die sich neu für das Netzwerk Care Revolution interessieren. Am Vorabend des Netzwerktreffens findet ab 18.30 Uhr eine Diskussionveranstaltung zu Pflege, Gesundheit und Alltag als politische Kampffelder statt, veranstaltet vom Netzwerk Care Revolution Hamburg. weiterlesen

    Linke Frauengruppe Heilbronn

    Wir sind die Linke Frauengruppe Heilbronn und bestehen seit 2012. Seit Sommer 2015 beschäftigen wir uns mit dem Thema Care Revolution, haben in diesem Zusammenhang das Buch von Gabriele Winker gelesen und im Rahmen des Frauenkampftages 2016 eine Veranstaltung zu diesem Thema gemacht. Nach einer ausführlichen Diskussion und Auseinandersetzung haben wir uns im August 2016 entschlossen, uns gerne in das Netzwerk einzubringen. Wir wollen weiterhin zu dem Thema arbeiten und dies auch in unserer Stadt im Rahmen des Care Revolution Netzwerkes tun. Dadurch versprechen wir uns auch Anregungen für Aktionen usw. aus dem Netzwerk für unsere Stadt, Kontakt zu anderen Gruppen und das gegenseitige Sichtbarmachen unserer Arbeit. weiterlesen

    Das Private ist politisch – immer noch! oder: Wenn der (Arbeits-)Alltag zur Krise wird

    Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Wandelwoche am 12. Oktober von 16:00 bis 19:30 in der HafenCity Universität Hamburg (HCU) im Projektraum 2.102, Überseeallee 16 statt.

    Überlastung in Pflegeberufen, Unsichtbarkeit von Reproduktionsarbeit, Zeitstress und Angst vor Altersarmut haben vieles Gemein. Sorgearbeit, Pflege, Erziehung etc. lassen sich nur schwer verwerten und geraten daher heutzutage unter massiven Spar- und Zeitdruck. Sie werden zu großen Teilen von Frauen geleistet und zumeist schlecht oder gar nicht bezahlt. Wir erleben die Krise der sozialen Reproduktion, wenn im Krankenhaus niemand mehr Zeit für ein Gespräch hat, neben dem Job noch die Kinder zu managen sind und die Selbstsorge auf der Strecke bleibt oder der Lohn einer Assistenzstelle kaum zum Leben reicht. In diesem Workshop wollen wir uns mit unseren Alltagerfahrungen, mit sozialen Kämpfen im sozialen Bereich und dem Ansatz des Netzwerk Care Revolution auseinander setzen. weiterlesen

    Diskussionsveranstaltung: Pflege, Gesundheit und der Alltag als politische Kampffelder

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    • am 21.Oktober 2016, um 18:30 Uhr
    • Gängeviertel Fabrique, Valentinskamp 34a (Zugang über die Speckstraße)
    • Nähe U-Bahn Gänsemarkt. Die Räume sind barrierefrei nutzbar.

    Vielen Menschen gelingt es nicht, die Anforderungen im Alltag und die notwendige Selbstsorge sowie die Sorge für Kinder, unterstützungsbedürftige Zugehörige oder Freund_innen mit ihren Vorstellungen eines guten Lebens zu verbinden. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge der Abwertung von Sorgearbeit im Kapitalismus  und  einer neoliberalen  Krisenbearbeitung. Und dies hat auch Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen in den sogenannten Care-Berufen (Pflege, Erziehung, Soziale Arbeit,…) und die Ausgestaltung der sozialen  Infrastruktur. weiterlesen

    Zum Bundesteilhabegesetz: Care Revolution für das Recht auf selbstbestimmte Assistenz!

    Eine Gruppe von Assistenznehmer_innen in Berlin setzt sich im Folgenden kritisch mit dem Entwurf für das Bundesteilhabegesetz auseinander:

    Das Bundesteilhabegesetz ist seinen Namen nicht wert: Care Revolution für volle Teilhabe und das Recht auf selbstbestimmte Assistenz!

    Die Bundesregierung hat Ende Juni den Entwurf für das Bundesteilhabegesetz beschlossen, das im Herbst von Bundestag und Bundesrat behandelt wird. Das Gesetz wird das Leben der vielen behinderten Menschen prägen, die auf Unterstützung durch andere Menschen oder technische Hilfen angewiesen sind. Derartige Leistungen werden meist entweder von den Sozialversicherungen oder der Sozialhilfe bezahlt. Behinderte Menschen, deren Verbände und Wohlfahrtsverbände kämpfen vehement gegen den Gesetzentwurf in der jetzigen Fassung und für Veränderungen, vor allem in dem Teil, der die bisherigen Sozialhilfeleistungen betrifft. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Leistungen in Wohnheimen und Werkstätten für behinderte Menschen, um ambulant betreute Wohngemeinschaften sowie um Assistenz. weiterlesen

    Kümmern im Akkord – ein Radio-Feature von Hilke Rusch

    Kostensenkung, Effizienzsteigerung, Rationalisierung – das sind die Schlagwörter, wenn Arbeitsabläufe optimiert werden.

    In der Arbeit mit Menschen kommt das Prinzip aber schnell an seine Grenzen. Hier bedeuten weniger Personal, weniger Zeit und mehr Automatisierung einen Qualitätsverlust. Krankenschwestern, Erzieherinnen und Erzieher oder Migrantinnen in der häuslichen Pflege arbeiten am Limit. Die Berufsethik ist hoch, die Bezahlung niedrig, psychische Erkrankungen sind besonders häufig. weiterlesen

    Spieglein, Spieglein in der Hand – Aktionen im Rahmen der Blockupy-Aktivitäten

    Das Netzwerk Care Revolution Berlin ruft auf, sich den queer-feministischen Gruppen anzuschließen und gemeinsam zu protestieren:

    Freitag,  2.September,  Arbeitsministerium – 7:30 Uhr Potsdamer Platz/EckeLeiziger Strasse, Berlin bei der Care Revolution Fahne

    Samstag, 3.September, Demonstration – 14 Uhr, Adenauerplatz, Berlin, im Grenzenlos Block (der 2.Block der Demo) beim Care Revolution Hochtranspi weiterlesen

    Grundeinkommen und Care-Arbeit – Vortrag von Antje Schrupp am 3.9.16 in Frankfurt

    Die Politikwissenschaftlerin und Bloggerin Antje Schrupp setzt sich in diesem Vortrag damit auseinander, wie die unter- oder unbezahlte, unverzichtbare Sorgearbeit in den Debatten um das Grundeinkommen einbezogen wird. Richtig verstanden, so heißt es im Ankündigungstext für diesen Vortrag, kann das Grundeinkommen eine Ausgangsbasis darstellen, von der aus neue, gerechte Gesellschaftsverträge und Geschlechterverhältnisse ausgehandelt werden können. weiterlesen

    Pflege am Boden in Hamburg

    Pflege_am_Boden_August 2016

    Am Montag, den 01.08.2016, versammelte sich in Hamburg eine kleine Gruppe Aktivistinnen und Aktivisten in der Innenstadt, um auf die katastrophalen Bedingungen in der Pflege hinzuweisen.

    Arbeitskräftemangel, zu wenig Zeit für menschenwürdige Pflege, Überlastungen und geringe Anerkennung sind nur einige der Schwierigkeiten,die benannt wurden. So kann es nicht weitergehen, denn die Pflege liegt am Boden! weiterlesen

    Arbeitslosenselbsthilfe ALSO Oldenburg e.V.

    Schwerpunkt der alltäglichen Arbeit der ALSO ist die Sozialberatung. Die ALSO wird von vielen Ratsuchenden genutzt, da unsere Beratung kostenlos, parteiisch, unabhängig und niedrigschwellig ist. Die Beratung, die Aufschlüsse über die soziale Realität der Betroffenen und die Ämterpraxis eröffnet, ist gleichzeitig auch Ausgangspunkt und Grundlage für sozialpolitische Kampagnen. Die ALSO ist Herausgeberin der online erscheinenden Erwerbslosenzeitung „quer“. Die ALSO ist auch in bundesweiten Zusammenschlüssen von Erwerbsloseninitiativen aktiv. Wir haben uns nicht nur intensiv an bundesweiten Protesttagen gegen Arbeitslosigkeit, Ausgrenzung und Armut beteiligt, wir sind auch zu unterschiedlichsten Anlässen mit eigenen Aktionen unterwegs. weiterlesen

    Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig

    Wir sind ein gemeinnütziges Kollektiv, das seit 2011 besteht, und wir beschäftigen uns mit Bildungs- und Netzwerkarbeit im Bereich der sozial-ökologischen Transformation. Wir setzen uns für eine Gesellschaft und Wirtschaft ein, welche sozial, ökologisch und demokratisch organisiert ist und das Ziel des guten und gleichberechtigten Lebens für Alle verfolgt. weiterlesen

    Debatte über persönliche Assistenz am 22.7.16 in Hamburg

    Eine Diskussion über Selbstbestimmung, Arbeitnehmerrechte und politische Perspektiven

    am Freitag, 22.7.2016, um 18:30h, im Centro Sociale (Sternstr. 2, Nähe U-Bahn Feldstr.)

    eine Veranstaltung der Regionalgruppe Hamburg des Netzwerks Care Revolution

    Persönliche Assistenz wurde von Aktivist*innen der Behindertenbewegung erstritten und soll Menschen mit Behinderung einen selbstbestimmten Alltag ermöglichen. Persönliche Assistent*innen unterstützen daher bei allen alltäglichen Dingen und die unterstützte Person entscheidet, was getan wird, wann etwas getan wird und wie. In dieser Veranstaltung wollen wir gemeinsam darüber sprechen, weiterlesen

    Care Revolution beteiligt sich am politischen Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“

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    Degrowth in Bewegung(en) ist ein Projekt, in dem  unterschiedliche Vertreter_innen von sozialen Bewegungen miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen können.

    Care Revolution beteiligt sich daran. Ein Essay von Matthias Neumann und Gabriele Winker zu den Fragen dieses Projekts aus Sicht von Care Revolution findet sich hier. Weitere Texte anderer Initiativen sind auf der Startseite ebenfalls abrufbar. weiterlesen

    Nicos Farm für die Rechte Sorgetragender auf Wanderschaft

    DSC_0118 KopieSeit der Vereinsgründung im Jahr 2008 führt der Verein Nicos Farm, einer der ersten Kooperationspartner von Care Revolution, regelmäßig Wanderaktionen durch, um auf die Probleme von Eltern mit behinderten Kindern  aufmerksam zu machen. Aber auch die prekäre Lebenssituation von pflegenden Angehörigen soll dabei in den Fokus der Öffentlichkeit gelangen. weiterlesen

    Aufruf für eine Gesellschaft ohne Kinderarmut

    In ihrem Aufruf „Wir wollen eine Gesellschaft, der jedes Kind gleich viel wert ist!“ fordern mehr als 30 Verbände und Nichtregierungsorganisationen sowie Expert*innen aus Wissenschaft und Kirchen eine eigenständige und einheitliche Geldleistung für alle Kinder und Jugendlichen, die deren finanzielles Existenzminimum und gesellschaftliche Teilhabe wirklich absichert, eine ausgebaute soziale Infrastruktur und die bedarfsgerechte Entwicklung von Sonderbedarfen der Kinder und Jugendlichen. weiterlesen

    Schweizer Pflege Gipfeltreffen vom 1. bis 3. Juni in Davos

    Das jährliche Schweizer Gipfeltreffen findet 2016 vom 1. bis 3. Juni in Davos statt. Es wird organisiert vom Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK). Der SBK ist der repräsentative Berufsverband der diplomierten Pflegefachpersonen der Schweiz. Mit seinen rund 25 000 Mitgliedern ist er einer der grössten Berufsverbände im Gesundheitswesen. weiterlesen

    Pflege am Boden Kitzingen

    „Pflege am Boden“ ist ein unabhängiges und bundesweit agierendes Personenbündnis mit dem Motto „act local – think global“. Unser Ziel ist es, bessere Pflege- und Arbeitsbedingungen in der (stationären, wie ambulanten) Alten- und Krankenpflege zu erreichen sowie die Unterstützung und Entlastung von Pflegenden Angehörigen voranzutreiben – kurz gesagt, wir sind ein Personenbündnis, das sich für bessere Pflege engagiert. weiterlesen

    1. Mai als Tag der unsichtbaren Arbeit – dieses Jahr auch in Graz

    Graz_1Mai_2016_2Schlechtes Wetter – Harte Zeiten – für den Feminismus fighten!

    Die Interventionistische Linke Graz hat den 1. Mai zum Aktionstag der unsichtbaren Arbeiter*in erklärt. Das sind alle Menschen, die Care-Arbeit machen: putzen, kochen, pflegen, Sex, erziehen und bilden, zuhören, wickeln, Fluchthilfe leisten usw. – und das schlecht oder unbezahlt, oftmals illegalisiert. Care betrifft uns alle. Doch meist sind es Frauen*, die diese Tätigkeiten verrichten, oft im Privaten, unter unsicheren Bedingungen, unsichtbar. Daher haben wir heute Denkmäler und Statuen in Graz mit Putzutensilien, Windeln, Schürzen und Ähnlichem geschmückt, um Care-Arbeiter*innen und ihre Kämpfe sichtbar zu machen. weiterlesen

    Schweiz: Mit Blick auf Care-Arbeit für das bedingungslose Grundeinkommen

    Ein paar WocCarekraft_Grundeinkommenhen vor der Abstimmung am 5. Juni 2016 zum Bedingungslosen Grundeinkommen in der Schweiz melden sich Schweizer Frauen zur Wort.

    In ihrer Broschüre „Mit Carekraft zur Energiewende“ heißt es im Editorial: „Es geht darum, die Wirtschaft wieder ihrer eigentlichen Bestimmung zuzuführen; nämlich, der Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, der Lebensgestaltung und der Lebensqualität zu dienen. (…) Deswegen haben wir uns entscheiden, den grossen blinden Fleck der Care-Arbeit, die weltweit grösstenteils von Frauen übernommen wird, explizit in den Fokus zu rücken.“ weiterlesen

    Bundesweites Netzwerktreffen

    Care Netzwerktreffen2_23.4.2016Ein zweitägiges Treffen in Berlin mit rund 70 Teilnehmer_innen liegt hinter uns: Es gab den kontroversen und fruchtbaren Anfang einer Strukturdebatte zu Strategie, Ausrichtung und Arbeitsverteilung rund ums Netzwerk, es gab Workshops u.a. zu der Frage, ob und wie Assistenznehmer_innen und Assistenzgeber_innen ihre Forderungen gemeinsam erstreiten können. weiterlesen

    Bundesweiter Flashmob zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

    Die Zeit ist reif – Teilhabe jetzt! „Bis zur vollen Teilhabe gehen wir euch auf den Wecker!“

    Am 21. April 2016 um fünf vor 12 (11:55 Uhr – pünktlich!) finden zeitgleich in Berlin, Hamburg, Kassel, Köln, Mainz, München, Stuttgart und Trier Flashmobs für ein gutes Bundesteilhabegesetz statt. In Berlin ist der Treffpunkt an der Weltzeituhr am Alexanderplatz. weiterlesen

    Politisches Vernetzungstreffen zur Care Revolution in Thüringen

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Care-Revolutionärer Stadtrundgang in Erfurt

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Konzert und Party zur Care Revolution

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Auftakt zur Care Revolution in Thüringen

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Veranstaltungsreihe der Thüringer Regionalgruppe Care Revolution im Mai 2016

    Care Revolution statt Erschöpfung!

    In einer Veranstaltungsreihe in Erfurt setzt sich Care Revolution Thüringen mit den Fragen auseinander, warum Care-Work in einer Krise steckt, wir unseren Sorgeverpflichtungen immer weniger gerecht werden und was wir dagegen tun können.

    Freitag, 20. Mai ab 19 Uhr: Auftakt zur Care Revolution im Radio F.R.E.I.-fläche: Vortrag von Jette Hausotter und dem Care-Revolution-Netzwerk Thüringen weiterlesen

    Es geht ums Ganze! AKS Freiburg und Care Revolution Freiburg im Gespräch

    Werkstattgespräch zu Bedeutung von Care Revolution für die Soziale Arbeit mit einem Input von Care Revolution Freiburg

    Neoliberale Konzepte der Kostensenkung durch Flexibilisierung und Selbstoptimierung finden auch in der Sozialen Arbeit einen immer größeren Resonanzboden. In diesem Zusammenhang stehen Fachkräfte vor der Anforderung, Menschen fit zu machen, damit sie auch unter unzumutbaren oder unerträglichen Bedingungen (wieder) funktionieren. Sie geraten in den Widerspruch, einerseits   Menschen helfen zu wollen, andererseits die belastenden Verhältnisse nicht weiter stützen zu wollen. Care Revolution will die Bedingungen, unter denen bezahlte und unbezahlte Sorgearbeit geleistet werden, grundlegend verändern: Für mehr Zeit und Mittel, sich umeinander zu kümmern, für bessere soziale Infrastruktur, für ein solidarisches Miteinander. weiterlesen

    Statements & Performances zu Sexarbeit und Pflege in Berlin

    LuftundLiebeSorgearbeit: Sexarbeit und Pflege

    Statements & Performances in der Werkstatt der Kulturen, Clubbühne, Wissmannstr.32, Neukölln

    Donnerstag, 21. April 2016 um 19:30 – 22 Uhr

    Care – Umsorgt werden, Wohlfühlen, Genuß. Care- oder Sorgearbeit ist eine Arbeit mit ethischem Anspruch. Das Wohl der Anderen im Blick, geht es um mehr als nur das Versorgtwerden, der Wunsch heißt, sich wohlfühlen und sogar genießen. Denn Leben ist mehr als Weiterleben: Zufriedenheit,
    Entspannung, Freude.
    Doch wie sieht es für die Menschen aus, die diese Arbeit verrichten? Oft fehlt es an Wertschätzung der Arbeit, guten Arbeitsbedingungen und angemessener Bezahlung in der Sorgearbeit. Unter welchen Bedingungen finden diese Arbeiten statt? weiterlesen

    Internationale Sozialistische Organisation (ISO) Oberhausen

    Aktiv und gemeinsam mit anderen politischen Strömungen tritt die ISO für die sozialen Errungenschaften, demokratischen Rechte und wirtschaftlichen Interessen der arbeitenden Klasse ein. Wir engagieren uns gegen Rassismus, Frauenunterdrückung und jede Art von Diskriminierung. Dabei möchten wir das Vertrauen der Menschen in ihre eigene Kraft zur radikalen Veränderung stärken. Innerhalb der kapitalistischen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung halten wir das Ende von Krieg, Umweltzerstörung, Arbeitslosigkeit, Armut und Hunger nicht für möglich. weiterlesen

    Wirtschaft ist Care e.V.

    Der Verein WiC (Wirtschaft ist Care) wurde im Dezember 2015 in St. Gallen/Schweiz gegründet. Er will dafür sensibilisieren, dass Wohlstand und Wohlbefinden weltweit auf un- oder unterbezahlter Care-Arbeit beruhen. Mit Projekten und Aktionen setzt er sich dafür ein, dass Care-Leistungen als vollwertige Arbeit öffentlich anerkannt, dokumentiert und wertgeschätzt werden. Der Verein bemüht sich um die Vermittlung von Forschungsergebnissen aus Care-Ökonomie und -Ethik. Ziel ist ein besseres, geschlechtersensibles Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge, die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen und damit letztlich eine Reorganisation der Ökonomie um ihr Kerngeschäft, die Befriedigung tatsächlicher menschlicher Bedürfnisse weltweit. weiterlesen

    Netzwerktreffen am 23. und 24. April in Berlin

    Das Netzwerktreffen beginnt am Samstag, den 23. April um 12 Uhr und endet am Sonntag, den 24. April um 15 Uhr.

    Das Netzwerk Care Revolution wurde auf der Aktionskonferenz im März 2014 gegründet,  seitdem finden regelmäßig zweimal im Jahr bundesweite Treffen statt. Sie dienen als Plattform, um Akteur_innen und Kampagnen aus anderen Städten und regionalen Netzwerken kennenzulernen, aber auch einfach dazu sich auszutauschen und andere Menschen kennenzulernen, die mit dem Druck der Care-Lücken umgehen müssen. Es geht darum die Vernetzung zu intensivieren und die Aktivitäten im Sinne einer Care Revolution weiterzuentwickeln oder auch Mitstreiter_innen für neue Projekte zu gewinnen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, sich einzubringen! weiterlesen

    Hannover: Filmveranstaltung Hausangestellte am 23.03.16

    Care Revolution Hannover und ver.di Bezirksfrauenrat Hannover-Leine -Weser zeigen den Film:

    „Dringend gesucht – Anerkennung nicht vorgesehen. Hausangestellte erstreiten sich ihre Rechte“,

    einen Dokumentarfilm von Anne Frisius (2014),

    mit anschließender Diskussion.

    Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in den ver.di-Höfen im Bistro, Goseriede 10, Hannover weiterlesen

    Unser Feminismus ist antirassistisch – 4000 demonstrierten in Köln

    Unter dem Motto „Unser Feminismus ist antirassistisch – Reclaim feminism!“ sind am 12.03.2016 mehr als 4.000 Teilnehmende durch die Kölner Innenstadt gezogen. Erstmalig hatte ein breites Bündnis, das auch vom Netzwerk Care Revolution unterstützt wurde, zum Weltfrauen*tag nach Köln mobilisiert. Den Teilnehmenden war es ein starkes Bedürfnis, sich als Betroffene von sexualisierter Gewalt, Sexismus und Rassismus den Raum zurückzuerobern, der ihnen von Medien und Politik verwehrt wird. Es ging ihnen darum, ihre eigenen Stimmen und Perspektiven sichtbar zu machen. Sie haben ein Zeichen gesetzt, dass sie sich von Medien und Politik nicht für rassistische Hetze und rassistische Politik instrumentalisieren lassen. weiterlesen

    5000 auf Demo zum Internationalen Frauenkampf*tag in Berlin

    5000 demonstrierten in Berlin am 6.März zum internationalen Frauen*kampftag. Die Demo lief für sexuelle Selbstbestimmtheit und Geschlechtergerechtigkeit und gegen rassistische Vereinnahmung von Feminismus von Berlin Mitte nach Kreuzberg zum Oranienplatz.

    Das Netzwerk Care Revolution war mit dabei – lautstark mit dem Slogan: Es reicht. Und zwar schon immer! Gegen sexualisierte Gewalt, Sexismus und Rassismus. weiterlesen

    Herren mit Schürzen in Frankfurt anlässlich des 8. März

    Eine Gruppe Aktivistinnen des Netzwerks Care Revolution in Frankfurt am Main haben am 5. März 2016 anlässlich des Internationalen Frauentags eine “Schürzenaktion” durchgeführt. Vier Männerstatuen wurden mit Schürzen bekleidet, die die Aufschrift trugen: “Wir Männer fordern: Gleichen Anteil an der unbezahlten Sorgearbeit. Bedingungsloses Grundeinkommen für Alle, um diese Arbeit leisten zu können”. weiterlesen

    8. März: Care Revolution Freiburg mischt sich doppelt ein

    Care Revolution Freiburg beteiligt sich dieses Jahr sowohl an der feministischen Bündnisdemonstration zum Internationalen Frauen*kampftag als auch an den Ständen der Frauengruppen und -verbänden auf dem Rathausplatz.

    Am Stand werden die Besucher_innen gefragt, was sie gerne weniger hätten (bspw. Stress, Erwerbsarbeit, finanzielle Unsicherheit) und für was sie mehr Zeit benötigen (bspw. Muße, gemeinsames Lernen, unbeschwerte Zeit mit Kindern). Auf einem Wäscheständer sammeln die Care-Aktivist_innen dann Vorschläge, wie das zu realisieren ist, u.a. durch Schritte im Sinne der Care Revolution. weiterlesen

    Linke in der SPD diskutieren Care Revolution

    Die Linke in der SPD diskutieren auf ihrer DL21-Frühjahrstagung mit dem Titel „Mehr Sozial-demokratie wagen. Links 4.0.“ u.a. auch zur Care Revolution. Gabriele Winker wurde eingeladen, den Themenblock  „Sozialdemokratisch-nachhaltiger Wohlfahrtsstaat“ aus Care revolutionärer Perspektive zu kommentieren. Anschließend kann darüber in Arbeitsgruppen weiterdiskutiert werden. Diese Veranstaltung ist öffentlich und Aktivist_innen des Netzwerks Care Revolution sind ausdrücklich eingeladen, sich an der Tagung zu beteiligen und mit zu diskutieren. weiterlesen

    Zum sogenannten ProstituiertenSchutzGesetz und zur Lage der Rechte der Sexarbeiter_innen

    am 10.03.2016, um 20°° Uhr

    im Cafe Cralle, Hochstädter Str.10a, 13347 Berlin-Wedding

    Anfang Februar hat sich die Große Koalition auf einen Kompromiss ihres so genannten Prostituierten“schutz“gesetzes geeinigt.  Es soll bald im Bundestag verabschiedet werden. Das Gesetz wird die Rechte von Sexarbeiter_innen erheblich einschränken. Eingeführt werden sollen u.a. Zwangs-Gesundheitsberatungen und Zwangs-Registrierungen als Sexarbeiter_in. Kein anderer Beruf ist derartigen Maßnahmen ausgesetzt. Das Gesetz greift stark in die Grundrechte von Sexarbeiter_innen ein und führt zu einer enormen Begrenzung der Berufsfreiheit. weiterlesen

    Demonstration gegen PEPP in Berlin

    Gegen PEPP, die Einführung von dem pauschalierenden Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosomatik demonstrierten am 18.2.2016 vor dem Bundesministerium für Gesundheit in Berlin 400 Menschen. Wenn PEPP nicht verhindert werden kann, wird in der Psychiatrie das wahr, was im Krankenhaus schon seit 2004 Alltag ist: gewinnbringendes Arbeiten. Wie das mit einer guten Versorgung zusammengehen soll, ist mehr als fraglich, denn die braucht den persönlichen Kontakt und Zeit. PEPP muss weg! Kämpfe gegen PEPP sollten mit Forderungen nach einer gewaltfreien Psychatrie verknüpft werden und der Fokus auf Alternativen und vielfältige Angebote liegen, die Selbstermächtigungsansätze stärken! Für eine Care Revolution! weiterlesen

    Family Business – Film und Gespräch

    BRD/Polen 2015, OmU, Dok, 89 min, Regie: Christiane Büchner.

    Dieser Film wird am 23. Februar um 19:30 Uhr gezeigt.

    Die 88-jährige Anne regiert ihr Leben in Bochum vom Sofa aus. Vor kurzem ist ihr Mann gestorben, sie wird langsam dement und ihre Töchter können sie nicht pflegen.

    Jowitas Familie wohnt im polnischen Lubin seit Jahren in der Baustelle ihres Hauses. Die Küche fehlt, die Schlafzimmer sind noch im Rohbau. Es fehlt an Geld. weiterlesen

    Care-Arbeit – soziale Verelendung oder solidarische Umkehr?

    Gabriele Winker diskutiert ihr Buch „Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft“

    auf Einladung des Linken Forums Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Arbeitslosenselbsthilfe  Oldenburg e.V. (ALSO) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen

    http://www.linkes-forum-oldenburg.de/9-nicht-kategorisiert/218-buchvorstellung-care-revolution.html weiterlesen

    Krise sozialer Reproduktion – Care Revolution als Perspektive

    Gabriele Winker auf Einladung der Marxistischen Abendschule (MASCH) Bremen

    Viele Menschen geraten beim Versuch, gut für sich und andere zu sorgen, an die Grenzen ihrer Kräfte. Was als individuelles Versagen gegenüber den alltäglichen Anforderungen erscheint, ist Folge einer Krise sozialer Reproduktion: Das Primat von Profitmaximierung und Kostensenkung stellt zusehends die Reproduktion der Arbeitskraft in Frage. Dass die Überakkumulationskrise und ihre neoliberale Bearbeitung die Möglichkeiten der Menschen zu Sorge und Selbstsorge untergraben, wird so selbst zum Krisenmoment für das Kapital, das auf qualifizierte,  gesunde und motivierte Arbeitskräfte angewiesen ist. Gabriele Winker zeigt, wie alltägliches menschliches Leid mit der systemischen Unfähigkeit des Kapitalismus verbunden ist, die menschlichen Lebensbedürfnisse umfassend zu sichern. Dem setzt sie – anknüpfend an feministisch-marxistische Erkenntnisse – die Transformationsstrategie der Care Revolution entgegen, mit der ausgehend von den Alltagserfahrungen vieler Menschen Schritte in eine solidarische Gesellschaft entwickelt werden. weiterlesen

    Aktionstag am 18. Mai 2014 in Berlin im Rahmen der Blockupy-Aktionswoche

    Die Sonne des Vortags wollte leider nicht kommen, im strömenden Regen bauten wir das Zirkuszelt auf, das uns trotz später noch aufklarendem Himmel, Schutz bot. Am Samstag waren wir noch mit dem Care Revolution-Hochtranspi und Flyern auf der Blockupy-Demo unterwegs und heute wollten wir den Tag nutzen, um Neues zu erfahren, in Austausch zu treten und bei einem Stadtrundgang feministische Orte in Kreuzberg zu erschließen. weiterlesen

    Rede auf der 1. Mai Demo 2014 in Berlin

    Wir sind heute hier – am 1. Mai, dem Tag der Arbeitskämpfe – um die unsichtbare Arbeit auf die Straße zu tragen! Denn ein großer Bereich der gesellschaftlich notwendigen Arbeit, findet unsichtbar im Privaten statt.
    Dabei geht es ganz unmittelbar um unser Leben, um unseren Alltag, d.h.: Wer sorgt für mich? Wie gut sind die Bedingungen, so dass ich für andere sorgen kann? Wer kümmert sich um Opa? Wer hält den Freundeskreis zusammen, trocknet Tränen oder wäscht die Wäsche…? weiterlesen

    Tag der unsichtbaren Arbeit am 1. Mai 2014 in Freiburg

    Bei der 1. Mai-Demonstration des DGB liefen einige Care Aktivist_innen mit, die mit Transparenten den „Tag der unsichtbaren Arbeit“ begingen. Damit wurde endlich einmal auf einer Gewerkschaftsdemonstration sichtbar, dass Lohnarbeitende und unbezahlt Sorgearbeitende unter der Prägung dieser Arbeiten durch die kapitalistische Produktionsweise leiden – und sich wehren. Diese Aktion war spontan von Teilnehmenden an der Aktionskonferenz Care Revolution im März und im AK Care der Unabhängigen Frauen Freiburg organisiert worden (und nach dem Motto: Jede_r bringt noch jemand mit). weiterlesen